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Deutsch Abi 2009 NRW - wie wars?
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Deutsch Abi 2009 NRW - wie wars?
 
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Seasunny
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 12:21:51    Titel:

kaddlpaddl hat folgendes geschrieben:
Seasunny hat folgendes geschrieben:
Also ich hatte auch HT 4 im LK, also das Thema Schopenhauer/Effi Briest...

Die Aufgabe haben ca 40-50% bei mir im Kurs genommen und fast alle haben geschrieben, dass Schopenhauer vom Ehrbegriff der damaligen zeit nicht überzeugt ist, im Gegenteil, er benutzt das Stilmittel der Ironie mehrmals und ist absolut nicht davon überzeugt...

Diese Aussage deckt sich ja mal fast gar nicht mit euren Aussagen darüber Wink

Naja, bin dann mal gespannt, was wirklich richtig ist...

LG

PS: Sollte man bei Aufgabe 1 nicht eine komplette Sachtextanalyse machen?? auch wenn da steht "untersuche"??



also wir haben jetzt sehr lange hier darüber debattiert und wir sind zu dem entschluss gekommen, dass man die ironie auf keinen fall aus diesem textausschnitt entnehmen kann, wenn ihr das alle hattet.. hmm kA, kann ich mir nicht erklären, ähnliche wahrnehmung?Very Happy jedenfalls wär das auch sehr unlogisch eine komplette gegendarstellung mit effi zu vergleichen.. vor allem, warum sollte man dann die problematik am ende der nr.1 andeuten, wenn der das eh alles ironisch meinen würde? dann wär das ja gar keine problematik, sondern in dem moment wieder das, was er ernst meint oder was:D sehr verwirrend, aber die wahrheit werden wir eh erst in vielen wochen erfahren...^^




Naja, ich find schon, dass die Ironie bzw das Kritisieren sehr deutlich wurde... Zumal viele von uns wussten, dass Schopenhauer ein Zyniker ist. Aber ich finde, daran wird sehr deutlich, wie unterschiedlich der Unterricht in vielen Schulen ist.
Das ist ja keine Gegendarstellung. Schopenhauer hat erklärt, wie der Ehrbegriff in der damaligen Zeit war, dass er davon allerdings nicht überzeugt ist. Der Ehrbegriff, den er erklärt, deckt sich schon mit Instetten und Wüllersdorf, aber grade das kritisiert er ja Wink
Also meine Meinung Very Happy
Activ
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 12:23:00    Titel:

also selbst wenn der effi-text ironisch gemeint war ( was allerdings wirklich eigenartig wäre ) sind das denke ich nur ein paar punkte die flöten gehen weil seine aussagen zur ehre & wiederherstellung der ehre die gleichen bleiben ;> und auch innstetten äußert sich ja quasi genauso..ob die das nun gut finden oder nicht steht ja auf einem anderem blatt Wink
Lexycore
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Anmeldungsdatum: 18.04.2009
Beiträge: 31

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 12:30:47    Titel:

die können nich spezialisiertes Hintergrundwissen über einen Autor verlangen,
der nichtmal in den Vorgaben aufgeführt war..

immer ruhig bleiben ... NOCH studieren wir kein Germanistik xDD
Rechtsaussen88
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 12:50:24    Titel:

Ich habe auch Deutsch Leistungskurs und eigentlich grob das gleiche geschrieben wie Ihr.

Hier sind noch ein paar Sachen, die noch nicht genannt wurden, welche ich aber dennoch in meiner Analyse drinne hatte:

- Innere Struktur:
dualistische Konzeption (Zweiteilung von Oktett und Sextett)
(Spannung - Entspannung | Voraussetzung - Folgerung)

- Sextett im Schweifreim (aab ccb)

- Leid leiden -> Anapher

- froh und friedlich -> Tautologie

- Friedenskönig -> Symbol für große Macht/ lyrisches Ich unterwirft sich Gott

- Klangfarbe im Oktett dunkel und traurig, im Sextett hell und fröhlich

- Stil: hoher Stil (würdevolle und wohlklingende Sprache -> für erhabene, heroische und ernste Themen)

- Motive: Wie kommt Ihr bitte auf Vanitas, Memento Mori und Carpe Diem? Von den dreien ist absolut nichts zu sehen im Gedicht.
Meiner Meinung nach sind folgende Barockmotive enthalten:
- Fortuna (Spielball des Schicksals) -> Dadurch, dass Gott um den Erhalt des Friedens gebeten wird begibt das lyr. Ich/Wir sein Schicksal in die Hände Gottes
- Einsiedlermotiv (Welltabkehr, Flucht in die Religion/hier: Flucht zu Gott) -> erklärt sich von selbst

Diese beiden Motive werden allerdings erst iim letzten Terzett deutlich...

Stilmerkmale des Barock:

- insitierende Nennung: Umkreisen einer Hauptidee aus verschiedenen Perspektiven
- Antithetik (im ersten Quartett)
- Nominalstil
phoebetron
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Anmeldungsdatum: 12.02.2009
Beiträge: 121

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 13:13:03    Titel:

Aber wurde jetzt wirklich bei Effi eine komplette Sachtextanalyse verlangt? Ich hab extra noch meinen Lehrer gefragt und er meinte "Analysieren wäre zu viel." Von daher hab ichs auch nicht gemacht.
kaddlpaddl
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Anmeldungsdatum: 21.04.2009
Beiträge: 14
Wohnort: Leverkusen

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 13:13:05    Titel:

aah, okay Seasunny, jetzt hab ich gecheckt was gemeint ist^^
ja das klingt sogar ganz schlüssig, aber schon traurig, dass ich diese behinderte ironie weiterhin an keiner stelle erkennen kann:D aber denke, dann muss es auch stimmen, möglicherweise wird das aber auch nur einige stilistishe punkte ausmachen oder als extrapunkte zählen- denk ich mal.. hoffentlich... Very Happy
wealth89
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Anmeldungsdatum: 21.04.2009
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 13:14:30    Titel:

Seasunny hat folgendes geschrieben:
Also ich hatte auch HT 4 im LK, also das Thema Schopenhauer/Effi Briest...

Die Aufgabe haben ca 40-50% bei mir im Kurs genommen und fast alle haben geschrieben, dass Schopenhauer vom Ehrbegriff der damaligen zeit nicht überzeugt ist, im Gegenteil, er benutzt das Stilmittel der Ironie mehrmals und ist absolut nicht davon überzeugt...

Diese Aussage deckt sich ja mal fast gar nicht mit euren Aussagen darüber Wink

Naja, bin dann mal gespannt, was wirklich richtig ist...

LG


PS: Sollte man bei Aufgabe 1 nicht eine komplette Sachtextanalyse machen?? auch wenn da steht "untersuche"??





HMMMM, also "untersuchen" heißt eig nur, dass man kritierienorientiert die Hauptaussagen benennen kann, die der Autor schreibt. Bei ner kompletten Sachtextanalye hätte ich mich echt gefragt, warum die nicht "analysieren" oder "interpretieren" hinschreiben....
Was habt ihr denn bei AUFGABE 1 gemacht??? Aber doch nicht ne ausführliche Sachtextanalyse mit allem drum und dran^^
also ich hab ne halbe Analyse gemacht, ich hab kurz Inhalt widergegeben, These aufgestellt und kurz mit Zitaten die Hauptaussagen belegt, schließlich noch das Problem geschildert um was es geht....
Und was habt ihr so in dieser Aufgabe alles gemacht?

lg wealth
oger
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 11.04.2009
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 15:11:17    Titel:

Rechtsaussen88 hat folgendes geschrieben:
Ich habe auch Deutsch Leistungskurs und eigentlich grob das gleiche geschrieben wie Ihr.

Hier sind noch ein paar Sachen, die noch nicht genannt wurden, welche ich aber dennoch in meiner Analyse drinne hatte:

- Innere Struktur:
dualistische Konzeption (Zweiteilung von Oktett und Sextett)
(Spannung - Entspannung | Voraussetzung - Folgerung)

- Sextett im Schweifreim (aab ccb)

- Leid leiden -> Anapher

- froh und friedlich -> Tautologie

- Friedenskönig -> Symbol für große Macht/ lyrisches Ich unterwirft sich Gott

- Klangfarbe im Oktett dunkel und traurig, im Sextett hell und fröhlich

- Stil: hoher Stil (würdevolle und wohlklingende Sprache -> für erhabene, heroische und ernste Themen)

- Motive: Wie kommt Ihr bitte auf Vanitas, Memento Mori und Carpe Diem? Von den dreien ist absolut nichts zu sehen im Gedicht.
Meiner Meinung nach sind folgende Barockmotive enthalten:
- Fortuna (Spielball des Schicksals) -> Dadurch, dass Gott um den Erhalt des Friedens gebeten wird begibt das lyr. Ich/Wir sein Schicksal in die Hände Gottes
- Einsiedlermotiv (Welltabkehr, Flucht in die Religion/hier: Flucht zu Gott) -> erklärt sich von selbst

Diese beiden Motive werden allerdings erst iim letzten Terzett deutlich...

Stilmerkmale des Barock:

- insitierende Nennung: Umkreisen einer Hauptidee aus verschiedenen Perspektiven
- Antithetik (im ersten Quartett)
- Nominalstil


wenn in einem barockgedicht von leid und tod die rede ist, dann darf man davon ausgehen, dass memento mori angesprochen wird. wenn von frieden und leben die rede ist auch von carpe diem. jetzt kommt der haken der interpretation, wir haben im thread festgestellt, dass es wirklich zwei sehr schlüssige interpretationsansätze gibt. zum einen ist das die zuschreibung des lebens und des friedens ins jenseits. also er spricht wirklich gott an und freut sich auf das leben nach dem tod. und zum einen ist das der irdische frieden und das irdische leben welches durch den frieden zurückkehrt.
und nochmal friedenskönig muss nix mit gott zu tun haben. könige wurden durchaus als friedenskönig bezeichnet und jesus auch!
Barockdichterin
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 15:38:24    Titel: Gedichtanalyse

Schluss des 1650zigsten Jahres vs. Über einige Davongekommene
Also, hier kommt mal ein Auszug aus meiner ultimativen Lösung.
Stürzt euch drauf:

Das Gedicht stellt ein Resumee des lyrischen Ichs über den vergangenen Krieg (1650 ist der 30-jährige Krieg beendet worden) dar und zugleich die Bitte an Gott ihm zukünftig für sein restliches Leben Frieden zu gewähren.
Das Gedicht weist eine relativ klare vierteilige Struktur auf: 2 Quartette, 2 Terzette.
6-hebiger-Jambus mit Mittelzäsur: Alexandriner. (Wo soll der Wechsel sein? Ich seh nur Jamben)
In den Terzetten ist jeweils eine Zeile verkürzt. (Nach 3-Hebungen, also da wo die Mittelzäsur normalerweise gewesen wäre)
Umschweifender/Umarmender Reim, aber häufig unsauber „Nöthen“/“trompeten“.
(Das kommt daher dass erst im Barock eine einheitliche deutsche Schriftsprache entwickelt worden ist. Zu der Zeit zu dem Gryphius das Gedicht verfasst hat, gab es das noch nicht.
Bei der Übertragung in unsere heutige Sprache, passiert dann sowas schon mal)
Dass es sich um ein Resumee handelt, sieht man – meines Erachtens – daran, dass im zweiten Quartett, das Jahr „geschlossen“ wird, also beendet. Im ersten Quartett findet die Reflektion über die Vergangenheit statt. ( Leben im Krieg war = Leiden blabla; ständiges der Bedrohung ausgesetzt sein = Schwerdt); Ab Zeile 2 steht dann etwas über die aktuelle Situation während des Schreibens- der Krieg ist vorbei; Die Menschen singen Gott aus diesem Grund Dankeslieder, vorher hörte man nur Trompeten (also die geblasen werden, wenn man in die Schlacht zieht);
Jetzt errötet man wieder aus Lust, also aus Lust am Leben und nicht mehr aus Wut und Aggression die auf die Gegner, sprich feindlichen Soldaten., deren Bedrohung man ständig ausgesetzt ist (veheeren das Land – sprich belagern);
Also das alles wird jetzt abgeschlossen, nachdem ein letztes Mal darüber reflektiert wird (weil es ja noch das Herz „beschwert“). Diese letzte Reflektion ist das Gedicht.
Das Jahr kann abgeschlossen werden (nicht nur das Jahr sondern die gesamten Kriegserfahrungen),
denn es ist überlebt worden. Und zwar nicht nur überlebt, sondern auch emotional überlebt (Herz vermochte nicht durch die Angst getötet werden). „Rauher Sturm“ und „lindde Gift“ haben meiner Meinung nach nur Beispielcharakter als Sachen, die belastend waren. Im Grunde geht es aber um die Angst und die Bedrohung, glaube ich. Und Angst kann ja auch wie Gift langsam im Inneren wirken und einen beinahe umbringen… Dass das möglich war, also das Überleben, dafür sieht Gryphius den Grund in seinem Glauben zu Gott, der ihn gerettet hat; (tiefe Religiösität des barocken Menschen – typisch). Was nun in den beiden Terzetten folgt hat m.E. den Charakter eines Gebetes. Auch die Form. Schon der Anfang: „Gott, wir haben dies erlebet, was du uns verheißen hast“.
Hier auch der Wechsel der Perspektive. Es geht jetzt nicht mehr nur um den lyrischen Sprecher, sondern Gryphius spricht über die gesamte Menschheit. Gleichzeitig handelt es sich meines Erachtens um eine Allusion zur Bibel, wenn es heißt „Daß der unerhörten Schmerzen und der überhäuften Last/ Letztes Ziel ist angebrochen.“. Eine Allusion zum Paradies. Das Paradies auf Erden ist hier für Gryphius: Ein Leben in Frieden auf Erden. Ich denke nicht, dass hier unbedingt eine Todessehnsucht ausgedrückt werden soll. Das bisherige Leben auf der Erde war (vielleicht… bin mir nicht ganz sicher) auch eine Art Prüfung Gottes. Wie auch immer…
Jetzt, wendet sich das lyrische Ich direkt an Gott (den er „Friedenskönig“ nennt – einfach aus dem Grund, das er sich durch den Glauben an Gott als eine Art Spielball sieht, er ist fremdbestimmt, Gott hat sein Schicksal in der Hand, nicht nur ihn, sondern alle Menschen; Und deswegen kann Gott auch Frieden schaffen oder eben das Gegenteil die Hölle auf Erden: 30-jähriger Krieg): „Ach so laß uns, Friedenskönig, durch dich froh und friedlich leben,
Wo du Leben uns versprochen!“. Das ist die im ersten Satz angesprochene Bitte darum sein restliches Leben in Frieden verbringen zu dürfen. Gryphius ist 1616 geboren worden und bereits 1664 wieder gestorben. Der Krieg brach 1618 aus. Gryphius hat also sein gesamtes Leben in den Wirrungen eines Krieges verbracht. Da finde ich diesen Wunsch sehr angemessen und verständlich. Es handelt sich hier – so glaube ich – um kein typisches Barockgedicht, in dem sich die Motivik des Barock finden lässt. Ich sehe in diesem Gedicht nur einen Ausdruck der tiefen Gläubigkeit des barocken Menschen, der sich in seinem Anflehen Gottes versprachlicht.
Was noch – so glaube ich (ich bin ja auch nur ein kleiner armer Schüler, der auf die Erwartungshorizonte wartet) für meine Sicht der Dinge spricht, ist die Tatsache, dass die Motive immer eine Art Aufruf darstellen, sie wollen zu etwas motivieren: Nutze den Tag, Bedenke, dass du Sterblich bist…etc. Motive, motivieren eben. So etwas sehe ich hier nicht. Ich finde nur ein Gedicht über verzweifelte Hoffnung, das die intimsten Gedanken des Autors ausdrückt.
Aber eben doch auf barocke Art. Er schreibt ja nicht: Ich habe mein ganzes Leben lang Angst gehabt, sonder umschreibt es, indem er sagt dieses lindde Gift (also die Angst), hat es nicht geschafft, mich zu töten. ich habe allen rauhen Stürmen, also Widrigkeiten des Lebens standgehalten. Es ist eben verpöhnt direkt zu schreiben, was man fühlt. Das ist literarisch nichts wert gewesen, wollte keiner haben, denn Angst hatte ja jeder ( Wie auch anders im Krieg?)…
Wenn man Kunst machen wollte, musste man es verstehen, diese Angst kunstvoll zu verpacken.
Das ist doch der ganze Gedanke hinter diesen Motiven und der Anlass so zu Schreiben.
Und das Gedicht von Kunert ist ja auch nicht viel anders: Es ist auch ein Resumee.
Nur eben in der Form eines Gedichtes aus der Moderne. Kein Barock-Gedicht.
Patrick90
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Full Member


Anmeldungsdatum: 26.09.2007
Beiträge: 126

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 15:52:21    Titel: Re: Gedichtanalyse

Barockdichterin hat folgendes geschrieben:

6-hebiger-Jambus mit Mittelzäsur: Alexandriner. (Wo soll der Wechsel sein? Ich seh nur Jamben)
In den Terzetten ist jeweils eine Zeile verkürzt. (Nach 3-Hebungen, also da wo die Mittelzäsur normalerweise gewesen wäre)


Also es gibt definitiv den Wandel von Alexandriner zu einem 8-hebigen Trochäus( war mir bei dem ausdruck aber nicht ganz sicher, ob's der richtige ausdruck war. ist doch aber Betont unbetont... oder?

Also wenn man allein auf die Silbenzahl achtet, dann sind es insgesamt 8 betonte Silben, es liegt also deutlich eine Änderung des Metrums vor.
Und wenn mich nicht alles täuscht wird's dann halt auch noch ein Trochäus, wodurch dann die Worte Gott, fried-, froh und alles andere positive, auch leben und geben betont werden...
Und du hast Recht, dass der jeweils 3. Vers halbiert wird, sind dann aber trotzdem noch 4 hebige Verse
Find ich nicht ganz unwichtig...
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