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Entscheidung für ein Jura-Studium?
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77955
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Anmeldungsdatum: 04.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 18:07:01    Titel:

Gute Frage. Bei mir haperts vor allem an der Furcht vor der Menge des Stoffes und dem inneren Wiederstand des Auswendiglernens.
Wenn ich aber das, was ich mir im voraus mundgerecht herausarbeite, runterschreiben könnte, wären die Ergebnisse bestimmt überdurchschnittlich.
Wie könnte man es denn besser machen? Ich bin für jeden hilfreichen Tipp dankbar.
qwertz
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 19:18:29    Titel:

ich glaube das sture auswendiglernen eines skripts ist auch nicht grade sinnvoll bis unmöglich. Du sagst ja selber dass deine Methode nicht unbedingt erfolgreich ist?

Man kann keine Zusammenhänge auswendig lernen, die muss man verstehen. Das einzige was du wirklcih auswendig lernen kannst sind m.E. nach Definitionen etc. Ohne die kommst ja zB gerade im StR nicht besonders weit.

Insofern halte ich das erstellen eines eigenen Skripts aber für sehr geeignet um Informationen geeignet zu filtern und aufzubereiten.
77955
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Anmeldungsdatum: 04.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 19:27:30    Titel:

Ich glaube, da ich jetzt nicht definiert habe, was ich unter Skript verstehe, schlendern wir in ein Missverständnis. Mit Lern-Skript meine ich wirklich nur einen Grundlagenüberblick über das Wissen, was in der entsprechenden Klausur abverlangt werden dürfte. Das ist im Strafrecht vor allem der Tatbestandsaufbau, seine Definitionen (zwangsläufig auswendig zu lernen) und je nach gewünschter Endnote und Lernaufwand, Sonderprobleme.
Die Definitionen muss ich mir mit Gewalt reinzwängen (Wie schön wäre es, wenn man die Karteikarten einfach nur essen müsste Smile ). Den Rest kann man durch mehrfaches Wiederholen und bestenfalls durch Anwenden in Fällen ganz gut aufnehmen. Abgesehen von Meinungsstreiten, die man i.d.R. auch auswendig lernen wird.
Unterscheidet sich meine Lernmethode da von euren?
Diokletian
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Anmeldungsdatum: 11.01.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 20:27:23    Titel:

Also mit Auswendiglernen hat Jura nix zu tun. Natürlich müssen diverse juristische Grundbegriffe einfach sitzen aber Paragraphen usw. musst du auf keinen Fall auswendig können - wozu gibt es sonst Gesetzestexte Laughing

Es geht primär um die richtige Anwendung des (abstrakt gehaltenen) Rechtstextes auf einen tatsächlichen Sachverhalt.

lg
Diokletian
qwertz
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 20:41:36    Titel:

@77995 (oder wie auch immer Very Happy)

ja, so ein grundlagenskript erstelle ich mir auch. Gerade im Strafrecht klappt das so ganz gut. Allein um das wichtige um unwichtigen zu trennen.

@diokletian
ich glaube hier hat auch keiner behauptet, dass er §§ auswendig lernt Very Happy
Aber ohne wichtige Streitigkeiten zu kennen oder noch wichtigere Definitionen ist es schwer möglich einen juristischen Sachverhalt angemessen zu lösen.
77955
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Anmeldungsdatum: 04.09.2008
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2009 - 21:44:05    Titel:

Weil mich qwertz darauf angesprochen hat, mal eine Frage an die Mitleser.
Findet jemand, dass die Beschreibungen von, und die Diskussionen über, Probleme beim Lernen - die sicher fast alle Jura-Studenten haben - vom Thema abweichen? Ich denke, dass jemand, der sich ein Bild von dem Studiengang verschaffen will, einen guten Einblick bekommt, wenn er sieht, auf welche Probleme die entsprechenden Studenten stoßen. Dadurch kann man schließlich einschätzen, ob man sich auf diese Problem einlassen will oder ob man vielleicht sogar meint, es besser machen zu können.
Berliner84
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Anmeldungsdatum: 04.11.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 15:04:53    Titel:

Die Diskussionen über die Lernmethoden gehören natürlich mit dazu. Jeder ist ja auch ein anderer Lerntyp. Der eine kann nicht ohne Vorlesung und der andere kann mit einer Vorlesung rein gar nichts anfangen und lernt lieber aus Büchern oder Skripten.
Aber dennoch - egal wie man lernt - ist die Stoffülle zu schaffen, wenn man den Überblick hat und den relevanten Stoff verstanden hat.
johnruizone
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Anmeldungsdatum: 25.09.2008
Beiträge: 736

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 - 15:25:33    Titel:

@abercombie

Mit einem Lehramtsstudium kannst du in Deutsch oder Englisch promovieren und generell auch an Unis arbeiten. Der Weg zu einer geisteswissenschaftlichen Professur ist aber weit. In Englisch gibt es aber an Unis Lektorenstellen, auf die man es wohl auch als Normalsterblicher schaffen kann.
Allerdings müsste hier dein Berufsziel erstmal Lehramt am Gymnasium sein, und nach dem Staatsexamen kannst du dann mal überlegen.

In Bezug auf Jura kenne ich mich nicht aus, aber der Weg zum Juraprofessor ist sicher auch weit. Allerdings unterrichten Juristen auch an FHs und BAs.

Jura eröffnet dir neben der Wirtschaft und Anwalt-sein Wege in Ministerien, internationale Organisationen, Auswärtiges Amt / Botschaften ... Für all dies müsstest du halt sehr gut sein.
abercombie
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 90

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:29:56    Titel:

danke für eure antworten...beide studiengänge sprechen mich an, sodass mir die entscheidung echt sehr schwer fällt Sad ward ihr euch denn 100%ig sicher bei der auswahl?
Djaygo
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Anmeldungsdatum: 16.03.2008
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 22:22:44    Titel:

abercombie hat folgendes geschrieben:
danke für eure antworten...beide studiengänge sprechen mich an, sodass mir die entscheidung echt sehr schwer fällt Sad ward ihr euch denn 100%ig sicher bei der auswahl?


100% Sicherheit gibt es einfach nicht, da hilft nur ausprobieren. Ein Jura-Studium ist allerdings garantiert nicht so, wie du es dir vorstellst. Aber wenn es dich interessiert, dann lohnt sich der Sprung ins kalte Wasser.
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