Unternehmensberatung nach dem Studium nur Sprungbrett?
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industrial Full Member

Anmeldungsdatum: 16.06.2008 Beiträge: 151
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Verfasst am: 02 Jan 2009 - 21:15:49 Titel: |
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| F.Sinatra hat folgendes geschrieben: | | Wie lange es wohl dauert, bis sich die Unterschiede zw. Bachelor und Dipl nivelliert haben... |
warum sollten sie es jemals tun??
es ist doch definitv nicht das gleiche... |
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Kölner_VWLer Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.08.2007 Beiträge: 1604
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Verfasst am: 02 Jan 2009 - 23:32:30 Titel: |
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richtig ein bachelor absolvent wird niemals dasselbe bekommen können.
Gerade in der UB wird ja ganz offen kommuniziert, dass Diplom und Master gleichgestellt sind.
Was in Anbetracht der zu belegenden Kurse auch klar ist. Die Mär vom Bachelor der genauso viel machen müsste wie der Diplomer nur in 6 Semester ist eine Legende. Er macht genau 2/3 von dem was ein Diplomer macht.
Die Kurse die ich z.B. belege als Spezialisierung sind sämtlich dem jetzigen Master Programm zugeordnet. |
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michael.wi Senior Member

Anmeldungsdatum: 18.07.2007 Beiträge: 802
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Verfasst am: 03 Jan 2009 - 00:36:43 Titel: |
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oh man, kölner_vwler, reg dich mal nicht so auf über bachelors, die meinen sie würden mehr machen als ein diplomer.
die mär ist leider von der wirtschaftspresse extrem weit gestreut. trotzdem steht noch massiv in praktika-anzeigen dass man leute mit vordiplom sucht. unsere diplomer haben auch immer zu mir gemeint, dass der bachelor allgemein positiv ist, weil eben in ihren augen "weniger" arbeitsaufwand durch die studienbegleitenden prüfungen statt blockprüfungen besteht. da ja in bwl z.B. relativ wenig direkt zusammenhängt, stimme ich dem auch zu.
doch eines kann man dem bachelor nicht absprechen: er entschlackt das deutsche studium, das seit jeher überladen war. zu gewissen fachgebieten wie recht gabs bei uns im diplom massig mehr vorlesungen, leider fiel aber auch einiges an statistik-wochenstunden aus dem diplom-grundstudium: der stoff blieb aber ungefähr der selbe. in der hinsicht machen wir wirklich "mehr als die diplomer". aber weniger qualitativ.
und das ist eben, was ein wenig die krux am bachelor ist: die umsetzung.
mittlerweile bin ich durchweg zufrieden, vielleicht auch, weil wir einige profs haben, die in köln studiert haben [und immer wieder schöne geschichten aus der kölner zeit erzählen; oder von kölner profs die kompletten foliensätze nehmen]. aber für mich stellt sich halt auch die frage, ob sich nach nem bwl-b.sc. überhaupt ein master "lohnt".
für dich als vwler ists ganz klar, dass die wissenschaft so richtig erst im masterstudium [diplomhauptstudium] beginnt, aber ob es für nen bwler so den riesigen mehrwert hat, weitere zwei jahre präsenz an ner uni zu studieren statt direkt einzusteigen?
das einzige, was hinderlich sein kann, ist die mangelnde akzeptanz der bachelorstudiengänge. trotz aller bachelor-welcome-aktionen aus der wirtschaft sehen viele personaler das diplom immer noch höherwertiger als ba/ma. und restbestände [sorry] an diplom-absolventen wirds in den nächsten jahren noch genügend geben.
letztlich kenne ich viele, die z.B. im fünften bachelorsemester sind und außerhalb privat vermittelter [also durch vit b in kmu] praktika noch nie ein einziges richtiges praktikum bekommen haben. wg. klausurzeiträumen, vorbehalten wg neuer abschlüsse, überdurchschnittlicher, aber nicht überragender noten.
es sind nicht wenige, die vom bachelor mächtig frustriert wurden, weil wie bisher viel verlangt wird, aber wenig "dank" kommt. was sich "berufsqualifizierend" nennt, wird oft nur als vordiplom betrachtet.
in meinem studiengang sehe ich schon die berufsqualifizierung, aber es sind eben keine wirklich ganzen sbwls, die wissenschaftliche herangehensweise an die gewissen fachgebiete vermitteln. du brauchst dich über die thematik gar nicht aufregen, die personaler sehen die sache eher wie du [vielleicht redet man da auch in der öffentlichkeit von hochleistungsbachelorstudenten, aber in geschlossenen zimmern siehts wieder ganz anders aus] |
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Kölner_VWLer Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.08.2007 Beiträge: 1604
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Verfasst am: 03 Jan 2009 - 14:54:43 Titel: |
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ich hab ja nichts gegen das bachelor system, ich begrüße es sogar, da es einige Vorteile hat.
Insbesondere denke ich, dass für viele Industrie Jobs der Bachelor ausreicht. Daher ist es auch legitim nach dem Bachelor aufzuhören. Aber dann bitte nicht rumbrüllen, man hätte die selbe Qualifikation wie ein Diplom Student, obwohl man die Hauptfächer also die Spezialisierung (Spezielle BWL / VWL) nicht gemacht hat.
Klar ist auch, dass der Bachelor mehr ist als ein Vordiplom.
Nur das ewige Gelaber der Bachelor Studenten, sie hätten es schwerer und würden ein Dipl. in 6 Semestern machen...naja.
Der Dipl. Absolvent braucht normalerweise genauso 10 -11 Semester wie ein Master Absolvent.
Zwischen Bachelor und Master gibt es ja auch gewisse Redundanzen. Dies und die INtegration von Soft Skill Fächern, bedingt die 1 Semester höhere Regelstudienzeit des Masters gegenüber dem Dipl.
Was UB angeht empfehle ich:
Einstieg nach dem bachelor, 1 Jahr arbeiten, Master machen, 2 Jahre arbeiten, Promotion / MBA machen, 5 Jahre arbeiten, Wechsel ins mittlere /gehobene Management Industrie, 10 Jahre arbeiten. Aufhören, sich einen lockeren machen. |
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