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Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge
 

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my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:09:17    Titel: Re: Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge

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Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 10:16:16, insgesamt einmal bearbeitet
Porfavor
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 1477
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:20:20    Titel:

Schön. Mal jemand, der das sachlich analysiert und schreibt Smile

Ja es stimmt schon, dass Motivation wichtig ist. Aber ich kenne viele Leute, die ich für sehr intelligent halte, die aber keine Ausnahmeschüler sind. Die Noten sagen einfach nicht alles. Und einige sind überflüssig...

Wenn ich mir schon 10 verschiedene Unis und 5 verschiedene (wenn auch manchmal die gleichen Bereiche) Studiengänge heraussuche, sollte das doch irgendwie zu schaffen sein.
Sowieso alles Spekulation. Ein Viertel ist erst rum. Es kann noch nach unten und nach oben gehen...ersteres schafft mal leichter...also Konzentration auf das jetzt.

Es wird Zeit, buenas noches Wink
2,71828
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Anmeldungsdatum: 12.02.2008
Beiträge: 2373

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:25:29    Titel:

Raziela12 hat folgendes geschrieben:
define
Zitat:
ansonsten ein Versager ist,
!

Extrembeispiel: angehender Mathestudent; Noten:Mathe: 12+x Punkte und in allen anderen Fächern 5-x Punkte




Raziela12 hat folgendes geschrieben:
Ich für meinen Teil bin nämlich auch der Meinung, dass Noten in den ganzen später mal unwichtigen Fächern wie Deutsch, Religion, Musik etc. irrelevant sind.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen - ich habe während meiner Schulzeit und auch noch zum Beginn meines Studiums genau so gedacht. Nach nunmehr einigen Jahren erfolgreichen Studierens sehe ich das mittlerweile aber anders.


Raziela12 hat folgendes geschrieben:
Muss ich ein 1,X Abitur haben um nicht "ansonsten ein Versager" zu sein. Ich kenne nämlich wenige Leute, die überall grottenschlecht sind nur in einem Fach nicht. Eher ist es so, dass die Leute dann halt so auf 8-11 Punkten in den nebensächlichen Fächern stehen.

Es besteht doch ein Unterschied, ob man durchschnittlich max. 5 Notenpunkte hat oder 10.
8-11 ist doch schon eine brauchbare Leistung. Wenn man aber (eigenverschuldet) in vielen Fächern um die 5 Punktemarke kämpfen muss, dann läuft etwas falsch und die Chancen auf ein erfolgreiches Studium sind nicht so rosig - auch wenn man in den wenigen sog. studiumsrelevanten Fächern besser ist.


Raziela12 hat folgendes geschrieben:
Bin ich deswegen ein Versager, weil ich es nicht eingesehen habe Motivation für ne Gedichtinterpretation in Deutsch aufzubringen, oder weil ich mich nicht jede Stunde auf den moralethischen Schwachsinn in Religion vorbereitet habe?

Nehmen wir mal an, du brauchst in deinem Studentenleben niemals das Wissen aus Gedichtinterpretationen oder Religion - selbst dann hat dir beides etwas für's Studium gebracht: Frustresistenz und Übung im Durchbeißen bei unschönen Pflichtübungen - also 2 unentbehrliche Eigenschaften für ein Studium. Wink Ganz abgesehen davon dass man Allgemeinwissen bzgl. Deutsch und Religionen fast immer braucht (es sei denn man ist ein Einsiedler und möchte keinerlei Kontakt zu seinen Kommilitonen).
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:35:45    Titel: Re: Aufnahmebedingungen bestimmter Studiengänge

Porfavor hat folgendes geschrieben:

Und das Betrachten von einzelnen Noten...
Wenn ich jetzt in Deutsch "nur" 10 NP habe, heißt das doch keineswegs das ich nicht Deutsch kann. Das ganze besteht doch hauptsächlich aus Interpretationen, die vor allem nocht formal geprägt sind. Wozu brauche ich das denn bitte?


Nun ja, in Hausarbeiten, Belegen, Studienarbeiten, Projektarbeiten, Diplomarbeiten, Bachelor Thesis...
Diese Liste lässt sich noch sehr weit fortsetzen.
Interpretieren und analysieren von Texten, Erstellen von eigenen Texten und achten auf die Lesbarkeit und dafür sorgen, dass der "Lesende" nix interpretieren muss (^^) ... wie man sieht, braucht man jenes sehr oft (auf dein Beispiel bezogen), aber jenes (die Kenntnisse) lernt man auch erst in höheren Semestern zu schätzen, und somit auch den Deutsch-LK (Wink) ...
Direkt vor dem Abitur und kurz danach findet man das Meiste "nutzlos", was man in der Schule gelernt hat, bis man weiter im Studium voranschreitet und einsieht "Hey, das hat doch mehr gebracht, als gedacht..."
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 01:49:03    Titel:

Es ist ja nicht so, dass ich überhaupt kein allgemeinwissen mitgenommen habe, ich zähle mich mal zu der Fraktion die halt überall 10-11 Punkte hatte.

Dass das "Durchbeissen" dazugehört, ist schon klar, aber ich wage dennoch zu bezweifeln, dass es dem Mathestudent mehr genützt hätte, wenn er den Monat in Religion, in dem Stunde für Stunde Moralvorstellungen aus dem Mittelalter durchgekaut wurden, mitgearbeitet hätte, und dadurch sich eine bessere Note gesichert hätte.
Genausowenig wird es mir als Informatikstudent mal was bringen, dass ich in der Schule in Biologie und Chemie ein halbes Jahr lang die Photosynthese gelernt habe.
Natürlich, Allgemeinwissen ist nie verkehrt, dass streitet keiner ab, aber ich glaube nicht, dass jemand der dafür in der Schule einfach weniger Interesse gezeigt hat, deswegen weniger Chancen im Studium hat.
Die meisten Schüler sind halt einfach auch zu faul, vor allem wenn sie wissen, dass sie für ihr Fach keinen speziellen Abischnitt brauchen.


Jemand der überall ausser in einem Fach nur 5 Punkte hat, dazu kann ich mich einfach nicht äussern, so einen Fall kenn ich nicht, sowas klingt für mich eher nach Asperger-Syndrom.

Versteht mich nicht falsch, ich bin schon der Meinung, dass ein gewisses Maß an Allgemeinbildung auch wirklich nötig ist, ich fands zum Beispiel megapeinlich, dass in Musik in der 13ten 80% keine Tonleitern konnten,
oder dass manche Leute mit 20 Englisch sprechen wie ein Vorschüler ( "the" = "se" (ausgesprochen) ), oder dass man keine Ahnung von der deutschen Geschichte haben kann.

Aber, dass mir gewisse Fächer wie Religion, oder Deutsch etwas fürs Studium gebracht haben, dass glaub ich einfach nicht.
Klar, man musste es lernen, und wenn man nur 5Punkte hat zeugt es nicht gerade von großem Fleiss oder Intelligenz, aber, dass nicht jeder die Motivation hat, für ein Fach, dass ihn überhaupt nicht tangiert, stundenlang zu lernen um ne 1 zu kriegen, sollte verständlich sein.


Zitat:
Nun ja, in Hausarbeiten, Belegen, Studienarbeiten, Projektarbeiten, Diplomarbeiten, Bachelor Thesis...
Diese Liste lässt sich noch sehr weit fortsetzen.
Interpretieren und analysieren von Texten, Erstellen von eigenen Texten und achten auf die Lesbarkeit und dafür sorgen, dass der "Lesende" nix interpretieren muss (^^) ... wie man sieht, braucht man jenes sehr oft (auf dein Beispiel bezogen), aber jenes lernt man auch erst in höheren Semestern, dann lernt man den Deutsch-LK doch schätzen (Wink) ...


Ob unsere DeutschLKler so was gemacht haben weiss ich nicht, aber der GK bestand aus 2 Jahren Gedichtinterpretation.
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 02:07:33    Titel:

Raziela12 hat folgendes geschrieben:

Ob unsere DeutschLKler so was gemacht haben weiss ich nicht, aber der GK bestand aus 2 Jahren Gedichtinterpretation.


Wenn das bei euch so gewesen sein sollte is das natürlich traurig ... obwohl ich mich sehr wundern würde, da man mit diesen eingeschränkten Kenntnissen dann wohl nur mit mittelmäßigen Noten durchs Deutschabi kommen würde, außer man sucht sich den Rest per "Heimarbeit" zusammen... das haste wohl bischel überspitzt dargestellt Wink
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 02:23:56    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 10:15:49, insgesamt einmal bearbeitet
Raziela12
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Anmeldungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 557

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 02:32:14    Titel:

Ausser 3-4 Lektüren war da nicht viel, und was ich aus teilweise an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen für wissenschaftliches Arbeiten gelernt habe, ist und bleibt mir ein Rätsel. Dass es mir nochmal was bringt, dass ich die Kindheit von nem schwulen Jugendlichen ( "Die Mitte der Welt" war das glaub ich) interpretiert habe, ist doch mehr als fragwürdig.
Bisschen Sprachrethorik oder Präsentationstechnik wär mir da tausend mal lieber gewesen. Aber stattdessen darf ich sowas jetzt als Vorlesung mit benoteter Scheinklausur die in meine Bachelornote eingeht hören.

Wieso muss man die Schüler mit Dingen malträtieren, die sie ihr Leben lang nichtmehr brauchen, wer muss schon jemals wieder ein Gedicht interpretieren.
Stattdessen wären oben genannte wesentlich sinnvoller, aber das kommt jetzt zu weit vom Thema ab.
my_precious
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Anmeldungsdatum: 06.01.2006
Beiträge: 2117

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 02:35:33    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von my_precious am 02 Jul 2010 - 10:15:20, insgesamt einmal bearbeitet
Klunki
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Anmeldungsdatum: 09.10.2007
Beiträge: 2782

BeitragVerfasst am: 10 März 2009 - 02:46:22    Titel:

Raziela12 hat folgendes geschrieben:
Ausser 3-4 Lektüren war da nicht viel, und was ich aus teilweise an den Haaren herbeigezogenen Interpretationen für wissenschaftliches Arbeiten gelernt habe, ist und bleibt mir ein Rätsel.


Man muss auch den Kontext betrachten und nicht die einzelne Interpretation ... die "Vorgehensweise" sollte einem hängen geblieben sein, nicht das Buch/der Text/ das Gedicht an sich ...
Mir hat der Deutsch LK nicht geschadet ... und ich studiere mit Erfolg MaBau ... hätte ich in der Schule mehr "Technikunterricht" gehabt oder noch mehr Mathe (neben belegten Mathe LK und Physik GK, was ja gefordert wird ... mehr Konzentration auf "wichtige" Fächer), hätte ich mich wahrscheinlich nicht fürs Studium entschieden (wenn ich damit "gequält" worden wäre in der Schule ... das empfindet man ja meistens so, wenn man noch zur Schule geht ... nur als Anmerkung) ...
War also gut, dass man etwas "Ausgleich" zum Mathe und Physik Teil hatte, zumindest empfand ich jenes so und wie gesagt, man muss weniger nachholen in Hinblick auf Aufbau/Gliederung und Herangehensweise an wissenschaftliche Arbeiten.
Kommt natürlich auch auf die Schule und die Lehrer drauf an, wie die einem das Fach nahelegen und dafür begeistern können.
Wie gesagt, ich empfinde solche Fächer nicht als "nutzlos" und das sage ich als MaBau-Student ...
Wenn jemand anderes eine andere Meinung hat, is das auch gut, aber nicht generell diese Fächer "verteufeln" und "anprangern". Man muss nur den richtigen Nutzen daraus ziehen.
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