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konkurrenz zwischen 812 und 985
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> konkurrenz zwischen 812 und 985
 
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glebon
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 18:53:41    Titel: konkurrenz zwischen 812 und 985

hallo Leute Smile
habe einen Fall wo an B(Bank) eine Sache von dem K(Käufer) nach 930 übereignet wurde und nun will er die Sache haben, aber der V(Vermieter) gibt ihm die nicht weil er seiner Seits einen Anspruch an der Sachen nach 562 hat.

985 scheitert da V nich besitzer durch 562 wird!!!! soll ich nun 812 prüfen??? oder vieleicht 1004 Smile
also wenn Jemand was schlaues mir sagen könnte wäre ich echt dankbar Smile Smile Smile
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 19:10:37    Titel:

wenns da nen mietvertrag gibt bekommt er die sache wohl nicht raus
glebon
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 19:17:04    Titel:

na ja die lösung ist richtig der Vermieter verliert sein anspruch nicht der neu gläubiger ist zur duldung verpflichtet da die sache erst nach mietvertag weiter veräußert würde, bloß wie kommt man dazu durch welches § Smile Smile
glebon
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 22:13:00    Titel:

leute ich bin sicher das ihr alle irgend welche gednaken darüber habt, schreibt sie hier auf, ob sie richtig oder falsch sind stellt sich später heraus, aber lieber was falschen hören als ignoriert zu sein Smile Wink
glebon
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 22:30:13    Titel:

man kann also in prinzip sagen dass ich ein anspruch von eigentümer gegen nicht besitzer suche wo bei der der kein besitz hat hat das recht an der sache Very Happy
glebon
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 22:36:26    Titel:

na ja und der 812 scheitert ja eigentlich auch aus, weil der V nicht durch Leistung von B das recht erworben hat. V hat das recht von dem K erworben.
Al Bieno
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Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 132
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2009 - 23:51:30    Titel:

§ 812 I 1 beschränkt sich nicht nur auf die Leistung, sondern spricht alternativ auch von "sonstiger Weise".

Ansonsten schau' mal in § 816 nach, ob du nicht da fündig wirst.
Der Digge
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2009 - 14:31:28    Titel:

Hey glebon...
1.bitte richtig zitieren. Die Übereignung findet nicht nach § 930 statt sondern naqch §§ 929, 930. Das heisst das die in § 929 geforderte Übergabe durch § 930 ersetzt wird.

2.
Zitat:
985 scheitert da V nich besitzer durch 562 wird!!!!


Nein - § 985 scheitert zwar - aber nicht deswegen. Soweit ein EBV vorliegt, dass ist der Fall wenn die B-Bank Eigentümerin der Sache ( hier ja + nach §§ 929,930 ) und der V Besitzer ist. Soweit V die tatsächliche Sachherrschaft hat ist er unmittelbarer Besitzer. Somit liegt ein EBV vor und § 985 (+).

Allerdings steht hier dem V ein Recht zum Besitz zu nach § 986 aus dem Vermiterpfandrecht nach § 562 zu.

--> § 985 (-)

zu den Konkurrenzen des § 812 schau mal hier:
http://bgb.jura.uni-hamburg.de/av/812-konkurrenz.htm
Müsste aber in deinem Fall anwendbar sein.

Ansonsten schau mal hier:
http://ranieri.jura.uni-saarland.de/Lehrangebot/UebungFortgeschrittene/ws_2004/ha_1/ws_04_ha_1_loesung_kurz.htm
glebon
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Anmeldungsdatum: 21.02.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2009 - 16:56:48    Titel:

danke für die links die waren sehr hilfreich!!! habe im fall aber gemeint, dass der v nicht die sachen hat, er lässt sie bloß nicht durch b aus der wohnung entfernen, deswegen habe ich geschrieben, dass der v kein besitzer geworden ist da 562 kein besitz im sinne von 985 begründet Smile Smile
Der Digge
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Anmeldungsdatum: 20.08.2008
Beiträge: 260

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2009 - 18:07:41    Titel:

Hier musst du aufpassen...soweit V verhindert dass die B-Bank SAchen aus der Wohnung enfernt liegt eine Inbesitznahme vor i.s.v Ausüben der tatsächlichen Sachherrschaft...evtl. kommt dann noch verbotene Eingemacht in Betracht.
Denn wie will er denn sonst verhindern dass die B-Bank die Gegenstände aus der Wohnung entfernt.
Falls das so sein sollte ergibt sich auch ein Anspruch aus § 1004.
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