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Deutsche Wirtschaft schwächelt - Fachkräftemangel Adé
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Heizaaa1
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Anmeldungsdatum: 27.10.2006
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 15:29:49    Titel:

ich weiss nicht wie es bei dir ist, mich zwingt niemand zum studium ich machs weil ich bock drauf hab... der Prüfing hat die Gewissheit das er den Beruf jeder Zeit wechseln kann und in einem anderen Gebiet arbeiten, wenn er will. Der Facharbeiter, dessen Schulabschluss im nachhinein nicht so wichtig ist, kann halt nur in seinem Beruf arbeiten und sich finanziell nicht enorm steigern.

Ein Studium vermittelt dir doch ganz andere Werte als eine Ausbildung die dich auch zu anderen Dingen befähigen soll. Ob die Tätigkeit die der Ing. grade macht auch von nem Facharbeiter ausgeführt werden kann ist garnicht die Frage, sondern ob der Facharbeiter in JEDER Situation einfach das nötige Wissen hat und das scheint nicht der Fall zu sein...

Vermutlich würde sich ein Ing. im laufenden Betrieb auch nicht all zu geschickt anstellen wenn er mit anpacken soll, klar kann er auch schrauben anziehen, aber die Kniffe und tricks hat er halt nicht drauf und ersetzt so keinen Facharbeiter.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 16:23:54    Titel:

Die Durchfallquoten werden beim Wirtschaftskomiker auch immer höher...

Angefangen haben wir mal mit 50%, jetzt sind wir bei 80%, bald werden 95% sein und wir wundern uns dann, woher die ganzen Ingenieure überhaupt noch herkommen...

Alle Führerscheine klingt auch etwas übertrieben. Es sind letztlich doch nur der CE, BE und A. B bzw. BE braucht man ohnehin heutzutage für fast jeden Job, den A kann auch in der Freizeit nutzen und CE ist auch gelegentlich ganz praktisch...

Wenn ich nen MBA machen möchte oder den Techniker im Fernstudium bezahlt mir das auch keiner...

Und sorry Wirtschaftskomiker, aber wenn du ernsthaft der Meinung bist, du müsstest dich nach dem Studium nicht mehr (auf eigene Kosten) weiterbilden, dann solltest du dich tatsächlich lieber ans Band stellen...
Heizaaa1
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Anmeldungsdatum: 27.10.2006
Beiträge: 678
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BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 16:31:59    Titel:

Neeein dafür ist er viel zu hoch qualifiziert, das kann dann ein hauptschüler machen... Rolling Eyes
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 16:49:52    Titel:

Heizaaa1 hat folgendes geschrieben:
Neeein dafür ist er viel zu hoch qualifiziert


Was zu beweisen wäre...

Naja...
Chris-W.
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Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 1495

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 19:44:41    Titel:

Zitat:
Der musste sich nicht verschulden, jahrelang studieren, jahrelang Nebenjobs machen um zu überleben, in einer fremden Stadt Miete zahlen, Studiengebühren blechen,

Darum: Augen auf bei der Berufswahl... Wink
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2009 - 23:36:59    Titel:

so zum Fachkräftemangel :

SAP will warscheinlich 3000 Stellen streichen, zuvor hatten die lediglich einen Einstellungsstop. Selbst Diplomanden dort mit super Noten wurden alle NICHT übernommen, über diese Tatsache haben sich Schönschwätzer wie raziala12 nur lustig gemacht

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,604438,00.html
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 31 Jan 2009 - 00:10:27    Titel:

Zitat:
laut Südwestrundfunk gesagt: "Wenn die SAP morgen den Abbau von 3000 Stellen ankündigen wird, dann strahlt das auf die ganze Branche aus." Zuvor war er von SAP von dem geplanten Stellenabbau unterrichtet worden - vertraulich.



es kommen nämlich 3000 gute Leute zusätzlich auf den Markt. Weil SAP Entwickler sind ja nicht irgendwelche Pfeifen, SAP hat hohe Ansprüche.

Wenn gleichzeitig andere Konzerne ihre Einstellungen drosseln, kann sich jeder, ausmalen was da passieren kann, oder nicht dönis ?
Marmic
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Anmeldungsdatum: 27.07.2007
Beiträge: 192

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 01:36:57    Titel:

Zitat:
Lehrstellenmarkt bricht ein

Ein Drittel der Unternehmen will 2009 weniger Lehrlinge ausbilden. Am stärksten betroffen sind Berufe im Maschinenbau und bei den Autozulieferern

http://www.zeit.de/online/2009/12/lehrstellen-lehrlinge-ausbildungsmarkt-dihk


Man muss das ganze aber auch positiv sehen.
Die Ingenieursfakultäten werden bald wieder schön leer sein und nicht von tausenden nervigen Ersties überschwemmt.
Accounting
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Anmeldungsdatum: 12.03.2009
Beiträge: 523

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 08:24:48    Titel:

Zitat:
Täusche ich mich oder haben die ganzen Maschinenbaufirmen in den letzten Jahren einen Rekordgewinn nach dem Nächsten eingefahren?

Wie hier jemand schon ganz treffend sagte, ist es sicherlich nicht schön, wenn der Gewinn von sagen wir 500 Millionen auf 50 Millionen Euro einbricht. Von einer schweren Krise oder gar einem Weltuntergang kann man aber sicherlich nicht sprechen...

Nunja, da Bilanzen ja der JAHRESabschluss sind, werden hier auch nur alle Aktivitäten aus dem vergangenen Geschäftsjahr erfasst, daher ist es durchaus möglich in Jahr X-1 einen Rekordgewinn zu erzielen. Dieser wird dann für Dividende, Finanazierungskosten, Investitionen etc. pp. ausgegeben und der Rest wird als Rücklage verbucht. Im Jahr X dann werden die Aktivitäten des gesamten Jahres X bilanziert bzw. über die Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt und hier wird eben dann ein Verlust ausgewiesen. Das hat mit dem Vorjahresergebnis aber nichts zu tun, der Rest hiervon steht noch in der Bilanz ist aber irrelevant.
Zum Thema Krise und Weltuntergang. Mit den Jahresergebnissen finden Finanzplanungnen statt, jeder Angestellte macht es übrigens auch so. Wenn jetzt von 500 Millionen nur 50 Millionen übrig bleiben, dann sind das nur noch 10%. Das wäre so alsob du nur noch 200 Euro anstatt 2000 Euro im Monat bekommen würdest, das ist schon dramatisch, besonders wenn man sich den Zeitrau des Eintretens anschaut, der liegt nämlich höchstens bei einem Jahr.
Die absoluten Zahlen 500 Millionen und 50 Millionen sind auch nur subjektiv hoch. Es ist immer eine Frage wie hoch der Umsatz ist. Liegt dieser im Ersten Fall, bei 2,5 Milliarden dann ist der Gewinnanteil immerhin bei 20% das ist hoch, liegt er im 2. Fall bei 500 Millionen, sind es nur noch 10%Umsatzrendite. Das ist gering für eine so investionsintensive Branche, wie z.B. Maschbau.
Rekordgewinn sagt im übrigen auch nichts aus, das ist auch nur ein Stimmungsmacher, wenn ein Unternehmen seit bestehen jedes Jahr nur kostendeckend gearbeitet hat, dann ist ein Gewinn von 1€ ebenfalls ein Rekordgewinn.

MfG
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 10:13:01    Titel:

Naja, sagen wir es mal so, die aktuellen Einbrüche sind zum Großteil auf außerordentliche Themen zurückzuführen (z.B. auch in der Industrie Kundenstammabschreibungen). Umsatzeinbrüche zusammen mit erhöhtem Preisdruck sind keine Themen, die wirklich langfristig anhalten.
Von daher ist ein Rückschluss aus aktuellen Abschlüssen auf die tatsächliche (langfristige) Situation in Unternehmen kaum möglich, egal ob da nun sehr hohe Verluste zu Buche stehen oder nicht, höchsten Schlüsse auf die Solvenz sind möglich.
Nicht zu leugnen ist allerdings, dass gerade im Maschinenbau die letzten Jahre herausragend gut waren, was sich auch langfristig nicht mehr wiederholen wird.
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