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Vorbereitung auf BWL Klausur - Bitte um Korrektur.
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harryi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 18:46:47    Titel: Vorbereitung auf BWL Klausur - Bitte um Korrektur.

edit geklärt Danke


Zuletzt bearbeitet von harryi am 15 Jan 2009 - 21:56:10, insgesamt einmal bearbeitet
harryi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:24:27    Titel:

ah keine Antwort bei 66 views

Hilfe.

Wäre schon nett , wenn ihr mir die paar Grundfragen beantworten könnt.



1. Gibt es noch andere Begriffe für momentan liquide Mitteln ( Bankkapital+Kassenbestand)

2. Was ist besser ?
Y hat sich um 5% erhöht.
X hat sich um 5% vermehrt.

3. Um wieviel hat sich der Gewinn erhöt? (negative/positive Werte) ca 591%?

4.Gehört bei der GuV Punkt 5 zur Gemeinkosten oder HErstellungskosten?
z.B. Verwaltungsabteilung, oder die Geschäftsführungen sowie die Personalabteilung gehören ja nicht zur Produktion.

5. Soll ich bei der Aufgabe b auch Vergleiche mit dem Vorjahr ziehen?
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1429

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:27:08    Titel: Re: Vorbereitung auf BWL Klausur - Bitte um Korrektur.

harryi hat folgendes geschrieben:

1. Gibt es noch andere Begriffe für momentan liquide Mitteln ( Bankkapital+Kassenbestand)

Hmmm, fällt mir jetzt auch nix besseres ein...

harryi hat folgendes geschrieben:

2. Was ist besser ?
Y hat sich um 5% erhöht.
X hat sich um 5% vermehrt.

"Vermehrt" klingt bei GuV-Positionen seltsam, da der Begriff sich nach meinem Sprachgefühl eher auf Bestände bezieht (Somit nur bei Bilanzpositionen verwenden). Erhöht passt dann bei beidem.

harryi hat folgendes geschrieben:

3. Um wieviel hat sich der Gewinn erhöt? (negative/positive Werte) ca 591%?

Wenn überhaupt, dann macht es so noch am meisten Sinn (so berichte ich z.B. auch teilweise) aber wirklich sauber ist das natürlich nicht.

harryi hat folgendes geschrieben:

4.Gehört bei der GuV Punkt 5 zur Gemeinkosten oder HErstellungskosten?
z.B. Verwaltungsabteilung, oder die Geschäftsführungen sowie die Personalabteilung gehören ja nicht zur Produktion.

Lohn wird eigentlich nur an gewerbliche Arbeitnehmer bezahlt, somit Herstellungskosten. Wobei man das in der Praxis sicherlich nicht immer so haarscharf trennen kann.

harryi hat folgendes geschrieben:

5. Soll ich bei der Aufgabe b auch Vergleiche mit dem Vorjahr ziehen?

Das solltest du selbst wissen, wie du die Aufgabe zu bearbeiten hast, ich würde es tun.

harryi hat folgendes geschrieben:

6. Kann man bei der Bilanzanalyse und Kennzahlenauswertung noch irgenwas hinzufügen?
7. Gibt es generelle Verbesserungen und Kritik für meine Autwort diese Aufgabe? ( Rechtschreibfehlern ausgenommen)


Allgemein ist finde ich auffällig, dass du dich sehr an einzelnen Punkten entlanghangelst, aber keine echten Zusammenhänge aufzeigt. Entscheidend sollte immer erst der Blick auf's ganze Unternehmen sein. Für mich sind dort zwei Dinge sehr auffällig:


1. Der Umsatz erhöht sich deutlich, gleichzeitig gehen sowohl Materialaufwand und als auch Lohnaufwendungen zurück (MA relativ gesehen, LA sogar absolut).
2. Eigenkapital wurde deutlich erhöht, Fremdkapital im gleichen Umfang zurückgefahren.

Die Frage sollte nun sein, warum ist das so, was sind die Hintergründe, wie kann man das erklären?

1. Wie kann es sein, dass höhere Umsätze gemacht werden, die Material- und auch die Lohnquote aber zurück geht? Wurde die Produktion so sehr verbessert, dass weniger "Verschnitt" anfällt und weniger Mitarbeiter im Produktionsprozess eingesetzt werden müssen? In diesem Umfang ist das sehr unwahrscheinlich.
Hat sich u.U. die Marktstruktur geändert, sodass höhere Preise durchgesetzt werden können und der Umsatzzuwachs nur in einer Preiserhöhung zu suchen ist? In gewissen Märkten mit wenigen Konkurrenten wäre dies bei Wegfall eines Konkurrenten denkbar. Gleichzeitig könnte man durch so einen Wegfall u.U. auch bei Lieferanten geringere Preise durchsetzen, da dieser nun auch weniger Abnehmer hat. Bleibt die zurückgegangen Lohnquote, die hiermit nicht erklärt werden kann.
Wäre es denkbar, dass das Unternehmen sein Produktportfolio umgestellt hat? Vielleicht werden nun Produkte hergestellt, deren Materialanteil geringer ist und die weniger Produktionsmitarbeiter benötigen. Anlagenbestand sowie Abschreibungen blieben aber konstant, großartige Änderungen im Maschinenpark sind also eher auszuschließen.

2. Warum wurde das EK erhöht und das FK in gleichem Umfang zurückgefahren. Das ganze in erheblichem Umfang. Eine gewöhnliche Eigenkapitalerhöhung schließe ich aus, da dies nur Sinn macht, wenn man hierdurch einen Kapitalbedarf decken möchte. Wie wir aber sehen, besteht dieser Bedarf nicht, da die Verbindlichkeiten um die selbe höhe verringert wurden und das ganze auf die Aktivseite somit eigentlich keine Auswirkung hatte.
Wieso wird also das Eigenkapital erhöht, wenn das Unternehmen erstmal eigentlich nichts davon hat? Ich schließe daraus, dass ein Investor in das Unternehmen eingestiegen ist, bzw. es sogar komplett aufgekauft hat und dann die Kapitalstruktur nach seinen Vorgaben angepasst hat. Es wurde also von der "Mutter" eine große Summe EK nachgeschossen, um damit das FK abzubauen.

1 + 2
Betrachten wir nun beides zusammen, wie passt das, was ist am schlüssigsten?
Ein Investor hat gewöhnlich nur dann ein Interesse an einem Unternehmen, wenn er "mehr" daraus machen kann. Dies funktioniert dann ganz gut, wenn Einsparungseffekte erzielt werden können. Der geringere Lohnaufwand lässt darauf schließen, dass die Produktion etwas zurückgefahren werden konnte. Das ganze wird auch durch die gesunkenen Stromkosten untermauert. Warum ist das so? Ich schließe daraus, dass u.U. halbfertige Erzeugnisse von der Mutter zu relativ günstigen Preisen zugekauft werden konnten. Dadurch kann auch der Materialeinsatz bei steigenen Umsätzen zurückgefahren werden. Die Verbindlichkeiten aus L.u.L. steigen recht signifikant an, auch dies lässt darauf schließen, dass nun mehr zugekauft wird.
Was unterstützt die Vermutung des Unternehmenskaufes zusätzlich?
Betrachten wir die Bürokosten (was ich als Verwaltung interpretiere), so sind auch diese gefallen. Das ist dann schlüssig, wenn Teile der Verwaltung nun von der Mutter miterledigt werden können. Fahrzeugkosten sind auch gesunken, welche für gewöhnlich vom Fuhrpark der Vertriebsmitarbeiter verursacht werden. Es ist also zu vermuten, dass auch zusätzlich Vertriebskanäle der Mutter genutzt werden konnten. Gerade dies ist vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Umsätze mehr als plausibel.



Das ganze sollte jetzt zeigen, wie man das ganze mit "Leben" füllen kann. Natürlich ist da vieles Spekualtion, für mich aber die klar wahrscheinlichste Schlussfolgerung. Das Benennen von Kennzahlen schafft noch keine Aussage.

Im Endeffekt musst aber du wissen, wie du eine solche Aufgabe zu lössen hast. Meine "Interpretation" ist da einfach mit einem deutlich Abstand zu schulischen Vorgehensweisen, etwas Praxisbrille und Blick für ganze Unternehmen.


Zuletzt bearbeitet von Otscho am 15 Jan 2009 - 21:31:48, insgesamt einmal bearbeitet
harryi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:30:46    Titel:

ok, danke.

Kannst du mir vielleicht sagen wie ich die Erhöhung des Gewinns errechne?

2003 war der Wert: -136804€
2004 war der Wert: 672268€

Irgenwie bin ich auf 591 % gekommen, keine Ahnung obs stimmt.

LG
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1429

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:37:27    Titel:

harryi hat folgendes geschrieben:
ok, danke.

Kannst du mir vielleicht sagen wie ich die Erhöhung des Gewinns errechne?

2003 war der Wert: -136804€
2004 war der Wert: 672268€

Irgenwie bin ich auf 591 % gekommen, keine Ahnung obs stimmt.

LG


Unterschied aus beidem: 672.268 + 136.804 = 809.072

"Wie oft geht der Vorjahresgewinn da rein?"
809.072 / 136.804 = ~591%
harryi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:39:58    Titel:

Dankeschön Dankeschön
harryi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:44:53    Titel:

irgendwelche Tipps noch für mich morgen?

Sonst gehe ich dann mal lernen.

Danke für die Hilfe
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1429

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:50:14    Titel:

harryi hat folgendes geschrieben:
irgendwelche Tipps noch für mich morgen?


Schau dir deine Beipielaufgaben an, da müsste genug drinstehen. Wink
Ich kann schlecht sagen, wie du es bearbeiten sollst. Was ich oben geschrieben habe ist einfach das, was mir beim Betrachten der Bilanz/GuV aufgefallen ist und was ich daraus schließe, mit einer richtigen Bearbeitung der Aufgabe hat das wohl nicht viel zu tun.
Trotzdem würde ich an deiner Stelle solche Aufgaben vielleicht etwas zusammenhängender bearbeiten.
harryi
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2009 - 21:52:08    Titel:

ok, wir haben es in der Schule tabellarisch besprochen in Zahlen also links % und rechts % . mal schauen ob ich mir bis morgen eine *Wirtschaftsbrille* aneigene und bisschen zusammenhängender schreibe.

Auf jeden Fall die Punkte muss der Lehrer mir geben auch bei dieser Aufzählung.

LG
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