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Kampfsport
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Brand-Ing
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2009 - 11:33:36    Titel:

Gute Low-Kicks sind in einer Auseinandersetzung eine sehr wirkungsvolle Waffe, da kaum ein Gegner damit rechnet. Zudem sind sie mMn ungefährlicher als wildes gegen den Kopf schlagen ... man kann ja in den Medien lesen, was heutzutage teilweise mit Leuten passiert (vor Gericht), die sich gegen Angreifer zur Wehr setzen. Eine Bein- oder Knieverletzung ist da dann wesentlich günstiger als eine Schädelfraktur oder Schlimmeres.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3984

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2009 - 13:24:13    Titel:

richtig.. selbst im Sparring ist es schwierig, Low-Kicks und Schlagtechniken "auseinanderzuhalten"..

Das mit der Verletzung stimmt auch.. ein Beinbruch ist zwar möglich, denke aber eher geringer Wahrscheinlichkeit.. aber ein gelähmtes Bein beendet quasi den Kampf "ohne" Konsequenzen..
ich z.B. trainiere auch Bodenkampf und da frage ich mich schon recht oft, ob es so vorteilhaft ist, im Ernstfall, wenn man den Gegner in eine Hebel,-Grifftechnik bekommen hat, 10,15min in so einer Position auf die Polizei o.ä. zu warten (bzw. wenn man alleine ist, die dann nicht einmal kommt, weil sie ja nicht gerufen werden konnte ^^).
Strykor
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2009 - 21:14:25    Titel:

Das Thema scheint ja noch immer etwas zu bescähftigen.
Kurzum.
Um auf der Straße effektiv zu sein würd ich Wing Tsun betreiben. Dazu noch sowas wie Muay Thai wo auch die "verbotenen Sachen" Knietritte, Ellenbogen, angewendet werden. Dann gehst du noch deine Knochen abhärten, damit dir sowas wie ein Beinbruch nicht passiert. Dann trainierst du noch etwas BJJ um den Gegner, wenn ihr euch dann mal auf dem Boden wälzt, zuvorkommen kannst.
Wenn der jetzt mehr Erfahrung hat als du, hast du halt Pech.

Was ich sagen will, ist dass du alles brauchst um am Effektivsten zu sein. Alles hat seine Schwachstelle. Mehr kann man zu diesem Thread nicht sagen. Nichts ist vergleichsweise "leicht" zu erlernen, außer diese "Kampfsportarten" wie Krav Maga oder ähnliches, welche aber sicher!! gegen einen trainierten Wing Tsun Kämpfer keine Chance hätte, weil die Schläge einfach schneller und stärker sind.

Such dirn Reflexsport, das bringt am meisten, kannste auch praktizieren wenn du besoffen bist.
Progressive
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Anmeldungsdatum: 30.09.2006
Beiträge: 3984

BeitragVerfasst am: 11 Nov 2009 - 23:16:42    Titel:

die Wing-Tsun Leute bei uns lassen sich nach einmal Training beim Muay Thai nicht mehr blicken ^^
und Bodenkampf wird ja dort glaube gar nicht gelehrt, oder ?

Wing-Tsun finde ich "technisch" nicht schlecht, nur habe ich den starken Eindruck, dass wenn ein Thai-Boxer da einfach "energisch-stumpf" mit simplen Techniken reingeht, er überlegen ist.. kann mir nicht vorstellen, dass dieses schnelle Rumgefammel mit den Händen gegen wuchtige Thai-Angriffe standhalten kann... ???
Dermäx
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Anmeldungsdatum: 19.11.2007
Beiträge: 85

BeitragVerfasst am: 15 Nov 2009 - 23:20:48    Titel:

@progressive
das kann man nicht sagen.
dann hattet ihr anfänger.
Du kannst einen Wing Tsun Kämpfer mit soviel Gewalt und Kraft angreifen wie du möchtest.

Ein Grundsatz im Wing Tsun heißt "Nutze die Kraft des Gegners gegen ihn"
d.h das er mit seiner Technik, soweit er sie kann, deine eigene Kraft zusäzulich gegen dich richtet.

Im richtigen Wing Tsun wird auch der Bodenkampf gelehrt.
Also eine rundum-Sportart oder Selbstverteidigung
500e
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Anmeldungsdatum: 20.01.2007
Beiträge: 347

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2009 - 17:43:37    Titel:

Es gibt nicht das effektivste!!

kommt immer auf die einzelne person an und wie lang er welche Kampfsport schon betreibt... ich selbst finde Jeet Kune Do effektiv was ich auch selbst betreibe Wink
jessy-dog-cat
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Anmeldungsdatum: 11.09.2009
Beiträge: 77

BeitragVerfasst am: 21 Nov 2009 - 12:34:06    Titel:

ich würde auch krav maga, mma (heißt das so?) pder jkd empfehlen.

es kommt aber sicher aufs training an-. so klischeemäßiges karatetraining mit kata-laufen und in die luft stupsen wird nicht viel nützen, wenn du vollkontakt-karate machst, sieht das ganz anders aus
Dipl.Bio_d.NW
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Anmeldungsdatum: 19.03.2009
Beiträge: 616

BeitragVerfasst am: 16 Jan 2010 - 12:52:02    Titel:

JackPower hat folgendes geschrieben:
Hey,
ich spiele auch mit dem Gedanken eine Kampftechnik zu erlernen.
Sie sollte nützlich und anwendbar (was das angeht, scheint z.B. Capoeira ein Witz zu sein) im Falle eines echten Kampfes sein, d.h. falls ich mich zu Wehr setzen oder selbst angreifen muss (Nein, ich bin kein Schlägertyp, trotzdem ist mir beides wichtig). Mache nebenbei noch etwas Kraftsport, wär gut wenn sich das etwas kombiniert.
Momentan denke ich an Kickboxen. Passt das? Muay-Thai wird hier leider nicht angeboten, erscheint mir jedoch auch zu kompliziert.
Gruß


da muss ich jetzt mal in die presche springen... Wink

vorweg: ich würde niemals behaupten, dass capoeira die effektivste kampfkunst ist - zu diesem zweck ist sie auch gar nicht entstanden! ich denke, man muss auch die hintergründe und die entstehung der verschiedenen kampfkünste/kampfsportarten mit in die diskussion einbeziehen. natürlich sind die modernen kampfsportarten, die nur zu diesem zweck entwickelt wurden, und mma "am effektivsten". ich setze das bewusst in anführungsstriche, denn ich denke, das kann man nicht pauschalisieren, da der ausgang eines kampfes von sehr vielen faktoren und auch von der situation abhängig ist. und gerade bei unerwarteten kämpfen (aber nicht nur da, m.m.n. in jedem kampf) spielt auch glück eine nicht unwichtige rolle...

so, nun zum thema capoeira...
wie oben schon gesagt, es ist nicht die effektivste kampfkunst, hat aber auch nicht den anspruch, dies zu sein. ABER: das heißt nicht, dass ein/e capoeirista nicht fähig ist sich zu verteidigen! was laien beim capoeira oft misinterpretieren, ist die tatsache, dass es für das ungeübte auge so aussieht, als würden wir in diesem kreis eine choreographie mit akrobatischen elementen abspulen, bei der man sich gegenseitig nicht berührt - das ist aber ganz und gar nicht der fall Exclamation

[OT] capoeira ist ein kampf unter freunden (nicht auf diese esoterische schiene oder freunde im allgemein üblichen sinne, sondern im sinne von "gleichgesinnte").
man muss es aus der entstehungsgeschichte betrachten... capoeira entwickelte sich vor rund 400 jahren. sklaven, die von afrika nach brasilien verschleppt wurden, war es nicht erlaubt waffen zu tragen oder kampf/selbstverteidigung zu praktizieren/trainiern, außerdem mussten sie alle den größten teil des tages harte körperliche arbeiten verrichten (was hätten sie also davon gehabt, sich gegenseitig weich zu kloppen oder so schnell wie möglich ins reich der träume zu befördern). was den sklaven erlaubt blieb, waren ihre rituellen tänze und die musik. capoeira hat sich also aus der sehnsucht nach freiheit und dem drang sich gegen eine unterdrückung zu wehren - vermischt mit afrikanischen traditionen und musik - entwickelt. so haben die sklaven versucht, kampftechniken (angriffs- und verteidigungstechniken) in den rituellen tänzen vor den augen der lehnsherren zu verstecken (daher auch der kreis, der die "kämpfer" [bei uns heißt es eigentlich spieler] vor ungewollten blicken schützt und die musik, die den spielern den rythmus vorgibt und auch vor gefahren warnt).
dadurch sind etliche sklaven geflüchtet und haben sich im wald zu kleinen (und nach überlieferung später dann auch zu großen) dörfern zusammengeschlossen und mussten sich gegen die sklavenjäger der lehnsherren verteidigen.
selbst nachdem die sklaverei abgeschafft wurde, war capoeira vom staat verboten und entwickelte sich in brasilien zu einer häßlichen untergrundbewegung und einem straßenkampf, der meist in den favelas (ghettos) mit richtig unfähren mitteln und bis zum letzten praktiziert wurde. erst in den 1950ern wurde das capoeira-verbot aufgehoben und durch einen mestre, der anfing, capoeira und seine traditionellen elemente systematisch zu unterrichten und neue elemente, wie eine sehr schnelle spielart mit fokus auf geschwindigkeit, kampf und akrobatik einzuführen.
es haben sich dadurch viele verschiedene spielarten entwickelt, die alle etwas unterschiedlichen regel unterliegen. zudem sind diese regeln keine festen dogmen, sondern werden relativ frei interpretiert, was zu gehörigen unterschieden in der philosophie und der umsetzung in der praxis zwischen verschiedenen capoeira-gruppen der heutigen zeit führt. [\OT]

ich kann also nur für meine gruppe sprechen... bei uns gehören angriffstechniken mit ALLEN körperteilen (nicht nur fußtritte, auch techniken mit knien, armen, händen, ellebogen und dem kopf), ausweichbewegungen (hoher anspruch und gutes training für die reflexe), wurf-, hebel und falltechniken (timing und reaktion), sanfte blocks sowie koordination und akrobatik zum regelmäßigen training. wir trainieren auch mit pratzen und auch mal leichtkontakt mit körpertreffern.
--> ich denke schon, dass man sich als capoeirista durchaus auch auf der straße verteidigen kann, wenn man kein blutiger anfänger mehr ist (aber das gilt ja eh für alle kampfkünste)
beim capoeira trainiert man ausdauer, schnellkraft, haltekraft, sprungkraft, geschwindigkeit, körperspannung, reflexe, beweglichkeit, koordination, timing, rhythmus- und körpergefühl (und in den höheren graduierungen meist nebenbei noch drei instrumente, gesang, eine neue sprache und kultur). und man lernt einen ganzen haufen netter menschen unterschiedlichster nationen, lebensweisen und kulturen kennen, die alle eines verbindet - die liebe zur capoeira... Very Happy

wen es interessiert, der kann sich hier weiter informieren:
http://www.capoeira4all.org/
http://www.capoeirabrasil.de/index.php?id=118
Jay2000
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Anmeldungsdatum: 09.11.2005
Beiträge: 149

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 01:14:36    Titel:

Am effektivsten halte ich reine Selbstverteidigungs-Sportarten. Normalerweise lernt man dabei nicht den Wettkampfrichter zu beeindrucken, sondern den Gegner schnell platt zu machen (mit allen Mitteln inklusive Eier-Treten, Griff die Augen, Finger abknicken/hebeln, etc).

Wenn man dazu noch einen ergänzenden Kampfstil mit Vollkontakt wählt, ist man auch harte Schläge gewohnt und kann entsprechend routiniert ohne "aus allen Wolken zu Fallen (wenn der erste Schlag doch im eigenen Gesicht landet)" reagieren.

Unterm Strich zählt aber wohl die persönliche Erfahrung und Fähigkeiten, egal in welchem Kampfstil (und natürlich die des Gegners). Wink

Greetz Jay
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Anmeldungsdatum: 07.11.2008
Beiträge: 3086

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2010 - 09:21:56    Titel:

Sehe ich ähnlich.

Spezielle SV-Systeme sind exakt für solche Situationen entwickelt worden und bei vernünftigem (also hartem) Training bieten sie die beste Grundlage. Dazu ein Vollkontakt-Kampfsport für Abhärtung und Fitness. Das dürfte so ziemlich das Optimum sein.
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