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Vater von Amokläufer - fahrlässige Tötung?
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Vater von Amokläufer - fahrlässige Tötung?
 
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Geleb
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Anmeldungsdatum: 23.11.2008
Beiträge: 173

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 13:47:55    Titel:

Jurakopf hat folgendes geschrieben:

Mal abgesehen davon wäre ich auch für eine strikte Gesetzesänderung. Waffen dürften überhaupt nur noch von Dienstwaffenträgern mitgeführt werden und ansonsten müssten Mitglieder eines Schützenvereins ihre Waffen im Gebäude des Schützenvereins lagern. Auch dort müssten sie ausreichend gegen unbefugten Zugriff geschützt sein. Schließlich nimmt auch kein Polizist seine Dienstwaffe mit nach Hause.


Dann würden in manchen Schützenhäusern mehrere tausend Waffen liegen im Wert von mehreren hundertausend Euro.

Man hätte also regelrechte Waffenlager, die zudem häufig wegen der Lärmbelästigung auch noch weit außerhalb liegen. Wie will man so etwas absichern? Das ist ja ein lohnenderes Ziel als jede Bank.

Da halte ich die dezentrale Lagerung für sehr viel sicherer.

Im Übrigen bleibt es eine Tatsache, dass das Verhältnis von durch Messer getötete Menschen zu durch Schusswaffen getötete irgendwo bei 1000:1 liegen muss.

Unsere Welt bietet so viele Möglichkeiten Menschen auf alle möglichen Arten zu töten, dass man sich wohl darauf konzentrieren muss, den Willen zum Töten zu unterbinden.
jurist09
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Anmeldungsdatum: 03.03.2009
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: 19 März 2009 - 14:57:22    Titel:

§ 36 WaffG - Aufbewahrung von Waffen oder Munition
(1) Wer Waffen oder Munition besitzt, hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen. [...]

Wurde ja schon von jemandem erwähnt.

Zitat:
Im Übrigen bleibt es eine Tatsache, dass das Verhältnis von durch Messer getötete Menschen zu durch Schusswaffen getötete irgendwo bei 1000:1 liegen muss.

Unsere Welt bietet so viele Möglichkeiten Menschen auf alle möglichen Arten zu töten, dass man sich wohl darauf konzentrieren muss, den Willen zum Töten zu unterbinden.


Bei letzterem will ich dir gar nicht widersprechen, das sehe ich auch so.
Aber dass der Umlauf von Waffen das Problem noch viel größer werden lässt, ist doch offensichtlich. Ebenso offensichtlich sind die Maßnahmen, die man dagegen ergreifen könnte/sollte/müsste.
Der Amokläufer hätte auch mit einer Schere töten können, aber bestimmt nicht 15 Menschen. Jeder Laie kann eine Pistole nehmen und schießen, aber Tim K. konnte auch sehr gut treffen, weil er, ich glaub seit seinem 12. Lebensjahr, im Schützenverein war.

Mir drängt sich die Frage auf, ob es nötig bzw. überhaupt richtig ist, a) Zivilisten ein Werkzeug in die Hand zu geben, dessen einziger Zweck töten und verletzen ist (Gilt auch für jedes Messer, dass sich nicht vornehmlich für die Küche oder zum Schnitzen eignet), und b) einem pubertierendem teenager, der weder vor noch nach dieser Phase emotional so instabil sein wird, den Umgang damit zu lehren.
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