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Nachhil Fe Bezahlung?
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Annki
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Anmeldungsdatum: 20.09.2006
Beiträge: 367
Wohnort: Darmstadt

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:25:27    Titel:

Jo, habs gesagt: Ich bin ja froh, dass es noch Retter dieser Nation gibt Rolling Eyes Razz

Aber wirtschaftlich Denken kann immer noch jeder für sich Wink
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:26:07    Titel:

Tatsächlich finde ich es Wucher, was hier einige (z.B. du) betreiben. Und ja, Höchstpreise wären angebracht (sowie die pflicht den Spaß zu versteuern, die es ja schon gibt, aber an die sich kaum einer hält).

Und richtig ist, dass die Nachhilfe in staatlicher Hand liegen sollte, wie der gesamte Bildungsauftrag.

Mine Einstellung zu dem Thema ist übrigens nur, dass man sich nicht so massiv selbst überschätzen sollte: Man ist eben nicht so viel Wert wie ein Privatdozent an einer Hochschule (der erhält übrigens deinen Stundensatz, Kölner_VWLer; TV-L 14, wenn du nachschauen möchtest)...


Cyrix
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:27:20    Titel:

Annki hat folgendes geschrieben:

Aber wirtschaftlich Denken kann immer noch jeder für sich Wink


"Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht", oder wie?

Was ist denn das für eine Einstellung?


Cyrix
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:28:09    Titel:

cyrix, ruf mal am WE einen Monteur des 24 H Notdienstes eines Markenautohauses an.

Und dann lass Dir mal dessen Qualifikation zeigen und dessen Stundensatz !

hab die Preise so nicht mehr im Kopf, aber mind 100 Euro die Mechanikerstunde zahlt man bei einem VW Händler in BaWü. Am WE und vorort beim Kunden ( z.B. falscher Treibstoff abpumpen, z.B. Diesel wurde statt Benzin getankt ) kostet dann teilweise 130 - 150 Euro, das alles mit Haupt / Realschulabschluss und 3 jähriger Lehre ! ganz ohne akademischen Abschluss !
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:29:02    Titel:

Und dann frage ihn mal, wie viel er selbst erhält. Bitte den Werkstarivvertrag heraussuchen, sonst glaube ich dir kein Wort...

Cyrix
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:30:18    Titel:

das probleme ist, dass die nachhilfe eine spontane reaktion des marktes auf ein zu schlechte bildungsversorgung seitens des staat ist.

Einen privaten Nachhilfemarkt wird es immer geben, und es werden die Preise gezahlt werden zu denen beide Seiten sich einigen können. Es gibt nichts faireres als freiwillige Marktpreise. KEin staatlich festgelegter Lohnt "im gesellschaftichen Konsens" ist so fair, wie die Preise die die Marktteilnehmer untereinander aushandeln.
Wirtschaftsinformatiker
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Anmeldungsdatum: 30.06.2006
Beiträge: 7083

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:31:38    Titel:

cyrix42 hat folgendes geschrieben:
Annki hat folgendes geschrieben:

Aber wirtschaftlich Denken kann immer noch jeder für sich Wink


"Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht", oder wie?

Was ist denn das für eine Einstellung?


Cyrix


ja was willst du dann ? wenn ich zum Bäcker gehe, dann zahle ich auch Marktpreise und nicht das was irgendein Bürokrat in einem Vertrag vorschreibt !

wenn Du Löhne diktieren willst, dann muss man auch Preise diktieren. Warum sollten Schüler / Studenten nicht marktwirtschaftlich denken, wenn doch um sie herum alle Geschäftsleute die etwas verkaufen was die Studenten brauchen, auch marktwirtschaftlich denken ?

dann müsste man Planwirtschaft betreiben, wie in der DDR. Dann darf man auf eine Karre Namens Trabant 10 - 15 Jahre warten
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:32:50    Titel:

Vor allem, weil du ja mit allen Nachfragern verhandelst, und einen fairen Preis, dass jeder dieses Angebot wahrnehmen kann, anbietest... klar.

Was du betreibst, ist eine Verschlechterung der Bildungschancen für Geringverdiener. Nicht mehr und nicht weniger. Du produzierst nur genau die Ungleichheit im Bildungswesen, durch welche sozial schlechter gestellte Kinder benachteiligt werden, für die Deutschland von ALLEN Seiten massiv kritisiert wird!


Cyrix
Kölner_VWLer
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Anmeldungsdatum: 09.08.2007
Beiträge: 1616

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:37:07    Titel:

du gehst immer davon aus, dass "jeder" das angebot wahrnehmen können muss, sonst wäre es moralisch verwerflich.

Dies ist offensichtlich Unsinn, denn es kann sich auch nicht jeder einen Porsche kaufen. Es kann sich noch nicht mal jeder ein Steak für 20€ leisten und dennoch ist das Angebot eines solchen nichts verwerfliches.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24257

BeitragVerfasst am: 27 März 2009 - 23:37:27    Titel:

Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:

ja was willst du dann ? wenn ich zum Bäcker gehe, dann zahle ich auch Marktpreise und nicht das was irgendein Bürokrat in einem Vertrag vorschreibt !


Hat Marktwirtschaft was in der Bildung zu suchen? Soll nur der sich Bildung leisten können, dessen Eltern viel verdienen? Sollen Leute benachteiligt werden, weil ihre Eltern sich das Schulgeld (was nur eine konsequente Folgerung deiner Forderungen wäre) nicht leisten können?

Aber bitte: Wenn es euch um marktübliche Preise geht: Die habe ich angegeben. Und die wurden von Gewerkschaften, die zig Tausende Arbeitnehmer vertreten mit entsprechend großen Arbeitgebern ausgehandelt.

Wenn jemand sich selbst für so wichtig nimmt, wesentlich mehr als diese zu fordern, muss eine wesentliche Überqualifikation nachweisen um so massiv über-tariflich bezahlt zu werden. nun die Frage. Wo ist hier der Nachweis?

Zitat:

wenn Du Löhne diktieren willst, dann muss man auch Preise diktieren. Warum sollten Schüler / Studenten nicht marktwirtschaftlich denken, wenn doch um sie herum alle Geschäftsleute die etwas verkaufen was die Studenten brauchen, auch marktwirtschaftlich denken ?


Dafür gibt es Tarifverträge, die entsprechend ausgehandelt wurden... Und - soweit ich dies sehe - leben wir derzeit nicht in einer Planwirtschaft.


Cyrix
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