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Wer kann bei Stellvertretung §164 anfechten
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maverick007
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 09:48:54    Titel: Wer kann bei Stellvertretung §164 anfechten

Hallo,

angenommen X ist wirksamer Stellvertreter des A und gibt eine Willenserklärung in dessen Namen ab.

Jetzt kann doch höchstens X seine WE anfechten, falls ein Irrtum vorliegt oder? Weil A hat ja gar keine Willenserklärung abgegeben.

Aber was ist wenn X seine Willenserklärung nicht anfechten will, die Folgen eines geschlossenen Vertrages würden ja dann A treffen. Könnte dieser Vertrag dann nur unwirksam sein/ bzw. X treffen, wenn außerhalb der entsprechenden Vertretungsmacht gehandelt wurde?

Gruß!
onkeldagobert
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Anmeldungsdatum: 15.12.2008
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 11:21:55    Titel:

§ 166 I - der Vertretene kann anfechten wenn der Vertreter irrt.
maverick007
Junior Member
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Anmeldungsdatum: 17.03.2007
Beiträge: 69

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 11:49:06    Titel:

Zitat:
Soweit die rechtlichen Folgen einer Willenserklärung durch Willensmängel oder durch die Kenntnis oder das Kennenmüssen gewisser Umstände beeinflusst werden, kommt nicht die Person des Vertretenen, sondern die des Vertreters in Betracht.



Heißt das nicht eigentlich, genau das Gegenteil? Der Vertreter kommt in Betracht.
Hugo0815
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Anmeldungsdatum: 23.08.2007
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 12:27:04    Titel:

falsches Thema - sorry
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 08.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 13:13:45    Titel:

das heißt, dass nur die willensmängel des vertreters beachtlich sind, nicht des vertretenen (jedenfalls für die in frage stehende willenserklärung)
aber das ist ja eigentlich auch klar
der vertretene hat bezüglich dieses geschäfts ja evtl überhaupt keinen willen gebildet

aber dass der vertrene derjeniege ist der anfechten darf, ergibt sich daraus meiner meinung nach nicht unmittelbar
aber welchen sinn hätte die vorschrift, wenn sie nur das postuliert, was ohnehin immer so ist: dass der erklärende anfechten kann und es auf seinen willen ankommt

vlt. auch noch etwas telos, die erklärung ist von dem anzufechten den sie bindet
onkeldagobert
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Anmeldungsdatum: 15.12.2008
Beiträge: 48

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 13:18:42    Titel:

ist auch mißverständlich formuliert. es ist aber so wie du schon richtig vermutet hast. der vertretene und nicht der vertreter ist anfechtungsberechtigter weil die we gegen und für ihn wirkt. der vertreter kann nur anfechten, wenn die vollmacht ihn dazu berechtigt. allerdings muß der grund für die anfechtung, also der irrtum, in der person des vertreters liegen.
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