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Petition über ein bedingungsloses Grundeinkommen
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Mephistoles
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:45:46    Titel:

Mephistoles hat folgendes geschrieben:
Nutz hat folgendes geschrieben:


Vorbild? Nene, Vorbild ist es höchstens für den Kommunismus. Du kannst eben nicht erwarten, dass sich die Interessen und spaßbringenden Beschäftigungen in jedem Falle so positiv auf die Allgemeinheit auswirken wie in deinem Falle. Dem ist halt einfach nicht so...


Die müssen sich auch nicht in jedem Fall so auswirken. Da ich allerdings den Anteil derer die nur des Geldes wegen arbeiten für gering halte, bin ich der Meinung, das wir Leute wie dich mit durchziehen können. Und habe auch kein Problem damit das zu tun. Warum auch nicht, mir macht meine Arbeit ja Spass.


Na schön, dann mal her mit den Moneten Very Happy
cyrix42
Valued Contributor
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:47:42    Titel:

Wieso Moneten? Du bekommst von Nutz das, was er herstellt / kannst seine Arbeitsleistung in Anspruch nehmen. Von mir könntest du z.B. die Übungsaufgaben erhalten, die ich erstelle...

Cyrix
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:50:25    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Filzstift hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Nö, warum sollte er bankrott gehen, wenn er von der Gesellschaft für seine Forschung unterstützt wird?

Cyrix


Wer soll denn die Gesellschaft sein?
Das sind auch nur Menschen, die sich einen Vorteil von der Forschung des jenigen versprechen und ihn dafür verorgen. Wie gesagt- Mentoren.


Die Gesellschaft sind alle. Insbesondere wird der Professor auch so von allen anderen versorgt, dass er alles hat, was er für ein angenehmes Leben braucht, damit er sich auf das konzentrieren kann, was er kann, und so seinen Anteil an der Fortentwicklung und Wohlstandssteigerung aller bringen kann.


Cyrix


Sehr Idealistisch!

Irgendeiner muss aber die Auswahl treffen, welcher Professor für welche Forschung versorgt werden soll. Ansonsten haben wir irgendwann nur noch Akademiker die vor sich hinforschen, ohne das ein Nutzen daraus entsteht. Wink
Mephistoles
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 2193

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:51:43    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Wieso Moneten? Du bekommst von Nutz das, was er herstellt / kannst seine Arbeitsleistung in Anspruch nehmen. Von mir könntest du z.B. die Übungsaufgaben erhalten, die ich erstelle...

Cyrix


Und wer gibt mir was zum Essen?
Nutz
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Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:55:18    Titel:

Mephistoles hat folgendes geschrieben:


Und wer gibt mir was zum Essen?


Keine Bange ich kenne da durchaus Leute die Freude an der Landwirtschaft haben...
Nutz
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:56:51    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:


Sehr Idealistisch!

Irgendeiner muss aber die Auswahl treffen, welcher Professor für welche Forschung versorgt werden soll. Ansonsten haben wir irgendwann nur noch Akademiker die vor sich hinforschen, ohne das ein Nutzen daraus entsteht. Wink


Quark, bei Grundlagenforschung kann man in den meisten Fällen eh nicht sagen, ob daraus ein Nutzen entstehen wird. Trotzdem wird sie durchgeführt.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 20:59:19    Titel:

Die Auswahl trifft die Gesellschaft selbst. Sie legt ihren Bedarf fest, und steuert dementsprechend, wie viel Arbeit in welchem Bereich getan werden muss.

Aber warum sollte der Akademiker-Anteil nicht wesentlich höher sein? Wenn man sich auf notwendige Dinge im Arbeitsprozess beschränkt, so dürfte sowieso viel mehr Kapazität zur Verfügung stehen, einfach schon aufgrund dessen, dass man nicht mehr Energie in Konkurenz steckt, sondern gemeinsam die Ergebnisse aller nutzt.


In der Wissenschaft ist z.B. üblich, dass sämtliche Entwicklungen, Entdeckungen, ... , veröffentlicht werden. Einzig und allein verlangt man, dass dem Entdecker eben jener "Ruhm" bleibt; dass sich niemand mit fremden Federn schmückt und dass man bei Benutzung der entsprechenden Resultate die Quelle nennt. Hier arbeitet man (heutzutage, im Mittelalter bis in die Renaissance war dies anders) zusammen, bildet Forschungrgruppen, und so profitieren alle von allen.

In der Wirtschaft ist das anders: Hier wird Forschung und Entwicklung im Hinterstübchen, abgeschirmt vom Rest der Welt betrieben. Und wenn was entdeckt wurde, so wird es entweder ganz geheim gehalten, Betriebsgeheimnis, um damit Profit zu erzielen, oder aber es wird patent-geschützt, sodass man entweder hohe Lizenzgebühren nehmen, oder über mehrere Jahre bis Jahrzehnte das Recht hat, dieses Verfahren, o.ä. allein zu verwenden.

So arbeitet jeder nur für sich, quasi gegeneinander, und natürlich muss so die Ausbeute geringer sein.


Cyrix
Filzstift
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Anmeldungsdatum: 07.02.2007
Beiträge: 5998
Wohnort: im Osten unseres Landes

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 21:00:56    Titel:

Nutz hat folgendes geschrieben:
Filzstift hat folgendes geschrieben:


Sehr Idealistisch!

Irgendeiner muss aber die Auswahl treffen, welcher Professor für welche Forschung versorgt werden soll. Ansonsten haben wir irgendwann nur noch Akademiker die vor sich hinforschen, ohne das ein Nutzen daraus entsteht. Wink


Quark, bei Grundlagenforschung kann man in den meisten Fällen eh nicht sagen, ob daraus ein Nutzen entstehen wird. Trotzdem wird sie durchgeführt.


Quark?
Demnach dürfte es keine arbeitslosen Akademiker geben.
Paradisisch. Wink
Nutz
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 05.08.2005
Beiträge: 2093

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 21:05:46    Titel:

Filzstift hat folgendes geschrieben:


Quark?
Demnach dürfte es keine arbeitslosen Akademiker geben.
Paradisisch. Wink


Gibts ja auch kaum. Allerdings wollen wohl derzeit nicht alle Akademiker forschen, und zusätzlich stellt die jetzige Gesellschaftsform nicht genügend Mittel dazu zur Verfügung.
Das mag eine andere Gesellschaft allerdings anders sehen.
Elzéard B.
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Anmeldungsdatum: 07.12.2008
Beiträge: 1150

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2009 - 21:15:13    Titel:

Cyrix, ganz ehrlich: Was du hier abspulst ist Planwirtschaft par excellence.

Dabei machst du den gleichen Fehler wie alle Sozialisten vor dir: Du hast als Menschenbild den Gutmenschen, der nicht von seinem vorwiegend egoistischem Charakter getrieben wird, sondern sich gerne für die Gesellschaft und die Allgemeinheit einsetzt.

Er möchte nicht seine Lebenssituation in erster Linie verbessern, sondern macht das am Liebsten direkt für Alle.


Wie dir hier die anderen schon erklärt haben, und wie die Geschichte eindeutig bewiesen hat, gibt es aber diesen Typen von Gutmenschen nur extrem selten.

Und wenn du meinst, dass es ja die gierigen BWLer sind, die ja nur auf ihr Konto gucken, hast du auch da den Sinn für die Realität verloren:
Der Großteil der heutigen Erwerbstätigen arbeitet nur so viel, weil sie in erster Linie an einer eigenen Verbesserung der Lage interessiert sind.

Dies mag in der Wissenschaft, wo du arbeitest sicherlich anders sein.

Der natürliche Mensch strebt nach begrenzten Ressourcen (-> Ressourcen, die nicht jeder Mensch besitzen kann) und genau da liegt der Reiz für ihn, produktiv zu sein.

Diese Gier führt - bei allen Exzessen - zu einer Wohlstandssteigerung der ganzen Gesellschaft und zwar auf eine viel effizientere und einfachere Weise als bei einem planwirtschaftlichen System.


Dieser Reiz fehlt im Sozialismus, auch wenn du das immer wieder bestreitest und nicht wahr haben willst.
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