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Sammelthread zum Thema Beziehungsprobleme
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Sammelthread zum Thema Beziehungsprobleme
 
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23547

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 01:11:35    Titel:

my_precious hat folgendes geschrieben:
ne wer sagt hier, dass du dein ideal leben wirst (dürfen tut ja eh jeder alles). die frau will dich nichtmehr, punkt. das wird auch in 12 jahren so sein.


Davon gehe ich auch aus. D.h. ich darf nicht...


Tja, das ist das Leben. Wie eine Hühnerleiter: Kurz und beschissen. Obwohl, über den ersten Teil könnte man sich streiten... Wink


Cyrix
phantz
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Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1317

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 11:53:21    Titel:

Zitat:
Alles andere von wegen "selbstloser" Liebe, und dass man sich darüber freuen kann, dass der begehrte Partner mit irgendwem anders glücklich wird halte ich für philosophischen Unsinn.


Nö.
Wo ist da der egoistische Aspekt, wenn der Partner im Gegenzug auch mit einem Zeit verbringen möchte?
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 12:12:02    Titel:

lol, justav, wenn es eins ist, das ich (cyrix doch eigtl auch) nicht haben, dann ist es hoffnung.
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2699

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 13:11:05    Titel:

Dann habt ihr auch keine Beziehung, ergo keine Beziehungsprobleme Wink
Dann muss man die Sache eben mal abhaken, erst jammern wie boese doch der Ex ist, und ihn dann doch lieben? Ist doch irgendwie abwegig. Wenn ich jemanden liebe, dann weil er/sie so ist wie er/sie ist, und wenn er/sie ein Arsch ist, dann liebe ich ihn/sie nicht.

Ich glaube im Unterbewusstsein habt ihr doch noch Hoffnung, dass irgendwie irgendwann noch was draus wird. Erst wenn das vollkommen weg ist, gibts einen Neuanfang.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23547

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 13:39:14    Titel:

Hm? Ich kann auch in einer Beziehung Kritik am Partner üben, was Fehlentscheidungen (m.E.) seinerseits betrifft. Und ich sehe nicht, warum ich dieses Recht jetzt nicht mehr haben sollte...

Diese Kritik ist doch aber unabhängig vom Gefühl der Liebe, der verbundenheit, ...


Cyrix
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2699

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 13:46:28    Titel:

Sicher, Kritik ist ganz normal. Aber gleichzeitig hassen und lieben, das passt irgendwie nicht.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23547

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 13:49:07    Titel:

Nun, nur habe ich nie behauptet meine Freundin zu hassen, für das, was sie tut... Wink

Ich halte es einfach für falsch und es tut mir weh. Aber hassen kann ich sie dafür nicht; u.a. auch deshalb, weil sie ja es nicht deshalb tut um mir weh zu tun (auch wenn sie es wohl als "Kollateral-Schaden" ansieht)...


Cyrix
Vonnsche
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Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 14:53:03    Titel:

Cyrix, es mag sein, dass sie mit ihrer Entscheidung für einen anderen und gegen dich einen Fehler gemacht hat und sich langfristig selbst damit nicht gut tut.
Und natürlich kannst du jetzt auch zu ihr gehen und versuchen, sie vor sich selbst zu schützen, sie mit Argumenten zuschütten (vielleicht hast du das auch schon getan).

Aus folgenden Gründen ist das aber alles andere als ratsam:

1. kann deine Annahme falsch sein
2. muss es nicht bedeuten, dass du der Richtige für sie bist, selbst wenn der Neue es nicht ist
3. ist sie für ihr eigenes Glück verantwortlich, aber nicht zwingend für deines
4. kann man Gefühle zwar durchaus bis zu einem gewissen Punkt steuern, einschränken, ablenken, bündeln aber nicht einfach simsalabim herbeizaubern, genauso wie du deine nicht einfach per Knopfdruck abschalten kannst

Ich glaube, besonders in jungen Jahren ist es nicht sinnvoll, aus Verantwortungsgefühl (weniger aus Liebesgefühl) mit einem Partner zusammen zu bleiben, obwohl man weiß, dass man sich zumindest in dem Moment mit jemand anderem besser fühlen würde. Eine solche Einstellung kann haben, wenn man Haus, Hund und Kinder hat, die es zu schützen gilt, wobei es auch hier Grenzen gibt.

Wie das schon mal so ähnlich formuliert wurde, ist es wohl für dich an der Zeit, ihre Entscheidung zu akzeptieren.
Das heißt nicht, dass du sie plötzlich für richtig halten musst, denn bei Gefühlen gibt es wohl kaum ein richtig oder falsch. Er scheint ihr wohl im Moment gut zu tun und das zählt erst einmal für sie. Das sieht aus deiner Perspektive sehr egoistisch aus, allerdings bist du es doch auch. Du willst sie, weil sie dir gut tun würde. Der Unterschied zwischen euch beiden liegt nur in der Wunscherfüllung selbst. Sie hat, was sie will und du nicht. Das ist nicht fair... ja... aber mit Verantwortungslosigkeit hat das nix zu tun, denn ich glaube kaum, dass sie dir die ewige Liebe versprochen hat und wenn doch, hättest du es als Lüge erkennen müssen.
Wer kann schon ewige Liebe versprechen?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 23547

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 15:04:22    Titel:

Vonnsche hat folgendes geschrieben:
denn ich glaube kaum, dass sie dir die ewige Liebe versprochen hat und wenn doch, hättest du es als Lüge erkennen müssen.
Wer kann schon ewige Liebe versprechen?


Sie ist in ihrer Linie selbst für ihr Leben verantwortlich, ja. Aber durch die Beziehung hat sie auch eine Mitverantwortung gegenüber mir übernommen; so wie ich auch umgekehrt.

Von dieser Verantwortung nichts mehr wissen zu wollen, ist nicht gerade vertrauensfördernd...

Und nein; ein solches Versprechen existiert nur einseitig, und zwar in umgekehrter Richtung.


Richtig ist, ich kann ihr nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Aber ich kann selbst zu meinen Idealen stehen. Und ich sehe nicht, warum ich meine Ansichten verleugnen sollte, nur weil es augenscheinlich mir damit vielleicht besser gehen könnte (oder zumindest einige dies meinen)...

Auch wenn der Partner Mist gebaut hat, gehört man zusammen. Und genau so sehe ich das: Sie begeht einen Fehler (auf meine, weniger auf ihre Kosten). Das heißt aber nicht, dass ich deshalb überhaupt nur das recht hätte mich von ihr loszusagen.

Ich weiß sehr genau, was sie denkt. Es ist also nicht so, dass ich nicht verstanden hätte, was da passiert...


edit: Der Unterschied ist eher, dass ich zusammen mit ihr glücklich werden wollte und alles dafür getan hätte. Insbesondere hätte ich dies nicht auf ihre Kosten werden wollen, so wie es jetzt umgekehrt auf meine läuft...

Cyrix
Vonnsche
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Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 15:55:44    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Vonnsche hat folgendes geschrieben:
denn ich glaube kaum, dass sie dir die ewige Liebe versprochen hat und wenn doch, hättest du es als Lüge erkennen müssen.
Wer kann schon ewige Liebe versprechen?


Sie ist in ihrer Linie selbst für ihr Leben verantwortlich, ja. Aber durch die Beziehung hat sie auch eine Mitverantwortung gegenüber mir übernommen; so wie ich auch umgekehrt.


Mitverantwortung wofür? Ist sie, weil sie aus Liebe, die sie damals empfunden hat, mit dir eine Beziehung eingegangen ist, nun ewig für dich und dein Glück mitverantwortlich? Na das hättest du ihr gleich sagen... und am besten vertraglich festhalten sollen, denn das ist doch eine sehr "radikale" Einstellung zum Thema Partnerschaft.
Es mag ja sein, dass ihre neue Liebe zu einem anderen dafür verantwortlich ist, dass du dich nun schlecht fühlst, aber letztlich wärest du dann dafür mitverantwortlich, wenn sie aus Pflichtgefühl und weil ihr euch ja ewige Liebe geschworen habt, bei dir bleibt und dabei unglücklich wird. Du kannst noch so sehr dafür sorgen wollen, dass sie in eurer Beziehung glücklich bleibt, es wird nicht funktionieren, weil im Leben eben nix von Dauer ist (oder nur selten), sich alles immer bewegt und entwickelt. Vor allem Gefühle ändern sich.
Im Übrigen glaube ich kaum, dass ein Versprechen deinerseits in diese Richtung einen Wert hat, denn auch du bist nicht geschützt vor Gefühlsänderungen.
Sicherlich siehst du das gerade ganz anders, weil du dich unverstanden fühlst und in deinen Idealen (die ja so heißen, weil man sie nicht erreichen kann) enttäuscht wurdest.
Trotzdem und zum Glück: auch diese Gefühle ändern sich irgendwann und dann wirst du merken, dass die Trennung doch das Beste war, weil du es verdient hast, aufrichtig geliebt zu werden und eine Beziehung, die nur noch aus Verantwortungsgefühl aufrecht erhalten wird, höchst unbefriedigend und sogar regelrecht verletztend sein kann.
Ich nehme mal stark an, du hast was Besseres verdient.


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Von dieser Verantwortung nichts mehr wissen zu wollen, ist nicht gerade vertrauensfördernd...


Inwiefern? Was heißt, sie will von der Verantwortung nichts wissen? Meinst du, ihr hat die Trennung Freude bereitet? Meinst du, für sie war's ein Spaziergang? Du denkst, sie hat sich gedankenlos einfach mal so von dir getrennt, weil sie gerade so ne Laune verspürte?
Unterschätzt du da nicht auch ihren Schmerz?


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Und nein; ein solches Versprechen existiert nur einseitig, und zwar in umgekehrter Richtung.


Mach solche Versprechen besser nicht mehr, wenn du niemanden verletzen willst. Man könnte dir das nämlich glauben und irgendwann ziemlich blöd aus der Wäsche gucken, wenn sich deine Gefühle mal ändern... und das KANN passieren.


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Richtig ist, ich kann ihr nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Aber ich kann selbst zu meinen Idealen stehen. Und ich sehe nicht, warum ich meine Ansichten verleugnen sollte, nur weil es augenscheinlich mir damit vielleicht besser gehen könnte (oder zumindest einige dies meinen)...


Du sollst sie nicht verleugnen, aber eben akzeptieren, dass diese oft (ich behaupte sogar immer) unerreicht bleiben. Du kannst von anderen nicht verlangen, dass sie nach gleichen Idealen streben wie du oder dass sie überhaupt welche haben.


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Auch wenn der Partner Mist gebaut hat, gehört man zusammen.


Von diesem Gesetz weiß ich nix und ich finde es auch unsinnig. Ich weiß nicht direkt, was du mit Mist meinst, aber das ist auch gar nicht wichtig, denn Besitzrechte hast du an deiner Freundin nicht gewonnen, nur weil du sie liebst und sie dich mal geliebt hat.


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Und genau so sehe ich das: Sie begeht einen Fehler (auf meine, weniger auf ihre Kosten). Das heißt aber nicht, dass ich deshalb überhaupt nur das recht hätte mich von ihr loszusagen.


Wenn sie einen Fehler begangen hat, dann wohl genauso auch auf ihre eigenen Kosten, nur dass ihr das im Moment gegebenenfalls nicht so klar wäre wie dir.
Du willst sie also immer lieben und niemals mehr eine andere?
Das ist tragisch, aber es ist deine Entscheidung...
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