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Die rechte Hyperaktivität - Angriff auf Passauer Polizeichef
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Die rechte Hyperaktivität - Angriff auf Passauer Polizeichef
 
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Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2009 - 13:28:23    Titel:

Schön, es scheint sich hier also das Fahrwasser beruhigt zu haben.

Aktuelle Nachrichten zum Fall Mannichl:

Keine Hinweise für rechtsextremistische Tat

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, sagte, trotz der Beobachtung der rechten Szene durch V-Leute lägen seiner Behörde bislang keine Erkenntnisse für eine rechtsextremistische Tat vor. "Hätten wir Hinweise, würden wir diese sofort weiterleiten. Das ist bisher nicht der Fall", sagte Fromm. Der derzeitige Ermittlungsstand erlaube noch keine abschließende Bewertung.

[url]
http://www.br-online.de/aktuell/passau-polizeidirektor-mannichl-ID1229245087152.xml[/url]
Blaubarschbube
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Anmeldungsdatum: 20.08.2006
Beiträge: 657

BeitragVerfasst am: 10 Jan 2009 - 14:34:00    Titel:

In der „Süddeutschen Zeitung“ werden jetzt anonyme Ermittler zitiert, die den Tatablauf in Frage stellen. „Irgendetwas passt da nicht zusammen“, mutmaßt ein nicht genannter Fahnder. Und: „Ein solches Setting spricht sonst für eine Beziehungstat.“

Quelle Bild-Online

Daran musste ich auch desöfteren denken. Die Örtlichkeit der Tatwaffe und deren affekte Verwendung.

Außerdem kennen der bayerische Verfassungs/Staatsschutz die rechtsextrimistische Szene bestens und mit der auffälligen Manichl-Beschreibung hätte längst ein Fahndungserfolg folgen müssen !

Sollte der Manichl Fall tatsächlich so gewesen sein, dann wäre das in der Tat eine derartige Qualifizierung , die ich in der rechtsradikalen Szene nicht für möglich halte. Höchstens einen ver(w)irrten Einzeltäter !

BB
Liberalis
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Anmeldungsdatum: 06.01.2009
Beiträge: 17
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2009 - 13:52:11    Titel: Re: Ein Stich und seine Folgen- Mannichl zum Abschuß freigeg

Filzstift hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Der Bericht in der Online-Ausgabe der "Süddeutschen Zeitung" hat die harmlose Überschrift "Ein Stich und seine Folgen". Aber die Geschichte bietet Sprengstoff für die nächsten Tage.

Es geht um die Messerattacke auf den Passauer Polizeichef Alois Mannichl. Die Zeitung lässt mehrere nicht näher bezeichnete Ermittler zu Wort kommen, die ganz erhebliche Zweifel an den Aussagen des Polizeidirektors äußern und in Frage stellen, ob wirklich ein Rechtsextremer die Tat begangen hat.

Beispielsweise geht es um das Messer mit dem Mannichl niedergestochen wurde. Es soll vor dem Haus gelegen haben. Aber woher wusste der Täter das? Möglicherweise hat er das Messer dort entdeckt, als er mit Mannichl an der Tür sprach.

Dann hätte das Gespräch aber länger dauern müssen als vom Opfer angegeben. Die "Süddeutsche Zeitung" zitiert einen Ermittler, der sagt: "Ein solches Setting spricht sonst für eine Beziehungstat."

Das Messer gibt der Polizei noch weitere Rätsel auf. Es stammt aus Mannichls Haushalt. Es lag vor dem Haus, weil damit angeblich bei einem Nachbarschaftsfest Lebkuchen aufgeschnitten wurden. Es finden sich aber keine Lebkuchenreste an dem Messer. Es finden sich aber auch keine DNA-Spuren eines Täters und auch keine Wischspuren, die eigentlich erkennbar sein müssten, wenn der Täter beispielsweise Handschuhe getragen hätte.

Die Ermittler wundern sich auch, dass der Polizeidirektor so vage Angaben über den Täter macht: 1,90 Meter groß, rundes Gesicht, Glatze. "Die Erfahrung eines Polizeimannes sollte dazu führen, dass die Wahrnehmung die wesentlichen Dinge wie das Aussehen erfasst", zitiert das Blatt den Rechtspsychologen Martin Schmucker von der Uni Erlangen.

Die Phantombilder wurden dann auch nach Aussagen einer Nachbarin gefertigt. Allerdings glaubt die Polizei, dass es den Mann mit der auffälligen grünen Schlange in der rechten Szene nicht gibt. Er wäre sonst schon gefunden worden.

Die Fahnder des Landeskriminalamtes scheinen auch mit den Vorarbeiten ihrer Passauer Kollegen nicht einverstanden zu sein. Sie hätten viel zu schnell in Richtung eines rechtsextremen Täters ermittelt, weil sie es mit der Aussage eines Polizisten zu tun hatten.

Normalerweise, so zitiert das Blatt einen Ermittler, werde von innen (also vom Opfer und der Familie) nach außen ermittelt. Erst müssten die privaten Verhältnisse des Opfers geprüft werden. Die erwachsenen Kinder des Polizeidirektors wurden aber erst vor wenigen Tagen vernommen. Da hatten die örtlichen Polizisten offenbar Hemmungen. "Wir haben es schließlich mit unserem eigenen Chef zu tun", sagte ein Passauer Ermittler der "Süddeutschen Zeitung".

Gratulation an Mephistoles!
Du hast schon sehr früh die wahren Dimensionen dieser Geschichte prophezeit und warst damit den Passauer Ermittlern meilenweit voraus.
(siehe Seite 1 dieses Stranges!)

Die eingesetzte LKA-Kommission bringt jetzt Ungeheuerlichkeiten ans Licht, die die Geschichte zu einem Megagau für die Antifa-gläubigen opurtunistischen Politiker werden lassen. Eine ob des "Attentates" auf ihren Chef eingeschüchterte Polizei, die sich nicht traut, objektiv zu ermitteln und stattdessen den Anweisungen des vermeintlichen "Opfers" Folge leistet und nur in die eine vorgegebene Richtung ermittelt.

Übrigends tauchen in diesem Bericht all die "Verschwörungstheorien" auf, die den Zweiflern hier im Forum (Gruß an Liberalis) schon seit Wochen aufgefallen sind

Nur in Passau scheint das keinem aufgefallen zu sein und wochenlang hatte keiner im ganzen Passauer Polizeiapparat, den Arsch in der Hose, dagegen anzugehen.
Da ist was ganz anderes im Argen, als die bervorstehende Machtergreifung der Holocaustleugner.
Eine durch die übertriebene politische Korrektheit verschüchterte Polizei, Politiker die auf jeden Mainstream-Zug aufspringen und Medien die nur noch voneinander abschreiben.

Zitat:
... Der SPD-Kanzlerkandidat sprach sich für ein Verbot der rechtsextremistischen Partei NPD aus: "Mit dem Passauer Vorfall steigen die Gründe für ein Verbot." Ein neuer Anlauf für ein NPD-Verbot beim Bundesverfassungsgericht müsse dieses Mal aber Erfolg haben. "Sonst triumphieren am Ende die Rechtsextremisten, und das darf unter keinen Umständen passieren", sagte Steinmeier. ...


Der Schuß ging wohl nach hinten los.

Sowas nenne ich Wahlkampfhilfe für die NPD.

Der “Kampf gegen Rechts” ist offensichtlich diskreditiert, er muss schleunigst zurück auf die Füße gestellt werden. Die Hysterie “gegen Rechts” überschlägt sich permanent, wenn sie die Gelegenheit sieht, weitere Mittel für sich einzufordern. Dies wohl auch deswegen, weil es “rechte Gewalt” in der Wirklichkeit eben nicht an jeder Straßenecke gibt und man sich daher auf jeden „erfolgversprechenden“ Fall stürzen muss, um seine Daseinsberechtigung als „Kämpfer gegen Rechts“ zu beweisen. Eine entsprechende Persönlichkeitsveränderung durch den „Kampf gegen Rechts“ wird Herrn Mannichl in Passau mehr oder minder offen nachgesagt.

Im übrigen ist es der Tod einer Demokratie, “Rechts” mit “rechtsmilitant” zu verwechseln und “Rechts” nicht als das gelten zu lassen, was es ist: Das Gegenteil von Links. Nichts weiter.

Die Hetze gegen Rechtsdenkende lässt sich demokratisch nicht legitimieren. Wer beweisen will, dass er ein guter Mensch ist, findet zahlreiche reale Betätigungsfelder.

den ganzen Artikel gibts hier:
http://www.welt.de/politik/article2995955/Die-Ungereimtheiten-im-Fall-Alois-Mannichl.html
und noch ausführlicher
hier: http://www.sueddeutsche.de/bayern/111/453799/text/

Gruß
Der Filzstift



Lieber Filzstift...vieleicht liegt es ja an mir das nicht verstanden hast, was ich eigentlich sagen will, vieleicht liegt es aber auch an deiner Einstellung zu diesem Thema. Keine Ahnung.

Wenn ich morgens die Zeitung aufschlage bevorzuge ich (so geht es eben geht) sachliche Informationen die auf Fakten beruhen. Bestimmte Zeitungen wie z.B. Bild kommen dafür z.B. nicht infrage.
Wie es einige hier so schön geschrieben haben, sie mögen es nicht wenn jede Sau durchs Dorf getrieben wird.
Das mag ich auch nicht.
Weder in die eine richtung (die sicher ist das Rechte Top Terroristen für den brutalen anschlag auf Manichl verantwortlich waren) und die andere richtung in der wild umherspekuliert wurde was sonst alles hätte passiert sein müssen.

Genau das passiert jetzt schon wieder. Ich habe es hier schonmal gesagt und tue es gerne nochmal.
Wenn das ganze vor Gericht gelandet ist und ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, dann (und nur dann) kennt man den oder die Täter.

Es ist auch legitim auf grund von vorliegenden !!!Fakten!!! mutmaßungen darüber anzustellen was passiert sein könnte.

Ist das so schwer zu verstehen Filzstift?
Persönlich muß ich sagen das die vorliegenden Kommentare ermittelnder Beamter ein schräges Licht auf Manichl werfen. Ob dies berechtigt ist oder nicht wird sich zeigen. Derweil laufen schon wieder die nächsten Säue durchs Dorf.
Filzstift
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BeitragVerfasst am: 11 Jan 2009 - 18:27:02    Titel: Re: Ein Stich und seine Folgen- Mannichl zum Abschuß freigeg

Liberalis hat folgendes geschrieben:

...

Wenn das ganze vor Gericht gelandet ist und ein rechtskräftiges Urteil vorliegt, dann (und nur dann) kennt man den oder die Täter.

Es ist auch legitim auf grund von vorliegenden !!!Fakten!!! mutmaßungen darüber anzustellen was passiert sein könnte.

Ist das so schwer zu verstehen Filzstift?
Persönlich muß ich sagen das die vorliegenden Kommentare ermittelnder Beamter ein schräges Licht auf Manichl werfen. Ob dies berechtigt ist oder nicht wird sich zeigen. Derweil laufen schon wieder die nächsten Säue durchs Dorf.


Ehrlich gesagt verstehe ich dich wirklich nicht.

Einerseits regst du dich darüber auf, dass hier darüber diskutiert wird, andererseits findest du es legitim.

Ich persönlich finde es gerade gut, dass wie man vor allem in den Kommentarbereichen der Zeitungen im Internet nachlesen konnte -falls die zu diesem Thema noch offen waren!- sich sehr viele Mitmenschen Gedanken zu diesem Thema gemacht haben und diese auch äußerten.

Schön dass es so viele Menschen gibt, die den Einheitsbrei der Medienkonzerne in Frage stellen.
Das diejenigen, die Zweifel am "offiziell verbreiteten Tathergang" äußerten sofort und auch im Nachgang, pauschal als aus der Rechten Ecke kommend betitelt wurden/werden, zeugt nicht gerade von gutem Stil.
Confused
Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 11 Jan 2009 - 18:59:09    Titel: Re: Ein Stich und seine Folgen- Mannichl zum Abschuß freigeg

Filzstift hat folgendes geschrieben:

Das diejenigen, die Zweifel am "offiziell verbreiteten Tathergang" äußerten sofort und auch im Nachgang, pauschal als aus der Rechten Ecke kommend betitelt wurden/werden, zeugt nicht gerade von gutem Stil.
Confused


Dazu muss man nicht einmal den Tathergang anzweifeln, es reicht schon aus auf die Indizien, welche gegen ein geplantes Attentat sprechen, hinzuweisen Confused
Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 03:20:07    Titel:

Die neuesten, sachlichen Geschehnisse:

Die Zeugin, aufgrund deren Aussage die Phantombilder erstellt wurden, soll laut eigenen Angaben drei Tage nach der Festnahme des rechtsradikalen Ehepaars von einer Glatze bedroht worden sein. Die Polizei bestätigte bisher lediglich eine solche Behauptung seitens der Zeugin.

http://www.br-online.de/aktuell/mannichl-zeugenbedrohung-joachim-herrmann-ID1231860026158.xml

Sachliche Betrachtung dieser Neuigkeit: Warum gibt es kein Phantombild? Die Presse würde wohl von "Merkwürdigkeiten" sprechen...
Wer ist so dämlich, inmitten einer laufenden Ermitlung, inklusive Polizeischutz für die Familie Manichls und (hoffentlich) auch der Zeugen (das Gegenteil würde nicht unbedingt für einen als ernsthaft einzustufenden Verdacht bzgl. organisierter Kriminalität sprechen) unmaskiert in die Nachbarschaft einzudringen, und Zeugen offenkundig zu bedrohen? Die Rechten sind nicht die hellsten, aber so dämlich kann man doch garnicht sein. Insbesondere die Formulierung der (angeblichen) Bedrohung zeugt entweder von endloser Dummheit oder aber von einem extremst schlecht durchdachten Ablenkungsmanöver...

Abschließend noch die Frage: wo treiben sich eigentlich die Autoren dieses Threads rum? Vor Scham im Boden versunken oder was? Wie soll man denn so eine sachliche Diskussion führen?
Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 23:30:04    Titel:

Neueste Meldung im Fall Mannichl:

Die Aussagen der Hauptzeugin gelten mittlerweile als widerlegt.

So schreibt die Welt-redaktion heute:

Knapp einen Monat nach dem Messerangriff auf den 52-Jährigen, der eine Welle der Empörung und laute Rufe für den Kampf gegen den Rechtsextremismus in Deutschland ausgelöst hatte, entwickelt sich der Fall Mannichl zu einem politischen Fiasko. Wie sich bereits jetzt herausgestellt hat, war die Festlegung auf die rechtsextremistische Szene als Täterumfeld vermutlich verfrüht.

(...)

Vor allem die Aussagen der wichtigsten Zeugin, einer 58-Jährigen Frau aus Fürstenzell, gelten inzwischen als widerlegt.

Sie hatte bei der Polizei ausgesagt, am Tattag auf dem Friedhof und später vor einem Café in Fürstenzell eine fünfköpfige Gruppe von mutmaßlichen Rechtsextremisten erkannt zu haben.

(...)

"Ich bleibe aber bei meiner Aussage", sagt die Zeugin WELT ONLINE. Sie sei kurz vor Weihnachten sogar an ihrer Haustür bedroht worden. "Der etwa 1,90 Meter große Mann mit Glatze forderte mich auf, meine Aussage zurückziehen." Die Altenpflegerin glaubt, dass sie bedroht worden sei, weil ihr Name im Haftbefehl steht. "Es ist ein Skandal. Inzwischen werde ich deshalb von der Polizei beschützt", sagt sie. Nach Aussagen eines erfahrenen Ermittlers ist es aber durchaus üblich, den Namen eines Zeugen im Haftbefehl zu nennen.

Maria D. wirkt verunsichert, bei der Schilderung des Ablaufs der Bedrohung widerspricht sie sich. "Es gibt erhebliche Zweifel an den Aussagen der Frau", sagt Anwalt Picker.



http://www.welt.de/politik/article3029917/Suche-nach-dem-Attentaeter-beginnt-von-Neuem.html


Irgendwelche sachlichen Stellungnahmen seitens der Gutmenschen abrufbar??? Ich hoffe, aber ich befürchte, die stecken grad alle den Kopf in den Sand (oder Sand in den Kopf, je nach belieben Smile )...
Mat86
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Anmeldungsdatum: 01.12.2007
Beiträge: 1105

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2009 - 09:49:05    Titel:

Zitat:
Nach Aussagen eines erfahrenen Ermittlers ist es aber durchaus üblich, den Namen eines Zeugen im Haftbefehl zu nennen.


Na da bekommt man doch richtig Lust sich als Zeuge bei schweren Verbrechen zur Verfügung zu stellen...

Und zu dem Fall: Wahrscheinlich wird es wieder einer der vielen Fälle bei denen verfrüht der "braune Mob" als Täter festgemacht wurde... Kennt man ja mittlerweile. Man könnte auch meinen irgendwann würden die Menschen dazulernen und nicht sofort alles auf die rechte Szene schieben aber ich glaube das geht hier in Deutschland immer so weiter Rolling Eyes

Egal ob Häuser brennen, Hakenkreuze geritzt werden oder Schwarze verprügelt werden, hauptsache niemand kommt auf die Idee einen "Südländer" der mit den Worten "Scheiss Kartoffel" zuschlägt als Nazi hinzustellen... Denn Merke: Um Nazi zu sein muss man noch ein richtiger Blutsarier sein, da reicht auch die deutsche Staatsbürgerschaft plötzlich nicht mehr aus, und manche Menschen werden gleicher... Wink
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2009 - 14:51:51    Titel:

Nichts neues in der "Affaire Mannichl"

Die Frage ist jetzt nur noch, ob man es im Sande verlaufen lässt oder sich doch die Angelegenheit in "Vortäuschen einer Straftat zum Schaden einer politischen Partei" entwickelt.

Zitat:

Anschlag in Passau
Fall Mannichl stellt Ermittler vor neue Probleme



Die Messerattacke auf Passaus Polizeichef Alois Mannichl ist inzwischen mehr als einen Monat her. Doch dringend tatverdächtig ist derzeit niemand, die Ermittlungen treten auf der Stelle. Jetzt gibt es neue Details über das vorübergehend verdächtigte Neonazi-Paar aus München: Es soll ein äußerst wasserdichtes Alibi gehabt haben.

Das nach dem Anschlag auf den Passauer Polizeidirektor Alois Mannichl zunächst tatverdächtige Neonazi-Paar aus München soll ein wasserdichtes Alibi gehabt haben - vom Staatsschutz und der Polizei. Wie das Magazin „Focus“ berichtet, hatten sich der 33-Jährige und seine 22-jährige Frau zur Tatzeit mit Gesinnungsgenossen in Erding bei München getroffen und waren dabei von Beamten des Verfassungsschutzes und der Polizei beobachtet worden.

„Nachdem ich von diesen Zeugenaussagen erfuhr, beantragte ich die sofortige Freilassung des Ehepaares aus der U-Haft“, zitiert „Focus“ den Chef der Passauer Staatsanwaltschaft, Helmut Walch. Eine Nachbarin hatte bezeugt, das Paar vor Mannichls Haus gesehen zu haben.

Seit dem Attentat auf Mannichl am 13, Dezember hat es zahlreiche Ungereimtheiten und Pannen gegeben. Dass der Mordversuch tatsächlich gar keinen rechtsradikalen Hintergrund hatte, wird von den Ermittlern nicht mehr ausgeschlossen.

Vor einigen Tagen gab es wiederum Berichte, laut denen eine Zeugin in dem Fall Mannichl bedroht worden sein soll. Ermittler bestätigten einen Bericht, wonach der Name der Zeugin im Haftbefehl des Neonazi-Ehepaars aus München genannt worden sei. „Das hätte nicht unbedingt sein müssen“, bestätigte ein Passauer Ermittler. Drei Tage später soll ein großer, glatzköpfiger Mann die Zeugin vor ihrer Haustür an Kinn und Hals gepackt und bedroht haben, berichtete das Internetmagazin „Stern.de“.

Die Frau hatte ausgesagt, sie habe sowohl das Neonazi-Ehepaar aus München als auch zwei Männer mit Kreuz- und Schlangen-Tattoos am Tattag im Dezember in Fürstenzell gesehen.
http://www.welt.de/politik/article3042613/Fall-Mannichl-stellt-Ermittler-vor-neue-Probleme.html?page=11#article_readcomments
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 19 Jan 2009 - 22:54:00    Titel:

Nachdem die Ermittler immernoch keine heiße Spur im Fall Mannichl haben, lassen sie nun den Stichkanal von Experten untersuchen. Daraus erhoffen sie sich Rückschlüsse darüber, ob die Tat tatsächlich so wie vom Polizeichef geschildert abgelaufen sein könnte. Die Wunde dürfte 5 Wochen nach der Tat allerdings schon größtenteils verwachsen sein...

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2009/01/19/attentat-auf-polizeichef/gutachter-prueft-den-fall-alois-mannichl.html

Unterdessen wurden weitere Details zum von Mannichl geschilderten Tathergang bekannt. Nach eigener Aussage soll er dem Mann nach dem Attentat noch auf die Straße gefolgt sein, um ihn festzunehmen. Selbstverständlich bleibt er aber weiterhin bei der Aussage, dass er den Täter ja garnicht so genau gesehen hat.
Schon klar, kann ja auch keiner verlangen, dass man auf die Schugröße des Täters achtet, wenns ums blanke Überleben geht. Da reicht es halt nur noch zu einem geistesgegenwertigen Versuch, den Übeltäter festzunehmen...
Als ihm das allerdings nicht geglückt ist, hat er (laut eigener Aussage) offensichtlich völlig geistesabwesend sich selbst!!! das Messer aus der Wunde gezogen. Evtl. will er mit dieser Schilderung erklären, warum keinerlei fremde Fingerabdrücke auf der Waffe zu finden waren?
Völlig bei Sinnen kann er jedenfalls nicht gewesen sein, denn erstens tut das wahrscheinlich weh und zweitens riskiert man dadurch ziemlich schnell zu verbluten.

Warten wir also ab, was die Experten da so alles rausfinden...
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