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Jura nach Ausbildung- Wie soll ich mich entscheiden?
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Obelix24
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Anmeldungsdatum: 15.03.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 15 März 2009 - 17:30:27    Titel: Jura nach Ausbildung- Wie soll ich mich entscheiden?

Ich war nie gut in der Schule, habe einen mittelmäßigen Realschulabschluss gemacht und danach eine Ausbildung (2 jährig) im mittleren Dienst der Steuerverwaltung. Da habe ich dann schon mit besseren Ergebnissen abgeschlossen und mich nach nur 2 Berufsjahren in denen ich die Fachhochschulreife nachgeholt habe für die Ausbildung/Studium im gehobenen Dienst der Steuerverwaltung entschieden (ehrlich gesagt nur aus finanziellen Gründen).
Jetzt bin ich gerade 24 geworden und im september mit dem Studium fertig.
Überraschenderweise habe ich hier die Lust am Lernen entdeckt. Ich habe unheimlich Spaß mit meinen Steuergesetzen und gehöre sogar zu den Besten meines Jahrgangs.

Jetzt bin ich am Überlegen noch Jura hinterherzuschieben (ich, der mittelmäßige Realschüler).
Bin ich zu alt mit 24? Holt mich dort dann meine Lernunlust wieder ein?
Diese Zweifel beschäftigen mich momentan.
Ist Jura überhaupt vergleichbar mit Steuerrecht?

Durch das jetzige Studium wird mir der kleine Schein in öffentlichem Recht angerechnet, das ist aber auch schon alles.
Wenn ich mich richtig reinhänge, was wäre eine realistisch schnelle Studiendauer? (irgendwann will ich schließlich auch mal Geld verdienen).

Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
Hat vielleicht sogar jemand hier einen ähnlichen Lebenslauf?
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 15 März 2009 - 18:35:23    Titel:

Realistische Studiendauer: Wenn man miteinbezieht, dass du dir den kleinen ÖffR-Schein anrechnen lassen kannst und einige Vorkenntnisse hast, im günstigsten Fall wohl etwa sieben Semester, d.h. dreieinhalb Jahre. Dazu käme ein Prüfungssemester, dann wärst du bei vier Jahren.

Wenn du Volljurist werden willst (nur das erste Examen bringt einem nicht so sonderlich viel), musst du dann noch das Referendariat und das zweite Staatsexamen machen, das sind nochmal zwei Jahre plus Wartezeit auf einen Referendariatsplatz.

Unter sechs Jahren dürfte das Ganze also kaum zu schaffen sein.

Du musst dir außerdem darüber im Klaren sein, dass du bis zum Examen immens viel Stoff wirst lernen müssen - gerade in den letzten ein, anderthalb Jahren vor dem ersten Examen ist der Arbeitsaufwand ausgesprochen hoch.

Gut überlegen solltest du dir die Sache auf jeden Fall. Was genau erhoffst du dir denn überhaupt davon, Jura zu studieren? Willst du das nur aus reinem Interesse oder schwebt dir danach ein bestimmter Beruf vor (Anwalt o.ä.), für den du Jura brauchst?
goldberg
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 89
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BeitragVerfasst am: 15 März 2009 - 23:39:34    Titel:

Jura ohne allgemeine Hochschulreife?! Question
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 08:36:16    Titel:

Es gibt Unis, an denen man Jura ganz ohne Abitur studieren kann (Voraussetzungen sind dann bei uns zum Beispiel eine abgeschlossene Berufsausbildung, dreijährige Berufstätigkeit, mindestens 22 Jahre alt und Bestehen eines entsprechenden Aufnahmetests).
goldberg
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Anmeldungsdatum: 08.03.2008
Beiträge: 89
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 12:39:33    Titel:

Shocked
quatsch
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Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 3493

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 14:48:09    Titel:

1, Der OP hat offenbar ein FH-Diplom, das gilt als allgemeine Hochschulreife.
2. Z. B. in NRW kann jeder jedes Fach studieren, der
- 22 Jahre alt ist
- eine abgeschlossenen Berufsausbildung hat
- 3 Jahre Berufserfahrung hat
- und eine Zugangsprüfung besteht.
Die gilt für alle Studienfächer, einzige Einschränkung, für Medizin muss die Ausbildung im medizinischen Bereich erfolgen. Also Hauptschule, Arzthelferin-Ausildung, 3 Jahre Arbiten, Prüfung bestehen, Medizinstudium - geht geht.
Obelix24
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Anmeldungsdatum: 15.03.2009
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 20:24:22    Titel:

ja, das geht mit meinem FH Diplom wohl wirklich.

Mit meiner Entscheidung bin ich leider noch nicht weiter.

was erhoffe ich mir.
Zum einen natürlich das wissenschaftliche Arbeiten an der Uni, persönliche Weiterentwicklung.
Beruflich bin ich noch nicht festgelegt. Anwalt wohl eher nicht. Eventuell in den höheren Verwaltungsdienst. Finanzgericht vielleicht? etwas in der art.

was denkt ihr?
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 17:23:39    Titel:

Vor nun einsetzendem tausendhaltigem Dafür- und Dagegenabwägen in allen Spektrumsfarben (nein, aber wenn dann doch, ja aber) denke ich einfach:

Versuch macht kluch.

zwingt dich ja keiner weiterzumachen wenn das erste Semester langweilig war.
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