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Hausarbeit im Strafrecht 1.Semester
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Phie
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 16:20:20    Titel: Hausarbeit im Strafrecht 1.Semester

Hallo,

Ich bin ziemlich verzweifelt! Seit 3 Tagen komm ich einfach nicht mehr weiter mit meiner Hausarbeit! Und zwar geht es um die Akzessorietätsverschiebung. Ich hab schon viele Lehrbücher und Internetseiten durch, aber irgendwie will alles nicht so recht in meinen Fall passen!

Nun meine Frage: A handelt aus Habgier, B jedoch nicht. A denkt das aber, da er dem B Geld geboten hat. Dieser schuldet dem A aber noch einen Gefallen und tut es deshalb. B begeht den Mord ferner heimtückisch.

Also ich habe erst den Streit bezüglich §28 angesprochen, aber ich komm einfach nicht weiter, wie ich das machen soll, dass A nur denkt B handele aus Heimtücke....
Kann mir da jemand helfen, wie ich das geprüft bekomme? Sad

Liebe Grüße Phie
Phie
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 18:09:23    Titel:

Achso, muss ich das denn überhaupt erwähnen? Weil Heimtücke ist ja kein täterbezogenes Merkmal, also hat das mit der Verschiebung da garnix zu suchen, oder? Aber A denkt ja B handele aus Habgier. Handelt selbst aber auch mit diesem Merkmal... wie schreib ich denn das? Question
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 18 März 2009 - 20:03:58    Titel:

wenn a weiß, dass b die tötung heimtükisch begehen wird kommt es auf die tatbestandsverschiebung nicht an
da das blöd wäre nehme ich mal an a weiß von der art der tötung nichts näheres

ich bin jetzt nicht mehr ganz drin, aber ich würde sagen:
a stiftet zunächst nur zum toschlag an, weil heimtücke unbekannt
rtpsr. 28I hilft nicht weiter, da nur zurechnung der merkmale des täters ->212
lit. 28II anrechnung der eigenen hagier-> 211

folgt man rtpsr könnte man wohl einen versuch annehmen
allerdings bin ich mir da insgesammt jetzt nicht sicher
dann würde ja die annahme des a, dass b habgierig handelt überhaupt keine rolle spielen, da man ja der literaturansicht folgt

vlt hilft das noch
http://www.jurawelt.com/sunrise/media/mediafiles/14099/skriptmordmerkmale.pdf
Phie
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 11:19:36    Titel:

Dankeschön für die Antwort!
Der Link ist super! Very Happy
Nein, A weiß von der Vorgehensweise des B nichts. Ich geh davon jetzt aber davon aus, dass A weiß, dass B nicht habgierig handelt.
Also prüfe ich A wegen Anstiftung zum Totschlag, komm dann aber auf Anstiftung zum Mord, weil A selbst habgierig war?
hab ich das richtig verstanden?
Und den B bestraf ich dann auch wegen Mord, weil er ja heimtückisch tötete...passt das zusammen?
Phie
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 13:52:10    Titel:

Aber ich schaff es einfach nicht, das in ein Schema reinzupacken... Sad
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 14:01:02    Titel:

genau, jedenfalls nach lit.
Phie
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 20:38:13    Titel:

Ok... irgendwie komm ich mir gerade ziemlich blöd vor, ich schaffs einfach nicht, das zu prüfen... Prüf ich den Totschlag ganz durch und komm dann erst nach der Schuld auf die Habgier?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 20:57:48    Titel:

es gibt da wohl verschiende aufbauweisen
da es aber schon etwas her ist und ich nichts falsches sagen will verweise ich mal auf die literatur
irgendwo müsste es ja aufbauschemeta geben
Phie
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Anmeldungsdatum: 18.03.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 21:41:15    Titel:

Ja ok, danke trotzdem für die Mühe!
Vielleicht hat ja jemand einen Tip, wo ich das Schema herbekommen?! Ich habe schon fast aufgegeben...
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 21:52:53    Titel:

http://www.jura.uni-mainz.de/erb/Bilder_allgemein/28_MM.pdf
teilweise wohl auch erst nach der schuld
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