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Studium Biochemie
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caspilca
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
Beiträge: 40
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BeitragVerfasst am: 31 Jan 2009 - 13:34:28    Titel: Studium Biochemie

hallo zusammen!
Ich überlege mir gerade, ob ich ein Biochemiestudium wagen kann. Habe in der Schule Biologie vierstündig und bin auch recht gut.
Allerdings habe ich Chemie nach der 11. abgewählt (im nachhinein echt bescheuert). Kann ich trotzdem Biochemie studieren oder fehlt mir dazu einfach zuviel? Kann ich das vor dem Studium nachholen?

caspilca
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Anmeldungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2009 - 14:03:06    Titel:

Hallo,
ich bin Biochemistudent im dritten Semester. Der Chemieanteil des Studiums ist wirklich erheblich. Die meisten unseres Jahrgangs hatten Chemie bis zum Abitur, viele davon zusätzlich als Leistungskurs. Jedoch ist es auch ohne die Oberstufenchemie möglich durchzukommen, da sich das Schulchemiewissen sowieso recht schnell erschöpft hat. Diese Basis musst du aber nachholen, was aber mit genügender Motivation und Leistungsbereitschaft leicht möglich sein sollte. Diejenigen unseres Jahrgangs, die auch kein Chemie in der Oberstufe hatten, kommen jedenfalls gut zu Recht.

Ansonsten kann ich dir für das Studium nur eine Empfehlung aussprechen, es ist wirklich sehr interessant!
caspilca
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
Beiträge: 40
Wohnort: Baden- Württemberg

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2009 - 17:25:21    Titel:

ok da bin ich beruhigt.

Ist das Studium wirklich so stressig, wie viele behaupten? Hat man z.B. Zeit, am Wochenende nach HAuse zu fahren, Freunde zu treffen?

Und wie viel Physik ist dabei?

lg
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Anmeldungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 01 Feb 2009 - 19:16:11    Titel:

Naja, meistens hast du schon Zeit am Wochenende nach Hause zu fahren. Alles in allem ist das Studium aber schon mit sehr viel Lernaufwand verbunden, der vor allem von den biologischen Fächern herrührt. Also während der Prüfungszeit wirst du dann auch mal eine längere Zeit auch am Wochenende besser in deinem Studienort bleiben um zu lernen. Dazu kommt, dass man in der Woche einen vollen Stundenplan hat, vor allem durch die langwierigen Praktika. Teils musst du dafür dann auch mehr als die Hälfte deiner Semesterferien opfern, wenn Blockpraktika in diesem Zeitraum stattfinden. Insgesamt ist es also schon sehr stressig, aber es lohnt sich und ist definitiv machbar. Du musst aber genügend Motivation mitbringen.

Der Physikanteil ist auch nicht gering. Wir hatten zwei Semester lang Physik, das Niveau war aber in Ordnung. Dafür ist physikalische Chemie ein ziemliches Kracherfach. Da hilft wirklich nur lernen, verstehen und üben. Ansonsten werden dir in den spezifischen Fächern im Zusammenhang recht einfache physikalische Grundlagen vermittelt, um biologische Phänomene zu erklären (Absorption von Licht im Chlorophyll etc.). Biophysik als eigenes Fach beeinhaltet auch nochmal einiges an Physik, soll aber ebenfalls nicht zu schwer sein. Wegen der Physik solltest du dir im Großen und Ganzen keine Sorgen machen, man kann sich eigentlich immer alles in Eigenarbeit verständlich machen.
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2009 - 02:50:36    Titel:

physik ist für uns alle ein fach zum durchkaempfen (siehe sigantur lol). das gibts überall. für geschichte oder romanistik muss man latinum machen, die physiker brauchen chemie, die informatiker brauchen mathe.

bei mir an der uni ists gerade umgekehrt: unter physik haben wir schwerer zu leiden (ja, leiden, das ist die genau richtige wortwahl^^) als unter physikalischer chemie. ich hab jedenfalls sehr unter physik zu leiden, da ich fast keine vorkentnisse habe. in der 11. klasse abgewählt und in klasse 9 und 10 so gut wie ein jahr nicht in der schule gewesen, krankheitsbedingt.

ne absolute niete sollte man halt wirlich nicht drin sein, sonst kanns einem so ergehen, wie meinem physikpartner...
caspilca
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
Beiträge: 40
Wohnort: Baden- Württemberg

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2009 - 19:16:09    Titel:

wenn ich mich an Physik dransetz schaff ich das schon denk ich. Fands in der 11.Klasse total super, deshalb hab ichs nicht abgewählt, und dann ein sch...lehrer, jetzt hab ich drei punkte.

@my_precous: Studierst du auch Biochemie?

@all: An welcher uni studiert ihr?Zufällig in Baden- Würtemberg oder Bayern?
Und mit welchem Abischnitt seid ihr wann reingekommen?
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Anmeldungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 02 Feb 2009 - 20:01:29    Titel:

Ich studiere in Jena und hatte ein Abitur von 1,4, der NC war ebenfalls bei 1,4.

3 Punkte in Physik sind wirklich sehr wenig. Da hoffe ich für dich, dass du es einerseits dann wirklich drauf hast und sich das nur nicht in der Note widerspiegelt, andererseits, dass du trotzdem einen guten bis sehr guten Schnitt hinlegen kannst, denn Biochemie ist soweit ich weiß überall um die 1,5 herum vom NC her.

Die Alternative wenn du es wirklich machen willst sind natürlich immer Wartesemester oder Unis mit Motivationsschreiben wie z.B. Tübingen. In Tübingen schreiben sie explizit, dass Leute mit 1,0 und miesem Motivationsschreiben abgelehnt werden können und dafür schon 2,5er mit hervorragendem Motivationsschreiben angenommen wurde. Um so eine Motivation zu zeigen solltest du dann aber auch schon wenigstens ein umfangreiches Praktikum irgendwo gemacht oder erfolgreich an Jugend forscht teilgenommen haben o.ä..
caspilca
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Anmeldungsdatum: 04.01.2009
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Wohnort: Baden- Württemberg

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009 - 08:56:50    Titel:

naja, ich bin schon der Meinung, dass man wenn man lernt, auch gut ist. Ich kann leute nicht ab, die als Ausrede sagen, dass sie einfach "Kein Talent" haben.
Ansonsten bin ich in Physik so lala, 9 PUnkte gewesen, streng mich jetzt einach im nächsten HAlbjahr richtig an, damit ich mal ne Zwei auf dem ZEugnis hab.

Voraussichtlich schaffe ich einen Schnitt von 1,9.

Macht man an manchen Unis auch Tests, wie zum Beispiel bei Medizin den Medizinertest?
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Anmeldungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2009 - 23:04:00    Titel:

Es gibt glaube ich ein paar wenige Unis, ist aber die Ausnahme.
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