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Sinnhaftigkeit von Wahlen und Demokratie
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HigherConsciousness
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Anmeldungsdatum: 18.09.2008
Beiträge: 2986

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 14:40:31    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Das dachte ich mir, dass das kommt. Ist Deutschland Dein und der anderen Demokraten Territorium? Bist Du und die anderen Demokraten Besatzermacht? Ja!


Ja. Wenn du ein Problem damit hast, dann bleibt dir nichts anderes übrig als es zu akzeptieren, zu gehen oder dagegen zu agitieren. Im letztgenannten Fall steht dir die Staatsmacht gegenüber und (wenn sie versagt) auch jeder Staatsbürger, der sein im Art. 20 Abs. 4 GG verbrieftes Widerstandsrecht wahrnehmen möchte.

Und nun lass ich dich hier in Ruhe weiterspielen.
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 14:41:15    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Es wird immer einen gewaltbereiten Plünderer/Warlord geben. Er wird immer Überfälle organisieren und im Zweifelsfalle so auch einen Staat gründen und erhalten können (wie z.B. die Inkas). Somit werden gewaltbereite Menschen immer das Paradies wie es auch manche Anarcho-Kommunisten gerne hätten platt machen. Der Mindeststandard besteht somit aus militärischem und polizeilichem Schutz sowie eine Festlegung der Geltungsgrenzen sowie der Finanzierung --> Ein Staat und Steuern.

...
Versteht sich von selbst, dass ich auf den Quatsch nicht mehr eingehe.

Ich würde sagen, das dies eine Kapitaluation ist Smile

Grüße
ALOA
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 14:45:13    Titel:

aloa5 hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Es wird immer einen gewaltbereiten Plünderer/Warlord geben. Er wird immer Überfälle organisieren und im Zweifelsfalle so auch einen Staat gründen und erhalten können (wie z.B. die Inkas). Somit werden gewaltbereite Menschen immer das Paradies wie es auch manche Anarcho-Kommunisten gerne hätten platt machen. Der Mindeststandard besteht somit aus militärischem und polizeilichem Schutz sowie eine Festlegung der Geltungsgrenzen sowie der Finanzierung --> Ein Staat und Steuern.

...
Versteht sich von selbst, dass ich auf den Quatsch nicht mehr eingehe.

Ich würde sagen, das dies eine Kapitaluation ist Smile

Grüße
ALOA


Das magst Du in Deiner Arroganz gerne so sehen, aber Du bist mir immer noch den Historiker schuldig geblieben.
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 17:13:44    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
aloa5 hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Es wird immer einen gewaltbereiten Plünderer/Warlord geben. Er wird immer Überfälle organisieren und im Zweifelsfalle so auch einen Staat gründen und erhalten können (wie z.B. die Inkas). Somit werden gewaltbereite Menschen immer das Paradies wie es auch manche Anarcho-Kommunisten gerne hätten platt machen. Der Mindeststandard besteht somit aus militärischem und polizeilichem Schutz sowie eine Festlegung der Geltungsgrenzen sowie der Finanzierung --> Ein Staat und Steuern.

...
Versteht sich von selbst, dass ich auf den Quatsch nicht mehr eingehe.

Ich würde sagen, das dies eine Kapitaluation ist Smile

Grüße
ALOA


Das magst Du in Deiner Arroganz gerne so sehen, aber Du bist mir immer noch den Historiker schuldig geblieben.

Für diese Ausführung muss ich keinen Historiker bemühen. Das ist reine Logik.

Die Gegenthese zur Existenz von Menschen welche gewaltbereit sind und sich das Eigentum anderer aneignen ist in kommunistischen Thesenpapieren zu lesen. Um das vorhanden sein gewaltbereiter Menschen wissenschaftlich zu "belegen" wären wohl eher Soziologen gefragt. Historisch deren Existenz zu belegen - dazu reicht das vorhanden sein von Räubertrupps wohl bis in die Steinzeit.

Also - womit bekämpft der Anarcho-Kapitalist oder der Kommunist einen Räubertrupp?
Mit einem "Aufrechten-Trupp" bzw. einem "bezahlten Trupp". Beide Trupp-Arten haben ein Einsatzgebiet -- und Beide Trupp-arten bedürfen der Ausrüstung und der Bezahlung. Somit sind es Söldner oder Militärs innerhalb von Grenzen. Wird gemeinschaftlich bezahlt sind das Steuern. Zahlt einer, dann haben wir wohl einen War-Lord oder Monarchen, Diktator - ein Protektorat. Gerade im Kapitalismus wird er das ja nicht umsonst bezahlen - und "grenzenlos".

Weitere Möglichkeiten gibt es nicht.

Grüße
ALOA
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 17:31:40    Titel:

aloa5 hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:
aloa5 hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Zitat:

Es wird immer einen gewaltbereiten Plünderer/Warlord geben. Er wird immer Überfälle organisieren und im Zweifelsfalle so auch einen Staat gründen und erhalten können (wie z.B. die Inkas). Somit werden gewaltbereite Menschen immer das Paradies wie es auch manche Anarcho-Kommunisten gerne hätten platt machen. Der Mindeststandard besteht somit aus militärischem und polizeilichem Schutz sowie eine Festlegung der Geltungsgrenzen sowie der Finanzierung --> Ein Staat und Steuern.

...
Versteht sich von selbst, dass ich auf den Quatsch nicht mehr eingehe.

Ich würde sagen, das dies eine Kapitaluation ist Smile

Grüße
ALOA


Das magst Du in Deiner Arroganz gerne so sehen, aber Du bist mir immer noch den Historiker schuldig geblieben.

Für diese Ausführung muss ich keinen Historiker bemühen. Das ist reine Logik.

Die Gegenthese zur Existenz von Menschen welche gewaltbereit sind und sich das Eigentum anderer aneignen ist in kommunistischen Thesenpapieren zu lesen. Um das vorhanden sein gewaltbereiter Menschen wissenschaftlich zu "belegen" wären wohl eher Soziologen gefragt. Historisch deren Existenz zu belegen - dazu reicht das vorhanden sein von Räubertrupps wohl bis in die Steinzeit.

Also - womit bekämpft der Anarcho-Kapitalist oder der Kommunist einen Räubertrupp?
Mit einem "Aufrechten-Trupp" bzw. einem "bezahlten Trupp". Beide Trupp-Arten haben ein Einsatzgebiet -- und Beide Trupp-arten bedürfen der Ausrüstung und der Bezahlung. Somit sind es Söldner oder Militärs innerhalb von Grenzen. Wird gemeinschaftlich bezahlt sind das Steuern. Zahlt einer, dann haben wir wohl einen War-Lord oder Monarchen, Diktator - ein Protektorat. Gerade im Kapitalismus wird er das ja nicht umsonst bezahlen - und "grenzenlos".

Weitere Möglichkeiten gibt es nicht.

Grüße
ALOA


Für eine Logik muss man sauber analysieren können und das zeigst Du nicht. Du stellst nur Thesen/Behauptungen auf. Der freie Sicherheits-Dienstleister, das kann das Opfer auch für sich selber sein, ermittelt und verurteilt den Täter. Das ist ein Notwehrakt. Ein Territorium braucht es dafür nicht, sondern nur die Abwesenheit eines Gewaltmonopols.
Da bezahlt keiner einen willkürlichen Warlord, denn der Warlord sieht nur seinen Profit nicht den seiner Kunden. Ein freier Sicherheits-Dienstleister sieht den Vorteil seiner Kunden und seinen, d.h. ohne Stress und große Kosten den Prozess durchziehen zu können, sonst kann er nämlich keinen Gewinn machen. Das was sich dann durchsetzt, sind im Großen und Ganzen Eigentumsregeln, weil die von der Bevölkerung und ex post selbst den Tätern am ehesten akzeptiert werden.
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 18:10:16    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Für eine Logik muss man sauber analysieren können und das zeigst Du nicht. Du stellst nur Thesen/Behauptungen auf.

Meine Analyse ist ausreichend.
Zitat:
Der freie Sicherheits-Dienstleister,

... nennt sich Söldner. Das schrieb ich bereits.
Zitat:
das kann das Opfer auch für sich selber sein, ermittelt und verurteilt den Täter. Das ist ein Notwehrakt.

Unsinn. Gegen einen Trupp Räuber gibt es keine "Selbsthilfe" eines Opfers.
Zitat:
Ein Territorium braucht es dafür nicht, sondern nur die Abwesenheit eines Gewaltmonopols.

Was soll denn das für eine Logik sein? natürlich gibt es für ein Protektorat ein Territorium. Wenn natürlich nur jeder auf sich selbst acht gibt hat man kein Protektorat - aber auch keinerlei Schutz gegen Räuber.
Zitat:
Da bezahlt keiner einen willkürlichen Warlord, denn der Warlord sieht nur seinen Profit nicht den seiner Kunden. Ein freier Sicherheits-Dienstleister sieht den Vorteil seiner Kunden und seinen,

Diese Trennung ist völlig willkürlich. Natürlich sieht der Söldner seinen eigenen Profit ebenso durch seinen Kunden gesichert wie der Warlord oder auch ein Diktator, Monarch usw.. Geschützt wird weil es mehr gewinn bringt zu schützen und man jemanden hat den man entweder ausnutzen kann oder der einen ("friedlicher formuliert") dafür bezahlt.
Zitat:
d.h. ohne Stress und große Kosten den Prozess durchziehen zu können, sonst kann er nämlich keinen Gewinn machen.

Das ist die Denke eines Börsianers - nicht die eines Söldners. Dieses Bild der Menschen kannst Du am Schreibtisch Marxens zeichnen. Söldner sind keine Türsteher - das sind lediglich Räuber auf der Seite der Guten.
Zitat:
Das was sich dann durchsetzt, sind im Großen und Ganzen Eigentumsregeln, weil die von der Bevölkerung und ex post selbst den Tätern am ehesten akzeptiert werden.

"Durchsetzen" wird sich das, was durchgesetzt wird. Gewaltsam
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2009 - 18:43:12    Titel:

Dir fehlen leider die grundlegenden ethischen, soziologischen und ökonomischen Kenntnisse als Voraussetzung. Aber Du kannst Dich gerne auf mises.org oder ähnlichen Seiten über das Thema informieren, wenn Dir danach ist. Viel Spaß.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 01:03:28    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Und wenn man wirklich einen Blick wagen würde, dann würde man erkennen können, dokumentiert durch Zeugen und Bücher, dass z.B. das Horn von Afrika eine Erfolgsstory ist.


Vermutlich meinst du die Piraten vor Somalia? Das ist tatsächlich eine marktwirtschaftliche Erfolgsgeschichte und zeigt ziemlich genau, was passiert, wenn es keine staatliche Macht mehr gibt. Jeder nimmt sich, was er will.

Gruß
Pauker
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 11:44:42    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:
Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Und wenn man wirklich einen Blick wagen würde, dann würde man erkennen können, dokumentiert durch Zeugen und Bücher, dass z.B. das Horn von Afrika eine Erfolgsstory ist.


Vermutlich meinst du die Piraten vor Somalia? Das ist tatsächlich eine marktwirtschaftliche Erfolgsgeschichte und zeigt ziemlich genau, was passiert, wenn es keine staatliche Macht mehr gibt. Jeder nimmt sich, was er will.

Gruß
Pauker


Das zeigt ja auch nur wieder die Weiten der Unkenntnis und der Vorurteile, denn es ist genau anders herum. Es ist nicht was passiert, wenn es keine staatliche Macht mehr gibt, sondern wenn staatliche Macht den Schiffseigentümern vorschreibt sich von staatlicher Marine beschützen zu lassen zu müssen. Wenn es diesen Schiffen nämlich möglich wäre eine eigene kleine Bordkanone mitzuführen, dann wäre Piraterie überhaupt nicht mehr möglich. Im Übrigen ist das kein somalisches Problem. Piraterie gab es in den letzten Jahrzenten weltweit.
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 13:25:37    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Dir fehlen leider die grundlegenden ethischen, soziologischen und ökonomischen Kenntnisse als Voraussetzung. Aber Du kannst Dich gerne auf mises.org oder ähnlichen Seiten über das Thema informieren, wenn Dir danach ist. Viel Spaß.

Hihi.... schon wieder willst Du etwas über mein Wissen wissen. Ich behaupte einmal das Dein Wissen über mich sich weit unter meinem Wissen über die o.a. grundlegenden Dinge befindet Wink.
Zitat:
Wenn es diesen Schiffen nämlich möglich wäre eine eigene kleine Bordkanone mitzuführen, dann wäre Piraterie überhaupt nicht mehr möglich.

So wie es keine mordenden Streetgangs und keine Mafia mehr gibt und gäbe wenn man Waffenbesitz wie in den USA weitgehend legalisiert. Dann sind solche Land-Piraten wie in Sizilien natürlich überhaupt nicht mehr möglich.

Weia. Diese Holzhammer-Logik bekommt der Anerkennung der Qualität Deiner "soziologischen Kenntnisse" bei mir im Merkbuch nicht sonderlich gut. Wenn Du so weiter machst sinkst Du noch auf die Ebene entsprechender BGEler ab welche unter "Realitätsverweigerung" notiert sind.

Wink
ALOA
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