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Die rechte Hyperaktivität - Angriff auf Passauer Polizeichef
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die rechte Hyperaktivität - Angriff auf Passauer Polizeichef
 
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Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 04:17:48    Titel:

Zitat:
Da links-orientiert aber in diesem Land einfach eine größere Lobby hat als rechtsorientiert, können sich diese Parteien nicht halten.

Wie gesagt: Sehe ich anders.
Bist du alt genug, um dich schon vor der Wende mit Politik befaßt haben zu können?
Falls ja, dann wirst du mir sicher Recht geben, dass man damals als DKP-, MLPD oder sowas-Anhänger auch keinen besseren Ruf hatte als ein Rebuplikaner.
Bei der PDS ist es halt historisch bedingt anders gelaufen als bei den Rep's.
Der Versuch wurde ja von insb. der SPD gemacht, diese Partei als unwählbare, linksradikale hinzustellen.
Genauso wie die CDU sicher kein Interesse hatte, dass 'rechts' was entsteht.
Das ist sicherlich auch ein Grund, warum es ein "Sammelbecken für die braune Meute" wurde.
Diplomierter
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Anmeldungsdatum: 12.06.2007
Beiträge: 1988
Wohnort: Am Tor zum Allgäu

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 04:59:27    Titel:

Glaubt mir, die Sache stinkt. Es war weder von rechts noch von links, politisch betrachtet ein Täter. Das sieht eher nach einer Beziehungstat aus, der kannte sehr wohl den wahren Täter und lenkt mit dem Nazigeschwätz von ihm ab (als PoliChef kann er nach der Verletzung schlecht sagen, das ihn z.B. seine eigene Alte, oder der Nachbar mit dessen Frau er vielleicht ein Verhältnis hatte, Eins im Streit verpasste- Niederbayrischer Ausspruch "host a Messer, damma raffer"-!
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 11:16:20    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:
Smutje hat folgendes geschrieben:
Jockelx meinte damit die Politiker rechts von der CDU, und nicht die Bürger

Ich denke das weiss Filzstift ganz genau. Viel deutlicher kann man es ja nicht schreiben.
In Wahrheit wird mir auch wohl nicht fehlendes Demokratieverständnis vorgeworfen, sondern eher Unverständnis, dass ich nicht dem parolenschwingenden, koksendem, flüchtigen Rechtspopulisten zujubbel.


Was du ansprichst, ist eins der Grundprobleme eigentlich politikorientierter Parteien- die Fixierung auf "Köpfe", statt auf ein Programm. So wie Lafontaine und Gysi nicht die Gesamtheit der Linken repräsentieren, standen Schill und Schönhuber nicht für alle, die versuchten eine neue politische Heimat zu finden.
Das neue Parteien links und rechts der Mitte auch immer Anziehungspunkt für noch weiter rechts und links stehende sind, liegt in der Natur der Sache, da die Übergänge fließend sind.
Auch wird von den Etablierten alles getan, um die neuen von den Futtertrögen zu vertreiben, die nach dem Verständnis der Etablierten, für alle Zeiten ihnen gehören sollen.
Dazu gehören auch grenzwertige Kampagnen, Schmähungen und gezielte Demontagen der führenden Köpfe Confused

Mal ehrlich. Wer von euch Mitdiskutanten fühlt sich denn bei einer der etablierten Parteien CDUCSUSPDFDPGRÜNELINKE "zu hause" und kann sich mit ihr identifizieren?
Oder ist es nicht auch so, dass ihr, wenn ihr wählen geht, das kleiner Übel wählt? Wink
Was spricht also dagegen, dass es zukünftig nicht andere als die o.g. Parteien geben darf, die die Interessen der Wähler vertreten?
Das es links der Mitte eine Verschiebung im Wählerwillen gibt, sieht man im Erstarken der Linken, die sich als Partei der Verlierer etabliert, während die SPD ihr Ur-Klientel -den Arbeiter- verliert, weil es den klassischen Malocher-ARBEITER hier immer weniger gibt.
Viele Menschen, die wertkonservativ denken, sehen sich in der heutigen CDU nicht mehr vertreten, seit sie mit der Rumpf-SPD verscholzen ist. Selbst die Grünen versuchen schon dieses Klientel für sich zu gewinnen!
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 12:44:49    Titel:

Diplomierter hat folgendes geschrieben:
Glaubt mir, die Sache stinkt. Es war weder von rechts noch von links, politisch betrachtet ein Täter. Das sieht eher nach einer Beziehungstat aus, der kannte sehr wohl den wahren Täter und lenkt mit dem Nazigeschwätz von ihm ab (als PoliChef kann er nach der Verletzung schlecht sagen, das ihn z.B. seine eigene Alte, oder der Nachbar mit dessen Frau er vielleicht ein Verhältnis hatte, Eins im Streit verpasste- Niederbayrischer Ausspruch "host a Messer, damma raffer"-!


Eine Beziehungstat kann durchaus einen politischen Hintergrund haben.

Dass es durchaus nach einem eher persönlichen Motiv aussieht (Beziehungstat) hatte ich bereits in meinem allerersten post geäußert, da wurde diese Vermutung noch müde belächelt...

Gruß, Mephistoles
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 14:13:02    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:

Was du ansprichst, ist eins der Grundprobleme eigentlich politikorientierter Parteien- die Fixierung auf "Köpfe", statt auf ein Programm. So wie Lafontaine und Gysi nicht die Gesamtheit der Linken repräsentieren, standen Schill und Schönhuber nicht für alle, die versuchten eine neue politische Heimat zu finden.

Es geht ja bei diesen Parteien nicht nur um Köpfe, sondern auch die Parteien selbst sind ja, wenn sie es mal in den Landtag schaffen,
spätestens bei der nächsten Wahl unwählbar.
Filzstift hat folgendes geschrieben:

Auch wird von den Etablierten alles getan, um die neuen von den Futtertrögen zu vertreiben, die nach dem Verständnis der Etablierten, für alle Zeiten ihnen gehören sollen.
Dazu gehören auch grenzwertige Kampagnen, Schmähungen und gezielte Demontagen der führenden Köpfe Confused

Ja, mein Reden.
Filzstift hat folgendes geschrieben:

Was spricht also dagegen, dass es zukünftig nicht andere als die o.g. Parteien geben darf, die die Interessen der Wähler vertreten?

Nichts. Da die meine Meinung aber nicht im Ansatz vertreten, bin ich ganz froh, dass es bisher immer nur Volldeppen versucht haben Wink
Filzstift hat folgendes geschrieben:

Das es links der Mitte eine Verschiebung im Wählerwillen gibt, sieht man im Erstarken der Linken, die sich als Partei der Verlierer etabliert, während die SPD ihr Ur-Klientel -den Arbeiter- verliert, weil es den klassischen Malocher-ARBEITER hier immer weniger gibt.

Nö. Die 'Linksverschiebung' kam nach der 'Rechtsverschiebung' der SPD.
Meinetwegen vergleichbar mit dem hier:
Filzstift hat folgendes geschrieben:

Viele Menschen, die wertkonservativ denken, sehen sich in der heutigen CDU nicht mehr vertreten, seit sie mit der Rumpf-SPD verscholzen ist.


Mephistoles hat folgendes geschrieben:

Dass es durchaus nach einem eher persönlichen Motiv aussieht (Beziehungstat) hatte ich bereits in meinem allerersten post geäußert, da wurde diese Vermutung noch müde belächelt...

Mmh, eigentlich dachte ich, du hättest eingesehen, dass dieses 'belächeln' daher kam,
dass du dich da etwas ungeschickt ausgedrückt hast.
Bzw. daher, dass man bei dir annehmen kann, dass du bei einer offenbar linken Gewalttat sicher auch nicht als erstes die politische Motivation
des Täters in Frage stellst.
janna16
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Anmeldungsdatum: 12.12.2008
Beiträge: 293

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 14:37:27    Titel:

Filzstift: es gab schon immer ein starkes linke potenzial...KPD,DKP, K-Gruppen bis anfang der neunziger jahre.
Daher ist es vielleicht auch einfach möglich das die linke (neben sps wählen) auch dort wähler dazugewonnen hat - dh da es einfach ein bündelung der stimmen der arbeiter hier gegeben hat (dkp, kpd-ml,mlpd sind was die quantitavien stimmen betrifft mitlerweile auch unbedeutent).
Aber an dieser verschiebung der stimmen der arbeiten bevölkerung würde ich eher einen rechtsrutsch feststellen. (den die linke steht doch eher rechts der typischen/klassischen arbeiterparteien)
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 14:40:09    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:

Nö. Die 'Linksverschiebung' kam nach der 'Rechtsverschiebung' der SPD.
Meinetwegen vergleichbar mit dem hier:


Ja und was empfiehlst du jetzt Menschen, die nicht mit linksverschoben sind und sich eine wertkonservative Vertretung ihrer Interessen in den Parlamenten wünschen, als politische Heimat?
Für jene, die die Rechtsverschiebung der SPD nicht mittragen, gibts immerhin die Linken.
Das ist doch das wahre Desaster und eine Quelle für Rechtsextremisten.
Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 14:54:27    Titel:

Zitat:

Ja und was empfiehlst du jetzt Menschen, die nicht mit linksverschoben sind und sich eine wertkonservative Vertretung ihrer Interessen in den Parlamenten wünschen, als politische Heimat?

Naja, was willst du jetzt von mir hören?
Ich kann verstehen, dass sich der (demokratische) rechte Rand nicht immer gut vertreten fühlt, aber früher oder später kriegen wir auch einen Haider.
Rechtes Potential haben wir ja wirklich mehr als genug.
Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 29 Dez 2008 - 21:17:42    Titel:

Jockelx hat folgendes geschrieben:


Mephistoles hat folgendes geschrieben:

Dass es durchaus nach einem eher persönlichen Motiv aussieht (Beziehungstat) hatte ich bereits in meinem allerersten post geäußert, da wurde diese Vermutung noch müde belächelt...

Mmh, eigentlich dachte ich, du hättest eingesehen, dass dieses 'belächeln' daher kam,
dass du dich da etwas ungeschickt ausgedrückt hast.


Das habe ich eingesehen, bzw. zur Kenntnis genommen und akzeptiere es.

Zitat:

Bzw. daher, dass man bei dir annehmen kann, dass du bei einer offenbar linken Gewalttat sicher auch nicht als erstes die politische Motivation
des Täters in Frage stellst.


Das habe ich aber auch in diesem Falle nicht, sondern ich habe auf die meiner Meinung nach unübersehbaren Indizien hingewiesen, die für eine Beziehungstat sprechen. Und das habe ich in meinem vorherigen post ebenso wieder getan.
Eigentlich dachte ich, das wäre bereits geklärt...
Und, um es noch einmal zu sagen, ich bezog mich im ersten post auch ausdrücklich auf die objektive Vergleichbarkeit mit dem Thread über das andere Spektrum. Dass genau diese nicht gegeben ist, hatten wir schon vor mehreren Seiten geklärt...


Gruß, Mephistoles
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2008 - 16:29:04    Titel:

Im Fall Mannichel ist es nun verdächtig ruhig geworden. Ist unter den Massenmedien die Scham ausgebrochen, wieder mal einer Finte aufgesessen zu sein?
Müsste bei all den Ungereimtheiten über den angeblichen Tatverlauf nicht eine externe (nicht bayerische) Ermittlungsbehörde den Tathergang rekonstruieren, neu bewerten und Ermittlungen in alle Richtungen einleiten?
Schließlich macht sich das Opfer selbst mit seiner verwirrenden Tathergangsbeschreibung verdächtig und ist als hoher bayerischer Polizeibeamter zusehr mit den ermittelnden Behörden verbändelt, als das sie objektiv und ohne politischen Druck ermitteln könnten.
Welche Auswirkungen der Politische Druck auf die Ermittlungen bisher hatte, kann man an der Auflösung der Sonderkommision sehen.
Welche Konsequenzen wird das alles für die NPD haben? Für die fälschlich Verdächtigten und voreilig Inhaftierten werden Haftentschädigungen gezahlt werden müssen und sie können sich von Ihresgleichen als Märtyrer bejubeln lassen.
Viele Menschen die bisher an eine faire Behandlung aller demokratischen Parteien(und solch eine ist die NPD- solange sie nicht verboten und damit in allen deutschen Parlamenten wählbar ist) glaubten, sind enttäuscht und fühlen sich hinters Licht geführt.
Die plumpe Medienmanipulation hat mit diesem Vorfall wieder einmal einen Höhepunkt erreicht.
Das plumpe Verdächtigen einer ganzen nichtgenehmen politischen Partei, aufgrund eines nichtbewiesenen Vorfalls, einschließlich Verbotsforderungen, ist zu vergleichen mit dem Pauschalverdächtigungen aller Moslems auf grund eines Tatverdachtes eines arabisch Aussehenden.
Der Teufel wird mit dem Belzebub ausgetrieben.
Wehret den Anfängen!
Ein Blick in die Geschichte:
Wer sich mit dem 28.02.1933 und seine Folgen befasst, wird erschreckende Parallelen entdecken.
Confused
Manch ein Betroffenheitsfanatiker sollte sich mal zur deutschen Geschichte belesen, ehe er eine Sonderbehandlung vermeintlicher nur rechtsextremer Straftäter fordert.

Der Gipfel setzt dem ganzen schon wieder der Aufruf, die von der NPD in Passau geplante Demo zu stören. Sollte die Demo genehmigt werden, dann ist dies auf demokratischer Grundlage legitimiertes Recht!
Alle gewalttätigen Angriffe gegen die Demo und die die aufgrund ihres rechtsstaatlichen Auftrages begleitende Polizei sind Unrecht.
Wer zu solchen Sachen aufruft- bekämpft demokratische Grundrechte.
Die Demo einfach zu ignorieren, wäre ein z.B. auch ein legitimes Mittel, den NPDlern seine Meinung zu zeigen. Confused

Vielleicht auch einmal ein Grund für einige Übereifrige, mal einen Gang zurückzuschalten und das Hirn wieder frei zu machen und mit sich ins Gewissen zu gehen, um zu begreifen, dass man mit solch vermutlich inszenierten haltlosen Medienkampagnen den Extremisten und auch denen, die schon wieder an neuen Ermächtigungsgesetzen arbeiteten, zuarbeitet.

In diesem Sinne-

ein gesundes neues Jahr

Der Filzstift
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