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Ärgerlich: Klausur-Sachverhalt nicht aufmerksam gelesen
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TheHive
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Anmeldungsdatum: 03.02.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009 - 21:19:10    Titel: Ärgerlich: Klausur-Sachverhalt nicht aufmerksam gelesen

Schon wieder passiert. Sad Heute Staatsrecht II (Köln - Muckel) geschrieben und nicht gemerkt, dass es sich um Landesgesetze gehandelt hat. Bisher auch üblicher Weise nie in der Vorlesung vorgekommen bei fragen der Zuständigkeit. Total fixiert auf den weiteren Sachverhalt gewesen und diese Standard 08/15 Zuständigkeitskombi runtergeschrieben. Art. 93INr4a, §§13... usw.
Arggghh. Die Zulässigkeit dann fast um sonst geprüft. -> halt fürs BVerfG. Eine Unmenge an Zeit verloren die mir dann am Ende fehlte zur ausreichenden Angemessenheitsprüfung.
Gut es war ersichtlich, aber daran haben wir nicht 10 Minuten in der VL dran verschwendet. Das hätte man sich auch sparen können. Was solls, meine Schuld.

Ich ich der Einzige dem das wiederholt passiert?
Die Idee sich den Sachverhalt durchzulesen und und vorher ein Gerüst für die Lösung zu erstellen ist ja ganz fein, aber 90 Minuten sind dafür zu knapp.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009 - 22:59:18    Titel:

Hey!

Also, im öffentlichen Recht sollte man nicht zu sehr Lösungsskizze schreiben, erstrecht nicht bei 90 Min. Die Zulässigkeit muss eh sitzen, die muss man in max 10-15 Min. runterschreiben können (dauert bei mir allerdings auch immer länger...); also, wenn keine Probleme drin vorkommen.

Man sollte zuerst immer ganz genau die Fallfrage lesen! Erst dann den SV lesen und anfangen zu gliedern.

Den Fehler macht jeder Mal, man muss halt draus lernen!
Klar, es ist ärgerlich, aber davon geht die Welt nicht unter (so lange es nicht im Examen passiert Very Happy ). Also Kopf hoch! Smile
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009 - 23:10:05    Titel:

Ausreichend Überlegung und Zeit in die Lösungsskizze zu investieren ist m.E. immer angebracht und rentiert sich auch regelmäßig. Ich würde sogar bei einer 60minütigen Bearbeitungszeit anraten, nicht sofort mit der Niederschrift zu beginnen, sondern zuvor zu gliedern.
Die Klausur- und Korrekturerfahrung zeigt, dass dies zwangsläufig zu einer besseren Strukturierung und Schwerpunktsetzung führt. Hinzu kommt, dass auf dem Boden einer brauchbaren Lösungsskizze (und dazu gehört, dass mit deren Fertigstellung die gedankliche Bearbeitung des Falles im Großen und Ganzen abgeschlossen ist) die Reinschrift dann sehr schnell zu Papier gebracht ist.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009 - 23:19:58    Titel:

Du hast sicherlich schon mehr Klausurerfahrung als ich, von daher wird das, was du sagst, schon stimmen. Ich habe bei mir nur gemerkt, dass ich im Zivilrecht ganz ordentlich gliedern muss vorher, im Strafrecht und Verwaltungsrecht mache ich das aber immer sehr grob, weil für mich sonst die Zeit nie reicht. Ich denke, das Problem haben alle, oder? Ich finde es im Straf- und ÖffR nicht so wichtig wie im Zivilrecht. Von daher finde ich kurze Gliederungsstichpunkte inkl. Stichworte zu den Problemen im Strafrecht und Verwaltungsrecht an sich ausreichend, zumindest in Klausuren des Grund- und Haupstudiums.

Ich spreche hier nicht von Examensklausuren...
Shafirion
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Anmeldungsdatum: 01.04.2005
Beiträge: 1290

BeitragVerfasst am: 03 Feb 2009 - 23:51:27    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Du hast sicherlich schon mehr Klausurerfahrung als ich, von daher wird das, was du sagst, schon stimmen. Ich habe bei mir nur gemerkt, dass ich im Zivilrecht ganz ordentlich gliedern muss vorher, im Strafrecht und Verwaltungsrecht mache ich das aber immer sehr grob, weil für mich sonst die Zeit nie reicht. Ich denke, das Problem haben alle, oder? Ich finde es im Straf- und ÖffR nicht so wichtig wie im Zivilrecht. Von daher finde ich kurze Gliederungsstichpunkte inkl. Stichworte zu den Problemen im Strafrecht und Verwaltungsrecht an sich ausreichend, zumindest in Klausuren des Grund- und Haupstudiums.

Ich spreche hier nicht von Examensklausuren...


Meine Erfahrung geht dahin, dass je mehr man sich in der Ausarbeitung von Lösungsskizzen übt und entsprechende Zeit investiert, desto kürzer letztendlich die gesamte Bearbeitungszeit ausfällt.
TheHive
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Anmeldungsdatum: 03.02.2009
Beiträge: 2
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 04 Feb 2009 - 10:20:00    Titel:

Wo wir schon bei den Grundrechten sind - Lehre ist u.a. die Anleitung zum wissenschaftlichen Denken und nicht zum Steno-schreiben. Ich will ja nicht den Umfang einer Hausarbeit abliefern in einer normalen Staatsrechtklausur doch etwas mehr als ausreichende Zeit wäre mal was. Bei der Sachenrechtklausur hiess es direkt zu Anfang, dass sie sehr umfangreich wäre und wir diese wohl nicht vollständig schaffen werden in 90 Minuten. Häh? Was soll denn das? Ja, das Leben ist unfair und es ist ja nett darauf hingewiesen zu werden. Aber, dass muss ja nicht bei Scheinen sein.
Bei den Grundrechten jetzt ähnlich. Zulässigkeit vollkommen um sonst geprüft = Zeit verloren. Wenn jemand der Mindermeinung folgt hat er auch Vereinigungsfreiheit vollkommen um sonst geprüft = Zeit verloren, usw usw.
Von den zu prüfenden Grundrechten war fast jeder Schutzbereich eröffnet je nachdem welcher Meinung man folgt. Den aktuellen Diskussionsstand konnte man s.g. auch nicht mehr erwähnen oder irgendwo ausführlich sein.
Wenns um eine Fallprüfung geht sollte er in einer Klausur nicht so ausarten können. Will der Doz. den umfassenden Wissensstand prüfen, sollte es eine Fragenklausur sein.

Sorry, ich bin wütend auf mich aber auch auf den Umfang der Klausur. Der Fehler /mein Fehler ist mir kurz vor Abgabe aufgefallen. Hatte aber keine Zeit mehr den zu korrigieren.
Maria1984
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Anmeldungsdatum: 10.02.2007
Beiträge: 112
Wohnort: Münster

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2009 - 18:36:27    Titel:

Ich hab auch öfter mal ein Zeitproblem, aber seit ich mir vorher eine Lösungsskizze mache ist das echt besser geworden.
Allerdings hab ich auch manchmal das Gefühl, dass die Profs. es darauf anlegen, dass man immer nur ganz knapp fertig wird.
Wobei manche Leute auch einfach immer ein Zeitproblem haben, die schreiben und schreiben und schreiben, die würden auch mit nem ganzen Tag nicht klar kommen, das wäre immer noch zu wenig Zeit.
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