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Arbeitszeitfirmen - Ingenieurdienstleister
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ThomasDi
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 19:20:37    Titel:

Meine Meinung zum Thema Ing.Dienstleister ist gespalten...

In dem Unternehmen, in dem man eingesetzt wird, ist man in den meisten Fällen nur ein Mitarbeiter zweiter Klasse, d.h. man kommt nicht so leicht an Informationen ran, darf nicht an bestimmten Events teilnehmen, etc.
Außerdem ist das Gehaltsniveau meistens niedriger als im Unternehmen, in dem man eingesetzt wird. Das erzeugt natürlich viel Neid.

Auf der anderen Seite bietet ein Dienstleister die Möglichkeit, in interessanten Projekten mitzuarbeiten. Die These, dass man als Dienstleister nur die Arbeiten macht, die die Internen nicht machen wollen, ist falsch. Aus meiner Sicht sind die Aufgaben der Externen oft interessanter.

Aus meiner Sicht ist ein Dienstleister nur in den ersten Berufsjahren eine erste Wahl, nach 5-10 Jahren BE sollte man eine vernünftige Stelle gefunden haben.
Wenn man bspsw. 5 Jahre bei einen Dienstleister gearbeitet hat, und in zahlreichen Projekten für Audi, BMW, etc. mitgearbeitet hat, dann ist man für manches Unternehmen ein sehr interessanter Kandidat.
ThomasDi
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 19:31:24    Titel:

Zum Spiegel Artikel:

Wurde dieser Artikel von der Zeitarbeitsbranche in Auftrag gegeben? Kommt mir fast so vor. Als externer ist man immer der erste, der in einer Krisenzeit gehen muss. Erst wenn alle Externen weg sind, kommen die Internen..

Und wenn man bei einem Dienstleister über mehrere Monate keinen Auftrag hat, dann bleibt dem Dienstleister Unternehmen woll nur die Entlassung übrig..
xerex
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 421

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 19:55:51    Titel:

ThomasDi hat folgendes geschrieben:
Zum Spiegel Artikel:

Wurde dieser Artikel von der Zeitarbeitsbranche in Auftrag gegeben? Kommt mir fast so vor. Als externer ist man immer der erste, der in einer Krisenzeit gehen muss. Erst wenn alle Externen weg sind, kommen die Internen..

Und wenn man bei einem Dienstleister über mehrere Monate keinen Auftrag hat, dann bleibt dem Dienstleister Unternehmen woll nur die Entlassung übrig..

Es kann sehr wohl sein, dass der Spiegel-Artikel so eine Art Werbegag ist. Das habe ich, glaube, auch deutlich zum Ausdrück gebracht.

Natürlich müssen die Externe zu erst gehen, ist eine klare Sache. Aber bei uns in Region gibt es sehr viele Ing-Diensleister und alle suchen Personal (zumindest der Stellenanzeigen nach). Und eins ist auf jeden Fall war - die Großen versuchen so viele wie möglich Stellen extern auszulagern. Projektaufträge werden im großen Still an Dienstleister vergeben. Ob das nur eine kurzfristige Modeerscheinung ist oder ein echter Trend wird sich noch zeigen.
ThomasDi
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Anmeldungsdatum: 27.07.2008
Beiträge: 362

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 20:00:31    Titel:

xerex hat folgendes geschrieben:
ThomasDi hat folgendes geschrieben:
Zum Spiegel Artikel:

Wurde dieser Artikel von der Zeitarbeitsbranche in Auftrag gegeben? Kommt mir fast so vor. Als externer ist man immer der erste, der in einer Krisenzeit gehen muss. Erst wenn alle Externen weg sind, kommen die Internen..

Und wenn man bei einem Dienstleister über mehrere Monate keinen Auftrag hat, dann bleibt dem Dienstleister Unternehmen woll nur die Entlassung übrig..

Es kann sehr wohl sein, dass der Spiegel-Artikel so eine Art Werbegag ist. Das habe ich, glaube, auch deutlich zum Ausdrück gebracht.

Natürlich müssen die Externe zu erst gehen, ist eine klare Sache. Aber bei uns in Region gibt es sehr viele Ing-Diensleister und alle suchen Personal (zumindest der Stellenanzeigen nach). Und eins ist auf jeden Fall war - die Großen versuchen so viele wie möglich Stellen extern auszulagern. Projektaufträge werden im großen Still an Dienstleister vergeben. Ob das nur eine kurzfristige Modeerscheinung ist oder ein echter Trend wird sich noch zeigen.


Viele der Ing-Dienstleister haben derzeit Einstellungsstopp und haben Kurzarbeit. Aus Imagegründen sind die Stellenanzeigen immer noch geschaltet. Rein kommt man in ein solches Unternehmen nur, wenn ein konrektes Projekt vorliegt.
Ich denke auch, dass der Trend zum Outsourcing sich verstärken wird. Allerdings gibt es dadurch auch eine Zweiteilung in der Arbeitswelt- höheres Gehalt, höhere Arbeitsplatzsicherheit gegen niederiges Gehalt, kaum Kündigungsschutz..
Minderleister
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Anmeldungsdatum: 14.01.2009
Beiträge: 64

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 20:21:36    Titel:

xerex hat folgendes geschrieben:

Danke für die Rückmeldung.
Was mich noch interessiert, ist, in welchem Bundesland diese Gehaltspanne gezahlt wird ?

Nordrhein-Westfalen

xerex hat folgendes geschrieben:

Natürlich müssen die Externe zu erst gehen, ist eine klare Sache. Aber bei uns in Region gibt es sehr viele Ing-Diensleister und alle suchen Personal (zumindest der Stellenanzeigen nach). Und eins ist auf jeden Fall war - die Großen versuchen so viele wie möglich Stellen extern auszulagern. Projektaufträge werden im großen Still an Dienstleister vergeben. Ob das nur eine kurzfristige Modeerscheinung ist oder ein echter Trend wird sich noch zeigen.

Man muss aber auch anmerken, dass die meisten aktuell nur scheinbar Personal suchen. Die schreiben die Stellenbörsen voll, um ihren Bewerberpool zu füllen. Also inseriert jeder Standort Stellenanzeigen nach Konstrukteuren, Projektmanagern etc.. Dadurch ködert man die Leute und potenziell interessante Bewerber, die das Profil erfüllen, werden eingeladen und die Daten aufgenommen. Die Stellenanzeigen haben so gut wie keine Relevanz mit den wirklichen Stellen. Man vergrößert sich damit nur den Pool nach breitgestreuten Kräften und wenn Bedarf da ist, kann man nach passenden Kandidaten im Pool sehr schnell suchen.
Die Erfahrung habe ich jetzt bei Ferchau und Yacht-Teccon gemacht. Wenn man sich die Stellenbörsen der Dienstleister anguckt, meint man auch, es würde gar keine Krise geben. Fast überall wird momentan, wenn überhaupt, nur zögernd eingestellt oder sogar entlassen, nur bei den Dienstleistern brummts scheinbar wie zu besten Zeiten. Dabei haben gerade die Unternehmen, die die Dienstleister in Anspruch genommen haben, viele Projekte gecancelt und die Entwicklung gedrosselt.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 21:22:40    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Also 30-35 K für ne Trainee-Stelle mit nem FH-Abschluß is doch ok ... gut, die 41h sind unangenehm aber die Kohle passt doch ansich. Da hab ich ganz andere Angebote gesehen in letzter Zeit.


ich lach mich kaputt !!


das kriegst in BaWü als stink normaler Metallfacharbeiter, Mechatroniker etc. OHNE Schichtarbeit im Mittelstand auf dem Land !!!!!

bei solchen Gehältern von Ferchau und Co., da lacht sich ein normaler Facharbeiter ja schlapp !!

selbst bei Kurzarbeit hat soviel noch ein IG Metall Arbeiter !!
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 21:25:21    Titel:

Oh man, geh mir doch nicht mit deinen Facharbeitern auf n Sack.

ICH finde so ein Gehalt für eine TRAINEE-Stelle (meist 1, höchstens 2 Jahre) durchaus ok. Wie gesagt, ich kenn da ganz andere Angebote.

Ich werde mich demnächst für eine Trainee-Stelle bewerben und ziemlich genau diese Spanne als Gehaltsvorstellung angeben.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 21:30:35    Titel:

Brand-Ing hat folgendes geschrieben:
Oh man, geh mir doch nicht mit deinen Facharbeitern auf n Sack.

ICH finde so ein Gehalt für eine TRAINEE-Stelle (meist 1, höchstens 2 Jahre) durchaus ok. Wie gesagt, ich kenn da ganz andere Angebote.

Ich werde mich demnächst für eine Trainee-Stelle bewerben und ziemlich genau diese Spanne als Gehaltsvorstellung angeben.


mir doch egal ob ich andere damit nerve. Fakt ist, dass 33 tsd Brutto laut IG Metall da schon ein Facharbeiter bei 35 H Woche !!!!! bekommt.

Rechne das mal auf eine 40 H Woche hoch.

Naja, ich gebe Dir in so fern recht, dass man zurzeit keine hohen Ansprüche stellen kann.

Man muss schauen dass man den Berufseinstieg überhaupt schafft und man kann nur versuchen nach ein paar Jahren wieder zu wechseln.

Wer nämlich den Berufseinstieg nicht schafft und ein paar Jahre lang was komplett studiumfremdes gemacht hat, der packt den richtigen Berufseinstieg nie wieder
Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 21:33:29    Titel:

Ich habe dir bei den Akademiker-Gehältern für den Direkteinstieg immer weitgehend Recht gegeben ... aber Trainee ist für mich ne ganz andere Liga.
Für mich sind das eher hochqualifizierte Praktikanten. Das Unternehmen hat ja nicht viel von nem Trainee, der alle paar Monate in ne andere Abteilung wechselt.
Vorrausgesetzt man wird auch wirklich als Trainee eingesetzt und nicht als Pseudo-Trainee, der gleich in eine feste Abteilung kommt und da für billiges Geld volle Arbeit leistet.
Tsch
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Anmeldungsdatum: 27.04.2008
Beiträge: 276

BeitragVerfasst am: 13 März 2009 - 21:57:50    Titel:

Die großen der Zunft zahlen auch für ihre Trainee-Stellen ein volles Gehalt. Wichtig ist in meinen Augen auch ein Übernahmegarantie nach der Trainee-Zeit.

Bei mir in der Firma ist das Verhältnis zu dem Fremdarbeitskräften ambivalent. Zum einen werden sie von den festen Kräften sehr geschätzt weil sie schnell und gut arbeiten. Eine räumliche Trennung ist aber vorhanden und man wird für dieselbe Arbeit schlechter bezahlt und muss zeitliche mehr arbeiten.

Was aber auffällt das die Fremdarbeitskräfte hierarisch sehr niedrig aufgestellt sind. Verantwortung dürfen sie keine Übernehmen und sobald es spannend wird (Präsentation von Ergebnissen oder Auswertungen) werden sie zum Teil komplett ausgenommen.

In der Berechnung sieht das dann so aus das sie zum Beispiel wenn es die drei Schritte Vernetzung, Berechnung, Auswertung, Präsentation größtenteils nur die Vernetzung machen und ab und an Bewerten aber beim Rest ausgenommen sind.

Einige meiner Kollegen sind über Dienstleister zu ihren Jobs gekommen und sind fachlich sehr sehr gut, aber wer zu lange beim Dienstleister stecken bleibt wird keine Karriere machen.

In der heutigen Berufswelt ist die fachliche breite Streuung ab einer Teamleiter stelle eher irrelevant. Hier zählen eher stärken wie Organisation von Mitarbeitern, Budgetverantwortung, Kommuikationsverhalten etc. und alles das hat man bei einem Dienstleister nicht gelernt.

Klar ist in der jetzigen Krise sind die Jobs sehr rar gesäht und man sollte froh seinen einen zu bekommen, aber das gelobte Land ist der Dienstleister nicht.

By the way Ferchau und Euro Engineering sind bekannt dafür das sie für die größe die sie repräsentieren sehr schlechte Arbeitsbedinungen bieten.

Ein gutes Beispiel für einen guten Dienstleister ist auf jeden Fall Bertrandt.
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