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Bei Klausur wegen Nicht Anmeldung durchfallen, erlaubt?
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Bei Klausur wegen Nicht Anmeldung durchfallen, erlaubt?
 
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KamiKami
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Anmeldungsdatum: 17.08.2007
Beiträge: 1859
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BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 13:14:11    Titel:

Ja, ausschließlich körerplich, das ist mir bewusst. Deswegen weise ich ja auch darauf hin, da ich den Eindruck hatte, das dies nicht bekannt ist. Aber gut. Smile

Gruß
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 13:14:13    Titel:

Ich sehe da ehrlich gesagt auch keinen Bedarf einer geänderten Klausuranmeldung...

Wenn es sich tatsächlich um eine psychische Krankheit handelt, dann befindet er sich in ärztlicher Behandlung. Es ist somit absolut kein Problem eine Krankmeldung zu erhalten, wenn er die Klausur nicht mitschreiben kann...

Eine Regelung "Kommste biste angemeldet, kommste nicht, dann nicht" ist tatsächlich nicht sinnvoll, da hier nicht festzustellen ist, ob er wegen Krankheit nicht teilnimmt oder weil er einfach keine Lust hat oder einfach nicht genug gelernt hat und sich drücken will...
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 13:33:06    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Körperliche Beinträchtigungen ja, psychische nein. Schau dir mal die Passagen bei Einstellungsuntersuchungen an. Selbst im ÖD musste ich versichern, dass ich nicht an einer behandlungswürdigen psychischen Störung leide. Andernfalls wäre dies ein Nichteinstellungsgrund gewesen.


Cyrix


Obwohl solche Frage sehr umstritten sind. Ein Arbeitgeber darf eigentlich nur Fragen stellen, die für die zu besetzende Stelle relevant sind. Die Frage, ob man an einer behandlungswürdigen psychischen Störung leidet, ist dafür höchst wahrscheinlich zu allgemein.
Ich würde sie notfalls einfach unwahrheitsgemäß beantworten. Alleine schon, weil es einfach niemanden angeht, solange ich im Stande bin, meiner Arbeit nachzugehen.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 13:34:41    Titel:

Jomira hat folgendes geschrieben:
[...] solange ich im Stande bin, meiner Arbeit nachzugehen.


Genau dies wird dann ja in Zweifel gezogen, weil entsprechende Patienten ja durchaus mal dazu neigen erhöhten Krankenstand zu haben (und z.B. mal für ein paar Wochen wegen Depression ausfallen, oder so).

Cyrix
Jomira
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Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 13:39:45    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Jomira hat folgendes geschrieben:
[...] solange ich im Stande bin, meiner Arbeit nachzugehen.


Genau dies wird dann ja in Zweifel gezogen, weil entsprechende Patienten ja durchaus mal dazu neigen erhöhten Krankenstand zu haben (und z.B. mal für ein paar Wochen wegen Depression ausfallen, oder so).

Cyrix


Ändert trotzdem nichts daran, dass die Frage nicht zulässig ist.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3856

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 16:28:57    Titel:

KamiKami hat folgendes geschrieben:
rechtfertigt dies noch lange nicht die div. Frechheiten die sich einige User hier gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen (psychisch, körperlich) erlauben.

Ich sehe ehrlich gesagt nicht so ganz, welche "Frechheiten" du meinst.

KamiKami hat folgendes geschrieben:
"Sonderregelungen" (auch wenn ich diesen Begriff nicht mag) sind durchaus angebracht und gerechtfertigt für Menschen, die auf Grund körperliche oder psychischer Beeinträchtigungen erheblich benachteiligt sind.

Sicher. Aber zweifelt das hier jemand ernsthaft an?
Kann ich hier eigentlich nicht feststellen.

Und auch ohne die Details des Einzelfalles hier zu kennen halte ich eine Anmeldung ohne Anmeldefristen nun wahrlich weder für organisatorisch praktikabel, noch für nötig oder gerecht. Auch mit Behinderung sollte man sich einen Belegungsplan machen, Lernzeit planen und für Klausuren anmelden können. Allfällige notwendige Minderbelegungen kann man durch einen unkomplizierteren begründeten Rücktritt von der Anmeldung ausgleichen.
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 17:15:03    Titel:

Jomira hat folgendes geschrieben:

Ändert trotzdem nichts daran, dass die Frage nicht zulässig ist.


Der Arbeitgeber darf nicht fragen, ob der Bewerber an einer bekannten, chronischen Erkrankung leidet? Das halte ich mal für fragwürdig...
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 17:31:24    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Der Arbeitgeber darf nicht fragen, ob der Bewerber an einer bekannten, chronischen Erkrankung leidet? Das halte ich mal für fragwürdig...

Der Arbeitgeber darf nicht nur (berufsbezogen) fragen, sondern der Bewerber ist sogar verpflichtet, Dinge anzugeben, die ihm eine Berufsausübung unmöglich machen. Verschweigt der Bewerber, dass er aufgrund einer Krankheit die geforderten Arbeiten nicht ausführen kann, dann ist das eine arglistige Täuschung und der kann fristlos gekündigt werden.

Aber wir kommen vom eigentlichen Thema ab. Wink


Zuletzt bearbeitet von 2,71828 am 09 März 2009 - 17:45:20, insgesamt einmal bearbeitet
Jomira
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Moderator


Anmeldungsdatum: 23.10.2006
Beiträge: 3402
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 09 März 2009 - 17:32:54    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Jomira hat folgendes geschrieben:

Ändert trotzdem nichts daran, dass die Frage nicht zulässig ist.


Der Arbeitgeber darf nicht fragen, ob der Bewerber an einer bekannten, chronischen Erkrankung leidet? Das halte ich mal für fragwürdig...


Nein, darf er nicht. Es sei denn, die Krankheit würde die Ausübung des Berufes verhindern bzw. stark einschränken. Z.b. Wäre die Frage nach einer körperlichen Beeinträchtigung, wie einem Bandscheibenvorfall, bei einem Bewerbungsgespräch zum Maurer zulässig.
Ganz allgemein nach physischen und psychischen Krankheiten zu fragen, ist hingegen nicht zulässig.

http://www.studis-online.de/Karriere/Vorstellungsgespraech/unzulaessiges.php

http://www.rechtstipps.net/pub/334/vorstellungsgespraech-unzulaessige-fragen.html
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