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Unternehmensberatung nach dem Studium nur Sprungbrett?
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_Seb_
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Anmeldungsdatum: 11.01.2008
Beiträge: 228
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2008 - 23:57:00    Titel:

F.Sinatra hat folgendes geschrieben:
Zitat:
auch nur top five percent

Very Happy

Zitat:
ich habe eben mit 16 /17 ordentlich gesoffen. bereuen tue ich das nicht.


Ging mir genau so. Und außerdem fand ich die Schule zu dem Zeitpunkt einfach totlangweilig: In Kunst Blümchen und Bäumchen malen ( wie im Kindergarten ), in Deutsch Goethe interpretieren (gäääähn) usw usf...

Man kann nur auf dem Gebiet aufgehen und sein Potenzial ausschöpfen, welches einem Spaß macht. Und das war bei mir eben die Unternehmensgründung.

BTW was zu den Einstellungskriterien (zumindestens für die Schweiz):

"McKinsey wünscht sich Persönlichkeiten, die aus der Masse herausragen – für 2008 werden rund 50 neue Beraterinnen und Berater gesucht. Voraussetzung für eine Bewerbung sind ein ausgezeichneter Universitätsabschluss und interessante ausseruniversitäre Aktivitäten, etwa wenn jemand ein Unternehmen gegründet oder Spitzenleistungen im Sport erzielt hat."


Quelle: http://www.hobsons.ch/de/unternehmen/firma.html?fid=155&prodid=3&action=portrait


Es ist zwar im Prinzip zu begrüßen, dass du dir vorm Studium bereits so viele Gedanken machst und nicht einfach hirnlos drauflos studierst. Man sollte aber auch irgendwo mal einen Punkt setzen.Das hat man ja schon bei der "Bachelor in 5 Semestern" Diskussion gemerkt.
Sicherlich gründet nicht jeder in der 11. Klasse ein gut funktionierendes Unternehmen und sammelt dort bereits solche Erfahrungen aber wie schon beschrieben, die UB´s kriegen tonnenweise Bewerbungen in ihre Büros gekarrt.
Du solltest wirklich erst einmal anfangen zu studieren, sehen wie du mit dem System Uni und auch den Klausuren klarkommst (denn das ist nicht Schule). In deinem Studium wirst du dich sehr stark weiterentwickeln und ob du dann der Typ für UB bist oder nicht, kann man überhaupt nicht sagen.
Es ist auch schön, dass du zu den oberen %ten deines Jahrgangs gehören willst aber meine Güte, das werden verdammt viele von deinen zukünftigen Komillitonen auch wollen. Ob das dann nachher der 1.0 oder 2.X Abiturient wirklich schafft, kann man so pauschal bestimmt vorher überhaupt nicht sagen (beides schon gesehen).
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2241

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:13:32    Titel:

Zitat:
Dann beteilige dich an der Diskussion nicht, mein Gott... Keiner zwingt dich doch...


Meine Güte -

Du hast gerade mal dein mittelmäßiges Abitur gemacht und träumst hier schon von irgendwelchen Einstiegsgehältern. Statt dann mal den Leuten zuzuhören, die vielleicht schon Einblicke in die Branche hatten, willst du sie aus der Diskussion raushaben - vermutlich um auch die letzte Sachlichkeit aus der Debatte zu entfernen.

Was haben die dir denn bei der Abiübergabe erzählt? Dass du jetzt King of the Bongo bist?
eco²
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Anmeldungsdatum: 08.09.2007
Beiträge: 209
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BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:17:37    Titel:

mtobi hat folgendes geschrieben:

Was haben die dir denn bei der Abiübergabe erzählt? Dass du jetzt King of the Bongo bist?
Very Happy Very Happy Very Happy
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
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Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:21:05    Titel:

Deinem Auftreten nach bist du wohl der King of the Bongo.

Zitat:
Statt dann mal den Leuten zuzuhören, die vielleicht schon Einblicke in die Branche hatten


Diesen höre ich zu und habe auch um eine Antwort gebeten. Stattdessen kommt aber: "Ach ich bin ja so frustriert von... bla bla bla."
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
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BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:34:13    Titel:

Zitat:
Du hast gerade mal dein mittelmäßiges Abitur gemacht und träumst hier schon von irgendwelchen Einstiegsgehältern.


Ach und mal was grundsätzliches an dieser Diskussion. Wenn du schon mitreden willst, dann bring doch bitte etwas konstruktives rein und nerv mich nicht mit solchen Aussagen wie die obigen.

Ich träume nicht von irgendwelchen Einstiegsgehältern, sondern ich plane meine Zukunft, wobei ich mein Studium dementsprechend als Vorbereitung gestalte. (Praktikas, Auslandsaufenthalte etc.)

Oder wie machst du das? Erreichst du deine Ziele, bevor du sie dir gesetzt hast oder setzt du dir Ziele und erreichst sie dann? Ich bevorzuge zweiteres.
Und wenn du weiterhin sinnlose Kommentare posten willst, nur zu. Dann hat wenigstens der eco², der Meinungslose, was zu lachen.
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2241

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:35:36    Titel:

5-Semester-Bachelor, WHU-Master, Einstiegsgehälter,...

...

Vorschläge für die nächsten Themen:

Partner nach zwei Jahren?, Wie werde ich CEO?, A8 oder 740i?
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2241

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:37:22    Titel:

Zitat:
Ich träume nicht von irgendwelchen Einstiegsgehältern, sondern ich plane meine Zukunft, wobei ich mein Studium dementsprechend als Vorbereitung gestalte. (Praktikas, Auslandsaufenthalte etc.)


Junge, wenn du denen bei McK im Interview was von "Praktikas" erzählst, zeigen die dir den Weg zur Tiefgarage.
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1604

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:43:08    Titel:

Ganz klar 750i F01. Das beste Auto das es im Moment gibt.
F.Sinatra
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BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 00:46:02    Titel:

Zitat:
5-Semester-Bachelor, WHU-Master, Einstiegsgehälter,...


1.Beim ersteren wollte ich nur wissen, ob es prinzipiell möglich ist.
2.WHU-Master? Wollte nur wissen, on Absolventen von anderen Unis diesen machen können und ob sich das positiv auf die Berufschancen auswirkt.
3.Einstiegsgehälter? Ja was für ein Thema, Mensch. Und du studierst and der WHU, weil dich EInstiegsgehälter und Karrierechancen überhaupt nicht interessieren, was?

Zitat:
Vorschläge für die nächsten Themen:

Partner nach zwei Jahren?, Wie werde ich CEO?, A8 oder 740i?


1. Schwer würd ich sagen, eher nach 10.
2. Tja wenn deine sowieso zweifelhaften "Soft Skills" versagen, dann kannst du dich ja immer noch hochschlafen.
3. A8


Zitat:
Junge, wenn du denen bei McK im Interview was von "Praktikas" erzählst, zeigen die dir den Weg zur Tiefgarage.


Fehlende Soft Skills, Beweisstück A:

-Sinnloses Herausreißen von Aussagen aus dem Kontext mit einer provokanten Übertreibung-
berniebaerchen
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Anmeldungsdatum: 09.04.2007
Beiträge: 1844

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 01:02:44    Titel:

Ich habe hier eine interessante Stellenanzeige für Dich in der Samstags-Zeitung gesehen: "Geschäftsführer gesucht. Geschäftsbereich Käse."
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 01:11:04    Titel:

Du bist so witzig wie ein Feuerschlucker mit entzündeten Mandeln..
Gottesschaf
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Anmeldungsdatum: 13.03.2007
Beiträge: 2059

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 01:50:51    Titel:

mtobi hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich träume nicht von irgendwelchen Einstiegsgehältern, sondern ich plane meine Zukunft, wobei ich mein Studium dementsprechend als Vorbereitung gestalte. (Praktikas, Auslandsaufenthalte etc.)


Junge, wenn du denen bei McK im Interview was von "Praktikas" erzählst, zeigen die dir den Weg zur Tiefgarage.


Sinatra, Sinatra, sehr amüsant. Very Happy

edit: Man mag es gar nicht vermuten, ich habe die WHU gewählt aus Interesse an BWL, Einstiegsgehälter spielen bei mir eine untergeordnete Rolle (wenngleich sie auch existieren).

Jetzt mal eine interessantere Frage als Überlegungen zu Jahresgehältern: Können sich die Beratungen z.Zt. eigentlich noch so eine verschwenderische Einstellung leisten, angesichts der Krise? Wenig verfügbare Mittel ziehen doch automatisch weniger Beratungsbedarf nach sich (ungeachtet von Krisenberatung) oder nicht? Da würden mich mal Meinungen der Ex-Praktikanten existieren.
EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 282

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 02:30:24    Titel:

DasKrisenmanagement und die Neuausrichtung angesichts der vergangenen Ereignisse erfordern sicher auch weiterhin überteuerte Berater von Mckinsey und Co.

Wenn dann das Restrukturierungskonzept steht und 20% der Mitarbeiter fliegt ist es doch super für das Management wenn sie dann gleich auch noch die Verantwortung für ihre Fehleinschätzung der Lage auf die bösen Berater abschieben können, die nun den einfachen Arbeiter büßen lassen.

Also würde ich mir keine Sorgen um die Krise machen, beraten wird immer Wink .
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1142

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 02:49:46    Titel:

wir sollten das forum in schüler-bwl und studenten-bwl aufteilen. in letzterem wäre dann zwar nicht viel los, aber man könnte sich das bullshit-lesen sparen.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 03:35:24    Titel:

so falsch ist das nicht, was emg da schreibt. Man muss sich mal angucken, wie groß die Beratungsbranche in D verglichen mit anderen Ländern ist. MW ist BCG Deutschland fast so groß wie BCG USA. Mir wurde gesagt, dass liegt daran, dass die Manager in D große Probleme haben toughe Entscheidungen zu treffen und deswegen gerne pro forma Beratungsleistungen einkaufen nach dem Motto "ich wars nicht".
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1373
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BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 04:33:30    Titel:

Ok. Hier wird echt ganz schön herumgeschwätzt. Wenn ihr eine echte Erfahrung haben wollt, schreibt eine Frage und ich beantworte sie euch aus meiner Erfahrung. War bereits in einer WP-Gesellschaft und einer Strategieberatung und kann daher recht brauchbare Antworten liefern.

So far:

Einstiegsgehalt: bei den Top-Strategieberatungen aktuell (wenn man das dritte Jahr Gehalt wo man nicht arbeitet auf die ersten beiden verteilt) je nach Strategieberatung inkl. geldwerten Vorteilen ~90-100.000€ davon sind ca. 75-85k reales Geld. Das ist viel Geld, aber man wird nicht Berater wegen des Geldes. Dann geht man in eine Investmentbank. Richtig reich wird man nur als Selbständiger (mit ganz wenigen Ausnahmen als CEO und Partner).

Abitur: ist wichtig und kann, wenn man ein schlechtes nicht durch Unternehmen oä. begründen kann ein Ausschlusskriterium sein. Wurde in allen Gesprächen auf mein "schlechtes" 2,1 Abi angesprochen. Bedenkt, dass 1% der Bewerber genommen werden.

Sprungbrett: da es bei den meisten großen Beratungen ein recht striktes Up- or Out gibt, steigt man auf oder fliegt raus, so dass es zwanghaft Fluktuation gibt. Wobei das Rausfliegen i.d.R. auf einem mittleren oder gehobenen Managmentjob (je nach Dauer der vorherigen Beratungstätigkeit) in Industrie hinausläuft. Es gibt Statistiken, die zeigen wo Berater hingehen.

Die Kollegen in einer Strategieberatung sind schon extrem clever und dementsprechend lernt man doch recht viel (auch Soft Skills). Natürlich beinhaltet auch der Job des Beraters (gerade am Anfang) mal langweiligere Analysen oder Präsentationen, aber das ist in jedem Job so.

Deutschland ist der zweitgrößte Beratungsmarkt der Welt nach den USA.

Die Krise: hat einen Einfluss auf das Einstellungsverhalten einiger Beratungen es gibt einige, die bereits Einstellungsstopps haben oder Verträge nach hinten verschieben und auch BCG hat sein Einstellungsziel für 2009 gesenkt, McK hat es beibehalten (s. aktuelle Wirtschaftswoche).
hadi_hard
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 663
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BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 09:45:16    Titel:

Wahsinn, was hier abgeht. Erstmal Studium beginnen, dann weiter sehen.
A1848
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Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 2107

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 11:32:13    Titel:

Meinen Informationen zur Folge hat man auch mit einem normalen Abitur und einem sehr guten Uni Abschluss Chancen in einer UB: Normales Abitur heißt von 1,5-2,5. Schlechter sollte es vllt nun auch nicht sein. Kommt da schon eher auf die Leistungen im Studium und die üblichen Dinge wie Praktika, soziales Engagement etc..

Ich möchte nur sagen, dass dieses Hochjubeln der Beratungen nicht immer richtig ist. Man kann es schaffen. So attraktiv sind UBs nun auch wieder nicht.
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 13:28:19    Titel:

@ pml und A1848

THX, das war im großen und ganzen, was ich wissen wollte.
Abiturient89
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Anmeldungsdatum: 06.10.2007
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 14:47:01    Titel:

@pml:


Wie sieht es (vllt anteilsmäßig auszudrücken) mit der Selbstständigkeit nach der Tätigkeit in einer UB aus, in solch einem kreativen Umfeld entstehen doch sicherlich interessante Ideen, nebst unternehmerischer Schulung...


Zur Diskussion über Noten in der Schule und im Studium:
Sollten die Abiturschnitte größtenteils mit den Noten im BWL-Studium korrellieren und sich ergo die besten x % bei den UB (erfolgreich) bewerben, wage ich doch zu bezweifeln, dass es sich hierbei nur um Genies handelt.
Die meisten 1,x-er Abiturkandidaten, welche ich kenne, sind nichts anderes als unselbsständige, unbeholfene u. substanzlose Schaumschläger. Wie weit solche Leute im UB-Auswahlprozess gefiltert bzw. ausgesiebt werden, kann ich natürlich nicht beurteilen.
licrerpol
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 30.12.2007
Beiträge: 612

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 14:57:15    Titel:

Abiturient89:
Natürlich gewinnt man als UB viel Wissen und hat die Möglichkeit, zukünftige Trends zu erkennen. Dennoch sind Berater und Unternehmer in der Regel völlig unterschiedliche Typen.

Zu den Noten: Du wirst im Studium schnell merken, dass es "gute" Studenten gibt, die den Stoff verstehen aber auch solche, wie du sie so schön umschrieben hast.
Deswegen werden in der Regel mehrere Interviews durchgeführt, u.a. mit Casestudies und/oder Gruppenarbeiten. In den letzten Runden der Gespräche kommen dann zusätzlich zu den HR-Leuten noch die Berater selbst um dir auf den Zahn zu fühlen.

Gleiches gilt auch für M&A. Zuerst ein Interview mit einem Personaler, danach noch zusätzlich mit irgendeinem Partner.
_________________
Regen lässt das Gras wachsen, Wein das Gespräch.
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 14:59:23    Titel:

@ sinatra: mal ehrlich, wenn du schon als unternehmer erfolgreich warst - was willst du dann noch bei mckinsey? da sitzen nur leute, die kein risiko übernehmen wollen oder können. an deiner stelle würde ich mich lieber wieder um (d)ein eigenes business kümmern.
user2009
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Anmeldungsdatum: 28.02.2008
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 14:59:37    Titel:

Zitat:
Die meisten 1,x-er Abiturkandidaten, welche ich kenne, sind nichts anderes als unselbsständige, unbeholfene u. substanzlose Schaumschläger.


Also was man hier zu lesen bekommt Very Happy Very Happy Das übertrifft wirklich vieles^^
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 15:00:03    Titel:

Die Beratungen wollen keine Genies und noch weniger Schöngeister. Die wollen Leute, die ihre Arbeit zuverlässig machen und beim Präsentieren einen guten Eindruck hinterlassen. Da geht es viel mehr um Ehrgeiz und Leidensfähigkeit als um Intelligenz.
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 15:14:51    Titel:

Abiturient89 hat folgendes geschrieben:

Die meisten 1,x-er Abiturkandidaten, welche ich kenne, sind nichts anderes als unselbsständige, unbeholfene u. substanzlose Schaumschläger.


genau solche leute sucht mckinsey ja. einige jahre nach der UMTS-lizenzversteigung im jahr 2000 hat mal ein mckinseypartner lang und breit erklärt, wie dumm die telekom war, sich für mrd. diese lizenz zu ersteigern. genausogut hätte er auch ratschläge geben können, welche aktien man besser 2000 ge- bzw. verkauft hätte. eine reine luftnummer. da habe ich vor jedem selbständigen dönerbudenbesitzer mehr respekt. letztlich ist es eben immer dieselbe frage: bin ich bereit, risiko zu übernehmen oder sitze ich als besserwisser-eunuch bei mckinsey Wink
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 15:54:35    Titel:

Zitat:
@ sinatra: mal ehrlich, wenn du schon als unternehmer erfolgreich warst - was willst du dann noch bei mckinsey? da sitzen nur leute, die kein risiko übernehmen wollen oder können. an deiner stelle würde ich mich lieber wieder um (d)ein eigenes business kümmern.


Langfristig wär das auch mein größter Wunsch. Bisher sind das mit den UBs eh nur Gedankenspiele und im Vordergrund steht die Informationsbeschaffung. Einer der Gründe, warum ich die UBs in Erwägung ziehe, sind natürlich die Konatke, die man knüpft. Das, was ich durch meine Selbstständigkeit gelernt habe ist, dass Geld sehr wichtig ist, aber Kontakte das Wichtigtse überhaupt sind.

Nur mal ein Gedankenspiel: Durch eine Beratung eines großen Unternehmens, hat man ja als Berater die Möglichkeit "reinzuschnuppern". Man sieht das Unternehmen aus der Vogelperspektive und erkennt vielleicht bestimmte Schwächen. Und so bringt dann man einige Dinge ins Rollen...

Aber das steht ja noch alles in den Sternen Wink

Zitat:
Wie sieht es (vllt anteilsmäßig auszudrücken) mit der Selbstständigkeit nach der Tätigkeit in einer UB aus, in solch einem kreativen Umfeld entstehen doch sicherlich interessante Ideen, nebst unternehmerischer Schulung...


Ich könnte mir z.B vorstellen, dass diese ganzen Headhunterfirmen aus dieser Riege entstanden.
Armin Gibbs
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Anmeldungsdatum: 06.02.2008
Beiträge: 992

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 16:03:02    Titel:

Zitat:
Das, was ich durch meine Selbstständigkeit gelernt habe ist, dass Geld sehr wichtig ist, aber Kontakte das Wichtigtse überhaupt sind.

Ich hatte gerade die Vorstellung, wie ein 15jähriger seine Kontakte im großen Business knüpft. Eine durchaus erheiternde Vorstellung. Aber ansonsten natürlich eine 100% (richtige) Phrase.

@ghtj: Die Pispers-Freunde sind überall. Smile
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
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Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 16:14:12    Titel:

Zitat:
Ich hatte gerade die Vorstellung, wie ein 15jähriger seine Kontakte im großen Business knüpft. Eine durchaus erheiternde Vorstellung. Aber ansonsten natürlich eine 100% (richtige) Phrase.


Zum einen bin ich damals gerade 18 geworden. Zum anderen war das natürlich kein großes Business, aber für meinen Tätigkeitsbereich sehr wichtige Personen ( u.a aus dem BJU, Geschäftsführer einer Einzelhandelskette, durch welchen wir niedrigere Preise im Einkauf hatten, eine selbstständige Werbefilmmacherin, die uns wiederum jemanden vermittelt hat, der in den Ruhestand geht und 60 treue Stammkunden abzugeben hat.) Das ließe sich noch lange fortsetzen. Wink
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1373
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 16:57:06    Titel:

Zitat:
Unser Wertversprechen lautet: Building Global Leaders. Dass wir dieses Versprechen einlösen, beweisen rund 150 ehemalige McKinsey-Berater, die heute in herausragenden Positionen tätig sind – vom Director der London School of Economics über den Europachef von Goldman Sachs bis hin zum Marketingvorstand bei DHL Paket Deutschland.


Und hier ein paar Zahlen:
http://www.mckinsey.com/careers/what_will_it_be_like_if_i_join/where_mckinsey_can_take_you.aspx

25% Selbständigkeit, 6% CEO, 33% Financial Service und PE, wobei es bei den Gruppen Überschneidungen geben kann.

Es sagt keiner, dass eine Beratung die goldene Lösung ist, was hier anscheinend einige immer noch glauben. Wenn man eine super Idee für die Selbständigkeit hat, sollte man lieber das versuchen, aber man darf ja auch nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn man es mit anderen Angestelltenjobs vergleicht, dann hat man Kollegen, die wirklich smart sind (smart nicht als Genie gemeint, denn davon gibt es eh nicht viele, sondern, die einfach Zusammenhänge deutlich schneller verstehen als ein Großteil deiner Kommilitonen heute)

Und durch die vielen verschiedenen Projekte und Teams lernt man definitiv Menschen und Kontakte kennen in der Zeit, die einem auch später bei einer Unternehmensgründung helfen können. Inkl. dem angesammelten Wissen. Und manche tuen so als wenn der Weg so lang wäre. UBs werden in ca. 4Jahren komplett erneuert (außer Führungspartner). Das Zeitziel um Partner zu werden ist ca. 10 Jahre. Dazwischen alle ~3 Monate Leistungsbeurteilungen.
HansiHans
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 21.09.2008
Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 17:00:28    Titel:

pml hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Unser Wertversprechen lautet: Building Global Leaders. Dass wir dieses Versprechen einlösen, beweisen rund 150 ehemalige McKinsey-Berater, die heute in herausragenden Positionen tätig sind – vom Director der London School of Economics über den Europachef von Goldman Sachs bis hin zum Marketingvorstand bei DHL Paket Deutschland.


Und hier ein paar Zahlen:
http://www.mckinsey.com/careers/what_will_it_be_like_if_i_join/where_mckinsey_can_take_you.aspx

25% Selbständigkeit, 6% CEO, 33% Financial Service und PE, wobei es bei den Gruppen Überschneidungen geben kann.



Und die restlichen 46% landen dann in der Psychiatrie für Burn-Out Patienten .
F.Sinatra
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 17:15:06    Titel:

Zitat:

25% Selbständigkeit, 6% CEO, 33% Financial Service und PE, wobei es bei den Gruppen Überschneidungen geben kann.


Das klingt ja ganz interessant! Immerhin 25% entscheiden sich für die Selbstständigkeit. Ob man das ausm Netz ein paar Beispiele finden kann... pml Very Happy
makro3
Senior Member
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 17:27:21    Titel:

Fitness Company
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
Beiträge: 1373
Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 17:29:59    Titel:

Vapiano (Mitgründer)
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 390
Wohnort: Reutlingen

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 17:32:44    Titel:

Wow, ich bin total überrascht. Ich dachte die gründen alle Headhunterfirmen und weitere UBs, aber jetzt werden mir diese Leute ja richtig symphatisch Very Happy
ghtj
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Anmeldungsdatum: 06.02.2007
Beiträge: 202

BeitragVerfasst am: 22 Dez 2008 - 20:45:44    Titel:

Armin Gibbs hat folgendes geschrieben:

@ghtj: Die Pispers-Freunde sind überall. Smile


sogar unter den "bankern" findet sich der ein oder andere Cool
check1check
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 25 Dez 2008 - 21:44:59    Titel: man hört ja immer viel...

Jaja, die Beratungsbranche ist schon super! Möchte nur mal was beisteuern, so als Schüler-BWLer:

Und zwar habe ich vor kurzem einen Münsteraner gesprochen, der ein Praktikum bei Horvarth & Partners in der Beratung gemacht hat (eine der verträglicheren Beratungen im Hinblick auf die Arbeitszeit). Er hat mir erzählt, dass er durchaus Leute kennt die Praktika bei McKinsey gemacht haben und dort ins Gespräch gekommen sind mit Partnern von McK. Eine Geschichte hat mich besonders berührt und zwar wurde ihm von einem Partner berichtet, dass einer seiner (ehemaligen) Kollegen aufgehört hat, weil sein eigenes Kind ihn Onkel genannt hat...

Ich denke, dass man das Ganze als Stundent oder noch-nichtmal-Student unterschätzt. Die Arbeitszeiten müssen verdammt tough sein und man hat keine Zeit das Geld auszugeben oder seine brandneue Wohnung zu beziehen. Work-Life-Balance ist ja so ein Schlagwort, was aber anscheinend nicht allzu ernst genommen wird, wenn das echte "Business" beginnt...

Als Außenstehender fragt man sich natürlich:

Was veranlasst McK und andere Beratungen 1,0er Tiermediziner zu rekrutieren? Aber die Antwort ist doch recht einfach: Man ist garnicht an der fachlichen Qualifikation interessiert, denn die dürfte bei Tiermedizinern nicht das ausschlaggebende Argument sein (oder etwa doch?). Doch wohl eher, der wohl vorhandene Intellekt sowie Motivation sich in etwas hineinzuknien auch wenn es kein Spaß macht (Stichwort Abitur, kommt schon manche Fächer interessieren einen einfach nicht...). Kurzum: man sucht Arbeitstiere, welche bereit sind für gutes Geld erstmal eine Zeit auf die Freizeit zu verzichten, was ja auch durchaus legitim ist. Ich kann mich für alle Leute mitfreuen, denn ich bin überzeugter Freund der "Leistungselite" und nicht der "Papa-hat-den-geilsten-Fuhrpark"-Elite, die sich dafür auch gerne mal selber erklärt. Wer den Sprung schafft, der hat es meiner Meinung nach verdient.

Ich bin mir aber sicher, dass dafür aber auf einen großen Teil an Lebensqualität auch verzichten muss, ob es nun 70 oder 80 Stunden Arbeitszeit sind. Genau das Gleiche gilt für das Geld, man kommt garnicht dazu es auszugeben, von daher ist diese Gehaltsfrage auch relativ.

Frohe Weihnachten!
LazyJay
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Anmeldungsdatum: 01.06.2006
Beiträge: 345
Wohnort: Tokyo

BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 09:04:33    Titel:

HansiHans hat folgendes geschrieben:
Und die restlichen 46% landen dann in der Psychiatrie für Burn-Out Patienten .


Nee, die werden alle Mathe-Nachhilfelehrer.. hoffentlich ;-)

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen.

Frohe Weihnachten!
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2241

BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 13:37:21    Titel:

LazyJay hat folgendes geschrieben:
HansiHans hat folgendes geschrieben:
Und die restlichen 46% landen dann in der Psychiatrie für Burn-Out Patienten .


Nee, die werden alle Mathe-Nachhilfelehrer.. hoffentlich Wink

Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen.

Frohe Weihnachten!



Haha Very Happy Phänomenal!!

Btw danke für's Bewerbungsanschreiben, Johann.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
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BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 14:09:43    Titel:

Ja, man sucht Arbeitstiere, richtig erkannt.
Aber niemand zwingt Dich die McK Karriere bis zum Partner durchzuziehen, es ist viel üblicher von 25-30 bei McK zu arbeiten, dabei noch einen Doktor oder MBA zu machen und es sich dann in einer gehobenen Position bei einem Kunden gemütlich zu machen. Bis dahin konnte man schön etwas ansparen und verdient ab dann auch weiterhin gut (wenn auch im Normalfall nicht so gut wie als Berater). Man investiert eben fünf Jahre, aber keineswegs das ganze Leben.
check1check
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BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 18:01:53    Titel: check

also wenn das geld wirklich dringend braucht (wobei es ja genügend stipendien-programme etc. gibt) könnte man durch mckinsey usw. wirklich gut bezahlt, beziehungsweise für lau an einen hochwertigen akademischen titel gelangen, was bestimmt auch für viele eine motivation ist...

habe mal was über die ex- (HAHAHAHA) lehman brothers chef dick fuld gelesen...der hat während seiner amtszeit (und die war verdammt lange) viel lieber von kleinen amerikanischen colleges und unis rekrutiert als von den großen business schools und rennomierten hochschulen, da er unbedingt leute wollte die arm sind und es nie wieder sein wollen (...)

adios.
check1check
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
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BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 18:09:53    Titel: ups

@makro3:

aber denkst du nicht, dass man beispielsweise im mittleren, bis gehobenen management bei Henkel oder was weiss ich nicht besser verdient als ein mckinsey berater nach dem 5.-6. berufsjahr? (associate?)

2 jahre ist man fellow für ca. 60k per anno dann macht man meinetwegen seinen doc oder nen schicken mba (ein jahr wird das volle gehalt bezahlt, das 2. jahr gibt es nichts). danach steigt man als associate wieder erneut ein bei einem etwas besseren gehalt, klar, aber ob man da nicht im mittleren management bei nem normalen konzern (obi, miele, ferrostaal, etc.) mehr macht?

könnte mir vorstellen, dass das geldverdienen erst ab dem partnerstatus richtig losgeht, aber hast mit sicherheit recht, dass es viele
a) nicht durchhalten
b) nicht durchhalten wollen (um nochmal auf das thema "sprungbrett" zurückzukommen)
c) nicht durchhalten und gekickt werden

aber das ist eben das spiel worauf man sich ja einlässt in der branche!

seid gesegnet
Schludrigkeit
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
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BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 18:22:51    Titel:

Zitat:
Und zwar habe ich vor kurzem einen Münsteraner gesprochen, der ein Praktikum bei Horvarth & Partners in der Beratung gemacht hat


Dieser jemand ist nicht zufällig auch Vorstand für IT und Internes in der studentischen Unternehmensberatung move, oder?
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
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BeitragVerfasst am: 26 Dez 2008 - 18:26:51    Titel:

Ja, normalerweise ist der Wechsel zum einem Kunden aus der Industrie (bei PE oder M&A sieht es natürlich anders aus) mit Gehaltseinbußen verbunden. Dafür schiebt man aber eine deutlich ruhigere Kugel (nicht unbedingt was die Arbeitszeiten angeht, aber man reist weniger und hat mehr business as usual). Die Aussage habe ich so von einem Berater. Aber vor allem geht es in der Industrie eben deutlich langsamer und auch weniger meritokratisch voran. Je später man wechselt (und damit je höher) desto besser für die Karriere, da die Beraterzeit eben doch ein Turbo ist.
check1check
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
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BeitragVerfasst am: 27 Dez 2008 - 00:24:33    Titel: oh

@makro3:

oh krass, das hätte ich nicht gedacht...ich dachte das beratergehalt wäre überdurchschnittlich, aber eben nur bis zu einer gewissen stufe auf der karriereleiter. hätte wirklich nicht gedacht, dass wenn man mit sehr guten akademischen leistungen, auslandserfahrung etc. (sprich alles was für die sehr gute beratung pflicht ist + eben noch beratungserfahrung) besseres geld im mittleren management kriegt als in der beratung! aber lasse mich ja gerne belehren!

@schludrigkeit:

ich habe keine ahnung. ich kenne ihn nicht persönlich, habe ihn lediglich auf einer messe als sehr kompetent und freundlich in erinnerung behalten. sonst weiss ich nur, dass er relativ weit fortgeschritten ist im studium und er ein e-fellow stipendiat ist...das war's auch schon! Smile
TVU*55
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Anmeldungsdatum: 03.05.2008
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BeitragVerfasst am: 30 Dez 2008 - 17:34:07    Titel:

Ein Turbo sind die Berater in jedem Fall. Da kommts schonmal eher vor, dass man mit Anfang 30 dann einen Wechsel macht und Bereichsleiter mit Führungsverantwortung für >20, 30 Leute ist.
TomP
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Anmeldungsdatum: 14.08.2005
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2008 - 17:48:17    Titel:

makro3 hat folgendes geschrieben:
Einstiegsgehalt bei BCG nach dem DIPLOM ca 75 - 90000 plus einige Kleinigkeiten, deren Geldwert auch noch ordentlich etwas ausmacht. Bei Bachelorn könnte es weniger sein, aber nicht wesentlich. Dazu so viel Spesen, dass man unter der Woche nichts von seinem Gehalt ausgibt.

Bei McK vermutlich noch ein paar Prozent mehr.


Das stimmt so nich. Meckies bekommen mehr als BCGler beim Einstieg, aber bei Weitem nicht 75-90k.
pml
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Anmeldungsdatum: 09.04.2006
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Wohnort: Ingolstadt

BeitragVerfasst am: 30 Dez 2008 - 19:39:34    Titel:

Wenn man das dritte Jahr Gehalt auf die ersten beiden umrechnet, dann bekommt man bei BCG und McK ein Gehalt von 75-85k fix plus Bonus und geldwerte Vorteile.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 31 Dez 2008 - 00:09:47    Titel:

fix >60 oder habe ich mich da getäuscht ?
Und wenn du die Spesen mal als bruttogehalt aufrechnest wird es erst richtig lustig.
makro3
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Anmeldungsdatum: 01.10.2007
Beiträge: 951

BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009 - 21:04:32    Titel:

meine Angaben bezogen sich auf Diplomer, nur um das klarzustellen.
F.Sinatra
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
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BeitragVerfasst am: 02 Jan 2009 - 21:07:55    Titel:

Wie lange es wohl dauert, bis sich die Unterschiede zw. Bachelor und Dipl nivelliert haben...
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