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Sprache in Ost und Westdeutschland
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cara1988
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Anmeldungsdatum: 29.03.2009
Beiträge: 29

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2009 - 11:36:32    Titel:

Dankeschonmal für die vielen tollen Beiträge, leider aber weiß ich immer noch nicht wie ich dieses Referat aufbauen bzw gliedern soll???

Könntet ihr mir da vlt auch nochmal helfen???

hab keinen richtigen überblick und ich google und suche und lese schon seit std....
oberhaenslir
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Anmeldungsdatum: 20.09.2007
Beiträge: 781

BeitragVerfasst am: 16 Apr 2009 - 21:58:51    Titel: Mit dem Mauerfall ist das DDR-Standarddeutsch verschwunden

.

Mit dem Mauerfall ist das DDR-Standarddeutsch praktisch verschwunden.

Die neuen Bundesländer übernahmen umgehend das deutschländische Standarddeutsch, welches gleichberechtigt neben dem deutschschweizerischen und dem österreichischen Standarddeutsch steht.

.
Interloper
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Anmeldungsdatum: 17.02.2009
Beiträge: 96
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 17 Apr 2009 - 12:25:46    Titel: Re: Mit dem Mauerfall ist das DDR-Standarddeutsch verschwund

oberhaenslir hat folgendes geschrieben:
Mit dem Mauerfall ist das DDR-Standarddeutsch praktisch verschwunden.


Das klingt ja beinahe, als wäre es eine eigene Sprache, dabei sind viele Begriffe nur verdeutscht worden (was nicht immer gut klang). In Deutschland unterscheide ich zwischen dem Hochdeutsch

(„Hoch“ bezeichnet seitdem im allgemeinen nichtsprachwissenschaftlichen Sprachgebrauch nicht mehr die regionale Verortung gegenüber dem niederdeutschen Raum, sondern die Stilhöhe, den Vorrang einer „Hochsprache“ der nationalen Kunst und der Kultur gegenüber der Volkssprache mit ihren regionalen und klassenspezifischen Ausprägungen. Dies zeigt sich auch in den Begriffen bundesdeutsches Hochdeutsch und Schweizer Hochdeutsch, die österreichische Variante nennt man österreichisches Deutsch. Quelle: Wikipedia)

...und den regionalen Dialekten.
Und von wegen tot, es gibt sehr wohl Begriffe, die in den gesamtdeutschen Sprachschatz aufgenommen wurden. Zum Beispiel "urst" = unglaublich, wahnsinnig Wink Ich benutze es heute noch manchmal und kann mich nicht dagegen wehren Rolling Eyes
leilasavane
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Anmeldungsdatum: 14.12.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Dortmund

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2009 - 22:37:55    Titel:

Mir fiel auf, dass im Osten permanent der possessive Dativ gebraucht wird. Beispiel: dem Lehrer sein Stuhl, der Mutter ihre Arbeit u.s.w.
Während dies Form in den alten Bundesländern eher den niedrigeren Bildungsständen (außer natürlich in Dialekten) zugeordnet wird, bedient sich in den neuen Bundesländern jede Bildungsschicht dieser sprachlichen Besonderheit. Meine Freundin aus Leipzig ist sogar Lehrerin und sie spricht genauso!
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 - 09:32:26    Titel:

Die Frage ist doch eher, WAS genau Du untersuchen sollst. Dialekte mit spezieller Grammatik ? Wohl eher nicht. Ich wuerde mal eher Unterschiede im DDR- gegen das Westvokabular herausarbeiten, also
im Osten :
+ sowj. Woerter : Soljanka, Kosmonauten
+ Woerter aus dem soz. Alltag : SeRo, Jugendweihe
+ 'Slang' : urst = klasse, Knast = Hunger
...

Im Westen :
+ Engl. Woerter, Werbeslogans, Filmzitate, ...
tawano2
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Anmeldungsdatum: 25.04.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 25 Apr 2009 - 11:12:49    Titel:

Falls noch benötigt ein paar Sachen aus meiner Erfahrung -

Ost: Ersetzen von 'zu' durch 'nach'
z.B. Ich geh nach Aldi oder die verschärfte Version
Ich geh nach Aldi hin
West: ich geh zu hause (zumindest meine Erfahrung)

Klassische Ostwörter und alte Assoziationen:
Broiler - Hänchen; Aktuelle Kamera - Fernsehnachrichten; Spartakiade - Olympiade/Bundesjugendspiele; Polylux - Overhead-Projektor; Polysterol - Styropor

Dann die Zeitangabe:
14:45
w: Viertel vor 3
o: Dreiviertel 3

15:15
w: Viertel nach 3
o: Viertel 4

Und moderner Ostslang wie:
Bierkasten - niemals Bierkiste - auch wenn es offensichtlich Kisten sind
Assoziation von Bier aller Art mit Sternburgbier -> Sterni
'Brause' für alle arten von Fruchtgetränken - von Fanta bis Orangensaft
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