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Marburg: Kleiner BGB / Roth
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cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 02 März 2009 - 02:43:45    Titel: Marburg: Kleiner BGB / Roth

Hallo!

Wer schreibt die Hausarbeit und mag drüber reden?

Kurz der ungefähre SV für Außenstehende (den kompletten Sachverhalt findet ihr im Ilias):
E erneuert die Elektroinstallation von B. Sie vereinbaren Zahlung für 2 Monate später. In der Zwischenzeit hat E Liquiditätsprobleme und kann eine Rechnung seines Lieferanten L nicht bezahlen. Dann vereinbaren sie eine Forderungsübertragung und teilen diese B mit.


Danach kommt es zu einem Brand, weil ein Geselle zwei Kabel unsachgemäß verlegt hat, weswegen eine Isolierschicht durchbrennt. Gesamtschaden: 25.000 €. Außerdem verbrennt ein Kanu von A, der das über den Winter bei B untergestellt hatte.

L verlangt von B die Zahlung, dieser verweigert sie.


1. Kann L von B zahlung der 10.000 € verlangen?

2. Was könnte B von E und was könnte L von E verlangen, falls L von B nicht Zahlung von 10.000 € verlangen kann?

3. Hat A aus eigenen oder von B abgetretenen Recht Ansprüche gegen E?
cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 02 März 2009 - 03:09:24    Titel:

okay, dann fang ich gleich mal an:
die erklärung "statt zahlung des kaufpreises" muss man ja auslegen, ob es an erfüllungs statt oder erfüllungshalber sein soll - wie habt ihr da entschieden?

geht ihr darauf ein, dass das zwischen e&b ein dienstvertrag sein könnte und lehnt das ab oder schreibt ihr enfach direkt warum es ein werkvertrag ist?

und was für ansprüche sind bei 3. gemeint? (außer 823 muss da doch was sein Rolling Eyes )
juri87
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Anmeldungsdatum: 29.09.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 20 März 2009 - 17:48:45    Titel:

Hey Smile
Ich schreib auch die HA.
Schreib aber zusätzlich noch die Ha im Strafrecht für Anfänger.
Hab mir Zivilrecht noch nicht wirklich reingezogen (nur drübergelesen)
Wenn ich was dazu weiß können wir uns ja gerne austauschen.
Zession (Abtretung § 398) is auf jeden Fall schonma dabei.
LG
cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 20 März 2009 - 23:20:19    Titel:

hi!

in welchem semester bist du denn?

schreib einfach mal, wenn du soweit bist mit der bgb-HA!

lg!
juri87
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Anmeldungsdatum: 29.09.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 22 März 2009 - 12:23:11    Titel:

Bin im 3. Semester
und du?
Hast du auch ICQ? Wollen wir uns vllt ma darüber unterhalten?
Finds hier nen bisschen doof.
LG
Freak_0815
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Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 23 März 2009 - 03:30:21    Titel:

Hi zusammen,

bin jetzt auch soweit, dass ich mich endlich mal intensiver mit der HA beschäftigen kann. Wobei ich aber auch noch so meine Probleme habe.

Kurz zu deiner Frage wegen dem Dienstvertrag, ich werds vielleicht ganz kurz anreissen, aber mich nicht lange damit aufhalten, da es hier durch den geschuldeten Erfolg ja eigentlich klar ist.

Was mich ein wenig verunsichert, ist die Zahlungspflicht der 10.000 Euro des B an L. Finde ehrlich gesagt keinen Grund dafür, wieso er die Zahlung nicht verlangen könnte, da die Abtretung soweit ja eigentlich durchgeht.

Nach §406 hat B auch kein Recht auf Aufrechnung gegenüber L, da er ja von dem Gläubigerwechsel in Kenntnis war, oder sehe ich das falsch?

Mein Problem ist halt, dass ich da irgendwo falsch sein muss, da die zweite Frage ja eigentlich schon indiziert, dass L von B die zahlung nicht verlangen kann...

Wär cool, wenn ihr mir mal nen Tipp geben könntet, was ich hier vielleicht übersehe...
cola-light
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Anmeldungsdatum: 11.12.2007
Beiträge: 61

BeitragVerfasst am: 24 März 2009 - 01:01:52    Titel:

Ne, das siehst du falsch.
Also es ist egal, ob du bei aufgabe 1 den Anspruch verneinst oder bejahst!
Bei aufgabe 2 ist halt hilfsgutachterlich gefragt, was wäre, wenn der anspruch nicht bestünde. also schreibst du dann sowas wie "bestünde kein anspruch von l gegen b, könnte l eien anspruch gegen e auf zahlung von ... haben"

zu aufgabe 1: bin ich mir noch nicht so sicher, wie das mit der aufrechnung mit dem schadensersatz ist. dadurch muss B dann evtl. nicht zahlen.


@juri: ja, ich schreib dir die mal per pn!
juri87
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Anmeldungsdatum: 29.09.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2009 - 11:52:40    Titel:

Das kann ich dir leider noch nicht sagen, weil ich mich noch kaum mit der 3. Frage auseinander gesetzt habe. Ich denke nur, dass sie keinen eigenen Ersatzanspruch aus unerlaubter Handlung hat. Wie genau das aussieht muss ich mir nochmal angucken.

ZU 1 : Wo mach ich denn die Abgrenzung erfüllungsstatt/erfüllungshalber?
Spielt § 320 BGB auch eine Rolle ?
Freak_0815
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Anmeldungsdatum: 19.03.2006
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2009 - 12:06:33    Titel:

Also ich bin nicht über § 320 gegangen, weil ich finde, dass der Sachverhalt dafür zuwenig hergibt. Weil zurückhalten will er in dem Sinne ja eigentlich nicht, sondern ein erlöschen der Leistung bewirken.

Das geht nur über die Aufrechnung und die geht bei mir auch durch. Musst halt bei § 406 ein bisschen aufpassen (guck dir bei gelegenheit mal Palandt §406 Rn.6 dazu an...Wink

Ansonsten kannst du mir ja mal Bescheid geben wie es so läuft und wo du bist? Dann können wir uns noch bisschen austauschen!
juri87
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Anmeldungsdatum: 29.09.2008
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2009 - 14:11:55    Titel:

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