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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 22 Dez 2008 - 22:47:15 Titel: Frage zum BWL Studium |
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Hallo
ich hoffe hier ein paar Leute anzutreffen, die schon fertig sind mit ihrem BWL Studium. Wie sieht es denn beruflich bei euch so aus? Ich lese in sämtlichen Threads immer nur Sachen wie "BWL studiert nur wer nicht weiß was er machen will" oder "fast jeder studiert BWL". Diesen Aussagen zufolge müsste der Markt doch eigentlich überschwemmt sein mit BWL´lern oder? Von der contra-BWL Seite hört man der Markt ist überschwemmt, von der pro Seite hört man immer, man hätte gute Verdienstchancen und gute Chancen einen Arbeitsplatz zu finden.
Doch wie sieht die Realität aus?
Dies soll bitte nicht wieder ein Thread werden, wo darüber diskutiert wird, ob das Studium einfach ist oder nicht
BWL wäre nämlich eine meiner potentiellen Studiengang Wahlen. Es ist so ein Mittelding aus Können und Interesse. Studiengänge die mich sehr interessieren würde ich nicht schaffen zb Psychologie (siehe Biologie und sehr hoher NC) und Studiengänge in denen ich aus eigener Erfahrung wahrscheinlich gut klar kommen würde interessieren mich meistens nicht.
Und BWl ist nach meiner bisherigen Erkenntnis der beste Mittelweg.
Man hört auch des öfteren, dass es teilweise reines Auswendig lernen ist von sehr sehr viel Stoff. Was ich allerdings für mich persönlich als positiv betrachte, da ich innerhalb kürzester Zeit extrem viel auswendig lernen kann und das auch so schnell nicht aus meinem Kopf rausgeht Außerdem finde ich, dass das BGB eine nette Bettlektüre ist. Ich bin ein Freund von Paragrapen falls das bei BWL ein Vorteil sein kann:lol:
Also wie sind eure Erfahrungen nach dem Studium? Ist der Markt überschwemmt oder hat man mit einem recht guten BWL Studium gute Job bzw Verdienstchancen?
Liebe Grüße
Luna |
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Brand-Ing Senior Member

 Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
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Verfasst am: 22 Dez 2008 - 22:53:57 Titel: |
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Grundsätzlich bekommt man mit einem GUTEN Abschluss auch nen guten Job.
Mit nem mittelmäßigen Abschluss wirds bei Massenstudiengängen wie BWL halt sehr schnell eng mit den tollen Jobs. Dann ist es möglich, dass man in Sachbearbeiter-Positionen landet. Das is nunmal das Los dieser Studiengänge. |
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Otscho Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1303
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 16:49:44 Titel: |
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| Brand-Ing hat folgendes geschrieben: |
Mit nem mittelmäßigen Abschluss wirds bei Massenstudiengängen wie BWL halt sehr schnell eng mit den tollen Jobs. Dann ist es möglich, dass man in Sachbearbeiter-Positionen landet. Das is nunmal das Los dieser Studiengänge. |
Wo sollte man auch sonst einsteigen, wenn nicht auf Sachbearbeiterebene?
Nicht jeder wird frisch von der Uni weg gleich Abteilungsleiter...  |
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Silium Full Member

Anmeldungsdatum: 04.09.2008 Beiträge: 168
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 16:52:41 Titel: |
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| Brand-Ing hat folgendes geschrieben: | Grundsätzlich bekommt man mit einem GUTEN Abschluss auch nen guten Job.
Mit nem mittelmäßigen Abschluss wirds bei Massenstudiengängen wie BWL halt sehr schnell eng mit den tollen Jobs. Dann ist es möglich, dass man in Sachbearbeiter-Positionen landet. Das is nunmal das Los dieser Studiengänge. |
Wenn du ins Controlling gehst, bist du immer Sachbearbeiter, es sei denn du bist Abteilungsleiter, das wirst du aber nicht dirket nach dem Studium....
Die meisten sind Sachbearbeiter wenn sie aus dem Studium in die Wirtschaft gehen. |
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Silium Full Member

Anmeldungsdatum: 04.09.2008 Beiträge: 168
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 16:53:42 Titel: Re: Frage zum BWL Studium |
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| Luna123 hat folgendes geschrieben: | Hallo
ich hoffe hier ein paar Leute anzutreffen, die schon fertig sind mit ihrem BWL Studium. Wie sieht es denn beruflich bei euch so aus? Ich lese in sämtlichen Threads immer nur Sachen wie "BWL studiert nur wer nicht weiß was er machen will" oder "fast jeder studiert BWL". Diesen Aussagen zufolge müsste der Markt doch eigentlich überschwemmt sein mit BWL´lern oder? Von der contra-BWL Seite hört man der Markt ist überschwemmt, von der pro Seite hört man immer, man hätte gute Verdienstchancen und gute Chancen einen Arbeitsplatz zu finden.
Doch wie sieht die Realität aus?
Dies soll bitte nicht wieder ein Thread werden, wo darüber diskutiert wird, ob das Studium einfach ist oder nicht
BWL wäre nämlich eine meiner potentiellen Studiengang Wahlen. Es ist so ein Mittelding aus Können und Interesse. Studiengänge die mich sehr interessieren würde ich nicht schaffen zb Psychologie (siehe Biologie und sehr hoher NC) und Studiengänge in denen ich aus eigener Erfahrung wahrscheinlich gut klar kommen würde interessieren mich meistens nicht.
Und BWl ist nach meiner bisherigen Erkenntnis der beste Mittelweg.
Man hört auch des öfteren, dass es teilweise reines Auswendig lernen ist von sehr sehr viel Stoff. Was ich allerdings für mich persönlich als positiv betrachte, da ich innerhalb kürzester Zeit extrem viel auswendig lernen kann und das auch so schnell nicht aus meinem Kopf rausgeht Außerdem finde ich, dass das BGB eine nette Bettlektüre ist. Ich bin ein Freund von Paragrapen falls das bei BWL ein Vorteil sein kann:lol:
Also wie sind eure Erfahrungen nach dem Studium? Ist der Markt überschwemmt oder hat man mit einem recht guten BWL Studium gute Job bzw Verdienstchancen?
Liebe Grüße
Luna |
Ja hat man. |
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Otscho Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1303
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 17:01:12 Titel: |
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Ein gutes Studium alleine ermöglicht erstmal garnichts. Entscheidend ist, was man ansonsten noch zu bieten hat, Praktika, Software, ...
Und als BWLer wird man im Schnitt auch mehr Bewerbungen/Vorstellungsgespräche über sich ergehen lassen müssen als viele andere Fachrichtungen. Dafür gibt's halt auch mehr Jobs.
Es kann in der Bewerbungsphase halt nur etwas demotivierend sein, wenn man bei einem gewöhnlichen Job mit 100 anderen konkurrieren muss. |
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Kölner_VWLer Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.08.2007 Beiträge: 1604
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 21:15:27 Titel: |
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| entscheidend ist in aller erster linie der abschluss. und dann erst praktika oder gar irgendwelche spezifischen software kenntnisse. |
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Otscho Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1303
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 21:19:35 Titel: |
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| Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben: | | entscheidend ist in aller erster linie der abschluss. und dann erst praktika oder gar irgendwelche spezifischen software kenntnisse. |
Naja, wenn alle Bewerber einen solchen Abschluss haben, dann entscheidet dieser nicht mehr über den Job.  |
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Kölner_VWLer Senior Member

Anmeldungsdatum: 09.08.2007 Beiträge: 1604
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Verfasst am: 23 Dez 2008 - 23:59:12 Titel: |
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du sagst es ja schon selber.
unter der bedingung, dass alle den gleichen (!) abschluss haben, sind praktika und software ausschlaggebend.
Dies impliziert nichts anderes, als das das erste Kriterium der Abschluss ist. Ansonsten mache ich 3 monate sap kurs und steige dann auf dem niveau eines dipl. kaufmanns ein;) |
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Otscho Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1303
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 00:52:13 Titel: |
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| Kölner_VWLer hat folgendes geschrieben: |
Dies impliziert nichts anderes, als das das erste Kriterium der Abschluss ist. |
Ja sicher.
Aber wer sich ohne dieses Kriterium bewirbt, wird mit einem kurzen Lächeln sofort in "Ablage rund" befördert.
Man kann zumindest davon ausgehen, dass die engere Wahl der Bewerber alle einen vergleichbaren Abschluss und meist wohl auch mit vergleichbaren Schwerpunktfächern haben wird. Und dann zählt eben, was man sonst noch zu bieten hat. Was ich ja schrieb, der Abschluss alleine ist keine hinreichende Bedingung für einen Job, er ist nur der "Passierschein" für die allererste grobe Auswahlrunde, wo zwischen "gänzlich ungeeigent" und "den packen wir mal zu den 30 anderen, die u.U. brauchbar sind" unterschieden wird. |
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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 01:43:32 Titel: |
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danke erstmal für die vielen Antworten
Also irgendwie klingt das ja alles nicht wirklich rosig was die Zeit nach dem Studium betrifft
Stehen die Chancen wirklich so schlecht direkt einen Job zu bekommen nach dem Studium? Bzw sind die Chancen, direkt nach dem Studium in einen Beruf zu kommen höher oder niedriger im Vergleich zu anderen Studiengängen? Das wäre für mich nämlich ein wichtiges Auswahl Kriterium, da meine finanzielle Lage es nicht wirklich erlaubt noch nach dem Studium lange Zeiten ohne Einkünfte zu sein
EDIT: In wie weit ist eigentlich Logistik in BWL enthalten? habe mal gehört , dass BWL auch einen Teil Logistik beinhalten würde. Wenn nicht, gibt es Möglichkeiten BWL und Logistik zu kombinieren? Habe eine Ausbildung als Fachkraft für Lager und Logistik hinter mir und da könnte diese ja evtl nützlich sein
Liebe Grüße
Luna |
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jogojogo Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.10.2007 Beiträge: 292
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 11:38:09 Titel: |
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ich weiß ja nicht wo du des rausliest, aber des is doch totaler blödsinn dass ein bwler keine zukunft vor sich hat?
sorry dass ich des jez so sag aber es is doch scheiss egal was man studiert, ne karriere hat man nur vor sich wenn man wirklcih gut darin ist..
und ja, in bwl ist logistik enthalten, du kannst es an vielen unis/fhs auch als schwerpunkt nehmen...
mir würde kein studiengang einfallen der im moment einem absoluten durchschnittsabsolventen die große karriere verspricht.. auch die ganzen maschinenbauer werden sich noch anschauen, denn von denen ist der markt auch irgendwann voll, vor allem bei dem hype der gerade läuft |
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fm-united Full Member

Anmeldungsdatum: 02.10.2008 Beiträge: 91
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 12:10:07 Titel: |
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| Als Mediziner sollte man mit fast jedem Abschluss seinen Job bekommen. Wie gut der dann bezahlt ist, ist natürlich eine andere Geschichte.... |
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Brand-Ing Senior Member

 Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 14:55:26 Titel: |
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Elektrotechnik
Ich glaube da kannste mit 4,0 rauskommen und wirst trotzdem umworben. Und da kann ich ausnahmsweise wirklich mal auf Erfahrungen im Bekanntenkreis zurückgreifen.
Auch Physik und Mathematik sind recht gute Jobgaranten wenn man Praktika und Co. gleich anwendungsorientiert für die Wirtschaft auslegt.
und zu der Sachbearbeiter-Geschichte ... klar steigt man nicht direkt ins Management ein ... aber es gibt eben doch solche und solche Jobs . |
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Otscho Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1303
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 15:11:18 Titel: |
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| Brand-Ing hat folgendes geschrieben: | Elektrotechnik
Ich glaube da kannste mit 4,0 rauskommen und wirst trotzdem umworben. Und da kann ich ausnahmsweise wirklich mal auf Erfahrungen im Bekanntenkreis zurückgreifen. |
Richtig, jetzt wo die meisten großen Firmen Einstellungsstops gerade für Ings haben.
Man soll nicht vom letzten halben Jahr auf die Zukunft schließen, denn die ist für Ings sicher nicht so positiv, wie in letzter Zeit immer propagiert wurde.
| Brand-Ing hat folgendes geschrieben: |
Auch Physik und Mathematik sind recht gute Jobgaranten wenn man Praktika und Co. gleich anwendungsorientiert für die Wirtschaft auslegt.
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Komisch, ich kenne einen Physiker, der mit 1,0er Abi in Bayern + mit Sicherheit auch weit überdurchschnittlichem Studium 2,5 Jahre keinen Job gefunden hat und schon Lehrer werden wollte. |
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Brand-Ing Senior Member

 Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 17:33:19 Titel: |
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Ausnahmen gibt es immer ... und ein 1,xer Studium ist auch nicht grundsätzlich der Türöffner. Und das die anwendungsorientierte Ausrichtung bei Naturwissenschaften stimmen muss hatte ich auch erwähnt.
Ok, es mag zur Zeit wegen der Finanzkrise etwas mau aussehen aber das hält doch auch nicht ewig an. Man sollte (um jetzt einfach mal deine Worte zu benutzen) von jetzt auch nicht auf die Zukunft schließen. Ings werden immer gebraucht werden. |
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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 18:28:55 Titel: |
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@ jogojogo: ich sage ja nicht, dass ein BWLer keine Zukunft vor sich hat. Ich will einfach nur vermeiden, dass ich jahrelang studiere und kein Geld verdiene um danach genauso gute bzw schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben wie vor dem Studium.
Außerdem habe ich eigentlich vor einen guten Abschluss zu machen. In wie weit ich das umsetzen kann wird sich dann noch zeigen. Aber ein "absoluter Durchschnittsabsolvent" will ich nach Möglichkeit nicht werden. Weil dafür lohnt es sich meiner Meinung nach auch nicht zu studieren. Dann nehme ich lieber ein gutes Abitur und suche mir gleich danach einen Job...
Liebe Grüße
Luna |
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Otscho Senior Member

Anmeldungsdatum: 03.09.2006 Beiträge: 1303
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 18:36:55 Titel: |
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| Brand-Ing hat folgendes geschrieben: | | Ings werden immer gebraucht werden. |
http://www.ftd.de/meinung/leitartikel/:Kolumne-Wolfgang-M%FCnchau-Vergesst-die-Ingenieure/449406.html
| Zitat: | | Ich halte es für völlig unverantwortlich, wenn Eltern ihren Kindern ein Ingenieurstudium empfehlen, weil sie sich davon einen sicheren Arbeitsplatz versprechen. Selbst in den 70er-Jahren glaubten die Menschen im Ruhrgebiet noch daran, dass es immer Bergarbeiter geben wird. Das stimmt zwar global, aber eben nicht für das Ruhrgebiet. Das gleiche Schicksal wird die Ingenieure ereilen. |
| Luna123 hat folgendes geschrieben: | @ jogojogo: ich sage ja nicht, dass ein BWLer keine Zukunft vor sich hat. Ich will einfach nur vermeiden, dass ich jahrelang studiere und kein Geld verdiene um danach genauso gute bzw schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben wie vor dem Studium.
Außerdem habe ich eigentlich vor einen guten Abschluss zu machen. In wie weit ich das umsetzen kann wird sich dann noch zeigen. Aber ein "absoluter Durchschnittsabsolvent" will ich nach Möglichkeit nicht werden. Weil dafür lohnt es sich meiner Meinung nach auch nicht zu studieren. Dann nehme ich lieber ein gutes Abitur und suche mir gleich danach einen Job...
Liebe Grüße
Luna |
Auch ein unterdurchschnittlicher Absolvent wird einen guten Job kriegen, wenn er ansosnten noch was zu bieten hat. Umgekehrt wird ein Top-Absolvent keinen gescheiten Job kriegen, wenn er nur das Zettelchen mit der Note vorzeigen kann. Bis auf wenige Bereiche (IB, UB, ...) spielt die Note bei BWLern nur eine sehr untergeordnete Rolle. |
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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 19:05:14 Titel: |
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@ Otscho: na das klingt doch schon viel besser Was ich außer einem BWL Studium zu bieten hätte, wären ua gute Führungsqualitäten. Sowas kann man zwar in einer Bewerbung erwähnen, steht aber leider auf keinem Zeugnis. Man kommt dann gewiss besser in einen guten Job, wenn man einige Praktika absolviert.
Liebe Grüße
Luna |
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Brand-Ing Senior Member

 Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
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Verfasst am: 24 Dez 2008 - 20:09:27 Titel: |
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Woraus schließt du denn, dass du gute Führungsqualitäten hast ?
Meiner Erfahrung nach, kriegt man überall wo man diese unter Beweiß stellen kann auch ein Papier in die Hand wo das dann drauf steht (Feuerwehr, THW, Bundeswehr, Betreuer für Jugendgruppen oder bei Vereinstätigkeiten als Trainer) |
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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 25 Dez 2008 - 00:13:18 Titel: |
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@ Brand-Ing: Das schließe ich daraus, dass ich in meiner Ausbildung innerhalb eines halben Jahres die quasi die Führung des Lagers also des Waren Ein- und Ausgangs, Versand, EDV etc von meinem Chef übertragen bekam. Dh, Leute die seid 10 Jahren schon in der Firma waren mussten sich von mir ihre Anweisungen holen. Seid ich nicht mehr in dieser Firma arbeite, geht es konstant nach Unten mit der Firma weil keiner mehr wirklich Kontrolle über die Warenwirtschaft hat und kaum ein Kunde noch pünktlich seine Waren erhält.
Der Grund warum ich kein Arbeitszeugnis habe auf dem steht welche Qualitäten ich habe ist, dass ich die Firma im Streit mit meinem Chef verlassen habe, weil dort einige Dinge geschehen sind die so einfach nicht hinzunehmen waren.
Liebe Grüße
Luna |
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Brand-Ing Senior Member

 Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 3091
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Verfasst am: 25 Dez 2008 - 00:32:55 Titel: |
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Oh, das mit der Ausbildung habe ich wohl überlesen, sorry.
Das mit dem Zeugnis is natürlich blöd aber warum solltest du drauf verzichten, es steht dir ja zu?
Schreib deinen Chef per E-mail an, er soll dir Eins zusenden ... und wenns nicht passt so lange zurückschicken bis es fair formuliert ist (unbedingt durch nen Profi checken lassen).
Kann später nen sehr schlechten Eindruck bei Bewerbungen machen wenn man kein Zeuugnis von der Ausbildung/Arbeitsstelle zeigen kann. |
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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 25 Dez 2008 - 00:53:55 Titel: |
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@Brand-Ing: nicht schlimm, ich habs auch glaube ich nicht erwähnt
Ja ich habe auch schonmal daran gedacht ihn anzuschreiben. Aber ich muss auch zugeben, ich habe am Ende der Ausbildung zum Teil auch mit Schuld daran gehabt, dass es zu heftigen Streitigkeiten kam. Und im Prinzip wäre er im Recht, wenn er das auch erwähnt im Arbeitszeugnis. Wie er teilweise seine MItarbeiter behandelt hat war wirklich nicht mehr in Ordnung. Er handelte Permanent aus reiner Schikane, und als ich das dann mal zur Sprache brachte fing das alles an mit Streit etc. Als ich das nicht mehr aushielt, habe ich mich krankschreiben lassen und am Ende gekündigt und die letzten paar Wochen in der Firma meines Vaters gearbeitet bis zur Prüfung.
Deshalb bin ich mir nicht so sicher, ob das Arbeitszeugnis wirklich gut aussehen wird, obwohl ich 2 Jahre lang mich wirklich sehr bemüht habe und alles super lief.
Könnte ich nicht im Prinzip auch im Lebenslauf angeben, dass ich die 2 Jahre in der Firma meines Vaters gearbeitet habe? Weil ich habe sowieso keinerlei Unterlagen, wo die Firma wo ich eigentlich gearbeitet habe erwähnt wird. Dann könnte ich mir nämlich auch ein Arbeitszeugnis von meinem Vater ausstellen lassen.
Die feine englische Art ist das nicht, dem bin ich mir vollkommen bewusst. Ich will bloß wissen, wie die Tatsache ankäme, dass ich in der Firma meines Vaters eine Ausbildung gemacht hätte und von ihm auch das Arbeitszeugnis bekommen würde? Der zukünftige könnte ja meinen, man würde als Tochter sowieso ein gutes Arbeitszeugnis von ihm bekommen und deswegen wäre dieses weniger wert als eines von einer "unparteiischen" Person. Deswegen frag ich das.
Liebe Grüße
Luna |
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check1check Full Member

Anmeldungsdatum: 26.11.2008 Beiträge: 103
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Verfasst am: 27 Dez 2008 - 13:03:09 Titel: check |
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hey,
also generell kann man sagen, dass jeder der befähigt ist ein studium (ob uni/fh) abzuschließen schonmal abitur oder fachabi hat.
so, wenn du das hast, bist du schonmal einer von 40 % in deutschland und dementsprechend besser qualifiziert als etwa 60 % andere menschen (von denen auch viele noch einen job kriegen, wenn man bedenkt, dass die arbeitslosenquote bei etwa 10 % pendelt).
wenn du das studium dann einigermaßen okay abschließt kriegst du aufjedenfall was. einfach dadurch, dass du bewiesen hast, dass du in der lage bist etwas zu bewerkstelligen zeichnest du dich schon als besser aus, als viele die ihr studium abbrechen und erstmal flaute schieben.
des weiteren musst du dir als bwler garkeine sorgen machen, da egal von welcher uni oder fh du kommst und egal wie schlecht dein schnitt ist (meinetwegen eben 4,0) bist du immernoch höher einzuschätzen als ein bürokaufmann oder ähnliches, da das studium eben schon andere qualitäten abverlangt als eine vollkommen durchstrukturierte ausbildung.
und das du mit einem studium eine bessere qualifikation hast als mit einer ausbildung ist ja auch klar. dass das gehalt mit einer ausbildung oder die chance auf einen guten job mau sind ist damit noch nicht gesagt. |
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Luna123 Senior Member

Anmeldungsdatum: 04.05.2007 Beiträge: 630
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Verfasst am: 27 Dez 2008 - 15:26:28 Titel: |
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@ check1check: danke, das macht Mut
Man hört (und liest) so viel von gefrusteten BWLern, die sich über schlechte Gehälter und Arbeitlosigkeit beklagen, dass mich das schon manchmal ins zweifeln bringt ob sich das Studium lohnt. Aber das was du eben aufgezählt hast, klingt durchaus plausibell
Liebe Grüße
Luna |
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