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Sammelthread zum Thema Beziehungsprobleme
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Sammelthread zum Thema Beziehungsprobleme
 
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 17:46:13    Titel:

Nur eins: Wenn ich etwas sage, dann meine ich es auch so; und man sollte und kann dies dann ernst nehmen.

Cyrix
cauchy
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Anmeldungsdatum: 18.02.2009
Beiträge: 687

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 18:01:15    Titel:

Hi Cyrix, Very Happy
halt die Ohren steif! Twisted Evil
Find ich scheiße, dass es dir so sch.... geht, aber
Frauen sind eben NICHT berechenbar Exclamation Mad
Deshalb wenden wir uns lieber der Mathematik zu.... Razz
Cauchy
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 18:29:43    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 01:54:44, insgesamt einmal bearbeitet
Vonnsche
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Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 21:16:40    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Nur eins: Wenn ich etwas sage, dann meine ich es auch so; und man sollte und kann dies dann ernst nehmen.

Cyrix


Ich zweifle nicht an, dass du es in diesem Augenblick, indem du es sagst, ernst meinst und ich denke auch, dass du bevor du ein solches Versprechen äußerst, reiflich überlegst.
Es ist nur mit solchen Gefühlsversprechungen allgemein so, dass man nie genau wissen kann, ob sich daran nicht doch irgendwas ändert. Ganz einfach, weil sich die Bedingungen ändern können (und die können sehr verschieden sein). Gefühle können sich aus den unterschiedlichsten Gründen ändern und die kann man vorher nicht alle einplanen und "aus dem Weg räumen".

Also fühl dich durch meine Worte nicht persönlich angegriffen...
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 23:21:03    Titel:

Nun, ich wüsste nichts, was mich von meiner Ansicht abbringen könnte... Jenes Versprechen ist mittlerweile auch shon 5 Jahre alt, und in der Zeit lief weiß Gott nicht alles gut; im Gegentei - seit anderthalb Jahren bin ich allein.

Wie gesagt - wenn ich "für immer und ewig" sage, dann meine ich das auch so, und es gibt keinen Grund dieses Versprechen zu brechen. Nicht unbedingt ihretwegen, die natürlich es lieber sehen würde, wenn ich mir jemand anderen suchen würde (was - nebenbei gesagt - m.E. kein so ganz triviales Unterfangen wäre); sondern deshalb, weil sich ein solches Verhalten stark mit meinen Ansichten von Liebe, und was Beziehung bedeutet, widersprechen würde. Und wenn ich mich noch nicht einmal auf mich verlassen können würde, auf wen dann?


Cyrix
Vonnsche
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Anmeldungsdatum: 22.09.2008
Beiträge: 135

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 01:00:01    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Nun, ich wüsste nichts, was mich von meiner Ansicht abbringen könnte...


Von der Absicht, sie immer zu lieben? Na vielleicht ein baldiges Erwachen und die Einsicht, dass man sein Leben nicht so stark von einer Person abhängig machen kann, die einem nicht die gleiche Liebe entgegen bringt, ohne sukzessive daran zugrunde zu gehen. Immerhin hast du anzunehmenderweise noch reichlich Leben vor dir und das musst du dir doch durch solch ein Versprechen, das dir offensichtlich bei deiner "Glücklichwerdung" nicht weiter hilft, nicht unnötig erschweren.


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Jenes Versprechen ist mittlerweile auch shon 5 Jahre alt,


Was dich nun dazu veranlasst, zu glauben, dass sich das in den nächsten 50 geschätzten Lebensjahren nicht mehr ändern wird?
Ein Leben ohne erfüllte Liebe kann schrecklich lang werden und sehr trostlos. Und das alles nur, weil du deine Meinung/Ansicht nicht aufgrund von gesammelten Erfahrungen, aus denen man doch viel lernen kann, zu ändern bereit bist?


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

und in der Zeit lief weiß Gott nicht alles gut; im Gegentei - seit anderthalb Jahren bin ich allein.


Du schreibst aber so, als hätte sie dich gestern erst verlassen... deine straff gespannte Ansicht verbietet es dir ja auch, dich endlich von ihr zu lösen. Na gut, du musst wissen, was dir wichtiger ist: dein Ideal oder die Chance auf erwiderte Liebe. Am Ende schadest du nur dir selbst.
Oder sie kommt doch zu dir zurück. Wenn es aber jetzt schon 1,5 Jahre her ist, sind da wohl kaum noch Hoffnungen.


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Wie gesagt - wenn ich "für immer und ewig" sage, dann meine ich das auch so, und es gibt keinen Grund dieses Versprechen zu brechen.


Falsch, es gibt keinen Grund ein solches Versprechen zu geben, weil niemand in die Zukunft sehen kann. Zumindest hat mir das noch keiner glaubhaft machen können...
Einen Grund, es zu brechen gibt es schon und zwar dann, wenn es jeglichen Zweck verloren hat und nur noch dazu dient, ein "Prinzip" aufrecht zu erhalten. Man könnte es auch als "Sturheit" bezeichnen Wink


cyrix42 hat folgendes geschrieben:

Nicht unbedingt ihretwegen, die natürlich es lieber sehen würde, wenn ich mir jemand anderen suchen würde (was - nebenbei gesagt - m.E. kein so ganz triviales Unterfangen wäre); sondern deshalb, weil sich ein solches Verhalten stark mit meinen Ansichten von Liebe, und was Beziehung bedeutet, widersprechen würde. Und wenn ich mich noch nicht einmal auf mich verlassen können würde, auf wen dann?


Nur weil du einen Fehler einsiehst und dir eingestehst, dass du mit dem Ideal, das du hast nicht dahin kommst, wohin du willst (oder wenigstens nicht mit dieser Frau), heißt das noch lange nicht, dass du unzuverlässig wärest.
Sonst ist ja auf niemanden Verlass, weil jeder mal Fehler macht.
Lernen ist doch eigentlich was Gutes... hat man mir so beigebracht Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 01:33:25    Titel:

Nun, gerade diese Beliebigkeit, die in dieser Gesellschaft vorzuherrschen scheint, ist nicht vereinbar mit dem, was ich denn denke und was ich will.

Du magst es gerne "aufwachen" nennen, für mich wäre es Verleugnung meiner Vorstellungen...

Und ja, auch ich kann nicht in die Zukunft sehen. Dennoch halte ich meine Versprechen und fühle mich an sie gebunden. Ich sehe nicht, dass ich nach einem "wie du mir - so ich dir" - Prinzip des gegenseitigen Hintergehens teilnehmen sollte.


Es hätte doch einen sehr faden Beigeschmack und wäre ziemlich opportunistisch, wenn ich so meine Anschauungen verraten würde, nur weil einige meinen, ich würde mir damit, dass ich sie beibehalte, schaden. Ich bin eine treue Seele, und sehe nicht, warum ich dies verraten sollte. Aber gut, es gibt wichtigeres als nach kurzfristigem Glück zu streben, und dazu gehört auch seine Entscheidungen vor sich selbst rechtfertigen zu können.


Cyrix
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 02:44:01    Titel:

Du musst zu deinem Beitrag einen Text eingeben. account löschen geht hier nicht.

Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 11:11:42, insgesamt einmal bearbeitet
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24242

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 07:39:48    Titel:

Nur weil ich mich bei der Wahl zwischen Pest und Cholera für zweitere entscheide, weil ich die entsprechende andere Entscheidung noch viel weniger vertreten könnte, muss ich doch nicht damit zu frieden sein, wie die Situation ist... Vielleicht wäre ich - um im Bild zu bleiben - lieber einfach gesund?


Cyrix
fraeuleinwunder
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 10:31:56    Titel:

Cyrix, kann es sein, dass Du Deine Prinzipien im Grunde aus einem sehr großen Wunsch nach Sicherheit und "emotionaler Absicherung" so hoch hälst?
Es klingt sehr danach, so nach dem Motto "ok, wir sind eine Beziehung eingegangen, jetzt sind wir einander verpflichtet und es DARF nicht sein, dass wir einander allein lassen, egal was kommt". Ich denke aber auch, dass man so etwas nicht planen kann. Man kann sich neu verlieben, auch wenn es dem anderen weh tut und die meisten haben sich das bestimmt nicht ausgesucht. Selbst wenn jemand die Beziehung aktiv beenden WILL, hat man als Partner nicht das Recht, ihn daran aufgrund der gegenseitigen "Verpflichtung" zu hindern. Zur persönlichen Freiheit des Einzelnen gehört in meinen Augen auch, sich seine Lebensform aussuchen zu können, selbst wenn sie einen Bruch mit dem bisherigen darstellt. Ich will Dir wirklich nicht absprechen, dass es bei Dir so ist und ich glaube Dir das auch, aber bei den wenigsten Menschen steht eine Entscheidung auf ewig in Stein gemeißelt.

Es klingt ein wenig so, als seist Du von Deiner Exfreundin enttäuscht, weil sie ein nur von Dir gegebenes Versprechen in Deinen Augen "gebrochen" hat.

-----


So, eigentlich wollte ich jetzt auch ein bißchen jammern. Wink

Ich bin seit 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen und seither in einer Fernbeziehung. Vorher war ich 5 Jahre mit jemandem, ebenfalls in einer Fernbeziehung (2h Entfernung) zusammen. Die erste Beziehung war wirklich extrem anstrengend und ich war die letzte Hälfte der Zeit nur noch aus Verantwortungsgefühl und Mitleid mit ihm zusammen, auch wenn er mich teils ziemlich schlecht behandelt hat. Mich von ihm zu trennen kam einem Aufblühen gleich und mir ging es wesentlich besser.

Ein Vierteljahr später habe ich meinen jetzigen Freund kennen gelernt und zum ersten mal wirklich "gelebt" und vor allem auch geliebt. Hatte vorher nicht so das prickelnde Leben, im Gegenteil.

Tja, seit letztem Sommer ist er in den USA und es war seither noch schwerer die Distanz auszuhalten. Wir chatten zwar fast den ganzen Tag "nebenher", da wir beide am PC arbeiten, aber es ist eben trotzdem keine "echte" Nähe, auch wenn uns das schon viel gibt. Ich weiß, dass er mich sehr liebt und er ist auch sehr bemüht, mir auf unseren Wegen das zu geben, was ich an Nähe brauche.

Im letzten Sommer sind einige Dinge passiert, die mein Vertrauen ziemlich erschüttert haben. Ich hatte nie ein komplettes Vertrauen und habe mir das, was ich hatte, sehr mühsam mit ihm aufgebaut, eben auch aufgrund meiner Vergangenheit.
Durch diese Situationen im Sommer und unschönen Aktionen auf seiner Seite, gefolgt von Verzweiflungstaten auf meiner, hat das alles Risse bekommen und da wir uns seither erst Weihnachten für 2,5 Wochen gesehen haben, hatten wir noch nicht so sehr die Möglichkeit, das aufzuarbeiten. Ich fühle mich einfach sehr allein gelassen, da ein paar Sachen passiert sind, bei denen ich seine Unterstützung und physische Nähe einfach total gebraucht hätte. Ich habe mich auch extrem verletzt gefühlt (weil ich Versprechungen geglaubt habe Wink @cyrix) und es tut mir jetzt noch weh, wenn ich daran denke. Ich habs aber trotzdem geschafft, da irgendwie alleine durchzukommen, auch wenns nicht einfach war.

Nunja, seither kämpfe ich regelrecht mit meinen Erinnerungen an den Sommer. Auch mein Studium im letzten WS hat darunter gelitten..ich bin phasenweise depressiv gewesen und konnte mich zu nichts mehr aufraffen, wurde krank. Seit Januar habe ich mehrere Autoimmunkrankheiten dazu bekommen, die zwar nicht schlimm sind, mich aber echt nerven. Ich glaube, mein Körper kämpft quasi mit.

Ich bin ein Mensch, der eine gewisse Sicherheit braucht und den anderen einschätzen können muss. Das kann ich nicht mehr, oder vielleicht konnte ich das auch noch nie. Ich denke manchmal, er ist zu einem zu frühen Stadium unserer Beziehung rüber gegangen. Auch wenn 2.5 Jahre lang sind, da wir eine Fernbeziehung (2.5h fahrt, so alle 2, 3 Wochen sehen, dann aber meist am Stück für 1-2 Wochen) hatten, konnten wir uns nie wirklich so kennen lernen, wie es vielleicht wichtig gewesen wäre. Andererseits kennen wir uns auf einer anderen Ebene sehr gut, da wir wirklich sehr viel reden. Wir haben uns damals auch übers Internet kennen gelernt.

Nächste Woche sehen wir uns jedenfalls wieder und ich weiß überhaupt nicht, was ich denken soll. Erst habe ich mich gefreut, jetzt bekomme ich langsam Panik. Wenn ich auf die Stelle sehe, an der meine Gefühle für ihn sind, ist da einfach totale Leere. Ich weiß nicht, ob ich ihn noch liebe. Er verletzt mich dauernd (unabsichtlich) und ich habe das Gefühl, dass sich da eine Schutzschicht um meine Emotionen gelegt hat. Ich habe wahnsinnige Angst davor, seine Nähe wieder "zuzulassen", weil ich dann, wenn er wieder weg ist, nur noch mehr vermisse, wie es sein könnte mit uns und vor allem, weil ich dann auch wieder mehr verletzt werden kann. Nicht zu letzt musste ich das letzte 3/4 Jahr "alleine" kämpfen (ums mal beim Namen zu nennen, ich bin im August vergew.. worden) und es fühlt sich an, als hätte er den Platz an meiner Seite dadurch verloren und müsste ihn sich erst wieder erarbeiten. :/

Ich weiß einfach nicht was ich machen soll; ich erwarte auch nicht, dass mir jemand einen tollen Tip geben kann, aber jetzt ist dieser solide Jammerblock immehin temporär aus meinem Kopf draußen und ich kann mich auf mein (neues) Studium konzentrieren.
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