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Jura & Philosophie?
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wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 23:53:46    Titel:

ich habe ich einer unicum-Zeitschrift mal eine Statistik gelesen, dass Philosophie in Westdeutschland der teuerste Studiengang ist, weil a) die Durschnittsstudiendauer sehr hoch ist und b) die Arbeitsmarktchancen recht schlecht sind.

weiß da jemand mehr? würde mich interessieren. Ist Philosophie ein einfaches Studium oder kann man das mit einer mittelmäßigen Begabung für Geisteswissenschaftliche Fäche locker durchziehen?
mapacino
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Anmeldungsdatum: 29.06.2008
Beiträge: 710

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 00:36:49    Titel:

Ich kenn jemanden der Philosophie/BWL(Nebenfach) studiert und seiner Meinung nach ist Philosophie im Vergleich sehr viel weniger lernintensiv.
johnruizone
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 13:21:44    Titel:

Philosophie soll noch weniger lernintensiv sein? BWL ist einer der leichtesten Studiengänge die es gibt.

Man bräuchte eine Definition von "lernintensiv". Powerpointfolien auswendig lernen hat nichts mit studieren zu tun.
WN
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Anmeldungsdatum: 10.01.2009
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 11:59:01    Titel:

Zitat:
Welchen Abschluss strebst du den in Philosophie an? Ein Bachelor dauert 3 Jahre Vollzeit. Jura dauert 5 Jahre Vollzeit. vielleicht schafft man beides in 7 Jahren. Oder 6 1/2. Kommt auf die individuelle Begabung an.


Über den Abschluss hab ich mir noch nicht wirklich Gedanken gemacht, aber ein Bachelor würde wohl eher Sinn machen.



Zitat:
Was du auch machen könntest ist Folgendes:
Philosophie (+ weiteres Fach Smile) erstmal nebenher zu studieren ohne wirklich das Ziel zu haben, einen Abschluss zu machen. Einfach mal anfangen, dich aber auf Jura konzentrieren.


Und wenn ich fertig mit Jura bin? Würde dann schwer werden, Arbeit und weiteres Studium unter einen Hut zu bringen^^

Zitat:
Natürlich wird es dann schwer mit einer wissenschaftlichen Karriere in theoretischer Philosophie, aber das wird eh schwer. Mit einen Jurastudium könntest du evtl. irgendwie in einen Bereich der praktischen Philosophie "abbiegen".


Wie kann ich mir denn das konkret vorstellen? Gibt es da wirklich etwas Gängiges in der Richtung?


Zitat:
Hast du schon irgendwelche Berufsvorstellungen?


Falls ich Jura machen sollte wäre die Konsequenz Anwalt Very Happy Wobei man da auch sicherlich andere Wege einschlagen könnte, Rechtsberatung bei Unternehmen oder Vereinen usw. usf. . Philosophie und ein Beruf ist dagegen schon eine andere Sache. Im Prinzip bin ich nciht darauf aus, Philo zu studieren um später damit eine Stelle zu finden, sondern des Faches wegen. Deswegen neige ich ja auch zu Jura, sozusagen als berufliche Absicherung Smile
chrisblake
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Anmeldungsdatum: 05.12.2007
Beiträge: 775

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 12:54:56    Titel:

Jura als berufliche Absicherung? Ist das jetzt ein schlechter Scherz?
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 13:21:00    Titel:

Zitat:
Philosophie soll noch weniger lernintensiv sein? BWL ist einer der leichtesten Studiengänge die es gibt.


Es ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen, dieses Gespenst aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben. Wann, bitte sage mir wann, versteht es auch die letzte Pfeife, das hinter diesem "leicht" und "schwer" nicht mehr steckt als das ureigene Interesse und / oder die eigenen Begabung an jenem Studienfach!

So schwer ist das zu verstehen nicht.

Gruß
Iku
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Anmeldungsdatum: 02.12.2007
Beiträge: 116

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 13:43:45    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Philosophie soll noch weniger lernintensiv sein? BWL ist einer der leichtesten Studiengänge die es gibt.


Es ist und bleibt ein Kampf gegen Windmühlen, dieses Gespenst aus den Köpfen der Menschen zu vertreiben. Wann, bitte sage mir wann, versteht es auch die letzte Pfeife, das hinter diesem "leicht" und "schwer" nicht mehr steckt als das ureigene Interesse und / oder die eigenen Begabung an jenem Studienfach!

So schwer ist das zu verstehen nicht.

Gruß


Der Unterschied liegt einmal in der Reproduktion und der Transferleistung. Bei der Reproduktion wird auswendig gelerntes Wissen auf bekannte Problemstellungen angewendet. Das ist z.B. das Konzept von Realschulen. Bei der Transferleistung soll Gelerntes auf völlig neue Problemstellungen angwendet werden, d.h. man muss z.B. selbst mathematische Lösungmodelle formulieren und anwenden. Das unterscheidet den BWLer vom Ingenieur, denn der Ingenieur begibt sich auf ein ganz anderes Abstraktionsnivieau und muss eine eneorme intellektuelle Leistung aufbringen.
KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 13:51:30    Titel:

Der Unterschied ist mir bewusst. Danke. Wenn ich so an die Ökonometrie Vorlesungen denke, mache ich auch nichts anderes wie der Ingenier, eben das Anwenden bestimmter mathematischer Modelle auf Problemstellungen. Ein BWLer, der sich im Financebereich o. ä . spezialisiert, wird dies auch tun müssen, wenn auch nicht in einem ganz so tiefgehenden Form.

Dies impliziert aber nicht, das der Ingenieur und / oder VWler besser, klüger, schneller, intelligenter, weiser o. ä. sind als der BWLer. Schlicht und ergreifend.

Gruß
WN
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Anmeldungsdatum: 10.01.2009
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 17 Jan 2009 - 16:33:02    Titel:

chrisblake hat folgendes geschrieben:
Jura als berufliche Absicherung? Ist das jetzt ein schlechter Scherz?


So war das nicht gemeint. Eher, dass es mit Philosophie ziemlich schwer sei, einen Beruf zu finden. Das ist ja bei Jura anders Smile
Asterisque
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Anmeldungsdatum: 03.05.2006
Beiträge: 576
Wohnort: Karlsruhe

BeitragVerfasst am: 18 Jan 2009 - 18:11:41    Titel:

WN hat folgendes geschrieben:
chrisblake hat folgendes geschrieben:
Jura als berufliche Absicherung? Ist das jetzt ein schlechter Scherz?


So war das nicht gemeint. Eher, dass es mit Philosophie ziemlich schwer sei, einen Beruf zu finden. Das ist ja bei Jura anders Smile


Äh nein, ist es nicht. Chrisblake hat es mit Sicherheit genauso gemeint wie es sich gelesen hat. Wer in Jura nicht zu den Topabsolventen gehört, der wird so einige Probleme bei der Jobsuche bekommen. Und im Voraus darauf zu spekulieren ganz sicher zu den Besten zu gehören ist einfach keine gute Idee... das haben sicher auch so einige gedacht, die zweimal durchs Examen gefallen sind und sich daraufhin erstmal beruflich umorientieren mussten.
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