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Problem zum BGB
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Isili
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Anmeldungsdatum: 08.01.2008
Beiträge: 41

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2009 - 13:02:12    Titel: Problem zum BGB

hallo
also ich hab folgendes problem:
A will seinem freund ein signiertes tshirt schenken, und sieht ein solches im internet, bei einer anzeige des K. auf anfrage des A übersendet der K ihm ein angebot, bei dem das hemd 30 euro kosten würde.
der A hat aber, da ihm das shirt sehr güstig erscheint zweifel, hinsichtlich der echtheit der unterschrift und ruft beim K nochmal an. am telefon ist jedoch nicht K sondern ein vertrauter des K, der die echtheit versichert, in wirklichkeit aber den schriftzug gefälscht hat. A glaubt ihm und fährt zu K und erklärt die annahme. er soll in die nächsten tagen das geld dann überweisen.
daheim packt er das shirt aus und erkennt dass es eine fälschung ist.
kann der K trotzdem noch den kaufpreis verlangen??

meine frage ist hierzu jetzt, wenn ein kaufvertrag zustande gekommen ist, kann der A denn dann zurücktreten wegen arglistiger täuschung durch den vertrauten? muss sich K dessen verhalten zurechnen lassen( der vertraut hat nämlich schon öfter geschäfte für den K getätigt!)
und wo liegt bei dem kaufvertrag annahme und angebot??
wäre super wenn ihr mir eure gedanken dazu schreiben könntet:)
liebe grüße
Totmacher
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Anmeldungsdatum: 25.09.2005
Beiträge: 120

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2009 - 18:34:16    Titel:

Code:
 auf anfrage des A übersendet der K ihm ein angebot, bei dem das hemd 30 euro kosten würde.

Würde ich hier als Angebot sehen. Es liegen hier alle essentialia negotii vor (Preis, Gegenstand, Partner). Der A müsste nur noch mit "Ja" zustimmen.


Zitat:
A glaubt ihm und fährt zu K und erklärt die annahme.

Hier liegt eine Annahme vor.
Zunächst wirksamer KV.

Zitat:
am telefon ist jedoch nicht K sondern ein vertrauter des K, der die echtheit versichert, in wirklichkeit aber den schriftzug gefälscht hat.

Vertraute ist m.M. nach ein Gehilfe.
==> Verhalten von dem Gehilfen= eigenes Verhalten des Geschäftspartners.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2009 - 20:08:25    Titel:

auch sonst liegt die täuschung ja bereits in dem angebot bzw der invitatio
(wenn man k mal vorsatz unterstellt)
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