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Privatuni für Psychologie?
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erdbeere_
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Anmeldungsdatum: 01.07.2008
Beiträge: 1357

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 00:40:24    Titel:

nur wegen der sprache solltest du die niederlande nicht ausschließen. die unis dort bieten 6-8 wöchige sprachkurse speziell für deutsche studis an, die sprachprüfung bestehen ca. 90% der leute - da muss man schon arg faul sein, um durchzufallen Smile
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1618

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 00:43:36    Titel:

Zitat:

In Deutschland, welches ein recht gut ausgebautes System staatlicher Univeristäten hat, die auch verhältnismäßig gute Lehre und Forschung (im internationalen Vergleich) bieten: Ja.


was spricht dagegen, wenn einige sich ihre Bildung selbst finanzieren und das Staatssäckerl entlasten?

Ich denke hier steht eher deine politische Einstellung im Vordergrund.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 00:49:30    Titel:

Nun, was dagegen spricht, ist der Gedanke, dass alle das gleiche Recht auf Bildung haben sollten. Natürlich ist dies eine politische Einstellung!

Es geht nicht an, dass jemand durch sein Geld sich Ausnahmeregelungen o.ä. verschafft. Wenn es um die Verbesserung der Bildung geht, dann um die Verbesserung der Bildung für alle, und nicht nur für den besitzer des Vermögens!


Cyrix
baco
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 338

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 00:50:29    Titel:

richtig, kölner vwler...ich warte noch immer auf dein autogramm
baco
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Anmeldungsdatum: 15.02.2008
Beiträge: 338

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 00:59:32    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Nun, was dagegen spricht, ist der Gedanke, dass alle das gleiche Recht auf Bildung haben sollten. Natürlich ist dies eine politische Einstellung!

Es geht nicht an, dass jemand durch sein Geld sich Ausnahmeregelungen o.ä. verschafft. Wenn es um die Verbesserung der Bildung geht, dann um die Verbesserung der Bildung für alle, und nicht nur für den besitzer des Vermögens!


Cyrix


das verstehe ich jetzt nicht.
er möchte psychologie studieren, kann es in DE jedoch nicht, da er ein zu schlechtes abitur hat. jedoch ist fraglich wie aussagekräftig das deutsche abitur für das erfolgreiche bestehen des psychologie studiums ist. ich glaube im GG steht etwas von freier berufswahl. hier entstehen meiner meinung nach gewisse ungerechtigkeiten.
es ist nichts verwerfliches, wenn man mit finanziellen möglichkeiten nachhilft, seinen wunschberuf zu erreichen.

er hat ja auch nirgends angedeutet das er dann etwas besseres wäre, als jemand der an einer staatlichen uni studiert. und er schnappt damit niemanden einen platz weg der bisher "mehr"(wie lachhaft) geleistet hat.

wo ist also das problem?
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 01:11:57    Titel:

Wo ist denn eine Ungerechtigkeit gegeben, wenn nach bisher erbrachten Leistungen (die eine nachweisbare positive Korrelation mit dem Studienerfolg besitzen) die zu knappen Studienplätze auf diejenigen verteilt werden, bei denen man am ehesten davon ausgehen kann, dass sie das Studium erfolgreich bestehen?

Und natürlich ist es verwerflich, wenn man meint, mit Geld plötzlich sich nicht den gleichen Auswahlregeln unterwerfen zu müssen, wie alle anderen. In der Industrie läuft dann sowas (ich bekomme gegen Geld den Auftrag/ die Möglichkeit das zu tun, was ich will / die Position, die ich will; weil ich mir mit dem Geld mich "außer Konkurrenz" stelle und an den anderen vorbeikaufe) unter den Namen Bestechung bzw. Korruption...


Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 12:55:31    Titel:

@Lena1986: Sagen wir es so: Wenn die privaten Hochschulen allen[!] Studierwilligen, wie bei den staatlichen Hochschulen, die Tore öffnen, alle[!] nur Anhand der Leistungen ausgesucht werden, alle[!] nur das zu zahlen haben, was sie an staatlichen Hochschulen für ihr Studium zahlen müssen (damit es nicht zu einer Auswahl nach Geld kommt; so viele Stipendien gibt es nämlich nicht; und die werden auch nicht an jeden verteilt, der eines bräuchte) und schlussendlich die privaten Hochschulen die gleichen Inhalte vermitteln und das gleiche abprüfen (mit gleicher Schwierigkeit) wie die staatlichen Hochschulen, dann wäre mir das recht.

Wenn man aber davon abweicht (und allein schon der monetäre Aspekt reicht da aus), liegt da eine Ungerechtigkeit im System vor, die einen "Geldadel" bevorzugt...

Wenn allerdings obige Forderungen erfüllt sind, kann man auch gleich an eine staatliche Hochschule gehen, denn die unterscheidet sich dann von der privaten nur durch den Träger, sonst nichts.


Cyrix
affinity
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Anmeldungsdatum: 07.04.2008
Beiträge: 140

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 12:58:10    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
@Lena1986: Sagen wir es so: Wenn die privaten Hochschulen allen[!] Studierwilligen, wie bei den staatlichen Hochschulen, die Tore öffnen, alle[!] nur Anhand der Leistungen ausgesucht werden, alle[!]


Die Tore sind, wenn man einen Schnitt 2,6 und schlechter hat schon für die meisten Studiengänge komplett verschlossen. Sei denn man möchte 5 Jahre warten.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 13:00:53    Titel:

affinity hat folgendes geschrieben:
cyrix42 hat folgendes geschrieben:
@Lena1986: Sagen wir es so: Wenn die privaten Hochschulen allen[!] Studierwilligen, wie bei den staatlichen Hochschulen, die Tore öffnen, alle[!] nur Anhand der Leistungen ausgesucht werden, alle[!]


Die Tore sind, wenn man einen Schnitt 2,6 und schlechter hat schon für die meisten Studiengänge komplett verschlossen. Sei denn man möchte 5 Jahre warten.


Und das hat auch seinen Grund: Zu wenig Studienplätze, also werden die bevorzugt genommen, bei denen man eine höhere Wahrscheinlichkeit auf einen Studienerfolg (im statistischen Mittel) vorhersagen kann.

Warum sollte sich jemand außerhalb dieser Regeln bewegen dürfen? Weil er Geld hat?

btw: Wer ein Stipendium haben will, muss gut sein. Der kommt damit dann aber auch nicht zu einem solchen... Ergo können sich diesen Luxus (schlecht sein, aber trotzdem ein Massenfach studieren wollen) nur reiche Leute lesiten, was dem Leistungsgedanken widerspricht.


Cyrix
fraeuleinwunder
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Anmeldungsdatum: 27.02.2008
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 13:01:27    Titel:

@TE:

Schonmal hier nachgeschaut?

Dort gibt es momentan (!) noch keinen NC und bis 2010 auch keine Studiengebühren (nur Materialbezugskosten, die aber weit unter den meisten Studiengebühren liegen).
Erübrigt sich allerdings, wenn Du Therapeut werden willst, weil die klinische Psychologie fehlt. (Du kannst zwar prinzipiell danach den Master an ner Präsenzuni draufsetzen, aber falls er ne klinische Ausrichtung hat und daher klinische Module gefordert sind eher nicht)

Viele Grüße!
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