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Gleichgewichtseinkommen & Multiplikator
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yummi
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Anmeldungsdatum: 15.02.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 16 März 2009 - 20:11:54    Titel: Gleichgewichtseinkommen & Multiplikator

Hallo zusammen,

ich hänge irgendwie an einer (eigentlich recht simplen) Aufgabe. VWL ist auch nicht wirklich mein favorisiertes Fach, aber es gehört als Pflichtnebenfach nunmal zu meinem Studiengang.....

Gegeben sind in einer geschlossenen Volkswirtschaft in einem einfachen keynesainischen Gütermarktmodell folgende Verhaltensgleichungen.

C=2000+0,5*(Y-T)
I=2500-1000*i
G=1200
T=0,5*Y
i=0,03+(0,04/1000)*G

a) Wie hoch ist das Gleichgewichtseinkommen?
b) Wie hoch ist der Staatsausgabenmultiplikator? BEACHTE: Zinswirkung von G!!!

Ich bin nun so vorgegangen:

a) Y(GG)=C+I+G

Y(GG)=2000+0,5*(Y-T)+2500-1000*i+1200
---------------------------------------------------
i=0,03+(0,04/1000)*1200 --> 0,078
T=0,5*Y
---------------------------------------------------
Einsetzen von T und i in die Gleichung

Y(GG)=2000+0,5*Y-(0,5*0,5*Y)+2500-1000*0,078+1200
Y(GG)=5622+0,5*Y-0,25*Y
Y(GG)=7496

Das GG-Einkommen wäre somit 7496. Kommt das hin?

b) Der Staatsausgabenmultiplikator ist doch einfach Y=1/1-c, oder?

Wenn ja, wäre er doch Y=1/1-0,5 = 2

Das kann aber eigentlich nicht sein, da es zu einfach wäre und der Prof niemals 12 Punkte für b geben würde. Für a gibt es übrigens 10 und das steht doch in keinem Verhältnis.

Kann mir jemand helfen?

Danke schonmal.
yummi
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Anmeldungsdatum: 15.02.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 20:14:54    Titel:

Das mit dem Multiplikator muss falsch sein. Bin mittlerweile jedenfalls der Meinung. Es ist doch einfach nur die marginale Sparqute, oder?

Neu berechnet habe ich jetzt den MUltiplikator, indem ich die 1. Ableitung bilde, das Ergebnis in die Formel 1/(1-c) einsetze und das Ergebnis mit dem Impuls multipliziere. Wird das so gemacht?

Ne andere Frage nebenbei. Weiß einer was mit der Frage anzufangen, wie sich der Zins-Crowding-Out Effekt auf einen Impuls von staatlicher Seite auswirkt?

Müsste doch eigentlich so sein, dass der Staat zuviel Finanzmittel nachfragt und einen anderen Zinssatz zu bezahlen bereit ist, oder? Ausserdem hat der Staat eine bessere Bonität, weshalb die angebotene Menge an Finanzmitteln an die normale Wirtschaft zurückgeht. Somit verdrängt er andere Nachfrage aus dem Finanzmarkt und erreicht eigentlich das Gegenteil von dem was er erreichen will. Die Konjunktur wird schwächer und nicht stärker.

Kommt das so hin?

Wäre echt super, wenn jemand antwortet. Question
drohdeifl
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Anmeldungsdatum: 27.11.2006
Beiträge: 2226

BeitragVerfasst am: 17 März 2009 - 22:08:01    Titel:

Zitat:
Das GG-Einkommen wäre somit 7496. Kommt das hin?


Mach die Probe? Ist gesamtwirt. Sparen gleich den Investitionen? Ja, ist es bei dir.
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