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Hausarbeit: Grundprinzipien der sozialen Marktwirtschaft
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Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 05 März 2009 - 21:34:14    Titel:

Ich habe oben demonstriert, dass die Gründe für die Ablehnung der freien Marktwirtschaft durch den Neolliberalismus, der als Grundlage der Sozialen Marktwirtschaft diente, alle samt weg Mythen sind. Dass der unveränderte 'Neoliberalismus' heute fast nur noch als Schimpfwort verwendet wird, obwohl er die Substanz der umworbenen SMW darstellt, ist noch ein anderer Treppenwitz. Aber die Macher der SMW irren ja nicht nur in obigen Punkt. Pätzold schreibt sogar richtig es gäbe nur Sozialismus und Kapitalismus, aber trotzdem verliert er keinen Gedanken daran, was es bedeutet die beiden System zu vermischen. Diese Grundhaltung ist typisch für alle Befürworter der SMW. Ludwig von Mises war einer derjenigen, die erkannt hatten, dass diese Vermischung zu allem führt, nur nicht zu dem, was die Ordoliberalen oder Neoliberalen beabsichtigten. Die Eingriffe sind immer sozialistisch. Sie führen IMMER zu schlechteren Ergebnissen im sozialen Nutzen. Wird den Armen geholfen, gibt es bald mehr Arme und weniger Reiche. Wird den schlechten Unternehmen geholfen, gibt es bald mehr schlechte Unternehmen und weniger gute Unternehmen. Usw. Und das ist der größte Witz: Nicht nur, dass die Gründe der Ablehrnung der freien Marktwirtschaft völlig falsch waren. Die Ausführung der "neuen" Wirtschaftsordnung konnte auch gar nie das Ziel erreichen, dass die Macher versprachen, selbst theoretisch nicht. Es diente nur dazu dem Sozialismus ein neues Gewand zu geben und der staatlichen Klasse sich neue Augaben zuzuteilen und sich an die politischen Fleischtöpfe zu setzen.
trundle09
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Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 468

BeitragVerfasst am: 05 März 2009 - 23:01:02    Titel:

Es geht bei der Hausarbeit des Threadstellers aber eben um die soziale Marktwirtschaft, ob man sie nun gut oder schlecht, zu sozialistisch oder sonst irgendwie empfindet, ich meine, natürlich sollte er in sein Referat Gegenmodelle und Vor- und Nachteile bringen, es wird ihm aber kaum helfen, wenn er sie in seiner Hausarbeit für kompletten Blödsinn erklärt, über den es sich gar nicht lohnt etwas zu schreiben.
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 06 März 2009 - 11:19:37    Titel:

Jeder Durchschnittschüler würde nun hingehen und aus Wikipedia und Hanisauland.de alles das abschreiben, was er braucht. Man kaut das dann einfach wieder, was andere schon 100000 mal wiedergekäut haben. Das ist sehr einfach und eine reine Übung. Wofür wird die Übung gemacht? Sie soll wohl auf das weitere Studium vorbereiten. Wenn es um wichtige Grundlagen geht und eine etwas klügere Hausarbeit abgeliefert wird, dann kann das entweder nur zur einer besseren Note, zu gesteigertem Selbstvertrauen und Ansehen führen oder zur falschen Ablehnung des Dozenten. Das liegt dann aber am Dozenten oder am Studienstandort selber, nicht an der abgelieferten Arbeit. Wenn das der Lehrkörper nicht aushält, dann ist wahrscheinlich das ganze Studium Scheiße.
trundle09
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Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 468

BeitragVerfasst am: 06 März 2009 - 11:36:40    Titel:

Bauchfett, an einer Uni zitiert niemand wikipedia, weil das gar nicht erlaubt ist.
Außerdem ist das eben nur aus deiner Sicht klüger, nicht unbedingt aus der Sicht jedes anderen, nur einseitig darauf zu setzen, geht nicht, man muss, gerade in der Wissenschaft immer die verschiedenen Seiten beleuchten.

Davon abgesehen, glaube ich, bekäme er, würde er sich im Zusammenhang mit der sozialen Marktwirtschaft relativ ausführlich der Österreichischen Schuel widmen wahrscheinlich nicht ganz zu Unrecht ein "Thema verfehlt" aufgedrückt. Die Österreichische Schule hat die soziale Marktwirtschaft immer abgelehnt, und zwar aus den von dir genannten Gründen, das kann, sollte man erwähnen, mehr aber auch nicht. Die Kritik an der sozialen Marktwirtschaft steht im Vordergrund der Arbeit der Österreichischen Schule, zu den vom Threadsteller genannten und gewollten Prinzipien, zu denen er etwas sagen will haben die Österreicher nichts oder nur wenig beigetragen, denn wie gesagt, sie lehnen das ganze ja ab. In vielen anderen Zusammenhängen, z.B. Dogmengeschichte, Vergleich von Denkschulen, Geldtheorie, Konjunkturtheorie, Rechtfertigung/ Ablehnung der Staatstätigkeit, Auseinandersetzung mit verschiedenen methodischen Ansätzen in der VWL usw. usw. gibt es genug Anlass, sich ausführlichst den Österreichern zu widmen, aber nicht zu diesem Thema.

Und wieso sollte ein Studium schlecht oder "scheiße" sein nur weil es an der Uni Profs gibt, die keine Anhänger der Österreichischen Schule sind. Ich fürchte aus dem Emeritierten Peter Oberender wirst du da in Deutschland nicht allzuviele finden. Wir selbst haben an der Uni durchaus alle Richtungen vertreten, strene Mainstream Neoklassiker, Keynesianer und auch zwei die sich in der Tradition von Hayek und Schumpeter sehen und viel mit Dogmengeschichte machen und einen Doktoranden, der über die Österreichische Schule promoviert, wir haben auch einen Doktor, der über den Libertarismus und seine historische Entstehung promoviert hat, wir haben aber auch Leute, die sich mit dem keynesianischen Multiplikatormodell beschäftigen.
Es gibt mehrere oder fast alle Richtungen, für mich ist das wichtig und ein Zeichen von Qualität und macht das Studium durchaus interessant, verschiedene Aspekte, Sichtweisen, Ansätze, Denkweisen ich finde das gehört zu einer Uni dazu, will man an einer guten sein.
Bauchfett
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Anmeldungsdatum: 25.02.2009
Beiträge: 996

BeitragVerfasst am: 06 März 2009 - 12:17:32    Titel:

Ach, trundle09, Du Labertasche. Es ist jedem selbst überlassen, wieviel Austrian School man in seine Hausarbeit über die Prinzipiien der SMW einfließen lässt. Ich habe ja gar nicht viel geschrieben. Zugleich heißt das nur etwas weniger aus Wikipedia und Hanisauland wiederkäuen zu müssen nur um auf die gewünschte Seitenzahl zu kommen.
Sozialdemokrator
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Anmeldungsdatum: 15.03.2009
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BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 13:57:43    Titel:

trundle09 hat folgendes geschrieben:


außerdem solltest du mal z.B. die Seite www.insm.de von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft besuchen, dort findest du massenhaft Material zu Sozialen Marktwirtschaft.


Die INSM ist die Lobbyvertretung der Arbeitgeberverbände.
Definitiv nicht zu empfehlen, außer man ist Neoliberaler.
trundle09
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BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 19:19:41    Titel:

Aber die soziale Marktwirtschaft wurde doch von "Neoliberalen" bzw. Ordoliberalen erfunden. Genau deshalb kann man dort etwas über sie erfahren. Neoliberale stehen für soziale Marktwirtschaft.
Sozialdemokrator
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Anmeldungsdatum: 15.03.2009
Beiträge: 82
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BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 19:39:00    Titel:

Stimmt!
Sie wurde von den Neoliberalen erfunden und wird jetzt von den neuen "Neoliberalen" begraben.

Die Bedeutung des Begriffs hat sich über die Jahrzehnte geändert Wink

http://de.wikipedia.org/wiki/Neoliberalismus#Neuere_Verwendung
trundle09
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Anmeldungsdatum: 04.04.2007
Beiträge: 468

BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 19:51:25    Titel:

Eben deswegen meine ich ja auch eigentlich Ordoliberalismus.
Sozialdemokrator
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Anmeldungsdatum: 15.03.2009
Beiträge: 82
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BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 02:04:41    Titel:

trundle09 hat folgendes geschrieben:
Eben deswegen meine ich ja auch eigentlich Ordoliberalismus.


http://www.jjahnke.net/insm.html

Recht interessant! Smile
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