Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Privatuni für Psychologie?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Privatuni für Psychologie?
 
Autor Nachricht
cilydia
Newbie
Benutzer-Profile anzeigen
Newbie


Anmeldungsdatum: 03.02.2009
Beiträge: 22
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 14:23:35    Titel:

Zitat:
zu psychologie und dem unpassenden schnitt... wo wird dieser unpassende schnitt denn liegen?


Mein Schnitt wird wohl vorraussichtlich bei 2,8 liegen.

Zitat:
Das Recht auf Bildung und Gleichberechtigung wird einem doch von Anfang an komplett versagt. Bist du in der Grundschule zu schlecht wirst du nicht gefördert sondern kommst schlimmstenfalls auf die Hauptschule. Wenn du da nicht von Anfang an einen richtig starken Charakter hast, wirst du da noch tiefer runter gezogen, weil du nur mit Leuten in Kontakt kommst, die ähnlich demotiviert worden sind. Hängst du dann also an der Hauptschule hat sich das für dich sowieso so gut wie erledigt. Und das nur, weil du in der Grundschule Probleme mit dem Schreiben hattest, oder ähnliches.


Seh ich absolut genauso.
Bestünde die Möglichkeit Psychologie an einer staatlichen Uni zu studieren, hätte ich die natürlich ergriffen. Jedoch bleibt mir das ja aufgrund des Schnitts verwehrt.

Zitat:
Und ob ich jetzt 2,8 habe oder 1,4 sagt nichts darüber aus, ob ich später ein guter Psychologe oder Mediziner werde. Wenn die Unis mal fachspezifische Auswahlverfahren einrichten würden, dann hätte immerhin auch der, der in Mathe eine 4 hatte, noch ne Chance einen Studiengang zu besuchen, dessen Qualifikation er mitbringt.


Richtig.
Ich kann auch mit Bestimmtheit sagen das ich nicht aus einem reichen Elternhaus o.ä komme.
Nur seh ich auch nicht ein, das aufgrund meiner Leistung in einigen Fächern (die zu keiner Relation zu meinem eigentlichen Berufswunsch stehen) ein Studium nicht möglich ist, in dem meine Schwerpunkte liegen.
Lena1986
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 995

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 14:36:43    Titel:

ich hab mich grade mal wieder auf die seite meiner allseits geliebten zvs begeben und dort folgenes gefunden:

Zitat:
Drei Auswahlquoten

Nach Abzug einer Vorabquote für bestimmte Bewerbergruppen werden

20 v. H. an die Abiturbesten
weitere 20 v. H. an Bewerber nach der angesammelten Wartezeit
60 v. H. der Studienplätze von den Hochschulen selbst nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens
vergeben.

In jeder dieser Quoten gibt es unterschiedliche Regeln für die generelle Auswahl und für die Entscheidung über den Studienort.


sprich 60% werden nach hochschulinternen auswahlverfahren ausgesucht und dort wird das dann oft gehandhabt wie eine richtige bewerbung.
sprich nicht der mit der besten note gewinnt, sondern der der hoffentlich für das fach geeigneter ist.
phantz
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1315

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 14:42:09    Titel:

Zitat:
sprich 60% werden nach hochschulinternen auswahlverfahren ausgesucht und dort wird das dann oft gehandhabt wie eine richtige bewerbung.


Quatsch. Die meisten hochschulinternen Auswahlverfahren sortieren die Plätze über die Abiturnote. Persönliche Auswahlgespräche sind mehr als rar - ab und an gibt es höchstens "Auswahlverfahren", bei denen statt der nackten Abiturnote Noten im Fach XY relevant sind. Aber keineswegs mit einer "richtigen Bewerbung" vergleichbar - die Aufnahme erfolgt nämlich quasi nach maschineller Auswertung der Leistungsdaten.
wasp
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 14:59:15    Titel:

ich muss cyrix da zum Teil zustimmen.
Es gibt ja auch in Deutschland private Elite Hochschulen, deren Absolventen von Anfang an sehr gute Connections in die Wirtschaft schließen können und dann nachher auch überwiegend gutePositionen bekommen.
Sowas kann sich dann nur derjenige leisten, der Geld hat. das ist schon ungerecht.

Wie cyrix gesagt hat, wäre es besser, wenn diese Leute das Geld in ein System für die Allgemeinheit stecken würden, so dass insgesamt mehr Studienplätze geschaffen werden könnten.

Die Privaten Hochschulen verlangen sicherlich auch viel Leistung von den Studenten, aber die Möglichkeit auf so eine Hochschule zu gehen, haben halt nur die Reichen.

Cyrix sagt zwar, dass es einen erwiesenen Zusammenhang zwischen Schulnoten und Studienleistungen gibt, aber trotzdem gibt es viele Studenten, die in der Schuel schlecht waren und in ihrem Wunschstudiengang dann aufblühen.
Somit stellt die Auswahl nach NC eine ungerechte Sache da bzw wird dem ganzen nicht gerecht. Zumal brechen ja auch gute Abiturienten oft das Studium ab.

jetzt könnte man natürlich Argumentieren, dass diese Leute sich in der Schule hätten anstrengen können, wenn es wirklich ihr Traum gewesen ist das bestimmte Fach zu studieren.

Aber zum Glück gibt es ja immer mehr Hochschulen, die eigene Auswahlverfahren haben,
cyrix42
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24251

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 15:09:51    Titel:

wasp hat folgendes geschrieben:

Cyrix sagt zwar, dass es einen erwiesenen Zusammenhang zwischen Schulnoten und Studienleistungen gibt, aber trotzdem gibt es viele Studenten, die in der Schuel schlecht waren und in ihrem Wunschstudiengang dann aufblühen.
Somit stellt die Auswahl nach NC eine ungerechte Sache da bzw wird dem ganzen nicht gerecht. Zumal brechen ja auch gute Abiturienten oft das Studium ab.


Nun, niemand hat behauptet, dass alle Studenten sich so verhalten, wie ihr Abiturdurchschnitt angibt. Die Korrelation ist ja auch nicht perfekt (1), sondern "nur" echt positiv (0,35 oder so wurde mal gemessen).

Getoppt wird dies nur durch eine Kombination aus Abitur-Durchschnittsnote und Auswahltest (0,42 hatte ich mal gelesen).

Will heißen: Das Abi ist eine der besten (und billigsten) Gradmesser um im Zweifelsfall entscheiden zu können, wenn man sich denn entscheiden muss!

Niemand behauptet, es ist ein perfektes Verfahren, aber in die Zukunft sehen, wie sich der entsprechende Student entwickeln wird, kann eben immer noch keiner. Also müssen wir aufgrund der uns vorliegenden Daten über die Vergangenheit halt ausdenken, wie viel diese über die Zukunft aussagen. Und das ist schon recht deutlich, zumindest deutlicher als das Vermögen der Eltern (wenn es um die Leistungsbereitschaft und -Fähigkeiten des Studenten geht)...


Cyrix
Justav
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2699

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 15:30:28    Titel:

Naja ich denke es ist alles gut, wofür es einen Markt gibt. Wenn es Privatunis gibt und es Leute gibt die bereit und in der Lage sind dafür zu zahlen, ist das doch nur von Vorteil für uns - es gibt anderswo mehr Plätze, es schafft Arbeitsplätze, und es gibt mehr Akademiker die wir so dringend brauchen. Wenn ich Bildung erlangen möchte und bereit bin, dafür für einen bestimmten Betrag Euros Lehrer zu engagieren so finde ich das legitim. Die Leute zahlen ja meistens auch schon viel Steuern und unterstützen so das staatilche Bildungssystem mehr, als sie es in Anspruch nehmen - gut für die Gesellschaft.

Zitat:
Ergo ist es egoistisches Verhalten a) nur an sich zu denken, und mit dem zu vielen Geld, was man hat nur die eigene Ausbildung zu finanzieren und b) sich damit unlauteren Vorteil gegenüber anderen, mit weniger Vermögen, zu schaffen!


Sicher ist es egoistisch, aber ist es verwerflich? Wie gesagt werden durch die Steuern ja ebenso staatliche Bildungsinstitutionen unterstützt. Die Frage ist dann vielleicht auch, ob es egoistischer ist, das Geld in die eigene Bildung zu stecken, oder dies im Ausland zu tun, oder in sonstige Luxusgüter wie Häuser oder Autos zu investieren. Sehr viele aus entsprechender Herkunft haben ihren Platz im väterlichen Unternehmen sowieso schon sicher, ein Dr. oder anderer Titel ist da nur noch Kür.
Wenn es auf der anderen Seite Leute gibt, die als Gründer oder Professor an privaten Hochschulen ihr Wissen sozusagen verkaufen, dann soll es auch ihre Entscheidung sein, an wen und zu welchen Preis sie es verkaufen.


Dass der Geldbeutel nicht über die Ausbildung entscheiden soll, da stimme ich euch voll zu, alledings ist die Frage inwiefern das praktikabel ist - bzw. inwiefern nicht schon der Abiturschnitt so stark durch den sozialen Hintergrund geprägt ist, dass viele ihn nie erreichen.
Lena1986
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 995

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 15:48:11    Titel:

also zum thema gute verbindungen nach dem studium muss ich dann auch noch mal was sagen.
klar weiß ich das meine fh automatisch eine sonderstellung einnimmt, weil alle studiengänge dual sind aber eben deswegen ist es ja eine private uni, an die man zum größten teil nur kommt, in dem man die leistung vorher erbracht hat (mit ausnahme des kleinen teils, die hier studieren, weil papi eine eigene firma hat und einen deswegen anmeldet, allerdings werden die oft auch schnell ausortiert).
natürlich hab ich hinterher andere verbindungen als studenten von der staatlichen uni.
ich kenn dann nun mal viele, die in unternehmen in führungsposition gehen und weiß auch in welchen unternehmen sie arbeiten.
zudem ist es auch so, dass viele ehemalige studenten der fh bewerber bevorzugen, die ebenfalls hier studiert haben. aber das ist bei anderen unis ja nun nicht anders.
und natürlich gibt es auch einen unterschied zu vielen staatlichen unis. ich kenn keine fh oder uni die derart gut ausgestattet ist was lehrmittel und raumausstattung angeht.. aber eben weil die unternehmen es bezahlen und nicht meine eltern oder ich... und das ist für mcih der richtige weg. die unternehmen wollen gute absolvente?? also sollen sie auch dafür zahlen.
quatsch
Moderator
Benutzer-Profile anzeigen
Moderator


Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3497

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 15:59:30    Titel:

Lena1986 hat folgendes geschrieben:
klar weiß ich das meine fh automatisch eine sonderstellung einnimmt, weil alle studiengänge dual sind aber eben deswegen ist es ja eine private uni, an die man zum größten teil nur kommt, in dem man die leistung vorher erbracht hat (mit ausnahme des kleinen teils, die hier studieren, weil papi eine eigene firma hat und einen deswegen anmeldet, allerdings werden die oft auch schnell ausortiert).

Das bleiben noch einige Fragen offen:
1. Was ist daran so besonders, wo es doch x staatliche Hochschen gibt, die duale Studiengänge anbieten?
2. Wie genau definierst Du "Leistung"? An welcher Hochschule wird man genommen, weil man eine Leistung "nachher" erbringt? Wir man an staatlichen Hochschulen nicht aufgrund von Leistung genommen?
3. Schließlich: Wie gut kann eine Hochschule sein und wie toll die Absolventen, wenn diese nicht eine Fachhochschule von einer Universität unterscheiden können?
Lena1986
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 995

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 16:09:46    Titel:

Zitat:
1. Was ist daran so besonders, wo es doch x staatliche Hochschen gibt, die duale Studiengänge anbieten?


der unterschied liegt in der betreuung, den "klassen"größen und in der ausstattung

Zitat:
2. Wie genau definierst Du "Leistung"? An welcher Hochschule wird man genommen, weil man eine Leistung "nachher" erbringt? Wir man an staatlichen Hochschulen nicht aufgrund von Leistung genommen?


damit war der unterschied zu andere privaten hochschulen gemeint. an viele private hochschulen kommt man, weil man sich die studiengebühren leisten kann. da kann ich auch die argumente voll verstehen, dass es sich hierbei um bildung nach geldbeutel der eltern handelt. es gibt aber eben auch das andere modell und das meinte ich damit, dass das wegen der dualen studiengänge eben gegeben ist, weil man sich bei unternehmen bewirbt und die gute bewerber wollen egal ob papi geld hat oder nicht.

Zitat:
3. Schließlich: Wie gut kann eine Hochschule sein und wie toll die Absolventen, wenn diese nicht eine Fachhochschule von einer Universität unterscheiden können?


da müßtest du dich jetzt bitte mal ein bissel klarer ausdrücken.

zudem möchte ich noch mal betonen, dass ich im großen und ganzen cyrix meinung bin und auch absolut nichts gegen staatliche hochschulen habe. man kann eben nicht alle staatlichen hochschulen über einen kamm scheren, genauso wenig wie man sagen kann, sämtliche private hochschulen sind überflüssig und ziehen nur neue bonzen heran.
<ass_könig
Full Member
Benutzer-Profile anzeigen
Full Member


Anmeldungsdatum: 19.01.2008
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2009 - 17:37:29    Titel:

Anerkennung ist so eine Sache, die Frage ist auch ob du im wirtschaftlichen Bereich arbeiten möchtest oder im klinischen Bereich.

Im wirtschaftlichen Bereich werden wohl manchen Arbeitgeber bezüglich des Studienortes komisch austoßen und dich lieber in die "aussortiert" Ablage packen, da vor allem kleinere Arbeitgeber nicht die Erfahrung mit ausländischen Abschlüssen haben werden und deshalb, aufgrund vor Angst vor Experimenten wird dort wohl lieber auf Nummer Sicher gegangen.
Doch genauso könnte es sein das Arbeitgeber das mit Selbständigkeit, Veranwortungsbweusstsein bla. verbinden und die bervorzugt einladen werden.

Also man kann es nicht so genau sagen, vom Formalen her, sollten die Abschlüsse im europäischen Raum Dank Bologna standardtisiert sein und so wird es wohl keine großen Hürden bereiten, falls du dein Klinikum (auch in Deutschland) anhängen möchtest. .
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Privatuni für Psychologie?
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
Seite 4 von 5

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum