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Die rechte Hyperaktivität - Angriff auf Passauer Polizeichef
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die rechte Hyperaktivität - Angriff auf Passauer Polizeichef
 
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Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 22 Jan 2009 - 18:46:14    Titel:

Die "Zweifler" und "Propheten" hatten wohl von anfang an recht.

Insofern sollte der Thread-Titel wohl besser in Anführungszeichen gesetzt werden, da er in diesem Zusammenhang einfach nur noch lächerlich ist!


Zitat:

Fall Mannichl
Polizei zieht Phantombilder zurück

Die bayerische Polizei hat die Männer mit diesen Tätowierungen nicht mehr in Verdacht

Die Ermittlungen im Fall des niedergestochenen Passauer Polizeichefs Alois Mannichl haben einen weiteren Rückschlag erlitten: Die Polizei fahndet nicht mehr nach den zwei Männern mit auffälligen Tätowierungen. Die Zeugin, die mit ihren Aussagen die Suche auslöste, habe sich in Widersprüche verwickelt.

Im Fall des vergangenen Dezember niedergestochenen Passauer Polizeichefs fahndet die Polizei nicht mehr nach Verdächtigen mit auffälligen Tattoos. "Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen bestehen keine hinreichenden Anhaltspunkte mehr, dass diese Personengruppe im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt an Polizeidirektor Alois Mannichl steht", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft Passau und Landeskriminalamt (LKA) vom Donnerstag. Zunächst hatte sich die Polizei nach entsprechenden Zeugenaussagen erhofft, mit Hilfe der Tätowierungen - eine Schlange und ein Kreuz - dem oder den mutmaßlichen Tätern auf die Spur zu kommen.

Mit der Einstellung der Fahndung nach den Tattoo-Trägern rücken die Ermittlungsbehörden weiter von der These ab, wonach es sich bei dem Anschlag auf Mannichl um einen Racheakt von Neonazis gehandelt haben könnte. Allerdings sucht die Sonderkommission weiterhin einen etwa 1,90 Meter großen glatzköpfigen Mann von kräftiger Statur, wie ihn Mannichl als mutmaßlichen Messerstecher beschrieben hatte. Das LKA erhöhte seine Belohnung für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens auf 20.000 Euro. Bislang seien fast 500 Hinweise bei der 50-köpfigen Sonderkommission eingegangen.

Mannichl war am 13. Dezember 2008 vor seinem Haus niedergestochen worden. Hinter dem Attentat wurde eine Vergeltungsmaßnahme von Rechtsextremisten vermutet, da der 52 Jahre alte Polizeichef in der Vergangenheit mehrfach gegen Neonazi-Aufmärsche vorgegangen war. Nachdem der Täter weiterhin unbekannt ist, wird inzwischen verstärkt darüber diskutiert, ob die Messer-Attacke statt eines politischen nicht vielmehr einen familiären Hintergrund haben könnte. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) legte dem inzwischen an den Schreibtisch zurückgekehrten Polizeichef mittlerweile nahe, sich nicht mehr öffentlich zum Tatablauf zu äußern.

DPA
http://www.stern.de/panorama/:Fall-Mannichl-Polizei-Phantombilder/652402.html
Cool

Eventuell ist das alles auch nur die Publicity-Kampagne für einen Krimi gewesen:

Zitat:
Fast wie bei Mannichl

Krimi nahm Vorgänge in Fürstenzell zum Teil vorweg

Es gibt Romane, die so sehr mit der Wirklichkeit übereinstimmen, dass dies den Lesern fast unheimlich vorkommt. Dies gilt auch für den neuen Krimi, der dem Passauer Schriftsteller Norbert Entfellner zurzeit Aufmerksamkeit verschafft. Das 304 Seiten starke Buch, das er im Herbst veröffentlichte, trägt in Teilen geradezu prophetische Züge, wenn man gleichzeitig den Kriminalfall Mannichl betrachtet. Entfellners Geschichte erinnert an mehreren Stellen frappierend an das Attentat auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Ein Lokaljournalist hat kürzlich auf diesen Zusammenhang aufmerksam gemacht.

So taucht in Entfellners Roman "Das abessinische Souvenir" beispielsweise ein Polizist auf, der mit seiner Frau in Fürstenzell lebt, ein anderer wird an einer Haustür schwer verwundet, ein Opfer hat Messerstiche in der Brust, und schließlich meldet das Fernsehen: "Offenbar ist die örtliche Polizei überfordert, denn hier hat das LKA die Ermittlungen übernommen."

Entfellner hat die Ähnlichkeiten zwischen seiner Fiktion und der Passauer Realität zunächst selber nicht wahrgenommen. "Ich hatte das natürlich nicht beabsichtigt, der Roman wurde ja schon vor dem Anschlag auf Mannichl veröffentlicht" sagt der Autor. Erst nach der Rezension fielen ihm die Parallelen auf. "Manches stimmt tatsächlich verblüffend überein."

Die Handlung spielt in der fiktiven Stadt Staffhall, die Entfellner erfunden, aber nach dem Vorbild von Passau modelliert hat. Vom Fluss über das Kloster bis zur Umgebung, siehe Fürstenzell, kommt einem Passauer alles vertraut vor. Eine Leiche an einer Quelle bringt einen Kommissar auf die Spur eines den ganzen Landstrich bedrohenden Verbrechens. Insgesamt hebt sich das Buch im Aufbau wie in der Sprache wohltuend von vielen seichten Regionalkrimis ab.

Und es verkaufe sich immer besser, sagt Entfellner. "Ich fürchte, dass dies ein bisserl dieser Mannichl-Parallele geschuldet ist." Und wie beurteilt der Autor den Fall Mannichl? "Die Ermittlungen wurden sehr schnell politisch", sagt er. Er hält die urspünglich verbreitete Version der Vorgänge in Fürstenzell für die richtige. "Es passierten halt Ermittlungsfehler." Die Ermittler dachten: Es konnte nur so passiert sein. So seien Unstimmigkeiten entstanden. Die von einer Zeugin benannten tätowierten Männer hält Entfellner für eine Vision. Hans Kratzer

(Norbert Entfellner, Das abessinische Souvenir, Kunst- und Textwerk-Verlag, 2008, 9,80 Euro)


Ist doch wahrlich makaber. Rolling Eyes
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
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BeitragVerfasst am: 07 Feb 2009 - 11:22:05    Titel:

Es bleibt weiterhin rätselhaft.

Zumindest ein Zwischenergebnis ist angekündigt.

Zitat:
Fall Mannichl bleibt rätselhaft

Ermittler: ¸¸Vermeintliche Spur nach Österreich ist kalt"


München/Passau - Mit "gewissem Erstaunen" haben Ermittler auf Meldungen reagiert, es gäbe eine neue heiße Spur im Fall Mannichl. Eine Münchner Boulevardzeitung hatte unter Verweis auf Oberösterreichs Polizeidirektor Alois Lißl berichtet, es gebe eine Spur nach Vöcklabruck im Salzkammergut. Diese stünde im Zusammenhang mit einer Konfrontation zwischen Passaus Polizeichef Alois Mannichl und Rechtsradikalen beim Begräbnis des Alt-Nazis Friedhelm Busse. Damit würden Vermutungen zutreffen, die bereits direkt nach der Tat angestellt worden waren. Nach SZ-Informationen aus verschiedenen Quellen ist diese Spur jedoch "kalt".
Auch eine Beziehungstat oder die Annahme, Mannichl habe sich die Verletzung selbst zugefügt, gilt mittlerweile als "immer unwahrscheinlicher". In den vergangenen Wochen wurden von Mannichl nochmals DNS-Proben genommen und mit vorhandenen Spuren abgeglichen. Auch wurde der Beamte nochmals intensiv vernommen. Seinen eigenen Angaben zufolge war er am frühen Abend des 13. Dezember vor seiner Haustüre niedergestochen worden. Ermittler sagten der SZ, die jetzt vom Landeskriminalamt geführten Untersuchungen würden nicht auf eine Beziehungstat hinweisen. Auch das Alibi der Familie sei "weitgehend" überprüft. Am wahrscheinlichsten gilt inzwischen ein Einzeltäter, der möglicherweise unter Vorspiegelung rechtsextremer Motive zugestochen habe. Ein offizielles Zwischenergebnis in dem Fall soll in der kommenden Woche bekanntgegeben werden.
http://www.sueddeutsche.de/759386/399/2747888/Fall-Mannichl-bleibt-raetselhaft.html
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2009 - 21:46:35    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:


Für mich hat es doch einen faden Beigeschmack, wenn ein Gutachten zu dem Schluss kommt, dass die Opfer-Version des geschilderten Tatherganges nicht bestätigt werden kann. Confused


Ja das ist schon fies das so eine Messerwunde keine genauen Angaben zum Tathergang macht...

Man liest halt raus was man gern rauslesen möchte.

Ich persönlich warte dann doch lieber ab, ob und wenn ja was die Ermittlungen noch so ergeben.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 11 Feb 2009 - 21:54:02    Titel:

Nutz hat folgendes geschrieben:
Filzstift hat folgendes geschrieben:


Für mich hat es doch einen faden Beigeschmack, wenn ein Gutachten zu dem Schluss kommt, dass die Opfer-Version des geschilderten Tatherganges nicht bestätigt werden kann. Confused


Ja das ist schon fies das so eine Messerwunde keine genauen Angaben zum Tathergang macht...

Man liest halt raus was man gern rauslesen möchte.

Ich persönlich warte dann doch lieber ab, ob und wenn ja was die Ermittlungen noch so ergeben.


Das werden wir wohl alle, wenn es bis dahin nicht absolut in Vergessenheit gerät ...

Es taugt dann nur noch als Nachweis fürs alljährliche Medienspektakel.
rundmc
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Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beiträge: 2074

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2009 - 23:01:57    Titel:

Zitat:
Zahl der rechtsextremen Straftaten drastisch gestiegen
Im vergangenen Jahr ist die Zahl rechtsextremer Straftaten im Vergleich zum Vorjahr drastisch gestiegen. Bei 13 985 rechtsextremistisch motivierten Taten wurden 773 Menschen verletzt.



Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten in Deutschland ist im Jahr 2008 drastisch gestiegen

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/rechtsextremismus-zahl-der-rechtsextremen-straftaten-drastisch-gestiegen-_aid_372191.html

jetzt wäre die diskussion wohl ob die straftaten sinken oder steigen geklaert Smile
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2009 - 23:19:19    Titel:

rundmc hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Zahl der rechtsextremen Straftaten drastisch gestiegen
Im vergangenen Jahr ist die Zahl rechtsextremer Straftaten im Vergleich zum Vorjahr drastisch gestiegen. Bei 13 985 rechtsextremistisch motivierten Taten wurden 773 Menschen verletzt.



Die Zahl rechtsextremistischer Straftaten in Deutschland ist im Jahr 2008 drastisch gestiegen

http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/rechtsextremismus-zahl-der-rechtsextremen-straftaten-drastisch-gestiegen-_aid_372191.html

jetzt wäre die diskussion wohl ob die straftaten sinken oder steigen geklaert Smile


Leider ist diese Information keine neue. Die Anzahl der rechtsextremen Straftaten steigt an und bricht in letzten Jahren den Rekord jedes Jahr auf's Neue. Ich halte dies für sehr besorgniserregend - vor allem vor dem Hintergrund, wie in letzter Zeit stetig versucht wird, die Gefahr von Rechtsaußen zu verharmlosen und zu beschönigen.

Ebenfalls ist auch die Anzahl linksestremistischer Straftaten angestiegen, jedoch stellt die Gesamtzahl aller linksextremistischer Straftaten nur einen Bruchteil der rechtsextremistischen Übergriffe dar.

Vielleicht möchte sich ja Filzstift zu diesem besorgniserregenden Trend zu Wort melden, ohne dabei auf die Problematiken des Islamismus und des Linksextremismus einzugehen. Denn immerhin ist u.a. er einer der User, bei dessen Beiträgen stets der Tenor von harmlosen Rechten sowie gefährlichen Linken und Islamisten mitschwingt.
Differentialoperator
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Anmeldungsdatum: 29.09.2007
Beiträge: 347

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2009 - 00:27:47    Titel:

Zitat:
Die Anzahl der rechtsextremen Straftaten steigt an und bricht in letzten Jahren den Rekord jedes Jahr auf's Neue.


Falsch, so ging die Zahl der rechtsextremen Straftaten zwischen 2006 und 2007 sogar leicht zurück.
Desweiteren muss man erwähnen, dass neue Kriterien bei Erstellung des Verfassungsschutzberichtes ab 2008 angewendet werden. So wurde hier im Forum z.B. erwähnt, dass Hakenkreuzschmierereien ab 2008 automatisch als rechtsextreme Straftat gezählt werden, auch wenn nicht ermittelt werden konnte, wer der Täter war. Ein Anstieg war also abzusehen.



Zitat:
Ebenfalls ist auch die Anzahl linksestremistischer Straftaten angestiegen, jedoch stellt die Gesamtzahl aller linksextremistischer Straftaten nur einen Bruchteil der rechtsextremistischen Übergriffe dar.


Das ist korrekt. Allerdings sind die meisten rechtextremen Straftaten Propagandadelikte ( wie auch im Artikel erwähnt), so waren z.B. 2006 von insgesamt 17.597 Straftaten 12.627 Propagandadelikte - dieser Strafbestand fällt bei den Linksextremisten weg.
Bei Gewalttaten halten sich beide Lager konstant die Waage - so wurden 2007 833 Gewalttaten dem linken und 980 dem rechten Lager zugeordnet.

Edit: Quelle : http://www.verfassungsschutz.de/de/publikationen/verfassungsschutzbericht/
HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2009 - 00:35:54    Titel:

Differentialoperator hat folgendes geschrieben:


Falsch, so ging die Zahl der rechtsextremen Straftaten zwischen 2006 und 2007 sogar leicht zurück.
Desweiteren muss man erwähnen, dass neue Kriterien bei Erstellung des Verfassungsschutzberichtes ab 2008 angewendet werden. So wurde hier im Forum z.B. erwähnt, dass Hakenkreuzschmierereien ab 2008 automatisch als rechtsextreme Straftat gezählt werden, auch wenn nicht ermittelt werden konnte, wer der Täter war. Ein Anstieg war also abzusehen.


Das ändert nichts am Trend, der ist eindeutig: die Anzahl rechtsextremer Straftaten steigt.
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2009 - 06:31:59    Titel:

Differentialoperator hat es schon ganz richtig erläutert.

Gib mir eine Statistik und ich beweise dir alles!

Wenn die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten so abnorm gestiegen sein soll, wo sind denn dann die beispielhaften Einzelfälle, die das beweisen?
Mir fallen da nur die Fakes der letzten Jahren ein, auf die sich die Medien so gierig stürzten, um den Beweis erbringen zu können.
Wie so eine Statistik aufgebläht wird:
-irgendjemand malt oder sprüht ein Hakenkreuz an die Wand=rechtsextreme Straftat.
-irgendein Besoffener gröhlt: Heil H..... =rechtsextreme Straftat
usw. und so fort ...

- es fehlt nur noch, dass die Israel- und Judenfeindlichen und antizionistischen Plakate und Sprechchöre, die auf den Pro-Palästina-Demos der Islamisten und Linksradikalen zu sehen und hören waren, als rechtsextremistische Straftat eingestuft werden.
In ihren Aussagen waren sie sehr wohl rechtsextremistisch.

Wie werden eigentlich rassistische Angriffe von MMM auf MMM statistisch erfasst?
(da gab es erst letztens einen Fall am Berliner Hauptbahnhof, wo besoffene Polen einen Schwarzafrikaner als Neger titulierten und herumschubsten)

oder soetwas hier:
Zitat:
In Berlin ist erneut ein jüdischer Tourist Opfer eines Überfalls geworden. Der 21-Jährige aus einer litauischen Reisegruppe war am Mittwochnachmittag mit zwei Begleitern auf dem Weg zum Jüdischen Museum in Kreuzberg. An der Hedemannstraße in Kreuzberg wurden die drei Männer, die aufgrund ihrer Kopfbedeckung als Juden zu erkennen waren, von einem Araber angesprochen. Nach Polizeiangaben erklärte der 19-Jährige, er sei Palästinenser und Juden müsse man ermorden. Anschließend trat er seinem Opfer mehrfach in den Unterleib. Die Polizei konnte den einschlägig bekannten Täter kurz darauf festnehmen. Der Litauer musste ambulant behandelt werden. Im Jahre 2004 wurden bislang mehr als ein Dutzend Überfälle auf jüdische Touristen gemeldet.


Fällt das unter Migrantengewalttat oder ist es ein rassistischer Überfall?


Da die Zahlen bis 2007 zurückgingen, musste eine neue Zählweise her, um den Popanz weiter begründen zu können. Wink Cool

Inwieweit das Anzünden von hochwertigen Autos in Berlin die Statistik der linksextremen Straftaten bereichert, mag ich nicht zu sagen.
Immerhin 2007 129 Fälle und 2008 85 Fälle.

Zitat:
Der vermutete Täterkreis beschränke sich dabei aber nicht allein auf sogenannte autonome Gruppen. Vielmehr gehe es vielen Tätern auch allgemein um einen Protest gegen Luxusgüter, sagte ein Polizeisprecher. 2007 wurden 16 mutmaßliche Täter festgenommen, 2008 waren es bislang drei.


Falls ihr mal in Berlin seid und nicht gerade ne Arme-Leute-Karre fahrt, solltet ihr hier nicht parken:
http://www.brennende-autos.de/ Wink

Zum Abschluss noch eine Version der Geschichte, zu der dieser Thread ja eigentlich eröffnet wurde, die den Fall "Mannichl" mit einer ganz eigenen Sicht der Dinge beleuchtet. Laughing

http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=30012009ArtikelPolitikWeiss1 Wink
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2009 - 23:18:50    Titel:

Och Kinders,

is doch irgendwie lächerlich. Egal ob links oder rechts, Extrmismus ist IMMER zu bekämpfen. Wer allerdings meint, er könne mit einem Fingerzeig auf den gegenüberliegenden Rand den eigenen, dreckbehafteten Stecken vertuschen, ist schlicht und einfach eine Charaktersau. Da gibts nichts schön zu reden, basta.

Sollte noch irgend jemand das Bedürfnis haben, ohnehin schon verfälschte Statistiken weiterhin falsch zu interpretieren, würde ich hierfür den Stammtisch empfehlen...

Eines jedoch ist sicher: wir haben ein Propaganda-Problem. Und damit meine ich NICHT die Propagandadelikte, die in der Statistik als rechte Straftaten deklariert werden...
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