|
|
| Autor |
Nachricht |
Angelic Scar Full Member


Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 160 Wohnort: -49-6c-6d-65-6e-61-75 (Hex)
|
Verfasst am: 30 Dez 2008 - 14:17:38 Titel: Relative Luftfeuchte eines Raumes vor der Abkühlung |
|
|
Hallo
Ich habe ein Problem bei einer Aufgabe, welche ich rechnen muss. Ich habe auch keinen Ansatz und Hoffe ihr könnt mir helfen (einen Ansatz zu finden).
Aufgabe:
Ein Raum mit einem Volumen von 200m³ hat eine temperatur von 23°C. Bei einer Absenkung der Innentemperatur auf 4°C fallen 3,5 g/m³ Kondenswasser aus. Wie hoch war die relative Luftfeuchte in diesem Raum vor der Absenkung? [(R_Wasserdampf=462J/(kg*K)]
Mir fällt absolut nichts ein. Das Kondenswasser was ausfällt kann ich ja berechnen mit 200*3,5 und komme da auf 700g Kondenswasser. Aber weiter weiß ich nicht
Please help me |
|
 |
Serebro Junior Member


Anmeldungsdatum: 11.12.2006 Beiträge: 89 Wohnort: 08312 Lauter
|
Verfasst am: 31 Dez 2008 - 20:44:06 Titel: |
|
|
Liebe/r angelic scar,
die Formel mit der Energie hilft nicht so recht . Hier werden die Sättigungskonzentrationen bei 4 und 23 Grad gebraucht . Diese sind aus der Tabelle c(4Grad)=6,4g/m³ und c(23Grad)=20,6g/m³ . Wenn bis 4Grad 700g Wasser ausgefallen sind , ist die Luft gesättigt und enthält dann 200m³ x 6,4g/m³=1280g Wasser . So müssen in den 200m³ Luft bei 23 Grad (also vor der Kondensation 1980g Wasser enthalten gewesen sein . Maximal hätten es 200m³ x 20,6g/m³ = 4120 g sein können - im Sättigungsfall , der 100% Luftfeuchtigkeit entspricht . 1980g von 4120g sind 48%. War also ziemlich trocken in dem Zimmer und trotzdem ist durch die starke Abkühlung etwas kondensiert .
Beste Grüße SEREBRO |
|
 |
Angelic Scar Full Member


Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 160 Wohnort: -49-6c-6d-65-6e-61-75 (Hex)
|
Verfasst am: 01 Jan 2009 - 23:55:41 Titel: |
|
|
Vielen Dank
Aber wo finde ich die Tabelle C ??? Könntest du mir da einen Link bitte geben? Hatte nämlich in dem buch "Physik - Fundament der Technik" sowas ähnliches gefunden mit f_max1 und f_max2, welches die 9,4g/m³ sind usw, aber die waren ja nicht gegeben ^^
EDIT: Aber wieso ist in der Aufgabestellung R_wasserdampf gegeben aber wird nicht gebraucht? soll das die Studenten verwirren oder wie? xD
oder gibt es eine möglichkeit c(4Grad)=6,4g/m³ mithilfe von R_Wasserdampf zu berechnen? |
|
 |
Osmium Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 854 Wohnort: Göttingen
|
Verfasst am: 02 Jan 2009 - 01:39:01 Titel: |
|
|
Das angegebene R ist nur die Gaskonstante bezogen auf die Masse Wasser und ist wertlos wenn man die Allgemeine Gaskonstante und die Molare Masse von Wasser als bekannt annimmt.
Man bräuchte für diese Aufgabe zumindest noch die Verdampfungsenthalpie oder einen weiteren Sättigungsdampfdruck von Wasser neben dem allgemein bekannten bei 100°C. _________________ Göttingen Chemie seit WS 07 |
|
 |
Angelic Scar Full Member


Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 160 Wohnort: -49-6c-6d-65-6e-61-75 (Hex)
|
Verfasst am: 02 Jan 2009 - 11:51:24 Titel: |
|
|
| Wenn ich nach der Verdampfungsenthalpie für Wasser google, dann bekomme ich meistens irgendwelche Formeln die ich noch nice in meinen Leben gesehen habe O.o |
|
 |
Osmium Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2006 Beiträge: 854 Wohnort: Göttingen
|
Verfasst am: 02 Jan 2009 - 12:05:22 Titel: |
|
|
Man braucht ein Wertepaar und kann mit der Verdampfungsenthalpie durch Clausius-Clapeyron-Gleichung die Steigung dp/dT und damit alle anderen Wertepaare berechnen. Alternativ kann man aus 2 Wertepaare die Verdampfungsenthalpie berechnen, da man den Charakter der Funktion kennt. Aber beides scheint hier nicht zu funktionieren ohne einen Wert extra nachzuschlagen. _________________ Göttingen Chemie seit WS 07 |
|
 |
Serebro Junior Member


Anmeldungsdatum: 11.12.2006 Beiträge: 89 Wohnort: 08312 Lauter
|
Verfasst am: 02 Jan 2009 - 12:27:40 Titel: |
|
|
Liebe/r angelic scar,
die Tabelle mit den Sättigungsmengen habe ich dem LEHRBUCH DER PHYSIK FÜR INGENIEURE (1973 ! ) entnommen . Du kannst die Werte aber auch aus dem Dampfdruck des Wassers bei der betreffenden Temperatur einfach berechnen :
SM=p(Wasser)/p(Norm) x 804 g/m³ . Gilt aber nur für kleine Mengen wie in unserer Aufgabe . Ein m³ reiner Wasserdampf wiegt keine 804g sondern nur 580g.
Beste Grüße SEREBRO |
|
 |
Angelic Scar Full Member


Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 160 Wohnort: -49-6c-6d-65-6e-61-75 (Hex)
|
Verfasst am: 02 Jan 2009 - 17:29:18 Titel: |
|
|
| Serebro hat folgendes geschrieben: |
| So müssen in den 200m³ Luft bei 23 Grad (also vor der Kondensation 1980g Wasser enthalten gewesen sein . |
Wie kommst du auf den Wert von 1980g ? Den rest kann ich nachvollziehen.
EDIT: ok hat sich erlediggt xD Addition sollte man können  |
|
 |
Serebro Junior Member


Anmeldungsdatum: 11.12.2006 Beiträge: 89 Wohnort: 08312 Lauter
|
Verfasst am: 02 Jan 2009 - 18:06:26 Titel: |
|
|
Liebe/r angelic scar,
nach der von Kondensation begleiteten Abkühlung ist die relative Feuchte der 4 Grad kalten Luft 100% , was bei 200m³ 1280g sind . Die ausgefallenen 700g waren in der 23 Grad warmen Luft enthalten , als Dampf und damit unsichtbar . Es müssen vor der Abkühlung in den 200m³ in der Summe 1980g gewesen sein .
Beste Grüße SEREBRO |
|
 |
Angelic Scar Full Member


Anmeldungsdatum: 03.12.2006 Beiträge: 160 Wohnort: -49-6c-6d-65-6e-61-75 (Hex)
|
Verfasst am: 03 Jan 2009 - 13:35:16 Titel: |
|
|
das habe ich dann auch mitbekommen ^^ als ich nachrechnete trotzdem vielen dank für deine hilfe  |
|
 |
|