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Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge
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Zielen die Aufnahmebedingungen am Ziel vorbei?
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cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:12:05    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Es ist nicht meine Aufgabe ein Auswahlverfahren im Detail vorzustellen. Das sollen bitteschön die Leute machen, die wissen, welche Schlüsselfertigkeiten/Talente im Studium gebraucht werden...

Tagesformabhängigkeit? Wer interessiert sich denn im Berufsleben dafür?

Ich wollte lediglich anmerken, dass deine Aussage, es sei weder sinnvoll noch möglich, so nicht stimmt...



Nun, zu behaupten es gäbe bessere Verfahren, und welche aufzuzeigen, sind zwei verschiedene Paar Schuhe (insbesondere dann noch aufzuzeigen, warum die Alternative besser sein soll als das derzeitig eingesetzte Verfahren).

Noch ne Stufe einfacher ist es zu meckern ohne sich Gedanken über Alternativen gemacht zu haben. "Alles Scheiße" ruft sich einfach, aber so funktioniert nunmal nichts. Wenn man genau spezifiziert, was denn genau schlecht ist, woran dies liegt, und wie man dies sinnvoll ändern kann ohne anderweitig größeren Schaden anzurichten, DAS wäre sinnvoll!


Nicht aber dieses Gejammere.

und was die Quoten der Abiturdurchschnitte angeht: Einfach mal googlen. Ne Stichprobe deiner Klassenstufe ist da wohl kaum aussagekräftig. Wäre es das, so würde ich sagen (auf meine Klassenstufe bezogen), dass man mit einem 1,4-Abi schon schlechter ist als der Median...


Cyrix
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:15:44    Titel: Re: Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge

Porfavor hat folgendes geschrieben:
Schließlich kommt der Abi-Schnitt durch über 10 Fächer zustande und hat mit der späteren Spezialisierung recht wenig zu tun.

Das halte ich für völlig falsch.



Hochschulen haben nur sehr begrenzte finanzielle Mittel - daran wird sich auch in Zukunft wohl nichts ändern (die Lippenbekenntnisse der Politiker bringen nichts - sie schaden sogar). Wenn man nur eine Kapazität von z.B. 100 Studenten hat, soll man dann 500 zulassen?

Fazit: Solange es keine Ausfinanzierung der Hochschulen gibt, kann man auf Zulassungsbeschränkungen in einigen Studienrichtungen einfach nicht verzichten.
Porfavor
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 1477
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:20:04    Titel:

Schade, dass nicht auf Bundesländer geachtet wird, auch wenn allgemein bekannt ist, dass es da doch deutliche Unterschiede gibt.

In BW knapp 2% http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,499804,00.html, die 1,0 schaffen.

Und was redet ihr immer von Gejammere? Ich jammere nicht sondern will mich nur austauschen. Mit Medieninformatik bzw. Wirtschaftsinformatik habe ich Hintertüren, die einfacher aufzubekommen wären.

Es ist Fakt, dass nur Elite-Schüler alles studieren können. Da müsst ihr doch zustimmen.
Porfavor
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 1477
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:24:18    Titel: Re: Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge

2,71828 hat folgendes geschrieben:
Porfavor hat folgendes geschrieben:
Schließlich kommt der Abi-Schnitt durch über 10 Fächer zustande und hat mit der späteren Spezialisierung recht wenig zu tun.

Das halte ich für völlig falsch.



Hochschulen haben nur sehr begrenzte finanzielle Mittel - daran wird sich auch in Zukunft wohl nichts ändern (die Lippenbekenntnisse der Politiker bringen nichts - sie schaden sogar). Wenn man nur eine Kapazität von z.B. 100 Studenten hat, soll man dann 500 zulassen?

Fazit: Solange es keine Ausfinanzierung der Hochschulen gibt, kann man auf Zulassungsbeschränkungen in einigen Studienrichtungen einfach nicht verzichten.


Wieso ist das falsch? Spielt für den Studiengang meine Spanisch-, Kunst-, oder Sportnote eine Rolle?
Wohl weniger.
JohnnyD
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Anmeldungsdatum: 06.03.2009
Beiträge: 227

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:29:19    Titel:

Zitat:
Es wäre durchaus ein Fortschritt und sicherlich auch viel günstiger, wenn man statt 1000 Maschinenbauer-Erstis nur 250 aufnehmen müsste, von denen nur 10% statt 80% abbrechen...

Wenn Unternehmen das so handhaben würden wie die Hochschulen, wäre die deutsche Industrie schon lange nicht mehr existent Wink


Also hier Maschinenbau zu nennen ist der Gipfel ...

Das ist jawohl das beste Positivbeispiel:

1.) Jeder der es studieren möchte, kann es auch studieren.

2.) Der einzige Grund es nicht zu schaffen, ist dass man es entweder nicht will oder nicht kann. Niemand ist da der einen durch Willkürsentscheidungen davon abhällt. Fairer gehts nun wirklich nicht.

3.) Und wenn von 3000 Erstis nur 200 durchkommen ist die Investition für die Volkswirtschaft noch tausendmal rentabler als wenn 2000 von 2000 Medienpädagogen durchkommen. (von gewissen parasitären Anzugträger Studiengängen will ich jetzt garnicht anfangen, aber die Wirtschaftskrise verdanken wir nicht dem Maschinenbau)

Tut mir leid, aber dass musste mal gesagt werden.

...
Moment noch
...
So, Whine mode aktiviert ... und bitte Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:29:27    Titel:

Es ist tatsächlich so, dass nur die Besten eine freie Auswahl haben. Ist doch vernünftiger als diese den schlechten zu geben, und die besten sollen sich dann suchen, was übrig bleibt, oder?

"Leistung soll sich lohnen" (sorry, der ist ggeklaut, passt aber hier ganz gut *g*)


Und du solltest vielleicht bemerken, dass das Abitur die allgemeine Hochschulreife darstellt, also insbesondere breit gefächert sein muss.


Cyrix
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 1477
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:36:33    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Es ist tatsächlich so, dass nur die Besten eine freie Auswahl haben. Ist doch vernünftiger als diese den schlechten zu geben, und die besten sollen sich dann suchen, was übrig bleibt, oder?

"Leistung soll sich lohnen" (sorry, der ist ggeklaut, passt aber hier ganz gut *g*)


Und du solltest vielleicht bemerken, dass das Abitur die allgemeine Hochschulreife darstellt, also insbesondere breit gefächert sein muss.


Cyrix


Das ist schon richtig. Mir ist auch klar, dass es Kriterien geben muss, aber dass man nirgends eine Möglichkeit bekommt...ist schon schade

Ich werde mir mal so die gängigen NCs von Medien- und Wirtschaftsinformatik ansehen. Habe ich bis jetzt noch nicht so.
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 00:56:16    Titel: Re: Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge

Porfavor hat folgendes geschrieben:
Wieso ist das falsch? Spielt für den Studiengang meine Spanisch-, Kunst-, oder Sportnote eine Rolle?
Wohl weniger.

Ich habe die Erfahrung gemacht (und die Mehrzahl der erfolgreichen Studiumsabsolventen / höhersemestrige Studenten meiner Umgebung sieht das genau so), dass man nicht nur die fachspezifischen Abikenntnissen braucht, sondern auch die meisten anderen Fächer. Natürlich werden viele Dinge nicht in Klausuren/Prüfungen direkt abgefragt. Das Studium besteht aber aus viel mehr als ein paar einzelnen Lehrveranstaltungen. Sicherlich ist es kein Problem, wenn man in wenigen nichtfachlichen Fächern nicht so gut ist (die Frage, ob Noten immer die Fähigkeiten im Fach wiederspiegel lasse ich hier auch mal außen vor).

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass jemand, der nur die sog. fachlichen Kompetenzen hat und ansonsten ein Versager ist, möglicherweise als sog. Fachidiot endet, aber ansonsten sehr gut in seinem Studium ist. Solche Studenten bringen es selten zu guten Studiumsleistungen und brechen überdurchschnittlich häufig ihr Studium ab. Das unterschätzen leider sehr viele Studienanfänger. Crying or Very sad

Fazit: Natürlich sollte ein Student in den konkreten (studiumsrelevanten) Gebieten gut/motiviert sein. Aber das allein reicht nicht; für den Studiumserfolg kommt es auch auf die Gesamtheit der (Allgemein-) Bildung an.


PS. Ich spreche vom Allgemeinen Fall; also bitte verkneift euch Einzelfälle als Gegenbeispiele. Wink
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:02:45    Titel:

define
Zitat:
ansonsten ein Versager ist,
!

Ich für meinen Teil bin nämlich auch der Meinung, dass Noten in den ganzen später mal unwichtigen Fächern wie Deutsch, Religion, Musik etc. irrelevant sind.
Muss ich ein 1,X Abitur haben um nicht "ansonsten ein Versager" zu sein. Ich kenne nämlich wenige Leute, die überall grottenschlecht sind nur in einem Fach nicht. Eher ist es so, dass die Leute dann halt so auf 8-11 Punkten in den nebensächlichen Fächern stehen.
Bin ich deswegen ein Versager, weil ich es nicht eingesehen habe Motivation für ne Gedichtinterpretation in Deutsch aufzubringen, oder weil ich mich nicht jede Stunde auf den moralethischen Schwachsinn in Religion vorbereitet habe?
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:02:51    Titel:

Du musst zu deinem Beitrag einen Text eingeben. account löschen geht hier nicht.


Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 11:13:36, insgesamt einmal bearbeitet
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