Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

als Angehöriger ratlos,hilflos,machtlos... was kann das sein
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> als Angehöriger ratlos,hilflos,machtlos... was kann das sein
 
Autor Nachricht
sappilein
Gast






BeitragVerfasst am: 28 Apr 2005 - 22:20:15    Titel: als Angehöriger ratlos,hilflos,machtlos... was kann das sein

hallo
mein name ist markus, und seit 2 jahren habe ich eine liebe freundin mit der ich seit 18 monaten auch zusammen wohne. sie ist eine sehr intelligente frau, welches ihr examen als lehrer fast absolviert hat.
vor einen jahr, ca vor den sommerferien, bemerkte ich, das sie antriebslos wurde... ich schob es auf ihr studium und zig gleichzeitig laufende seminare hin. der zusatnd verschlechterte sich derartig, das sie im oktober für 2 monate in ein krankenhaus musste... mittelgradige depressive episode... mit cypralex, diversen therapeutenterminen usw gelang es ihr, nach 4 monaten auszeit im januar wieder zu unterrichten.... vor ca 6 wochen bemerkte ich eine art aggressives allgemeinverhalten... unbändiger redefluss und ausarbeitungen die bis in die nacht gingen.... gut so als referent ist man eingespannt aber als ich vor 3 wochen mal das thema hausarbeit ansprach und auch etwas lauter wurde, nahm sie mich nicht für voll und sagte immer ich wolle sie testen.... also machte ich die hausarbeit alleine.... am nächsten tag bemerkte ich, das sie teilweise orientierungslos und wirres zeug blabberte, muss aber sagen das nach recherchen alles wahre sachen sind also nix erfundenes, hauptsächlich aus der kindheit und jugend.... es war so schlimm, das sie die wohnung wirr umdekorierte, nicht mehr aus dem bad fand, sich mit dem föhn wärmte, da sie nicht wusste wie die heizung angeht geschweige denn den rest...
montags zu ihrem hausarzt und der sagte sofort ab ins krankenhaus... psychiatrie... auf der geschlossenen anstaltsabteilung bekam der art´zt keine antwort auf irgendeine frage... sie erzählte wirre aber reale sachen... es kam soweit das der arzt den amtsrichter zur einweisung anrufen wollte.... dann bekam sie 1,0 mg tavor und zack.... wieder die alte.... am schimpfen wir würden sie in die klappse bringen und stinkig usw.... demnach gab der arzt mir sie wieder mit, da sie dort nicht freiwillig bleiben wollte und als zwangseinweisung bestand nun kein bedarf mehr....nach 12 stunden wirkte die tablette nicht mehr und dann fing alles wieder von vorne an.... also alle 12 stunden tavor... ich habe 2 wochen gebraucht um ihr klarzumachen das dieses süchtig macht und sie hatte einsehen und ging am montag in kh... medikamenten neueinstellung in der pschiatrie.... citralopram 40mg und zyprexa 5 mg... diagnose..zentralisierte angs und mittelgradige depri episode... sowiet so gut.... und gestern komme ich nach hause, da sitzt die da und hat sich selbst entlassen.... nicht mehr ganz so wirr aber immer noch arg durch den wind.... da habe ich den arzt angerufen und der meinte das sie keinen gegen den willen und schonmal ganicht wenn der patient unkooperativ und uneinsichtig ist, fethalten könnten... zwangsbedarf bestünde nicht und wünschte mir alles gute...
nun schläft sie viel, erzählt immer noch unklare sätze... bewegt sich mehr oder minder in den vier wänden recht sicher und versucht nun keine angst mehr zu haben.... angst vor allem.. den nicht beissenden papagei oder hasen, licht und schatten, haare im mund, übelkeit, einnässen usw...
in den zyprexa sta´nd, das diese med. hautsächlich gegen schizophrenie eingesetzt wird, aber auch bei depressionen...
was kann ich als angehöriger machen und wie reagiere ich.... ich muss ja auch arbeiten und gehe unwohl und lasse sie alleine.... sie ist eigentlich hochintelligent und im elterhaus ist einiges übles gelaufen.... irgendwie bin ich echt hilflos

sorry für den langen beitrag, aber ich musste mir das mal von der seele schreiben und hoffe auf einige tips

lg markus
Gast







BeitragVerfasst am: 28 Apr 2005 - 22:56:24    Titel:

Hmm von vornherein, wende dich vielleicht mal an http://www.psychologie-forum.de/index.htm, da treiben sich nicht so viele trolle rum und es gibt wie ich finde mehr leute die dir helfen können (bin übrigens auch da)

hmm, kann sie sich bei dir ausreden? hast du mal versucht ihr als "therapeut" zur verfügung zu stehen, ihr zu helfen ihre vergangenheit zu verdauen? zu dir hat sie wohl vertrauen, vielleicht geht es...sag ihr einfach welche sorgen du dir um sie machst.
wenn sie nicht in die psychatrie will musst du dies akzeptieren, versuche ihr lieber so zu helfen wie sie es wünscht, wenn sie nicht will musst du sie lassen, eventuell braucht sie zeit zum denken oder muss es erst noch verstehen wie ernst die lage ist...
2.Gast
Gast






BeitragVerfasst am: 28 Apr 2005 - 23:10:41    Titel:

Hallo Markus,

vielleicht findest du irgendwelche Information dort:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Betreuungsrecht


Es gibt auch Psychiatrie-Foren:
http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewforum.php?f=48
http://www.psychiatriegespraech.de/phpBB2/index.php
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> als Angehöriger ratlos,hilflos,machtlos... was kann das sein
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum