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Einkommensverteilung
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Patrick_W
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Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 30 März 2009 - 15:39:22    Titel: Einkommensverteilung

Hallo zusammen,

bin gerade auf die These gestoßen, dass "bei ungleicher Einkommensverteilung der Marktmechanismus nicht zu optimalen Ergebnissen führt".

Mir ist jedoch nicht ganz klar warum das so ist. Wenn die Einkommen gleich verteilt sind, gibt es weniger soziale Unruhen - das ist für mich eine Begründung.

Aber das hat ja nicht direkt etwas mit dem Marktmechanismus zu tun, oder? Kann man sagen, dass ungleiche Einkommensverteilung die Sparquote erhöht und somit Konjunktur und Wachstum schwächt? Weil auf der anderen Seite investieren diejenigen die mehr Geld verdienen, ihre Kohle ja auch in Luxusgüter...

Hat jemand von euch dazu konkrete Fakten?

Grüße

Patrick
Maich
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Anmeldungsdatum: 01.06.2008
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 31 März 2009 - 02:05:45    Titel:

So viele Luxusgüter brauchen die Reichen dann auch wieder nicht. In der Regel wird das überschüssige Geld investiert, sagen wir in Unternehmensanteile. Die Unternehmen benötigen eine Nachfrage für ihre Produkte und wenn diese nicht vorhanden ist, da sie kaum einer bezahlen kann, muss die Produktion zurückgefahren werden.

Weiterhin kann man sagen, dass der Marktmechanismus nicht wirklich funktionieren kann bei einer Ungleichverteilung, da das Geld praktisch monopolisiert wurde, was dem Grundgedanken des Marktes widerspricht, da auf dem Markt ein reger Warenaustausch stattfinden sollte.

Stell dir vor, eine Person hat alles an Geld (was zwar absurd ist, da Geld im Prinzip Schuldscheine sind, die von der Zentralbank neu ausgegeben werden können) und der Wert des Geldes wäre weiterhin anerkannt (was ebenfalls absurd ist, da dann praktisch alle Menschen ohne Geld leben): Es gäbe quasi keine (Geld-)Marktteilnehmer mehr, da nur noch einer etwas kaufen könnte.

LG
Patrick_W
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Newbie


Anmeldungsdatum: 17.03.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 31 März 2009 - 09:45:50    Titel:

Hallo Maich,

danke für die Antwort!

Das Beispiel ist sehr einleuchtend.

Grüße

Patrick
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