Sammelthread zum Thema Beziehungsprobleme
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 16 März 2009 - 02:11:35 Titel: |
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| my_precious hat folgendes geschrieben: |
| ne wer sagt hier, dass du dein ideal leben wirst (dürfen tut ja eh jeder alles). die frau will dich nichtmehr, punkt. das wird auch in 12 jahren so sein. |
Davon gehe ich auch aus. D.h. ich darf nicht...
Tja, das ist das Leben. Wie eine Hühnerleiter: Kurz und beschissen. Obwohl, über den ersten Teil könnte man sich streiten...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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phantz Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.03.2006 Beiträge: 1317
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Verfasst am: 16 März 2009 - 12:53:21 Titel: |
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| Zitat: |
| Alles andere von wegen "selbstloser" Liebe, und dass man sich darüber freuen kann, dass der begehrte Partner mit irgendwem anders glücklich wird halte ich für philosophischen Unsinn. |
Nö.
Wo ist da der egoistische Aspekt, wenn der Partner im Gegenzug auch mit einem Zeit verbringen möchte? |
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my_precious Senior Member


Anmeldungsdatum: 06.01.2006 Beiträge: 2117
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Verfasst am: 16 März 2009 - 13:12:02 Titel: |
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| lol, justav, wenn es eins ist, das ich (cyrix doch eigtl auch) nicht haben, dann ist es hoffnung. |
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Justav Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 2646
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Verfasst am: 16 März 2009 - 14:11:05 Titel: |
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Dann habt ihr auch keine Beziehung, ergo keine Beziehungsprobleme
Dann muss man die Sache eben mal abhaken, erst jammern wie boese doch der Ex ist, und ihn dann doch lieben? Ist doch irgendwie abwegig. Wenn ich jemanden liebe, dann weil er/sie so ist wie er/sie ist, und wenn er/sie ein Arsch ist, dann liebe ich ihn/sie nicht.
Ich glaube im Unterbewusstsein habt ihr doch noch Hoffnung, dass irgendwie irgendwann noch was draus wird. Erst wenn das vollkommen weg ist, gibts einen Neuanfang. |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 16 März 2009 - 14:39:14 Titel: |
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Hm? Ich kann auch in einer Beziehung Kritik am Partner üben, was Fehlentscheidungen (m.E.) seinerseits betrifft. Und ich sehe nicht, warum ich dieses Recht jetzt nicht mehr haben sollte...
Diese Kritik ist doch aber unabhängig vom Gefühl der Liebe, der verbundenheit, ...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Justav Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006 Beiträge: 2646
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Verfasst am: 16 März 2009 - 14:46:28 Titel: |
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| Sicher, Kritik ist ganz normal. Aber gleichzeitig hassen und lieben, das passt irgendwie nicht. |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 16 März 2009 - 14:49:07 Titel: |
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Nun, nur habe ich nie behauptet meine Freundin zu hassen, für das, was sie tut...
Ich halte es einfach für falsch und es tut mir weh. Aber hassen kann ich sie dafür nicht; u.a. auch deshalb, weil sie ja es nicht deshalb tut um mir weh zu tun (auch wenn sie es wohl als "Kollateral-Schaden" ansieht)...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Vonnsche Full Member


Anmeldungsdatum: 22.09.2008 Beiträge: 135
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Verfasst am: 16 März 2009 - 15:53:03 Titel: |
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Cyrix, es mag sein, dass sie mit ihrer Entscheidung für einen anderen und gegen dich einen Fehler gemacht hat und sich langfristig selbst damit nicht gut tut.
Und natürlich kannst du jetzt auch zu ihr gehen und versuchen, sie vor sich selbst zu schützen, sie mit Argumenten zuschütten (vielleicht hast du das auch schon getan).
Aus folgenden Gründen ist das aber alles andere als ratsam:
1. kann deine Annahme falsch sein
2. muss es nicht bedeuten, dass du der Richtige für sie bist, selbst wenn der Neue es nicht ist
3. ist sie für ihr eigenes Glück verantwortlich, aber nicht zwingend für deines
4. kann man Gefühle zwar durchaus bis zu einem gewissen Punkt steuern, einschränken, ablenken, bündeln aber nicht einfach simsalabim herbeizaubern, genauso wie du deine nicht einfach per Knopfdruck abschalten kannst
Ich glaube, besonders in jungen Jahren ist es nicht sinnvoll, aus Verantwortungsgefühl (weniger aus Liebesgefühl) mit einem Partner zusammen zu bleiben, obwohl man weiß, dass man sich zumindest in dem Moment mit jemand anderem besser fühlen würde. Eine solche Einstellung kann haben, wenn man Haus, Hund und Kinder hat, die es zu schützen gilt, wobei es auch hier Grenzen gibt.
Wie das schon mal so ähnlich formuliert wurde, ist es wohl für dich an der Zeit, ihre Entscheidung zu akzeptieren.
Das heißt nicht, dass du sie plötzlich für richtig halten musst, denn bei Gefühlen gibt es wohl kaum ein richtig oder falsch. Er scheint ihr wohl im Moment gut zu tun und das zählt erst einmal für sie. Das sieht aus deiner Perspektive sehr egoistisch aus, allerdings bist du es doch auch. Du willst sie, weil sie dir gut tun würde. Der Unterschied zwischen euch beiden liegt nur in der Wunscherfüllung selbst. Sie hat, was sie will und du nicht. Das ist nicht fair... ja... aber mit Verantwortungslosigkeit hat das nix zu tun, denn ich glaube kaum, dass sie dir die ewige Liebe versprochen hat und wenn doch, hättest du es als Lüge erkennen müssen.
Wer kann schon ewige Liebe versprechen? |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 16 März 2009 - 16:04:22 Titel: |
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| Vonnsche hat folgendes geschrieben: |
denn ich glaube kaum, dass sie dir die ewige Liebe versprochen hat und wenn doch, hättest du es als Lüge erkennen müssen.
Wer kann schon ewige Liebe versprechen? |
Sie ist in ihrer Linie selbst für ihr Leben verantwortlich, ja. Aber durch die Beziehung hat sie auch eine Mitverantwortung gegenüber mir übernommen; so wie ich auch umgekehrt.
Von dieser Verantwortung nichts mehr wissen zu wollen, ist nicht gerade vertrauensfördernd...
Und nein; ein solches Versprechen existiert nur einseitig, und zwar in umgekehrter Richtung.
Richtig ist, ich kann ihr nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Aber ich kann selbst zu meinen Idealen stehen. Und ich sehe nicht, warum ich meine Ansichten verleugnen sollte, nur weil es augenscheinlich mir damit vielleicht besser gehen könnte (oder zumindest einige dies meinen)...
Auch wenn der Partner Mist gebaut hat, gehört man zusammen. Und genau so sehe ich das: Sie begeht einen Fehler (auf meine, weniger auf ihre Kosten). Das heißt aber nicht, dass ich deshalb überhaupt nur das recht hätte mich von ihr loszusagen.
Ich weiß sehr genau, was sie denkt. Es ist also nicht so, dass ich nicht verstanden hätte, was da passiert...
edit: Der Unterschied ist eher, dass ich zusammen mit ihr glücklich werden wollte und alles dafür getan hätte. Insbesondere hätte ich dies nicht auf ihre Kosten werden wollen, so wie es jetzt umgekehrt auf meine läuft...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Vonnsche Full Member


Anmeldungsdatum: 22.09.2008 Beiträge: 135
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Verfasst am: 16 März 2009 - 16:55:44 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
| Vonnsche hat folgendes geschrieben: |
denn ich glaube kaum, dass sie dir die ewige Liebe versprochen hat und wenn doch, hättest du es als Lüge erkennen müssen.
Wer kann schon ewige Liebe versprechen? |
Sie ist in ihrer Linie selbst für ihr Leben verantwortlich, ja. Aber durch die Beziehung hat sie auch eine Mitverantwortung gegenüber mir übernommen; so wie ich auch umgekehrt. |
Mitverantwortung wofür? Ist sie, weil sie aus Liebe, die sie damals empfunden hat, mit dir eine Beziehung eingegangen ist, nun ewig für dich und dein Glück mitverantwortlich? Na das hättest du ihr gleich sagen... und am besten vertraglich festhalten sollen, denn das ist doch eine sehr "radikale" Einstellung zum Thema Partnerschaft.
Es mag ja sein, dass ihre neue Liebe zu einem anderen dafür verantwortlich ist, dass du dich nun schlecht fühlst, aber letztlich wärest du dann dafür mitverantwortlich, wenn sie aus Pflichtgefühl und weil ihr euch ja ewige Liebe geschworen habt, bei dir bleibt und dabei unglücklich wird. Du kannst noch so sehr dafür sorgen wollen, dass sie in eurer Beziehung glücklich bleibt, es wird nicht funktionieren, weil im Leben eben nix von Dauer ist (oder nur selten), sich alles immer bewegt und entwickelt. Vor allem Gefühle ändern sich.
Im Übrigen glaube ich kaum, dass ein Versprechen deinerseits in diese Richtung einen Wert hat, denn auch du bist nicht geschützt vor Gefühlsänderungen.
Sicherlich siehst du das gerade ganz anders, weil du dich unverstanden fühlst und in deinen Idealen (die ja so heißen, weil man sie nicht erreichen kann) enttäuscht wurdest.
Trotzdem und zum Glück: auch diese Gefühle ändern sich irgendwann und dann wirst du merken, dass die Trennung doch das Beste war, weil du es verdient hast, aufrichtig geliebt zu werden und eine Beziehung, die nur noch aus Verantwortungsgefühl aufrecht erhalten wird, höchst unbefriedigend und sogar regelrecht verletztend sein kann.
Ich nehme mal stark an, du hast was Besseres verdient.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Von dieser Verantwortung nichts mehr wissen zu wollen, ist nicht gerade vertrauensfördernd... |
Inwiefern? Was heißt, sie will von der Verantwortung nichts wissen? Meinst du, ihr hat die Trennung Freude bereitet? Meinst du, für sie war's ein Spaziergang? Du denkst, sie hat sich gedankenlos einfach mal so von dir getrennt, weil sie gerade so ne Laune verspürte?
Unterschätzt du da nicht auch ihren Schmerz?
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Und nein; ein solches Versprechen existiert nur einseitig, und zwar in umgekehrter Richtung. |
Mach solche Versprechen besser nicht mehr, wenn du niemanden verletzen willst. Man könnte dir das nämlich glauben und irgendwann ziemlich blöd aus der Wäsche gucken, wenn sich deine Gefühle mal ändern... und das KANN passieren.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Richtig ist, ich kann ihr nicht vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat. Aber ich kann selbst zu meinen Idealen stehen. Und ich sehe nicht, warum ich meine Ansichten verleugnen sollte, nur weil es augenscheinlich mir damit vielleicht besser gehen könnte (oder zumindest einige dies meinen)... |
Du sollst sie nicht verleugnen, aber eben akzeptieren, dass diese oft (ich behaupte sogar immer) unerreicht bleiben. Du kannst von anderen nicht verlangen, dass sie nach gleichen Idealen streben wie du oder dass sie überhaupt welche haben.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Auch wenn der Partner Mist gebaut hat, gehört man zusammen. |
Von diesem Gesetz weiß ich nix und ich finde es auch unsinnig. Ich weiß nicht direkt, was du mit Mist meinst, aber das ist auch gar nicht wichtig, denn Besitzrechte hast du an deiner Freundin nicht gewonnen, nur weil du sie liebst und sie dich mal geliebt hat.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Und genau so sehe ich das: Sie begeht einen Fehler (auf meine, weniger auf ihre Kosten). Das heißt aber nicht, dass ich deshalb überhaupt nur das recht hätte mich von ihr loszusagen. |
Wenn sie einen Fehler begangen hat, dann wohl genauso auch auf ihre eigenen Kosten, nur dass ihr das im Moment gegebenenfalls nicht so klar wäre wie dir.
Du willst sie also immer lieben und niemals mehr eine andere?
Das ist tragisch, aber es ist deine Entscheidung... |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 16 März 2009 - 17:46:13 Titel: |
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Nur eins: Wenn ich etwas sage, dann meine ich es auch so; und man sollte und kann dies dann ernst nehmen.
Cyrix _________________ Die Wurzel
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cauchy Senior Member


Anmeldungsdatum: 18.02.2009 Beiträge: 687
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Verfasst am: 16 März 2009 - 18:01:15 Titel: |
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Hi Cyrix,
halt die Ohren steif!
Find ich scheiße, dass es dir so sch.... geht, aber
Frauen sind eben NICHT berechenbar
Deshalb wenden wir uns lieber der Mathematik zu....
Cauchy |
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my_precious Senior Member


Anmeldungsdatum: 06.01.2006 Beiträge: 2117
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Verfasst am: 16 März 2009 - 18:29:43 Titel: |
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Beitrag editieren
Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 01:54:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Vonnsche Full Member


Anmeldungsdatum: 22.09.2008 Beiträge: 135
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Verfasst am: 16 März 2009 - 21:16:40 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Nur eins: Wenn ich etwas sage, dann meine ich es auch so; und man sollte und kann dies dann ernst nehmen.
Cyrix |
Ich zweifle nicht an, dass du es in diesem Augenblick, indem du es sagst, ernst meinst und ich denke auch, dass du bevor du ein solches Versprechen äußerst, reiflich überlegst.
Es ist nur mit solchen Gefühlsversprechungen allgemein so, dass man nie genau wissen kann, ob sich daran nicht doch irgendwas ändert. Ganz einfach, weil sich die Bedingungen ändern können (und die können sehr verschieden sein). Gefühle können sich aus den unterschiedlichsten Gründen ändern und die kann man vorher nicht alle einplanen und "aus dem Weg räumen".
Also fühl dich durch meine Worte nicht persönlich angegriffen... |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 16 März 2009 - 23:21:03 Titel: |
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Nun, ich wüsste nichts, was mich von meiner Ansicht abbringen könnte... Jenes Versprechen ist mittlerweile auch shon 5 Jahre alt, und in der Zeit lief weiß Gott nicht alles gut; im Gegentei - seit anderthalb Jahren bin ich allein.
Wie gesagt - wenn ich "für immer und ewig" sage, dann meine ich das auch so, und es gibt keinen Grund dieses Versprechen zu brechen. Nicht unbedingt ihretwegen, die natürlich es lieber sehen würde, wenn ich mir jemand anderen suchen würde (was - nebenbei gesagt - m.E. kein so ganz triviales Unterfangen wäre); sondern deshalb, weil sich ein solches Verhalten stark mit meinen Ansichten von Liebe, und was Beziehung bedeutet, widersprechen würde. Und wenn ich mich noch nicht einmal auf mich verlassen können würde, auf wen dann?
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Vonnsche Full Member


Anmeldungsdatum: 22.09.2008 Beiträge: 135
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Verfasst am: 17 März 2009 - 01:00:01 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
| Nun, ich wüsste nichts, was mich von meiner Ansicht abbringen könnte... |
Von der Absicht, sie immer zu lieben? Na vielleicht ein baldiges Erwachen und die Einsicht, dass man sein Leben nicht so stark von einer Person abhängig machen kann, die einem nicht die gleiche Liebe entgegen bringt, ohne sukzessive daran zugrunde zu gehen. Immerhin hast du anzunehmenderweise noch reichlich Leben vor dir und das musst du dir doch durch solch ein Versprechen, das dir offensichtlich bei deiner "Glücklichwerdung" nicht weiter hilft, nicht unnötig erschweren.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Jenes Versprechen ist mittlerweile auch shon 5 Jahre alt, |
Was dich nun dazu veranlasst, zu glauben, dass sich das in den nächsten 50 geschätzten Lebensjahren nicht mehr ändern wird?
Ein Leben ohne erfüllte Liebe kann schrecklich lang werden und sehr trostlos. Und das alles nur, weil du deine Meinung/Ansicht nicht aufgrund von gesammelten Erfahrungen, aus denen man doch viel lernen kann, zu ändern bereit bist?
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
und in der Zeit lief weiß Gott nicht alles gut; im Gegentei - seit anderthalb Jahren bin ich allein. |
Du schreibst aber so, als hätte sie dich gestern erst verlassen... deine straff gespannte Ansicht verbietet es dir ja auch, dich endlich von ihr zu lösen. Na gut, du musst wissen, was dir wichtiger ist: dein Ideal oder die Chance auf erwiderte Liebe. Am Ende schadest du nur dir selbst.
Oder sie kommt doch zu dir zurück. Wenn es aber jetzt schon 1,5 Jahre her ist, sind da wohl kaum noch Hoffnungen.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Wie gesagt - wenn ich "für immer und ewig" sage, dann meine ich das auch so, und es gibt keinen Grund dieses Versprechen zu brechen. |
Falsch, es gibt keinen Grund ein solches Versprechen zu geben, weil niemand in die Zukunft sehen kann. Zumindest hat mir das noch keiner glaubhaft machen können...
Einen Grund, es zu brechen gibt es schon und zwar dann, wenn es jeglichen Zweck verloren hat und nur noch dazu dient, ein "Prinzip" aufrecht zu erhalten. Man könnte es auch als "Sturheit" bezeichnen
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Nicht unbedingt ihretwegen, die natürlich es lieber sehen würde, wenn ich mir jemand anderen suchen würde (was - nebenbei gesagt - m.E. kein so ganz triviales Unterfangen wäre); sondern deshalb, weil sich ein solches Verhalten stark mit meinen Ansichten von Liebe, und was Beziehung bedeutet, widersprechen würde. Und wenn ich mich noch nicht einmal auf mich verlassen können würde, auf wen dann? |
Nur weil du einen Fehler einsiehst und dir eingestehst, dass du mit dem Ideal, das du hast nicht dahin kommst, wohin du willst (oder wenigstens nicht mit dieser Frau), heißt das noch lange nicht, dass du unzuverlässig wärest.
Sonst ist ja auf niemanden Verlass, weil jeder mal Fehler macht.
Lernen ist doch eigentlich was Gutes... hat man mir so beigebracht  |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 17 März 2009 - 01:33:25 Titel: |
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Nun, gerade diese Beliebigkeit, die in dieser Gesellschaft vorzuherrschen scheint, ist nicht vereinbar mit dem, was ich denn denke und was ich will.
Du magst es gerne "aufwachen" nennen, für mich wäre es Verleugnung meiner Vorstellungen...
Und ja, auch ich kann nicht in die Zukunft sehen. Dennoch halte ich meine Versprechen und fühle mich an sie gebunden. Ich sehe nicht, dass ich nach einem "wie du mir - so ich dir" - Prinzip des gegenseitigen Hintergehens teilnehmen sollte.
Es hätte doch einen sehr faden Beigeschmack und wäre ziemlich opportunistisch, wenn ich so meine Anschauungen verraten würde, nur weil einige meinen, ich würde mir damit, dass ich sie beibehalte, schaden. Ich bin eine treue Seele, und sehe nicht, warum ich dies verraten sollte. Aber gut, es gibt wichtigeres als nach kurzfristigem Glück zu streben, und dazu gehört auch seine Entscheidungen vor sich selbst rechtfertigen zu können.
Cyrix _________________ Die Wurzel
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my_precious Senior Member


Anmeldungsdatum: 06.01.2006 Beiträge: 2117
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Verfasst am: 17 März 2009 - 02:44:01 Titel: |
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Du musst zu deinem Beitrag einen Text eingeben. account löschen geht hier nicht.
Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 11:11:42, insgesamt einmal bearbeitet |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 17 März 2009 - 07:39:48 Titel: |
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Nur weil ich mich bei der Wahl zwischen Pest und Cholera für zweitere entscheide, weil ich die entsprechende andere Entscheidung noch viel weniger vertreten könnte, muss ich doch nicht damit zu frieden sein, wie die Situation ist... Vielleicht wäre ich - um im Bild zu bleiben - lieber einfach gesund?
Cyrix _________________ Die Wurzel
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fraeuleinwunder Full Member


Anmeldungsdatum: 27.02.2008 Beiträge: 257
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Verfasst am: 17 März 2009 - 10:31:56 Titel: |
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Cyrix, kann es sein, dass Du Deine Prinzipien im Grunde aus einem sehr großen Wunsch nach Sicherheit und "emotionaler Absicherung" so hoch hälst?
Es klingt sehr danach, so nach dem Motto "ok, wir sind eine Beziehung eingegangen, jetzt sind wir einander verpflichtet und es DARF nicht sein, dass wir einander allein lassen, egal was kommt". Ich denke aber auch, dass man so etwas nicht planen kann. Man kann sich neu verlieben, auch wenn es dem anderen weh tut und die meisten haben sich das bestimmt nicht ausgesucht. Selbst wenn jemand die Beziehung aktiv beenden WILL, hat man als Partner nicht das Recht, ihn daran aufgrund der gegenseitigen "Verpflichtung" zu hindern. Zur persönlichen Freiheit des Einzelnen gehört in meinen Augen auch, sich seine Lebensform aussuchen zu können, selbst wenn sie einen Bruch mit dem bisherigen darstellt. Ich will Dir wirklich nicht absprechen, dass es bei Dir so ist und ich glaube Dir das auch, aber bei den wenigsten Menschen steht eine Entscheidung auf ewig in Stein gemeißelt.
Es klingt ein wenig so, als seist Du von Deiner Exfreundin enttäuscht, weil sie ein nur von Dir gegebenes Versprechen in Deinen Augen "gebrochen" hat.
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So, eigentlich wollte ich jetzt auch ein bißchen jammern.
Ich bin seit 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen und seither in einer Fernbeziehung. Vorher war ich 5 Jahre mit jemandem, ebenfalls in einer Fernbeziehung (2h Entfernung) zusammen. Die erste Beziehung war wirklich extrem anstrengend und ich war die letzte Hälfte der Zeit nur noch aus Verantwortungsgefühl und Mitleid mit ihm zusammen, auch wenn er mich teils ziemlich schlecht behandelt hat. Mich von ihm zu trennen kam einem Aufblühen gleich und mir ging es wesentlich besser.
Ein Vierteljahr später habe ich meinen jetzigen Freund kennen gelernt und zum ersten mal wirklich "gelebt" und vor allem auch geliebt. Hatte vorher nicht so das prickelnde Leben, im Gegenteil.
Tja, seit letztem Sommer ist er in den USA und es war seither noch schwerer die Distanz auszuhalten. Wir chatten zwar fast den ganzen Tag "nebenher", da wir beide am PC arbeiten, aber es ist eben trotzdem keine "echte" Nähe, auch wenn uns das schon viel gibt. Ich weiß, dass er mich sehr liebt und er ist auch sehr bemüht, mir auf unseren Wegen das zu geben, was ich an Nähe brauche.
Im letzten Sommer sind einige Dinge passiert, die mein Vertrauen ziemlich erschüttert haben. Ich hatte nie ein komplettes Vertrauen und habe mir das, was ich hatte, sehr mühsam mit ihm aufgebaut, eben auch aufgrund meiner Vergangenheit.
Durch diese Situationen im Sommer und unschönen Aktionen auf seiner Seite, gefolgt von Verzweiflungstaten auf meiner, hat das alles Risse bekommen und da wir uns seither erst Weihnachten für 2,5 Wochen gesehen haben, hatten wir noch nicht so sehr die Möglichkeit, das aufzuarbeiten. Ich fühle mich einfach sehr allein gelassen, da ein paar Sachen passiert sind, bei denen ich seine Unterstützung und physische Nähe einfach total gebraucht hätte. Ich habe mich auch extrem verletzt gefühlt (weil ich Versprechungen geglaubt habe @cyrix) und es tut mir jetzt noch weh, wenn ich daran denke. Ich habs aber trotzdem geschafft, da irgendwie alleine durchzukommen, auch wenns nicht einfach war.
Nunja, seither kämpfe ich regelrecht mit meinen Erinnerungen an den Sommer. Auch mein Studium im letzten WS hat darunter gelitten..ich bin phasenweise depressiv gewesen und konnte mich zu nichts mehr aufraffen, wurde krank. Seit Januar habe ich mehrere Autoimmunkrankheiten dazu bekommen, die zwar nicht schlimm sind, mich aber echt nerven. Ich glaube, mein Körper kämpft quasi mit.
Ich bin ein Mensch, der eine gewisse Sicherheit braucht und den anderen einschätzen können muss. Das kann ich nicht mehr, oder vielleicht konnte ich das auch noch nie. Ich denke manchmal, er ist zu einem zu frühen Stadium unserer Beziehung rüber gegangen. Auch wenn 2.5 Jahre lang sind, da wir eine Fernbeziehung (2.5h fahrt, so alle 2, 3 Wochen sehen, dann aber meist am Stück für 1-2 Wochen) hatten, konnten wir uns nie wirklich so kennen lernen, wie es vielleicht wichtig gewesen wäre. Andererseits kennen wir uns auf einer anderen Ebene sehr gut, da wir wirklich sehr viel reden. Wir haben uns damals auch übers Internet kennen gelernt.
Nächste Woche sehen wir uns jedenfalls wieder und ich weiß überhaupt nicht, was ich denken soll. Erst habe ich mich gefreut, jetzt bekomme ich langsam Panik. Wenn ich auf die Stelle sehe, an der meine Gefühle für ihn sind, ist da einfach totale Leere. Ich weiß nicht, ob ich ihn noch liebe. Er verletzt mich dauernd (unabsichtlich) und ich habe das Gefühl, dass sich da eine Schutzschicht um meine Emotionen gelegt hat. Ich habe wahnsinnige Angst davor, seine Nähe wieder "zuzulassen", weil ich dann, wenn er wieder weg ist, nur noch mehr vermisse, wie es sein könnte mit uns und vor allem, weil ich dann auch wieder mehr verletzt werden kann. Nicht zu letzt musste ich das letzte 3/4 Jahr "alleine" kämpfen (ums mal beim Namen zu nennen, ich bin im August vergew.. worden) und es fühlt sich an, als hätte er den Platz an meiner Seite dadurch verloren und müsste ihn sich erst wieder erarbeiten. :/
Ich weiß einfach nicht was ich machen soll; ich erwarte auch nicht, dass mir jemand einen tollen Tip geben kann, aber jetzt ist dieser solide Jammerblock immehin temporär aus meinem Kopf draußen und ich kann mich auf mein (neues) Studium konzentrieren. _________________ Beweis: Klar! |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 17 März 2009 - 11:09:43 Titel: |
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Tatsächlich ist Sicherheit ein sehr hohes Gut, welches es zu beschützen gilt.
Was ich mit Verantwortung gegenüber dem jeweils anderen meine: Egal was kommt, der Partner sollte immer die erste Ansprechperson sein; wo, wenn nicht da, sollte man denn aufgefangen, als der Mensch - mit allen Fehlern und Eigenheiten - der man ist, akzeptiert und gemocht werden können?
Umgekehrt lehne ich diese Beliebigkeit, die auch hier in diesem Thread so propagiert wird, ab: Entweder man liebt sich (dann ist diese Beziehung darauf ausgelegt eben bis zum Lebensende zu dauern), oder man tut es nicht. Im zweiten Fall spielt man sich nur etwas vor. In ersterem muss dann einem aber auch alles daran gelegen sein, auch Krisen zu überstehen, denn die Beziehung ist wichtiger als jeder einzeln!
Wer vor Problemen lieber davon läuft als sie zu lösen (und genau DAS werfe ich meiner Freundin vor), hat einfach kein Rückgrat, und betrügt damit andere, die sich auf einen verlassen. (Und auf wen sollte man sich verlassen können, wenn nicht auf den Partner?)
Natürlich kann ich ihr nicht vorschreiben mit wem sie ihr Leben verbringen soll; nur ist nach mehr als 3 Jahren die "Kennenlern-Phase" schon lange vorbei gewesen, als dass sie sich einfach so hätte trennen können/ besser gesagt dürfen. Ich habe sie nie hintergangen, habe ihr nirgends einen derartigen Grund geliefert...
Einfach zu sagen "ich habe keine Lust mehr" (hat sie nicht, aber sinngemäß lässt sich das daraus ableiten), ist keine gute Begründung, warum man eine solche Verbindung auflöst.
Übrigens ist ihr Bild von einer Beziehung nicht viel anders als meines. Deswegen ärgert es mich ja auch so, wie sie soetwas tun kann...
Und nochmal: Wenn ich etwas sage, dann meine ich das auch so, und halte mich daran. Bloß weil die Gesellschaft scheinbar aus nem Haufen Wendehälsen zu bestehen scheint, denen heute egal ist, was sie gestern gesagt haben, muss ich mich dem noch lange nicht anpassen! Ich wusste sehr genau, was ich damals gesagt habe, und weiß, dass dies auch heute noch stimmt, ich genauso auch heute (auch in dieser Situation, in der ich bin) sagen würde, und dass dies auch weiterhin so bleibt. Ja, ich stehe zu meinem Wort.
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Vonnsche Full Member


Anmeldungsdatum: 22.09.2008 Beiträge: 135
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Verfasst am: 17 März 2009 - 12:41:28 Titel: |
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Nur weil andere anders denken (vielleicht ein wenig realistischer) als du, sind es Wendehälse?
Das ist nicht nur beleidigend, sondern auch absolut falsch, denn andere stehen genauso wie du zu ihrer Meinung, nur mit dem Unterschied, dass sie sich auch belehren lassen, wenn sie merken, dass sie im Unrecht sind oder aber einfach nicht das gewünschte Ziel erreichen.
Es ist immer ein Grenzgang zwischen Beibehaltung seiner Ansichten und Befriedigung der Bedürfnisse, die Menschen und damit auch du nun mal haben.
Man muss wissen, welche Einstellung es wert ist, generell beibehalten zu werden und welche nach einigen Erfahrungen, die man gemacht hat, besser überdacht werden sollte, besonders, wenn man anderen damit schaden könnte...
Deine Art, mit Prinzipien umzugehen (und andere Menschen, geistig in Schraubstöcke zu drehen, weil sie sich nicht an diese halten) hat in meinen Augen nichts mit Rückgrat zu tun, sondern mit purer Verbissenheit, die nur bis zu einem gewissen Punkt erträglich ist.
Wenn du dein ganzes Leben nur einem Ideal hinterherrennst, um dir und dem Rest der Welt (der sich vermutlich nicht übermäßig dafür interessiert) etwas zu beweisen, dann könntest du eventuell hinterher feststellen, dass du nichts, aber auch gar nichts gewonnen hast, weder für dich noch für andere. |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 17 März 2009 - 12:47:37 Titel: |
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Tja, man kann es natürlich auch "seine Fahne nach dem Wind hängen" nennen. Mir ist lieber, wenn man sich auf jemanden, und was er sagt, verlassen kann. Wenn dir diese Beliebigkeit, mit der manche ihre Ansichten wechseln, lieber ist, dann gut. Ist deine Sache...
Übrigens - wenn mir jemand einen inhaltlichen Fehler (den du mir ja unterstellst) aufzeigen würde, könnte ich auch mir und allen anderen eingestehen einen Fehler gemacht zu haben. Nur bisher sehe ich bloß, dass die Einstellung als solches kritisiert wird (und das m.E. ohne Angbae eines stichhaltigen Grundes).
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 22 März 2009 - 01:42:11 Titel: |
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@cyrix: die liebe ist etwas das vergehen kann. deswegen ist allein das versprechen jemanden für immer zu lieben dämlich. sowas kann man nicht versprechen. liebe ist etwas, das sich erschöpfen kann (nicht muss!), so traurig das ist. _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 22 März 2009 - 02:31:44 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:34:59, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 22 März 2009 - 16:02:02 Titel: |
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habs gerade nochmal gelesen, das mit dem "dämlich" meinte ich nicht als angriff, also bitte nicht falsch verstehen. _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 22 März 2009 - 16:44:56 Titel: |
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Tja, das sehe ich anders: Wenn man jemanden lieben will, dann ist das nicht "einfach so" weg. Wenn man was für die Beziehung tut, für sie kämpft, dann kann man auch krittische Phasen überstehen. Aber "ich liebe dich nicht mehr" ist eine bloße Ausrede dafür, dass man sich nicht gekümmert hat, weil man kein echtes Interesse hatte...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 22 März 2009 - 16:48:08 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:34:27, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 22 März 2009 - 22:55:46 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Tja, das sehe ich anders: Wenn man jemanden lieben will, dann ist das nicht "einfach so" weg. Wenn man was für die Beziehung tut, für sie kämpft, dann kann man auch krittische Phasen überstehen. Aber "ich liebe dich nicht mehr" ist eine bloße Ausrede dafür, dass man sich nicht gekümmert hat, weil man kein echtes Interesse hatte...
Cyrix |
Glaubst du wirklich, dass man, wenn die Liebe, die man für jemanden empfindet, sich erschöpft, man sie IMMER durch seinen Willen wiederaufleben lassen kann? _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 22 März 2009 - 23:01:49 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:38:41, insgesamt einmal bearbeitet |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 23 März 2009 - 00:54:24 Titel: |
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| Ironiker hat folgendes geschrieben: |
Glaubst du wirklich, dass man, wenn die Liebe, die man für jemanden empfindet, sich erschöpft, man sie IMMER durch seinen Willen wiederaufleben lassen kann? |
Ich glaube daran, dass sich eine Liebe nie erschpft, wenn man ihr immer wieder Grund gibt neu aufzuflammen. Ich glaube daran, dass man Liebe erhalten kann, wenn man was für die Beziehung tut, einander und die Beziehung wichtig nimmt, wenn einem klar ist, dass die Gemeinsamkeit - das Wir - wichtiger ist als man selbst.
Und ich kann diese Beliebigkeit (die sich in der Bezeichnung "Lebensabschnittsgefährten" kondensiert) als nicht richtig empfinden, sondern sehe darin nur eigenes Vorteilsdenken: Wenn der Partner langweilig geworden ist, dann tausche ich ihn eben aus. Nur: So geht man vielleicht mit Spielzeug um, aber nicht mit einem wichtigen Menschen!
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 00:58:55 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:38:20, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:13:30 Titel: |
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| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Ich glaube daran, dass sich eine Liebe nie erschpft, wenn man ihr immer wieder Grund gibt neu aufzuflammen. Ich glaube daran, dass man Liebe erhalten kann, wenn man was für die Beziehung tut, einander und die Beziehung wichtig nimmt, wenn einem klar ist, dass die Gemeinsamkeit - das Wir - wichtiger ist als man selbst.
Cyrix |
Das Bild mit der Flamme, das ja dem allgemeinen Sprachgebrauch entnommen ist, finde ich sehr gut. Ja, man kann eine Flamme immer wieder neu anheizen (z.B. Spiritus draufkippen). Aber eine Flamme kann auch mit der Zeit erlöschen (wenn kein Sauerstoff mehr da ist, hilft auch der beste Spiritus nix mehr!).
Natürlich hat das Bild seine Grenzen, aber ich finde dass diese Sauerstoff-Spiritus-Geschichte das ganz gut fasst.
Ich glaube zwar auch an sowas wie ewige Liebe (naja sagen wir lebenslange Liebe, denn an die Ewigkeit glaub ich nicht, aber das is ne andere Geschichte ). Das wäre dann ein Spezialfall (wo halt mehr als genügend Sauerstoff für die Flamme vorhanden ist). Nur vorher absehen kann man das nicht, denn wenn man liebt, denkt man immer das würde für immer so bleiben.
| cyrix42 hat folgendes geschrieben: |
Und ich kann diese Beliebigkeit (die sich in der Bezeichnung "Lebensabschnittsgefährten" kondensiert) als nicht richtig empfinden, sondern sehe darin nur eigenes Vorteilsdenken: Wenn der Partner langweilig geworden ist, dann tausche ich ihn eben aus. Nur: So geht man vielleicht mit Spielzeug um, aber nicht mit einem wichtigen Menschen!
Cyrix |
Dass man so etwas nicht von Anfang an denken sollte, da stimme ich dir natürlich zu!
Aber wenn es so weit ist, dass der Partner einem langweilig geworden ist (und dann liebt man ihn auch nicht mehr, denn wenn man jemanden liebt ist er alles andere als langweilig für einen), muss man sich das eingestehen und wenn die Flamme einfach nicht mehr zu entzünden, ist hat die Beziehung auch keinen Sinn mehr.
Noch ein schönes Zitat von Max Frisch (passt vielleicht zu der "Langeweile<->keine Liebe mehr" Anmerkung):
Unsere Meinung, daß wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedesmal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:28:24 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:38:00, insgesamt einmal bearbeitet |
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Knalltüte Senior Member


Anmeldungsdatum: 31.08.2007 Beiträge: 2932 Wohnort: gleich um die Ecke
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:29:52 Titel: |
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Langweilig ist man nur selbst, das muss man nicht auf den Partner schieben. _________________ Ich stell mich manchmal dumm, damit ich nicht allein dastehe. |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:32:28 Titel: |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:32:40 Titel: |
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Nun, ich denke, man muss für eine Beziehung - für die Liebe - auch immer etwas tun. Um bei dem sprachlichen Bild zu bleiben: Man muss dafür sorgen, dass sie weiter brennt, indem man immer wieder für neuen Brennstoff (und sauerstoff) sorgt.
Wenn man feststellt, dass sie zu erlöschen droht, dann muss man eben alles daran setzen sie wieder neu auflodern zu lassen; nicht aber zu resignieren, sagen, dass sie eh bald aus ist, und dann sagen "ist halt so".
Das ist dann wie "Töten durch Unterlassen": Wenn man nichts zur Rettung tut, sondern einfach daneben steht, und der Liebe/ der Beziehung beim Sterben zu schaut, vernachlässigt man bis aufs Letzte das, was einem eigentlich wertvoller sein muss als das eigene Leben... Und das nur, weil man zu faul ist sich zu bemühen, für das gemeinsame Wohl zu Arbeiten! Was für ein Egoismus...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:42:15 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:37:28, insgesamt einmal bearbeitet |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:49:25 Titel: |
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Nun, wenn beide sich trennen wollen, so ist dies natürlich ihre Sache. Wenn einer merkt, es wird krittisch (dass er die Liebe verliert), dann muss darüber geredet werden, und dann müssen beide zusammen alles daran setzen, dass dies eben nicht passiert!
Aber ein "och nö, hab keine Lust mehr..." (in irgendeiner Form) halte ich für eine so maßlose Geringschätzung des Anderen, das mir eigentlich jede Spucke wegbleibt. Und das gegenüber jemandem, der eigentlich der wichtigste Mensch im eigenen Leben ist...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:53:16 Titel: |
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| Andi1 hat folgendes geschrieben: |
Man darf aber auch nicht vergessen, wie schnell manchmal Partner ausgetauscht werden?
Wie oft Liebe auch nur eingebildete Liebe ist? |
Jo, da stimm ich dir zu.
| Zitat: |
Langweilig ist man nur selbst, das muss man nicht auf den Partner schieben. |
Langweilig ist niemand. Nicht ein Mensch ist langweilig, sondern höchstens das Bild, das wir uns von ihm gemacht haben. In einem Menschen stecken so viele Möglichkeiten, wozu er sich entwickeln kann, ein Mensch kann gar nicht langweilig sein. Ein Bild ist aber etwas fertiges, das einem irgendwann langweilig werden kann.
Wenn man sich ein Bild von einem Menschen gemacht hat, dann liebt man ihn auch nicht mehr. Es mag sein, dass man Gott weiß was für das Bild empfindet, es muss ja nicht Langeweile sein. Es kann auch Zuneigung sein. Aber das ist dann keine Liebe.
@cyrix: Würdest du dann sagen, dass wenn eine Liebe vorbeigeht, jemand Schuld daran hat? _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 01:56:24 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:37:13, insgesamt einmal bearbeitet |
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:04:56 Titel: |
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| Ironiker hat folgendes geschrieben: |
@cyrix: Würdest du dann sagen, dass wenn eine Liebe vorbeigeht, jemand Schuld daran hat? |
Definitiv. Meist sind es beide (wer welchen Anteil daran hat, kann variieren, aber meist stimmt dann beim Umgang beider miteinander was nicht). Nur: Oft ist es erst einer, der den anderen im Stich lässt...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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cyrix42 Valued Contributor


 Anmeldungsdatum: 14.08.2006 Beiträge: 22637
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:06:02 Titel: |
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@Andi1: Ich bin eh der Meinung, dass miteinander Reden sehr vieles klären kann, insbesondere dann, wenn man droht sich auseinander zu leben...
Cyrix _________________ Die Wurzel
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:06:16 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:36:58, insgesamt einmal bearbeitet |
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Klimperkasten Senior Member


 Anmeldungsdatum: 14.02.2007 Beiträge: 3392
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:08:31 Titel: |
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Nein! Ich denke, die Liebe muss nicht wertvoller sein, als das eigene Leben, Cyrix! - Sie muss genau so wertvoll sein, wie das eigene Leben, denn das eigene Leben ist genau so abhängig davon, wie das Leben des Partners!
Es ist nicht mehr, als natürlich, dass die Liebe im Laufe der Jahre an intensität verliert. - Das heißt aber doch nicht, dass sie deshalb zwangläufig vernachlässigt wurde! - Die partnerschaftliche Liebe - von dieser war ja die Rede, denke ich - verwandelt sich im Idealfall - so einem an der gegenseitigen Partnerschaft etwas gelegen ist - in gegenseitigen Respekt ( = Rückblick, Achtung, Sorge für...) - Respicere, respicio, respexi, respectum lat. heißt zurück blicken, überdenken, beachten, sorgen für. - Dieser entgegen gebrachte Respekt äußert sich in vielen kleinen Dingen des Alltags, nicht alleine in einem Blumenstrauß anlässlich eines Geburtstages!
Beide Partner müssen diesen Respekt jeden Tag spüren!
So jedenfalls ist meine langjährige Eheerfahrung!
Mit lebenserfahrenen Grüßen,
Klimperkasten  _________________ "Je ne supporte pas les gens qui ne savent pas accordé le participe passer!"  |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:10:23 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:36:42, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:20:45 Titel: |
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| Andi1 hat folgendes geschrieben: |
@Ironiker
Meinst Du nicht, dass diese Aussage etwas zu pauschal ist:
Wenn man sich ein Bild von einem Menschen gemacht hat, dann liebt man ihn auch nicht mehr.
Denkst Du nicht, dass dann ebenso das Gegenteil eintreten kann? |
Das Gegenteil wäre, dass man sich ein Bild von dem Menschen gemacht hat und ihn immer noch liebt.
Das geht aber nicht, denke ich. Denn, wenn man sich ein Bild gemact hat sehe ich zwei Möglichkeiten.
1. Das Bild wird quasi nur als Momentaufnahme verstanden, die auch auf jeden Fall unscharf ist (!), und man sieht den Menschen noch immer in seiner Vielfalt von Möglichkeiten, dann hat man sich letztlich kein fertiges Bild gemacht.
2. Man hat sich ein fertiges Bild gemacht und sagt der andere ist so und so. Jedes Gefühl das man diesem Bild entgegenbringt, bringt man eben nur einem Bild entgegen. Nicht dem Menschen.
@cyrix: mmhh ich weiß nicht... meine meinung war, dass eine liebe auch zu ende gehen kann, ohne das jemand schuld daran hat. so wie liebe ja auch oft ohne zutun entsteht. aber ganz sicher bin ich mir da jetzt auch nicht mehr, muss ich zugeben. auf jeden fall eine interessante frage... _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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Andi1 Gesperrter User

Anmeldungsdatum: 28.02.2009 Beiträge: 931
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Verfasst am: 23 März 2009 - 02:24:48 Titel: |
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Zuletzt bearbeitet von Andi1 am 17 Dez 2010 - 03:36:17, insgesamt einmal bearbeitet |
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Ironiker Senior Member


Anmeldungsdatum: 27.11.2005 Beiträge: 879
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Verfasst am: 23 März 2009 - 03:00:09 Titel: |
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nein, ich glaube wir missverstehen uns...
man liebt den menschen und eben nicht das bild. ein bild kann man gar nicht wirklich lieben.
Zitat aus "Stiller" von Max Frisch:
"Du sollst dir kein Bildnis machen! ... Wenn man einen Menschen liebt, so lässt man ihm doch jede Möglichkeit offen und ist trotz allen Erinnerungen einfach bereit, zu staunen ..." _________________ Auf der Suche nach Identität und Südfrüchten |
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Diplomierter Gesperrter User

 Anmeldungsdatum: 12.06.2007 Beiträge: 1990 Wohnort: Am Tor zum Allgäu
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Verfasst am: 23 März 2009 - 03:00:46 Titel: |
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Nach meiner Lehre habe ich bis zu 360 Std im Monat gearbeitet, keine Zeit für Mädels und so. Während meiner Lehrzeit auch keine Zeit weil ich Zeitungen austrug und Autos wusch!
War verlobt fast zwei Jahr, aber Girl war leider emutial nicht bei mir da.
Verheiratet mit einer anderen später ganze 16 Jahr (war leider gleich die Zweitbeste, welche mich tröstete), die 16 wohl mein Schicksal war (16.06.1973 geheiratet, weil am nächsten Tag Feiertag war).
Die Ehe lief solala bis der darauffolgende Tag nach 16 Jahren kein Feiertag mehr war.
Die Einheit Deutschlands stand bevor, ich meine Ehe aber verlor!
Ironie des Schicksals war es gewiß, geheiratet habe ich am 16.06. weil der darauffolgende Tag stets ein Feiertag ist. _________________ Signatur? Die hat man mir geklaut!
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie links rum drehen! |
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