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Beweis für la-rl<e
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roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 20:57:20    Titel: Beweis für la-rl<e

Hallo!

Hab hier eine Aufgabe bei ich nicht weiß, wo und wie ich anfangen soll:

Sei a reell. Zeige: Zu jedem e > 0 gibt es ein rationales r mit la-rl<e

Wäre dankbar für einen Dankanstoß.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 22649

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 20:59:40    Titel:

Wie habt ihr die reellen Zahlen definiert?

Cyrix
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roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:08:58    Titel:

Als Summe der rationalen und irrationalen Zahlen. Wenn man das als Definition bezeichnen kann.
Jonsy
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Anmeldungsdatum: 11.02.2007
Beiträge: 3099

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:19:41    Titel:

Hmm, irgendwie komisch. Was ist denn eine irrationale Zahl, wenn nicht ein Element aus IR \ IQ.

Jonsy
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Anmeldungsdatum: 02.01.2008
Beiträge: 5077
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:20:15    Titel:

Und was ist eine irrationale Zahl?
roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:24:38    Titel:

Eine irrationale zahl lässt sich nicht in der Form p/q mit p,q € Z und q ungleich 0 darstellen. Laughing Laughing
Calculus
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Anmeldungsdatum: 02.01.2008
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:25:32    Titel:

Und in welcher Grundmenge sollen sich diese Zahlen befinden?
roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:28:11    Titel:

Welche jetzt nun wieder?
Calculus
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Anmeldungsdatum: 02.01.2008
Beiträge: 5077
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:29:52    Titel:

Die irrationale Zahl.


i Lässt sich nicht als p/q darstellen, ist i deswegen irrational?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:33:48    Titel:

Was soll denn i sein?

Cyrix
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roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:40:26    Titel:

Keine wohin das führen soll. R kann man ja auch mit Hilfe dedekindscher Schnitte aus Q konstruieren, aber das kapier ich überhaupt nicht.

Kann man die Aufgabe nicht bearbeiten ohne eine genaue Definition der reellen Zahlen?
Calculus
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Anmeldungsdatum: 02.01.2008
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:40:34    Titel:

Eine Kurzschreibweise des Vektors (0, 1) aus dem Q-Vektorraum Q², welcher mittels (a, b) * (c, d) := (a * c - d * b, a * d + b * c) zu einer Q-Algebra wird Laughing



@topic: Wir drehen uns ein wenig im Kreis, weil ihr scheinbar keine vernünftige Definition der reellen Zahlen habt. Schau dir mal folgenden Artikel an: http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlbereichserweiterung
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:42:14    Titel:

Also um mal Nägel mit Köpfen zu machen:

Es gibt verschiedene, zueinander äquivalente Definitionen der reellen Zahlen. Je nach Definition ist die oben genannte Eigenschaft mehr oder minder trivial.

Beispiele für Definitionen der Menge der reellen Zahlen sind:

- Vervollständigung des metrischen Raums der rationalen Zahlen
- Die Menge aller Mengen M_r rationaler Zahlen, für die gilt, dass einerseits für jedes Element x aus M_r auch jede rationale Zahl y<x in M_r liegt, und andererseits M_r nach oben beschränkt ist (Dedekind´sche Schnitte)
- Die Menge aller endlichen oder "unendlichen Dezimalbrüche"
...


Cyrix
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:43:49    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
- Die Menge aller endlichen oder "unendlichen Dezimalbrüche"


Wobei diese Definition ein wenig problematisch ist, weil man erstmal definieren muss, was ein Dezimalbruch ist.
roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:46:17    Titel:

Mir ist auch klar, dass das obige trivial ist. Wie kann ich denn das obige jetzt aus der Definition der reellen Zahlen anhand der dedekind'schen Schnitte zeigen?
cyrix42
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Beiträge: 22649

BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:47:31    Titel:

Calculus hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:
- Die Menge aller endlichen oder "unendlichen Dezimalbrüche"


Wobei diese Definition ein wenig problematisch ist, weil man erstmal definieren muss, was ein Dezimalbruch ist.


Richtig. Aber auch das geht:

Es ist der Wert der Reihe [; \sum_{k=-n}^{\infty} a_k \cdot 10^{-k};], wobei [; n\in\mathbb{Z} ;] und [a_k \in \{0,1;2;...;9\};] für alle [;k \in \mathbb{Z};].

Dass diese Reihe konvergiert, zeigt man schnell durch Vergleichskriterium. Dann sagt die Theorie, dass der Wert (als Grenzwert der Partialsummenfolge) eindeutig bestimmt ist. Wink


Cyrix
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:52:51    Titel:

Ganz so einfach ist es imo nicht, man muss schließlich erst einen Zahlenbereich haben, aus dem der Grenzwert stammt, man betrachte einfach mal die Definition des Grenzwertes einer Folge.


@topic: Zu dedekind'schen Schnitten kann ich leider nichts sagen Sad
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 21:57:19    Titel:

@calculus: Richtig, man muss sauberer arbeiten: Die partialsummenfolge ist eine Cauchy-Folge, sodass höchstens ein Grenzwert existiert. Wir definiern nun, den Wert der Reihe als unsere reelle Zahl.

Cyrix
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 22:01:14    Titel:

Damit bin ich immernoch nicht wirklich zufrieden, nichts deutet auf die tatsächliche Existenz einer solchen Zahl hin.

Besser finde ich da sowieso den Weg mit den Äquivalenzklassen von Cauchy-Folgen.
roma5
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 22:13:27    Titel:

Blöd nur, dass ich den Begriff Cauchy-Folge nur dem Namen nach kenne.
Bitte kann mir jemand helfen, meinen Beweis zu führen Crying or Very sad
Calculus
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Anmeldungsdatum: 02.01.2008
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BeitragVerfasst am: 15 Feb 2009 - 23:10:17    Titel:

Habt ihr schon gezeigt, dass die rationalen Zahlen dicht in den reellen Zahlen liegen? D.h. zwischen zwei verschiedenen reellen Zahlen liegt immer mindestens eine rationale Zahl.
roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2009 - 16:14:28    Titel:

Ja!
roma5
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 16 Feb 2009 - 16:35:24    Titel:

Ahhhhhhhhhhhhhhhhhhhh. Jetzt hab ich verstanden wie man, da ran gehen muss. Wenn man das ohne Betrag schreibt, ist das nix anderes als a - e < r < a + e. Werd mich da mal ransetzen.
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