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Textgebundene Erörterung
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smerf
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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 19 Apr 2009 - 15:36:29    Titel: Textgebundene Erörterung

Hallo.
Unser neues Thema ist die textgebundene Erörterung.
Nu sollten wir zum ersten Mal eine schreiben und ich bin mir noch ein wenig unsicher.
Ich würde mich über euer Komentar sowie Hilfe, also Verbesserungsvorschläge freuen.
Smile Smile
Im Voraus vielen Dank!
PS: In der Kopie die wir bekommen hatten stand lediglich 12/2009 darunter, ich wusste nicht genau was das nu sein sollte Very Happy
Vllt die Woche??





„Stoned vor dem Schirm“, so der Titel eines Artikels in „Der Spiegel“ vom 12/2009 von Jürgen Dahlkamp.
Er umfasst die Problematik der Computersucht und die daraus möglichen Folgen.

Jürgen Dahlkamp stellt das Problem der Sucht anhand vieler Argumente dar.
Studien zeigen, dass Online-Rollenspiele stark in das Leben der Spieler eingreifen.
Davon betroffen sind vor allem Jugendliche im Alter von 15 Jahren, die in der realen Welt keine Anerkennung bekommen, keine Erfolge erzielen oder in schlechten Verhältnissen leben.
Er schreibt, dass diese Teenager meist die Lage nicht einschätzen können und somit in eine Sucht verfallen, die aber von den Kassen als solche nicht anerkannt wird, da die wissenschaftlichen Beweise fehlen.
Jürgen Dahlkamp bezieht sich auf viele Fakten die er von verschiedenen Studien heranzieht. Diese wurden von Instituten, wie z.B. dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachen durchgeführt und stellen die Problematik dar, die der Autor veranschaulichen möchte.
Des Weiteren verwendet Dahlkamp konkrete Beispiele aus Hilfeforen, in denen Betroffene über ihre Situation sprechen und einen Ausweg suchen.
Somit setzt er Fakten- und Autoritätsargumente im Wechsel ein.
Die Sprache des Verfassers ist einfach und man findet einige Elemente der Jugendsprache vor, wie z.B. „Glotze“, „pauken“ oder „zocken“.
Daraus geht hervor, dass die Zielgruppe nicht nur Erwachsene, sondern auch Jugendliche sind. Er will mit seinem Artikel erreichen, dass die Gefahr allen bewusst wird und man somit der Problematik entgegenwirken kann.

Meiner Meinung nach, ist Jürgen Dahlkamp diese Darstellung gut gelungen, da man durchgehend weiß, welche These er vertritt.
Des Weiteren verwendet er passende Argumente, die seine Meinung überzeugender machen.
Die herangezogenen Zahlen „schocken“ den Leser eventuell.
Dadurch wird die ernste Lage noch deutlicher und Betroffene finden sich vielleicht selbst in dem Dargestellten wieder.
Somit kann ich sagen, dass der Artikel mich sowohl stilistisch, als auch inhaltlich überzeugt hat.
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
Wohnort: Bin nicht mehr hier,

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 - 09:00:03    Titel:

Hey.

Ich schreibe nur kurz, da ich an die Arbeit muss, aber vielleicht hilft ja noch jemand.

Es ist natürlich schwierig, eine textgebundene Erörterung zu beurteilen, wenn man den Text nicht kennt, aber leider kann ich jetzt nicht nachsehen. Macht nichts.

12/2009 heißt: Zwölfte Ausgabe im Jahr 2009. "Vom 12/2009" ist kein korrektes Deutsch, und dabei ist es fast egal, was diese Angabe bedeutet. Bei Namen (dialektal: vom Hans Wurst) und Wochentagen (vom Mittwoch) wäre es richtig, sonst nicht.

Dein erster Satz ist kein Satz. Der erste Satz einer Erörterung sollte immer der Basissatz sein:
Im Spiegelartikel "Stoned vor dem Schirm" von J. Dahlkamp (Der Spiegel 12/2009) geht es um ...
Oder: Der Artikel ... handelt von ...
Vielleicht auch: ... beleuchtet die Problematik.

Merkkästchen
Zitat:
Basissatz: Textsorte, Titel, Autorname, Erscheinungszeit, Thema


Obwohl Du das so schön schreibst, weiß ich nicht, welche These Herr Dahlkamp vertritt. Deine Aussage dazu:
Zitat:
... stellt das Problem der Sucht ... dar.
... dass O-R stark in das Leben ... eingreifen.
... die Lage nicht einschätzen können ...
... stellen die Problematik dar, die der Autor veranschaulichen möchte.


Es wäre hilfreich, wenn Du referieren würdest, was Dahlkamp als "das Problem der Sucht" oder "die Problematik" sieht, wie etwas in jemandes "Leben eingreift", welche "Lage" jemand nicht "einschätzen" kann. Wenn ich den Spiegelartikel nicht gelesen habe, weiß ich nach Deiner Erörterung nicht, worum es eigentlich geht. Es wäre besser für mich, nur den Spiegelartikel zu lesen.

Also, Merkkästchen:
Zitat:
Sag, was Sache ist und vermeide Leerformeln.


Und das heißt: Sag, was Dahlkamps These ist!
Sag, was Dahlkamps Argumente sind!
Sag, worin Dahlkamp das Problem sieht!

Du kannst Dir z.B. vorher im Text These und Argumente markieren oder rausschreiben, aber am besten mit dem Vermerk: "These", "Argument 1" etc.

Mal eine Frage an Dich:
Musst Du Dich in einer textgebundenen Erörterung nicht mit dem Text auseinandersetzen? Du hast, oder wolltest bisher nur referieren.

Leider muss ich los. Viel Erfolg noch.
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
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BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 - 09:15:56    Titel:

Hab mir den Artikel doch mal durchgelesen - eine reine Arbeitsvermeidungsstrategie!

Nicht nur für die Länge des eigentlichen Artikels, sondern überhaupt ist Deine Erörterung ziemlich kurz. Aber das liegt daran, dass Du Dich nicht mit dem Text auseinandergesetzt hast (s.o.).

Dahlkamp sagt, was das Problem ist usw.
Eine These wird hier auch deutlich, aber ich glaube, Du musst Dir klar machen, was "These" und "Argument" überhaupt ist - generell und in Dahlkamps Artikel.
smerf
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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 20 Apr 2009 - 16:13:44    Titel:

hey.
erst mal danke für die hilfe.
also ich wollt nur sagen, dass ich mich mit dem text sehr wohl beschätigt habe. nur hab ich nie so etwas geschrieben war das erste mal, des weiteren bin ich nich wirklich ein ass in deutsch.
da wir bald ne arbeit schreiben hab ich mich mal wirklich rangesetzt.
hm anscheinend hat es nicht geklappt.
trotzdem danke
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
Wohnort: Bin nicht mehr hier,

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2009 - 09:09:33    Titel:

Hey, smerf.
Du musst Dich nicht verteidigen! Ich denke schon, dass Du Dich mit dem Text beschäftigt hast. Aber bedenke: Textgebundene Erörterung ist eine der schwierigsten Aufgaben - und eine der besten Vorbereitungen für's Studium, überhaupt für's Leben! (Wär ich Graf Zahl, würd's jetzt blitzen!)

Leerformulierungen kommen auch nicht so selten vor, weil man als Schreiber den Text ja kennt. Für den Leser musst Du allerdings möglichst konkret bleiben, d.h. sagen, was Sache ist.
Wenn der Autor ein Problem sieht, nenn es.
Wenn der Autor Folgen nennt, schreib sie auf. usw.

Wenn Du eine korrigierte Version hast, sag ruhig Bescheid.

MfG
smerf
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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2009 - 13:50:41    Titel:

Hey.
Heute war der Tag, zu dem wir es auf hatten.
Hab es auch vorgelesen.
Wenn ich mir schon die Mühe mache, soll er es sehen/hören!
Er fand es toll und meinte, dass es einer der besten war, die wir gehört hatten.
Also doch nicht so schlecht wie du meintest Wink
Ich bedanke mich trotzdem für deine Hilfe.
Aus Fehler lernt man gewiss!
Also wird die Klassenarbeit hoffentlich nicht all zu schlimm (:
Liege Grüße und nochmal Danke!
Arborius
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Anmeldungsdatum: 07.03.2009
Beiträge: 383
Wohnort: Bin nicht mehr hier,

BeitragVerfasst am: 21 Apr 2009 - 23:06:23    Titel:

Gut!
Unterschiedliche Lehrer haben unterschiedliche Vorlieben! Und es kommt ja auf Deinen Lehrer an!
smerf
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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 06:45:20    Titel:

eben.
außerdem weiß er, dass so etwas schwer ist und wir das noch nicht so können Wink
ich weiß ja was ich noch verbessern kann.
Razz
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 16:21:45    Titel:

Ob der genannte Text als gut oder weniger gut zu beurteilen ist, hängt ja auch maßgeblich davon ab, ob die Aufgabe in einer 8. Klasse Hauptschule oder einer 12. Klasse Gymnasium gestellt wurde, um es mal etwas überspitzt zu formulieren. Wink
smerf
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Anmeldungsdatum: 16.04.2009
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 19:24:38    Titel:

10 klasse gym Wink
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