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CarlosII
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Anmeldungsdatum: 21.11.2008
Beiträge: 558

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 01:39:37    Titel:

Descartes hat folgendes geschrieben:
Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
nd das mit relativ geringem Engagement und Stipendium von 500€ monatlich (plus Kindergeld, Zuschüsse von den Eltern und eigene Erträge also mehr als genug für Wohnung, Stuidum und teures Auto).


heftig. Wie man so leicht an soviel Schotter kommt.

Einerseits bewundere ich Deine Entscheidung, dass Dir deine Leidenschaft bzw. Berufung wichtiger ist, andererseits denke ich, dass so wirklich nur jemand denken kann, der noch nie mit Geldproblemen konfrontiert war

ich könnte mir sowas nicht vorstellen. Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt und kann einem vieles leichter machen bzw. erst ermöglichen


Na ja, aber erwartest du tatsächlich ein Einkommen von 2500-3000€ netto? Das sind (denke ich) auch Beträge, an die nur die besseren Infos etc. drankommen. Das können die (sehr guten) Geisteswissenschaftler auch bekommen (das sind zwar wenige, aber möglich ist es definitiv). Das Risiko der geringen Leistungen im Studium in einer technischen Richtung aus Desinteresse ist also ungefähr genauso hoch wie das Risiko eines geringen Einkommens bei hohem Engagement und gutem Abschluss im Bereich der Geisteswissenschaften. Es kommt auf dasselbe heraus und ich habe mit der zweiten Option noch eine Menge Spaß und persönliche Bereicherung. Wink
In dem Falle ist eiskalte Logik genauso hilfreich wie Leidenschaft für das Fach, denke ich.

Liebe Grüße
Descartes


Eiskalte Berechnung, du bist schlimmer als jeder BWLer


Ich würd Medizin machen, die günstige Ausbildung in D genießen und dann nach Norwegen, Großbritannien, USA etc.

Bei ersteren kann man sogar aus D übers Wochenende hinfliegen und sich gut was dazuverdienen, das können Kalle und Schorsch nicht.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 02:55:05    Titel:

Zitat:
Die Mehrzahl der Ärzte verdient doch gar nicht so gut.


Als ob die Ärzte wirklich am Hungertuch nagen würden. In Anbetracht ihres Arbeitspensum und ihrer Ausbildungsdauer ist ihr verdienst manchmal doch nicht ganz berauschend aber die aller aller wenigsten Ärzte müssen sich letzten Endes mit weniger als 2000 Euro netto zufrieden geben, wovon man schon sehr gut leben kann. Vor allem die niedergelassenen Ärzte können viel jammern, obwohl die oft hohe 4 oder sogar 5 stellige Beträge im Monat verdienen. Davon sind noch einige Ausgaben zu decken aber man kann durchaus schonmal mit seinen 3500 oder über 4000 Euro netto im Monat rechnen. Wenn man bedenkt dass die meisten in der Regel so mit 1500-1800 Euro netto im Schnitt nach Hause gehen, ist das schon richtig ordentlich.

Zitat:
Mit dem "Zeit für die Familie", kann ich nur auch ein beispiel nennen, mein vater kam mit 18 Jahren alleine nach Deutschland aus Afrika, hat hier sein Diplom gemacht und konnte dann als Diplom Ingenieur bei Siemens einsteigen, hat sich so hochgearbeitet bis ins Management,und konnte nun mit 52 Jahren aufhören zu arbeiten, war in allen Ländern der Welt, von Dubai bis Australien und Japan. Ein Arbeitstag fing vllt um 6Uhr an und endete um 22 Uhr, da war mit Familie natürlich nciht viel dabei, aber nun ist er 52 und hat alle Zeit der Welt das Geld auszugeben.


Was ist eigentlich, wenn man mit 40 oder 50 sterben sollte,dann hat es sich ja nicht wirklich gelohnt oder?

Zitat:
ja teilweise.

Mancher Schorsch ist auf Kurzarbeit, arbeitet 3 Tage a 8 Stunden ( mit bezahlten Pausen dazwischen ) auf Schicht und kassiert für 2 weitere Tage auch noch fett Kurzarbeitergeld.

So kommt ein IG Metall oder IG Chemie Schichter anfang 20 zwar nicht mehr auf IT Projektleitergehälter, aber durch nur 3 Tage Schicht hat der dann schon ein Nettogehalt was ein ein gutes IT Mittelständler Gehalt für einen GUTEN MINT Absolventen mit 1 - 2 Jahren Berufserfahrung herankommt !

und das für nur 3 Tage locker arbeiten die Woche ! 4 Tage frei, das auf Kosten der Solidargemeinschaft


blablabla

Zitat:
wie sieht die alternative aus???

Einen weniger gut bezahlten job bei dem ich anstatt 22 uhr um 18uhr nachhause kommen und par std mehr habe in denen die Kinder wahrscheinlich eh i.wo unetrwegs sind und was weis ich, und dann mit 60 oder später in Rente gehen und danach von einer migrigen Rente leben??ist auch blöd oder???


Ich finds irgendwie etwas lächerlich wenn man sein Leben in Bezug auf die eigene Situation in über 40 Jahren ausrichtet. Viele denken ja, Geld ist das Wichtigste, andere sagen, Zeit ist das Wichtigste in unserem Leben. Es werden sich immer wieder Möglichkeiten ergeben Geld zu verdienen oder zu verlieren aber verschwendete Lebenszeit kehrt niemals zurück.

Und wenn man den Spaß den man privat haben kann, derart extrem vom Geld abhängig macht, dann sollte man sich mal überlegen, ob man nicht etwas planlos ist.

Ich persönlich hätte lieber einen normalen Job mit 38 Stunden in der Woche der mir wirklich gefällt und die meiste Zeit Spaß macht. Dann könnte ich auch mit einem Gehalt von z.B. 1300-1500 Euro netto leben.

wenn ich um 4 oder 5 zuhause wäre, dann wären das MEINE 5-6 Stunden die ich mehr am Tag hätte.Im Prinzip wären das dann auch MEINE 8 Stunden auf der Arbeit, weil ich ja eigentlich gerne hingehen würde.

Und wer sagt,dass hier überhaupt noch jemand seine volle Rente bekommen wird? Wenn man alt ist, wird man es bereuen, nicht vorgesorgt zu haben aber erstmal weiß man gar nicht, ob man tatsächlich über 67 wird, zweitens kann noch alles Mögliche passieren, Weltkriege, Hunger,Massensterben,Umweltkatastrophen, Das es immer so mit unserer Republik weitergehen kann und wird ist ein Trugschluss. Und wer weiß ob es dann noch was zu bedeuten hat, ob man viel in die Rentenversicherung eingezahlt hat oder viel Geld auf seinem Konto auf die hohe Kante gelegt hat?

Zitat:
Einerseits bewundere ich Deine Entscheidung, dass Dir deine Leidenschaft bzw. Berufung wichtiger ist, andererseits denke ich, dass so wirklich nur jemand denken kann, der noch nie mit Geldproblemen konfrontiert war


Was heißt denn in diesem Fall Geldprobleme? Sich kein Eigentumshaus in der Stuttgarter Innenstadt leisten zu können, nicht in einem Audi A6 zu sitzen oder 15 mal im Monat die Edelnutte zu bestellen sind für mich keine Geldprobleme. Geldprobleme hätte man erst,wenn man sich davon abhängig macht, das alles haben zu müssen.

Der eine muss seinen frustrierenden Stressjob durch schnelle Wagen, teure Anzüge und Konsum kompensieren, der andere, der wird diesen Ausgleich allein durch seine Arbeit bekommen und kann dann mit der aufgrund von Geldmangel eingeschränkten Freizeitgestaltungsmöglichkeiten leben.
Celtic-Tiger
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Anmeldungsdatum: 04.08.2008
Beiträge: 2079

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 07:14:46    Titel:

Mein Gott, mein Gott, jetzt geht das wieder los...... Rolling Eyes
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 07:16:57    Titel:

Man sollte es doch bitteschön Jedem selbst überlassen, ob er gerne 12 Stunden am Tag arbeiten möchte oder nicht. Gerade im Bereich der Akademiker gibts ja nicht selten Menschen, die in ihrer Arbeit die Erfüllung finden und das nicht unbedingt ungerne tun...

Das Scheinargument "Und wenn man mit 40 stirbt" ist keines. Natürlich kann man mit 40 in die Kiste hüpfen und hat dann nichts von seiner Kohle gehabt. Es ist aber mindestens genauso wahrscheinlich, dass man weit über 67 wird bzw. sich eben tatsächlich schon mit Mitte 50 zur Ruhe setzen kann. Und dann wird sich vor allem der umschauen, der von seinen 1800 Netto kaum was beiseite gelegt hat...

Für dich ist möglicherweise die Situation im Alter noch sehr fern und vollkommen unwichtig. Andere Menschen denken da anders und ich halte es für ziemlich vermessen darüber zu urteilen...

Und weil ehrlich:
Von seinem Gehalt nichts für die Rente beiseite zu legen, weil man vorher durch Weltkrieg, Hungersnot, Autounfall oder ähnliche Dinge sterben kann, halte ich für ziemlich dämlich. Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden...

Ich werde jedenfalls lieber heute ein wenig mehr arbeiten und dafür im Alter kürzer treten, als es andersherum zu machen...

Denn es besteht auch die (geringe) Chance, dass man 100 wird. Und 35 Jahre ausschließlich von Grundsicherung zu leben, kann die Erfüllung auch nicht sein...
Descartes
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Anmeldungsdatum: 22.01.2008
Beiträge: 1924

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 16:08:04    Titel:

CarlosII hat folgendes geschrieben:
Descartes hat folgendes geschrieben:
Wirtschaftsinformatiker hat folgendes geschrieben:
Zitat:
nd das mit relativ geringem Engagement und Stipendium von 500€ monatlich (plus Kindergeld, Zuschüsse von den Eltern und eigene Erträge also mehr als genug für Wohnung, Stuidum und teures Auto).


heftig. Wie man so leicht an soviel Schotter kommt.

Einerseits bewundere ich Deine Entscheidung, dass Dir deine Leidenschaft bzw. Berufung wichtiger ist, andererseits denke ich, dass so wirklich nur jemand denken kann, der noch nie mit Geldproblemen konfrontiert war

ich könnte mir sowas nicht vorstellen. Geld allein macht nicht glücklich, aber es beruhigt und kann einem vieles leichter machen bzw. erst ermöglichen


Na ja, aber erwartest du tatsächlich ein Einkommen von 2500-3000€ netto? Das sind (denke ich) auch Beträge, an die nur die besseren Infos etc. drankommen. Das können die (sehr guten) Geisteswissenschaftler auch bekommen (das sind zwar wenige, aber möglich ist es definitiv). Das Risiko der geringen Leistungen im Studium in einer technischen Richtung aus Desinteresse ist also ungefähr genauso hoch wie das Risiko eines geringen Einkommens bei hohem Engagement und gutem Abschluss im Bereich der Geisteswissenschaften. Es kommt auf dasselbe heraus und ich habe mit der zweiten Option noch eine Menge Spaß und persönliche Bereicherung. Wink
In dem Falle ist eiskalte Logik genauso hilfreich wie Leidenschaft für das Fach, denke ich.

Liebe Grüße
Descartes


Eiskalte Berechnung, du bist schlimmer als jeder BWLer



Wenn dir reine Logik nicht gefällt und du Leidenschaft für ein bestimmtes Fach nicht nachvollziehen kannst, solltest du dich in diesem Thread nicht so lautstark über jemanden auslassen, der nicht aus reiner Geldgier studiert. Rolling Eyes
2533neu
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Anmeldungsdatum: 14.04.2009
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 18:43:10    Titel:

erstmal wieder vielen Dank für die zahlreichen Antworten, ich persöhnlich finde die Antwort von xmisterDx richtig gut, da es doch wirklich jedem seine entscheidung ist wieviel er arbeiten und verdienen will, für den einen ist Geld zweitrangig, für mich eröffnet Geld völlig neue Wege und steht an erster Stelle.

Genausogut wie ich mit 40 sterben kann, kann jeder andere mit 40 sterben, nur wie soll man das vorher absehen. Ich kann nciht von meiner Lebenserwartung auf meine Berufung schliesen, vllt werde ich auch der älteste Mensch und sterbe mit 135 oder sonst was, also finde ich dieses Argument auch etwas schwach, weil keiner im Vorraus absehen kann was passieren wird und ich denke Geld wird in keiner Zeit der Welt schaden, egal ob man in einer Luxusgüterkonsumgesellschaft oder in einer von Sozialempfängern geprägten Gesellschaft lebt ist es das Geld das regiert (für mich !!!)!

Das ist meine persöhnliche Meinung, klar gibt es andere die ihre Familie in den vordergrund stellen, oder andere die weder das eine noch das andere an erster Stelle stehen haben, aber meine Meinung habe ich mir eben aus persöhnlichen Erfahrungen selbst gebildet und diese erscheint mir (für mich) auch die sinnvollste...

Wieso ist es Planlos den privaten Spaß von Geld abhänig zu machen???

Für mich sind fast jeder "spaß" geldabhänig, sei es jemandem eine Freude zu machen, etwas zu unetrnehmen oder einfach eigene Wünsche zu erfüllen!!!Lebenszeit ist nicht verschwendet wenn man in dieser die Zukunft für sich und seine Familie sichern kann oder ?!?!
Natürlich ist spaß auch=Zeit mit der Familie zu verbringen, das ist natürlich nicht mit Geld bezahlbar, aber man muss für sich selbst wissen was seine Ziele sind und da wird es immer das ein oder andere geben das benachteiligt oder vernachlässigt wird !!!
<ass_könig
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Anmeldungsdatum: 19.01.2008
Beiträge: 349

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 19:15:30    Titel:

Studier International Business in Maastricht.

Die sind echt gefragt, da machste deinen Abschluss und kriegst mit nem Master locker flockig 4000 € netto als Einstiegsgehalt (open end!).
Ist ja ein internationaler Studiengang, man macht Praktika in den USA, in China, Indien und knüpft dadurch echt viele Kontakte.
Dadurch ist man vor allem in den USA sehr gefragt, wenn du jetzt anfängst zu studieren dann ist grad wieder ne Boomzeit, da hat man echt gute Chancen mit nem International Master, vor allem wenn man German Native Speaker ist. Gerade unser Maschinenbau wird dann wieder kräftig anziehen und da braucht man halt Leute die zwischen den Firmen beraten.
Vor allem Business Consultants alá McKinsey sind dann wieder on the top.

Gut die Nachteile sind bekannt: sehr hoher Workload, buisness meetings round the world
und man muss auch damit fertig werden, dass man mal eben 100 Mitarbeiter aufgrund von Rationalisierung die man angeordnet hat, entlassen muss

Musst dir halt überlegen ob das was für dich wäre.
bimbo_nr_1
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Anmeldungsdatum: 16.09.2007
Beiträge: 1011

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 21:35:04    Titel:

Zitat:
Das Scheinargument "Und wenn man mit 40 stirbt" ist keines. Natürlich kann man mit 40 in die Kiste hüpfen und hat dann nichts von seiner Kohle gehabt. Es ist aber mindestens genauso wahrscheinlich, dass man weit über 67 wird bzw. sich eben tatsächlich schon mit Mitte 50 zur Ruhe setzen kann. Und dann wird sich vor allem der umschauen, der von seinen 1800 Netto kaum was beiseite gelegt hat


Ich sag ja gar nicht,dass man gar nicht an seine Zukunft denken soll aber man sollte sich mal überlegen,dass 35-45 Jahre eine seeeeehr lange Zeit sind, wenn man dafür fast den ganzen Tag arbeitet, für einen Job der einen eigentlich nur als Broterwerb dienen sollte.

Zitat:
Und weil ehrlich:
Von seinem Gehalt nichts für die Rente beiseite zu legen, weil man vorher durch Weltkrieg, Hungersnot, Autounfall oder ähnliche Dinge sterben kann, halte ich für ziemlich dämlich. Aber auch das muss jeder für sich selbst entscheiden...


Ich halt es nicht für dämlich, ich halte es eher für eine Frage der Art und Weise, wie man sein Leben zu führen gedenkt.Wenn man über 60 ist, ist man über 60,dann gibt es keinen Weg mehr zurück. Das Leben kann dann mit dem ganzen Geld echt schön sein aber 10 Jahre nach der Rente kann alles mögliche außer tot auf einen zukommen. Vielleicht stirbt die eigene Frau, die Kinder sind sehr von einem entfremden, kommen kaum zu Besuch und man kennt sie eigentlich kaum, weil man ja nie da war, als sie noch bei einem im Haus lebten. Und mal abgesehen von solchen Dingem. Was ist mit der Gesundheit? Was ist wenn man mit anfang 60 Darmkrebs bekommt und erstmal einen künstlichen Darmausgang verlegt bekommt und dann wahrscheinlich niemals länger als 3 Stunden durchpennen kann. Meinem Englischlehrer erging es z.B. so, im Alter hat sich sein Gesundheitszustand verschlechtert und diese Reise die er immer machen wollte, als er jünger war, kann er heute niemals antreten.

Im Alter kann man auch rüstig und fit sein aber wenn man vorher 35-40 Jahre wie ein Blöder jeden Tag geschuftet hat und der ganze Stress auf einen zukommt. Das kann sich auch auf die Gesundheit im Alter auswirken.

Das ist auch einer der Gründe warum Frauen älter werden und gesünder leben. Sie verdienen meist nicht soviel,dafür haben sie häufiger Zeit, an ihren Beziehungen mit Freunden und der Familie zu arbeiten, was ihnen auch eine jede Menge Kraft ,später im Alter gibt.

Zitat:
Denn es besteht auch die (geringe) Chance, dass man 100 wird. Und 35 Jahre ausschließlich von Grundsicherung zu leben, kann die Erfüllung auch nicht sein...


Schonmal an die demographische Entwicklung gedacht? Man nimmt so viele Entbehrungen auf sich aber letzten Endes kann einem trotzdem niemand garantieren, ob man im hohen Alter so viel mehr als die Grundsicherung bekommt.

Und wenn ich halbwegs rüstig als Rentner bin, kann ich nebenbei auch noch etwas dazu verdienen. Das machen viele Rentner. Wenn mir das nicht mehr möglich ist, dann ist das viele Geld auch kein großer Trost dafür,dass man alt und klapprig wird und seine Zeiten in Saft und Kraft nicht angemessen ausgenutzt hat.

Zitat:
Ich kann nciht von meiner Lebenserwartung auf meine Berufung schliesen, vllt werde ich auch der älteste Mensch und sterbe mit 135 oder sonst was, also finde ich dieses Argument auch etwas schwach, weil keiner im Vorraus absehen kann was passieren wird


Das ist doch mein Argument, niemand kann irgendwas absehen, nicht 5 Jahre, nichtmal 1 Jahr in die Zukunft.Zu sehen was in 40 Jahren ist, ist daher ganz ausgeschlossen. Aber wenn du viel Stress hattest und hart arbeiten musstest bzw unzufrieden bist,dann wird sich das meistens auf deine Lebenserwartung und deine Gesundheit im Alter auswirken. Das ist zumindest wahrscheinlich.

Zitat:
Wieso ist es Planlos den privaten Spaß von Geld abhänig zu machen???


Ich finde es stimmt schon,dass es so ist. Okay, wenn du davon abhängig bist, jedes Wochenende (Falls du denn am Wochenende überhaupt so viel Zeit haben solltest)300-600 Euro auszugeben, dann ist das eben deine Sichtweise.

Aber nur weil eine Sektflasche 10 mal so teuer ist, schmeckt sie nicht 10 mal so gut. Aber als Schüler hatte ich auch ein schönes Leben und hatte vielleicht 50-100 Euro im Monat für private Vergnügungen. Da hat es bei schönem Wetter gereicht, sich einen Schlafsack zu schnappen, aufs Fahrrad aufzusatteln, einen Grill ,etwas Bier und ein paar Würstchen mitzunehmen und man hatte mit seinen Kumpels ein lustiges Wochenende. Wenn man sich etwas mehr mühe gemacht hätte, bräuchte man nichtmal einen Grill zum braten und hat
sich eine provisorische Feuerstelle gebastelt.

Da sollte es doch möglich sein, mit einer normalen 35-40 Stundenwoche und einem gewöhnlichen Verdienst auch seinen Spaß zu haben. Man muss nicht in Lumpen rumlaufen, kriegt genug zum leben, kann ein bischen was zur Seite zu legen fürs Sparen und für Versicherungen und hat trotzdem schonmal seine 300 Euro im Monat .

Und falls man später doch mehr Geld will, es gibt bei vielen Studiengängen doch noch einige Weiterbildungsmöglichkeiten, Kurse,Masterstudiengänge usw. Darum kann man auch nicht sagen, wer mit anfang bis Mitte 20 ein Sozialpädagogikstudium beendet hat, bei dem ist ein Leben in Armut und Elend vorprogrammiert.

Man kann ja immer noch im Nachhinein Kompromisse eingehen. Aber zumindest hat man seinem Traum nachgehangen und es versucht.
xmisterDx
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7572

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 21:45:37    Titel:

Es ist die Entscheidung jedes Einzelnen und jeder Einzelne muss mit diesen Konsequenzen leben...

Wie gesagt, ich kann mit 40 inne Kiste springen, dann hätte ich lieber mehr leben und weniger arbeiten sollen. Ich kann aber auch 90 werden und ärgere mich dann, weil ich zuviel gelebt und zu wenig gearbeitet habe und mit ner mickrigen Rente vegetieren muss...

Ich könnte zum Beispiel auch mit 55 ne blöde Krankheit kriegen und ärgere mich dann, dass mir in der Rente 12 Jahre Einzahlung fehlen. Hätte ich bis 55 mehr gearbeitet, dann könnte ich mich mit dieser Krankheit zur Ruhe setzen und meinen Lebensabend abgesichtert genießen. Ganz im Gegensatz zur mickrigen Rente, die ich kriegen, wenn ich 12 Jahre vor Schluss aus dem Berufsleben ausscheide...

Das Problem ist, dass Niemand weiss, welches Schicksal ihn ereilen wird. Und daher halte ich dein Predigt, in der du deinen Weg als den einzig Wahren präsentierst, für absoluten Schwachsinn...

Wenn du gerne heute leben und im Alter zurückstecken möchtest, dann tu das bitte. Aber ernenne mich gefälligst nicht zum Vollidioten, weil ich einen anderen Weg zu gehen gedenke. Denn genau das tust du hier...

PS:
Und auch Statistiken nützen in solchen Fällen überaupt nichts, denn sie gelten NIE für den Einzelfall. Das Wissen, dass beispielsweise 90% aller Raucher nicht älter als 70 werden hilft mir wenig, denn ich weiss davon immer noch nicht, ob ich möglicherweise zu den 10% gehören, die trotz Rauchens weit über 70 werden. Wie unser ehemaliger Bundeskanzler Schmidt zum Beispiel. Der ist starker Raucher und mittlerweile 91...
Nach deiner Logik hätte er sein komplettes Geld mit 60 verjubeln sollen, weil er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht das 61. Lebensjahr erreichen könnte...

Das Leben funktioniert nicht nach Statistiken, es ist individuell und nicht planbar...
Serenada
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Anmeldungsdatum: 06.04.2009
Beiträge: 200

BeitragVerfasst am: 15 Apr 2009 - 22:30:02    Titel:

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Zuletzt bearbeitet von Serenada am 18 Feb 2015 - 21:30:09, insgesamt einmal bearbeitet
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