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Sinnhaftigkeit von Wahlen und Demokratie
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Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 14:39:43    Titel:

aloa5 hat folgendes geschrieben:
... Ich behaupte einmal ...

einmal wieder. Genau. Im Übrigen mache ich nur Feststellungen. Wissen ist dafür nur bedingt nötig.

Zitat:

Zitat:
Wenn es diesen Schiffen nämlich möglich wäre eine eigene kleine Bordkanone mitzuführen, dann wäre Piraterie überhaupt nicht mehr möglich.

So wie es keine mordenden Streetgangs und keine Mafia mehr gibt und gäbe wenn man Waffenbesitz wie in den USA weitgehend legalisiert. Dann sind solche Land-Piraten wie in Sizilien natürlich überhaupt nicht mehr möglich.

Weia. Diese Holzhammer-Logik bekommt der Anerkennung der Qualität Deiner "soziologischen Kenntnisse" bei mir im Merkbuch nicht sonderlich gut. Wenn Du so weiter machst sinkst Du noch auf die Ebene entsprechender BGEler ab welche unter "Realitätsverweigerung" notiert sind.


Die Mafia benutzt ebenfalls staatliche Strukturen, sonst käme sie gar nicht hoch. Sprich. Richter bestechen, Geld waschen, polit. Ämter besetzen, Schwarzmarkt usw.

Bei Schiffen liegt es in der Tat auf der Hand, dass sich diese ohne Waffen nicht verteidigen können, mit aber schon. Dein "Merkbuch", das kannste Dir sonst wo hin stecken.
Pauker
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Anmeldungsdatum: 26.05.2005
Beiträge: 7831
Wohnort: Schwäbisch Hall

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 16:48:43    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Das zeigt ja auch nur wieder die Weiten der Unkenntnis und der Vorurteile, denn es ist genau anders herum.

Naja, wenn eine "Argumentation" schon mal so beginnt, was soll man dann noch erwarten.

Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Wenn es diesen Schiffen nämlich möglich wäre eine eigene kleine Bordkanone mitzuführen, dann wäre Piraterie überhaupt nicht mehr möglich.


Ach so stellst du dir die ideale Welt vor? Jeder trägt eine kleine Bordkanone mit sich rum? Nö, das will ich nicht. Da sind mir Polizei und Gerichte lieber. Ist letztlich unblutiger. Ich habe keine Lust auf vorzivilisatorische Gesellschaftsformen in dem der mit der größeren Kanone recht hat oder es zumindest bekommt.

Gruß
Pauker
Clarice
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Anmeldungsdatum: 24.07.2007
Beiträge: 625

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 17:33:46    Titel:

Ach Pauker, ich glaube das macht wenig Sinn mit Bauchfett zu diskutieren.
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2009 - 18:47:44    Titel:

Pauker hat folgendes geschrieben:

Ach so stellst du dir die ideale Welt vor? Jeder trägt eine kleine Bordkanone mit sich rum? Nö, das will ich nicht. Da sind mir Polizei und Gerichte lieber. Ist letztlich unblutiger. Ich habe keine Lust auf vorzivilisatorische Gesellschaftsformen in dem der mit der größeren Kanone recht hat oder es zumindest bekommt.


Es gibt Zonen, Bereiche, da macht es keinen Sinn, sie zu bewachen. Das geht in einem Kaufhaus oder auf der Autobahn, aber nicht im indischen Ozean, in Alaska oder in der Wüste Gobi. man kann natürlich wollen, dass dort Polizei da sein soll und das Mitführen von Bordkanonen streng verbieten. Da das aber nicht bedeutet, dass der Schutz zur Verfügung steht, da unbezahlbar, ist die Konsequenz des Wollens Piraterie. Du, Paucker, willst es so. Du, Paucker, musst die Folgen DEINES Wollens akzeptieren. So rum wird der Schuh draus.
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 01 März 2009 - 10:39:44    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Im Übrigen mache ich nur Feststellungen.

Hihi Smile
Zitat:
Die Mafia benutzt ebenfalls staatliche Strukturen, sonst käme sie gar nicht hoch.

Aber sicher doch. Die Mafia hat selbst "staatliche Strukturen" und käme ganz gut ohne den Staat aus (nur die Gesetze unterscheiden sich "etwas"...). Wie würdest Du sagen? "Informiere Dich Mal"
Zitat:
Bei Schiffen liegt es in der Tat auf der Hand, dass sich diese ohne Waffen nicht verteidigen können, mit aber schon.

Schiffe verteidigen sich gar nicht. Die Ansammlung von Menschen darauf verteidigt Ihr Hab und Gut (sowie das Leben) und stellt nichts anderes dar als eine Postkutsche oder eine Lagerhalle oder auch ein Dorf -- dessen Inhalt (inkl. sich selbst) die "Bewohner" vor Plünderern/Räubern schützen wollen.

Das liegt nicht nur bei Schiffen "auf der Hand" sondern bei jeder Gruppe von Personen welche sich und das eigene Hab und Gut schützen will. Prinzipiell stellt ein Schiff ein Staat im kleinen dar. Wenn Du dem "Schiff" eine Bewaffnung zusprichst hast Du schon ein Staatsgebilde anerkannt.
Zitat:
Dein "Merkbuch", das kannste Dir sonst wo hin stecken.

Mache ich. Ich diskutieren schon ein paar Jahre in Polit-Foren. Du hättest ggfs. gut auf Liberty gepasst. Das Board wurde leider eingestellt. Die Mitglieder waren z.T. sehr hochkarätige libertäre Geister. Dort hättest Du etwas lernen können.


ALOA
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 01 März 2009 - 16:27:49    Titel:

Du weist ja noch nicht mal, was ein Staat ist und dass der Staat auch nicht anders ist wie eine Mafia. Aber gut, dass nun klar ist, dass Du sowie nur als Diskussionstroll unterwegs bist.
Lord Ace
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Anmeldungsdatum: 22.04.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 01 März 2009 - 20:11:56    Titel:

Frage an Bauchfett:
Du bevorzugst also keinen Staat. Für die Sicherheit der Einzelnen sorgt also ein „Sicherheitsdienstleister“ (=Sicherheitsmann).

Was macht dann deiner Meinung nach ein Mensch, der Arbeitslos ist und kein Geld hat?

Im momentanen Staat hat er die Möglichkeit Sozialhilfe in Form von ALG zu bekommen und über das Arbeitsamt kriegt er Jobangebote (im Idealfall).
Ohne Staat hat er gar kein Einkommen. Kein Geld => Kein Sicherheitsmann. Kein Sicherheitsmann => kein Schutz vor Räuberbanden…
Also hat in deinem „System“ ein armer Mann keine Chance…

Der Reiche muss sich Sicherheitsmänner anschaffen, damit sein Reichtum gewahrt bleibt. (also mehr Ausgaben). Wenn er so weiter lebt wie bis dahin, ist sein einziger Vorteil, dass er keine Steuern mehr zahlen muss. Er kann sich aber auch zu einem Warlord aufschwingen…

Der Mittelständler hat ein Einkommen, mit dem er leben kann. Da er keine Steuern zahlen muss, kann er sich auch einen Sicherheitsmann leisten. Vielleicht sogar mehrere…
Wenn aber eine größere Räuberbande angreift, sieht es eher schwarz aus. (außer der Sicherheitsmann ist vom Kaliber eines Rambo ^^)
Laughing

Grüße
aloa5
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Anmeldungsdatum: 28.02.2007
Beiträge: 1971

BeitragVerfasst am: 01 März 2009 - 20:56:26    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Du weist ja noch nicht mal, was ein Staat ist und dass der Staat auch nicht anders ist wie eine Mafia.

Aber umgekehrt nicht? Wink
Zitat:
Aber gut, dass nun klar ist, dass Du sowie nur als Diskussionstroll unterwegs bist.

Tz, tz... man kann Niederlagen auch würdig hinnehmen. Wink

Grüße
ALOA
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 01 März 2009 - 21:12:25    Titel:

Lord Ace hat folgendes geschrieben:
Frage an Bauchfett:
Du bevorzugst also keinen Staat. Für die Sicherheit der Einzelnen sorgt also ein „Sicherheitsdienstleister“ (=Sicherheitsmann).

Was macht dann deiner Meinung nach ein Mensch, der Arbeitslos ist und kein Geld hat?

Im momentanen Staat hat er die Möglichkeit Sozialhilfe in Form von ALG zu bekommen und über das Arbeitsamt kriegt er Jobangebote (im Idealfall).
Ohne Staat hat er gar kein Einkommen. Kein Geld => Kein Sicherheitsmann. Kein Sicherheitsmann => kein Schutz vor Räuberbanden…
Also hat in deinem „System“ ein armer Mann keine Chance…


Wer nichts hat, da hat auch nichts zu beschützen oder zu versichern.

Zitat:

Der Reiche muss sich Sicherheitsmänner anschaffen, damit sein Reichtum gewahrt bleibt. (also mehr Ausgaben).


Nein. Nur wenn er selbst präventiv Sicherheit produziert. Das muss er aber nicht. Hängt vom Fall ab.

Zitat:

Wenn er so weiter lebt wie bis dahin, ist sein einziger Vorteil, dass er keine Steuern mehr zahlen muss. Er kann sich aber auch zu einem Warlord aufschwingen…

Warlord? Wie denn? Bin gespannt.

Zitat:

Der Mittelständler hat ein Einkommen, mit dem er leben kann. Da er keine Steuern zahlen muss, kann er sich auch einen Sicherheitsmann leisten. Vielleicht sogar mehrere…

Wofür?

Zitat:

Wenn aber eine größere Räuberbande angreift, sieht es eher schwarz aus. (außer der Sicherheitsmann ist vom Kaliber eines Rambo ^^)
Laughing

Grüße


Ich würde sagen, lies erst mal die passende Literatur.
Lord Ace
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Anmeldungsdatum: 22.04.2008
Beiträge: 292
Wohnort: Bayreuth

BeitragVerfasst am: 01 März 2009 - 22:54:22    Titel:

Bauchfett hat folgendes geschrieben:
Lord Ace hat folgendes geschrieben:
Frage an Bauchfett:
Du bevorzugst also keinen Staat. Für die Sicherheit der Einzelnen sorgt also ein „Sicherheitsdienstleister“ (=Sicherheitsmann).

Was macht dann deiner Meinung nach ein Mensch, der Arbeitslos ist und kein Geld hat?

Im momentanen Staat hat er die Möglichkeit Sozialhilfe in Form von ALG zu bekommen und über das Arbeitsamt kriegt er Jobangebote (im Idealfall).
Ohne Staat hat er gar kein Einkommen. Kein Geld => Kein Sicherheitsmann. Kein Sicherheitsmann => kein Schutz vor Räuberbanden…
Also hat in deinem „System“ ein armer Mann keine Chance…


Wer nichts hat, da hat auch nichts zu beschützen oder zu versichern.


Wie wärs mit seinm Leben? Nach deinen bisherigen Kommentaren gilt das Recht der Selbstjustiz. "Wenn mir was angetan wird, muss ich dafür sorgen, dass derjenige dafür bestraft wird..."
Folgendes Szenario: Ein armer Mann wird überfallen, aber da er ja nichts hat, wird er verprügelt. Nach deiner meinung müsste er dies hinnehmen, da er ja keine Möglichkeit hat sich zu wehren. Eine Beschützer bzw. Rächer kann er sich ja nicht leisten... Ein Staat hingegen hat Gesetzte, Rechte, Polizei etc...


Bauchfett hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Der Reiche muss sich Sicherheitsmänner anschaffen, damit sein Reichtum gewahrt bleibt. (also mehr Ausgaben).

Nein. Nur wenn er selbst präventiv Sicherheit produziert. Das muss er aber nicht. Hängt vom Fall ab.

Zitat:

Der Mittelständler hat ein Einkommen, mit dem er leben kann. Da er keine Steuern zahlen muss, kann er sich auch einen Sicherheitsmann leisten. Vielleicht sogar mehrere…

Wofür?


Wöfür?
Bsp.: Orleans 2005:
Nachdem der Hurrikan Katrina über die Stadt fegte, kam es zu Chaoszuständen in der ganzen Stadt, was Banden für ausgiebige Plünderungen ausgenutzt haben.
http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=17004#
Das ist eine Situation in einer Extremsituation, weil die Polizei nicht mehr in der Lage war die Stadt zu kontrollieren.
Jetzt stell dir mal vor was passiert, wenn es keine Polizei mehr gibt, keine Gesetze, keine Rechte...

Grüße
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