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Duales Bachelor Studium bei Lidl
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Duales Bachelor Studium bei Lidl
 
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Adi2203
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Anmeldungsdatum: 09.04.2010
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 10:45:58    Titel:

Also jetzt muss ich auch mal meinen Senf zum Thema abgeben nachdem ich alle Kommentare hier gelesen hab'.

Es ist wirklich teilweise belustigend was ich hier so lese.
Ich, als Student an einer öffentlichen Uni (Horrorbedingungen mit Sitzplatz auf der Treppe im ersten Drittel der ersten 3 Semester), mit bereits einigen absolvierten Praktika (unter anderem bei einem Kreditinstitut) aber auch einem Nebenjob bei einer Firma, die unter anderem für Lidl Inventuren durchführt schildere euch das Thema Lidl mal aus meiner persprektive.

Als "Inventurprofi" habe ich schon so einige Filialen in ganz NRW gesehen. Ich habe Hunderte von Lidl-Mitarbeitern "kennengelernt" und auch schon einige Verkaufsleiter. Und wer hier pauschal meint: alles scheisse, der hat einfach absolut keine Ahnung. Ich habe schon alles gesehen, von Filialen in denen man vom Verkaufsleiter per Handschlag begrüßt wird, in denen alle freundlich und respektvoll miteinander umgehen über Filialen, in denen alles höflich, aber distanziert ist bis hin zu Filialen in denen ein Möchtegern-Diktator herrscht, Angst und Schrecken verbreitet und Dir "einen guten Morgen" wünschst - wenn Du denn Glück hast... Teilweise habe ich wirklich erlebt, dass der Verkaufsleiter sich mit den - ich sage es mal so - untersten Mitarbeitern geduzt hat und alle miteinander viel Spass hatten. Allein das widerlegt schon mal, dass es überall und immer so ist wie in manch einem Skandalfall.
(Was die Bespitzelung angeht, arbeitet mal ein paar Wochen in einem Callcenter. Genauso haben Banken Big Brother zum besten Freund...)

Darüber hinaus bin ich auch keine 20 mehr wie einige von euch sondern habe ein paar Lebens- und Berufsjahre mehr auf dem Buckel als die meisten hier - würde ich zumindest drauf tippen. In dieser Zeit habe ich nicht nur im Handel gearbeitet sondern auch schon mal ein paar Monate in der Industrie, wie oben schon erwähnt auch ein längeres Praktikum bei einer Bank gehabt und auch einen ganz normalen Bürojob hatte ich schon mehrere Monate lang. Wer hier meint, sowas wie bei diesen Skandalen die bei Lidl ans Licht kamen gäbe es nicht in anderen Branchen/Unternehmen der hat einfach mal null Ahnung. Ich habe schon Cheffs erlebt, dagegen würde ich alle Filialleiter von Lidl zusammen eintauschen.

Und wenn ich das so vergleiche, mittlerweile gibts im ersten Studienjahr bei Lidl 1000 Euro auf die Kralle, im zweiten 1200 und im dritten 1600 und ich sehe wieviel mich mein Studium an der öffentlichen Gammeluni kostet, wieviel ich noch nebenher Malochen muss, da überlege ich ernsthaft doch nochmal umzusteigen und bei Lidl durchzustarten.

Wer heutzutage meint, an einer öffentlichen Uni gibts 20 Stunden Präsenzzeit, dann vielleicht ab und zu mal zu Hause lernen und sonst nur Party machen und chillen, der sollte mal im Leben ankommen oder versuchen ohne Kohle sponsored bei Mami und Papi auszukommen..

Ich habe mit Job und meiner ehrenamtilichen Tätigkeit zusammen wöchentlich 60-80 Stunden Wochen. Nur mal so als Gegenbeispiel.
Wenn ihr meint, mit nem 38,5-Stunden Job würdet ihr die Welt erobern, dann lach ich mich jetzt schon mal vorsorglich schlapp.

Egal ob Bank, Unternehmensberatung, Industrie (ein Freund von mir, Ingeneur im Maschinenbau lässt grüßen mit durchschnittlich 50-Stunden-Wochen) oder Handel, um richtig Kohle zu scheffeln muss man bereit sein auf Freizeit und andere Annehmlichkeiten zu verzichten und richtig reinhauen.

Und der letzte Punkt den ich mal anschneiden wollte: In anderen Branchen lernt man auch die Grundlagen des Geschäfts. Im Handel ist das nunmal das Filialgeschäft mit all seinen Annehmlichkeiten. Jedoch hab ich noch nie einen Verkaufsleiter Regale umräumen, Hubwagen fahren oder fegen gesehen...

Also lass euch bloß nicht von diesem kleingeistigem Geschwafel von irgendwelchen Traumtänzern hier von Lidl, Aldi oder wem auch immer auf der Welt abbringen! Karriere machen ist hart, egal wo..

Ich bin übrigens grad' dabei meine Bewerbungsunterlagen für ein Studium sponsored bei Lidl zusammenzustellen...

So long...
Elijah
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Anmeldungsdatum: 25.03.2005
Beiträge: 752

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2010 - 11:08:07    Titel:

Adi2203 hat folgendes geschrieben:
Also jetzt muss ich auch mal meinen Senf zum Thema abgeben nachdem ich alle Kommentare hier gelesen hab'.

Es ist wirklich teilweise belustigend was ich hier so lese.
Ich, als Student an einer öffentlichen Uni (Horrorbedingungen mit Sitzplatz auf der Treppe im ersten Drittel der ersten 3 Semester), mit bereits einigen absolvierten Praktika (unter anderem bei einem Kreditinstitut) aber auch einem Nebenjob bei einer Firma, die unter anderem für Lidl Inventuren durchführt schildere euch das Thema Lidl mal aus meiner persprektive.

Als "Inventurprofi" habe ich schon so einige Filialen in ganz NRW gesehen. Ich habe Hunderte von Lidl-Mitarbeitern "kennengelernt" und auch schon einige Verkaufsleiter. Und wer hier pauschal meint: alles scheisse, der hat einfach absolut keine Ahnung. Ich habe schon alles gesehen, von Filialen in denen man vom Verkaufsleiter per Handschlag begrüßt wird, in denen alle freundlich und respektvoll miteinander umgehen über Filialen, in denen alles höflich, aber distanziert ist bis hin zu Filialen in denen ein Möchtegern-Diktator herrscht, Angst und Schrecken verbreitet und Dir "einen guten Morgen" wünschst - wenn Du denn Glück hast... Teilweise habe ich wirklich erlebt, dass der Verkaufsleiter sich mit den - ich sage es mal so - untersten Mitarbeitern geduzt hat und alle miteinander viel Spass hatten. Allein das widerlegt schon mal, dass es überall und immer so ist wie in manch einem Skandalfall.
(Was die Bespitzelung angeht, arbeitet mal ein paar Wochen in einem Callcenter. Genauso haben Banken Big Brother zum besten Freund...)

Darüber hinaus bin ich auch keine 20 mehr wie einige von euch sondern habe ein paar Lebens- und Berufsjahre mehr auf dem Buckel als die meisten hier - würde ich zumindest drauf tippen. In dieser Zeit habe ich nicht nur im Handel gearbeitet sondern auch schon mal ein paar Monate in der Industrie, wie oben schon erwähnt auch ein längeres Praktikum bei einer Bank gehabt und auch einen ganz normalen Bürojob hatte ich schon mehrere Monate lang. Wer hier meint, sowas wie bei diesen Skandalen die bei Lidl ans Licht kamen gäbe es nicht in anderen Branchen/Unternehmen der hat einfach mal null Ahnung. Ich habe schon Cheffs erlebt, dagegen würde ich alle Filialleiter von Lidl zusammen eintauschen.

Und wenn ich das so vergleiche, mittlerweile gibts im ersten Studienjahr bei Lidl 1000 Euro auf die Kralle, im zweiten 1200 und im dritten 1600 und ich sehe wieviel mich mein Studium an der öffentlichen Gammeluni kostet, wieviel ich noch nebenher Malochen muss, da überlege ich ernsthaft doch nochmal umzusteigen und bei Lidl durchzustarten.

Wer heutzutage meint, an einer öffentlichen Uni gibts 20 Stunden Präsenzzeit, dann vielleicht ab und zu mal zu Hause lernen und sonst nur Party machen und chillen, der sollte mal im Leben ankommen oder versuchen ohne Kohle sponsored bei Mami und Papi auszukommen..

Ich habe mit Job und meiner ehrenamtilichen Tätigkeit zusammen wöchentlich 60-80 Stunden Wochen. Nur mal so als Gegenbeispiel.
Wenn ihr meint, mit nem 38,5-Stunden Job würdet ihr die Welt erobern, dann lach ich mich jetzt schon mal vorsorglich schlapp.

Egal ob Bank, Unternehmensberatung, Industrie (ein Freund von mir, Ingeneur im Maschinenbau lässt grüßen mit durchschnittlich 50-Stunden-Wochen) oder Handel, um richtig Kohle zu scheffeln muss man bereit sein auf Freizeit und andere Annehmlichkeiten zu verzichten und richtig reinhauen.

Und der letzte Punkt den ich mal anschneiden wollte: In anderen Branchen lernt man auch die Grundlagen des Geschäfts. Im Handel ist das nunmal das Filialgeschäft mit all seinen Annehmlichkeiten. Jedoch hab ich noch nie einen Verkaufsleiter Regale umräumen, Hubwagen fahren oder fegen gesehen...

Also lass euch bloß nicht von diesem kleingeistigem Geschwafel von irgendwelchen Traumtänzern hier von Lidl, Aldi oder wem auch immer auf der Welt abbringen! Karriere machen ist hart, egal wo..

Ich bin übrigens grad' dabei meine Bewerbungsunterlagen für ein Studium sponsored bei Lidl zusammenzustellen...

So long...


Das mag ja alles stimmen(was ich sehr stark bezweifele,) aber den wissenschaftlichen "Tiefgang" einer Uni hat so ein duales Studium nicht.
Da werden fachlich Abstriche gemacht und man sollte sich darüber schon bewusst sein...
Arakiel
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Anmeldungsdatum: 06.01.2008
Beiträge: 106
Wohnort: Vaihingen/Enz

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2010 - 10:13:11    Titel:

Ach Leute solche Diskussionen immer auf dem "entweder-oder-Modus" auszufechten macht doch keinen sinn. Bin mir auch sicher, dass das jeder von euch weiß.

Es gibt nun mal menschen die auch mal anpacken müssen und ein gewisses stress-niveau erreichen müssen damit sie abends zufrieden sind ("habe was gemacht heut") und eben andere die sich lieber den kopf mit komplexen problemen zerbrechen. Achja und dazwischen gibt es auch noch welche Wink

Pauschalisierungen bringen hier niemanden weiter. Aber jetzt genug "altklug" daher geredet.

Es ist eben für viele verlockend eine schnelle aber harte karriere im handel zu machen - viel geld, viel verantwortung aber eben auch viel stress und wenig freizeit.

BTW: es gibt auch leute die einfach für den Einzelhandel geschaffen sind.

Was auch sicher ist, ist das so ziemlich jedes unternehmen leichen im keller hat, vor allem im bereich datenschutz.
Hellmell
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Anmeldungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 02 Aug 2010 - 17:57:21    Titel: Duales Bachelor Studium bei Lidl

Also ganz ehrlich. Ich bin echt ein wenig angeekelt von einigen Antworten von usern hier.

"Der Stress ist schon in anständigen Unternehmen mit weniger Arbeitsbelastung sehr hoch.Bei Lidl kommt dazu dann halt auch noch die Arbeitsatmosphäre hinzu, die auf Misstrauen, Druck und Angst aufgebaut ist. "
Das nimmt doch keiner ernst oder? Ich mein, auch wenn der thread nun schon älter ist, aber sowas ist doch bullshit. Man sollte keine Antworten geben, wenn man sich nicht aus kennt.

Ich arbeite seit einiger Zeit bei Lidl. Ich war in drei Monaten in drei verschiedenen Filialen. Auf freiwilliger Basis. Man will ja auch was lernen und was Neues sehen. In allen drei Filialen durfte ich jeden Mitarbeiter dutzen, selbst den Filialleiter, die Filialleiterin. Ich wurde sehr nett aufgenommen, mir wurde alles gezeigt und man nahm sich Zeit für mich. Von Misstrauen kann keine Rede sein, wenn jeder seine Tasche oder sein Handy offen im Aufenthaltsraum liegen lässt. Man vertraut sich. Angst hat hier auch keiner. Alle sind geduldig und ich hatte kein Mal das Gefühl, nicht willkommen zu sein. Wir haben viel Spaß bei der Arbeit.
Sicherlich ist das ein harter Job. Ein Discounter kann nicht funktionieren, wenn man arbeitet wie im Tante Emma-Laden nebenan. Dafür bekommst du auch ein überdurchschnittliches Gehalt. Da kannste bei einem bekannten Fast food-Restaurant nur von träumen, wo du wahrscheinlich genauso viel Stress hast aber nur 6 Euro die Stunde bekommst.

Sicher haste die ersten zwei Wochen Rückenschmerzen und bist müde und platt, wenn du Feierabend hast. Aber das liegt auch nur an der fehlenden Kondition, wenn man aus der Schule kommt. Das ist in jedem Job so.
Die Gesellschaft schaut nach, ob du vernünftig eingearbeitet wurdest und schult dich in Sachen wie Datenschutz und Kundenumgang. Ich kann mich echt nicht beschweren. Ich hatte viele verschiedene Tätigkeiten und Arbeitsplätze und habe mich nirgendwo wohler gefühlt. In einem kleinen Familienbetrieb war ich sehr viel schlechter dran, allein vom Arbeitsklima her schon. Da wurde man auch nicht gefördert und bekam zu dem noch ein mega schlechtes Gehalt.

Nun wollte ich mich wegen einem dualen Studium erkundigen und muss hier sowas lesen. Finde ich echt nicht in Ordnung. [/quote]
kleenes.c
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Anmeldungsdatum: 03.11.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2011 - 17:26:24    Titel:

Hey Leute,

der letzte Beitrag ist schon über ein Jahr alt, daher würde mich interessieren, wie es den Azubis, die jetzt im Oktober 2011 angefangen haben, ergeht. Das Angebot ist groß, so viele Bachelorstudiengängen mit verschiedenen Fachrichtung finde ich ansich großartig. Aldi scheint mir einer der wenigen Unternehmen zu sein, die begriffen haben, dass es heute auf langfristige Geschäftsbeziehungen ankommt und keine Arbeitskraft aus 60% Leiharbeitern schöpft, sondern ersteinmal investieren müssen. Und so ein Studium ist teuer. Dein Beitrag adi 2203 hat mir sehr gut gefallen. Wie ist es für dich gelaufen?

Ich selber arbeite im Vertrieb in der Bank und ich sage euch, 40 Stunden/Woche, wir dürfen offiziel keine Überstunden machen (daher werden also die Überstunden, die jeder von uns sehr wohl macht, nicht registriert) und vollkommen egal wie sehr wir uns in die Arbeit hängen und auch gute Zahlen bringen: Es ist NIE genug auf dem Pinsel. Jeden Abend frage ich mich "was haste heute eigentlich geschafft" und jeden morgen weiß ich wie der folgende Tag aussehen wird. Man tritt auf der Stelle und wird behandelt wie der letzte Dreck.
Drecksarbeit gerne. Überstunden gerne. Mich in die Arbeit reinhängen absolut gerne. Aber unter honorierenden Bedingungen. Solange ich weiß wozu ich acker und das alles zu einem Ergebnis führt ist alles okay. Und ich habe das Gefühl das LIDL da die richtigen Richtungen aufzeigt.
Abgesehen davon frisst mein Kater NUR LIDL-Futter Wink

Also ihr lieben,
wer hat da frische Erfahrungberichte und würde mir diese leihen?

Beste Grüße und frohe Weihnachtstage,

kleenes.c
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1262

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2011 - 18:09:32    Titel:

Lidl ist doch genauso ein dead end wie Retailbanking. Bei beiden ist die menschliche Komponente ersetzbar und austauschbar. Im Retailbanking nimmt dir niemand eine "Beratungsleistung" ab bzw. ist sie unnötig, wenn man bei simplen, standardisierten Produkten bleibt. Wer braucht denn in der Masse etwas anderes als ein Girokonto, eine Kreditkarte und einen Dispokredit?
Bei Lidl ist es genauso: In den Discountern besteht deine Funktion darin, leere Regale einzuräumen und neue Waren zu bestellen. Der Kunde erwartet keine Beratungsleistung und honoriert sie auch nicht. Etiketten kann er selbst lesen. Sämtliche Discounter locken mit hohen Einstiegsgehältern und Karriereperspektiven, die aber nicht gegeben sind. Nach 5 Jahren bei so einem Laden ist man dann so brainwashed, dass man das nicht mal mehr merkt und seinen Audi-Firmenwagen als Errungenschaft darstellt.
kleenes.c
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Anmeldungsdatum: 03.11.2011
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2011 - 19:56:28    Titel:

ich hatte jetzt auch nciht die Vorstellung, dass ich den Kunden hinter dem Regal auflauere und hervorspringe und erzähle warum Sie die Datteltomaten aus Tumbuktu kaufen sollten und nicht die Fleischtomaten aus der Niederlande.
Deine Meinung zu Bankprodukten teile ich ganz und garnicht. Man brauch sicherlich nicht alles was der ach so schicke Bakberater einem aufschwatzen will und sollte es nochmal mit gesundem Menschenverstand durchdenken ob ich meine Unterschrift dahin setzte wo der Typ die haben will. aber deine Vorstellung von Giro, Kreditkarte und Dispo funktioniert eine Zeit lang und dann haben wir den Salat perfekt, so perfekt, dass vielleicht garkeiner mehr irgendwas machen kann. Das gilt vielleicht nciht für dich aber für 90% aller anderen.

Was der Kunde sieht ist was im Regal angeboten wird. Den Parkplatz, die Kassiererin und die Werbeprospekte.
Und das kommt nicht aus dem nichts. Was ist mit Personalmanagement, Qualitätskontrolle, interne Revision, interner Handel, Steuerung, Kommunikation, Marketing, Werbung, Bilanzierungen, Finanzierung, der Aufbau, die Instandhaltung einer Filiale?! Das kann sehr interessant sein. Und dazu brauchen die ebenfalls Leute. Gerade bei einem großen Unternehmen ist Planung alles.
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2002

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2011 - 22:04:39    Titel:

dann is investmentbanking ja auch ein dead end. aktien und optionen kaufen und verkaufen kann auch ein affe am computer....

geschäftsführer auch weils nicht weiter hinauf geht. der inbetriebnehmer versucht auch ständig ähnliche anlagen zum laufen zukriegen.

btw. leben is auch ein dead end...
turbokapitalist
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Anmeldungsdatum: 30.07.2005
Beiträge: 1262

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2011 - 23:34:54    Titel:

Ich versuche nur, die Perspektiven aufzuzeigen. Zum Discounter gehört auch die Discounter-Denke. Das liegt nicht jedem.
Gozo
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 21 Dez 2011 - 08:34:04    Titel:

Wobei man schon vorsichtig sein muss.

Einzelhandel im Allgemeinen und Discounter im Besonderen ist ein recht hartes Umfeld. Lange Arbeitszeiten, rauhes Klima und geschenkt wird einem nicht einmal der Dreck unterm Fingernagel. Das ist schon richtig, damit muss man klar kommen. Auch damit, dass man lowperformer seiner Regaljunkies im Zweifel auch kurz vor Weihnachten vor die Tür setzt. Das liegt wirklich nicht jedem.

Allerdings diejenigen, die sich damit zumindest arrangieren können und eben etwas mehr Grips und Einsatz als die interne Konkurrenz mitbringen, die haben gar nicht so schlechte Karrierechancen in der Branche. In Bezug auf Verantwortung und Geld können viele in anderen etablierten und beliebteren Branchen lange, lange hinterhergucken.

Grüße
Gozo

PS: Allerdings haben die meisten Discount-Karrieristen auch kein Leben mehr, dass Geld auszugeben. In dem Punkt ähneln sie den High-End-Strategieberatern...nur das sie dabei keinen Anzug tragen.
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