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Deutsch Abi 2009 NRW - wie wars?
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Foren-Übersicht -> Abi-Forum -> Deutsch Abi 2009 NRW - wie wars?
 
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Kai W.
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Anmeldungsdatum: 08.05.2008
Beiträge: 38

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 21:40:31    Titel:

Krissi18 hat folgendes geschrieben:
malle333 hat folgendes geschrieben:
Also ich hab das Gryphius gedicht genommen!

Ich glaub ihr habt fast alle nicht richtig die aufgabe nr 2 gelesen.

Man sollte die Kriegverarbeitung aufs allgemeine der Epoche beziehen.

Gryphius und kunert stellen dabei die vertreter da.

deswegen ist es auch wichtig etwas über die lyrik nach 45 zu schreiben, sprich hermetische lyrik innerre imigration.....

klage wird zum protest and so on


Wie hättest du denn die Aufgabe 2 bearbeitet?
Ich hätte jetzt z.B. nichts über die Lyrik nach dem Jahr 1945 schreiben können,weil wir das gar nicht in der Oberstufe hatten!

Was mir trotzdem nicht aus dem Kopf geht,dass hier die meisten geschrieben haben (so grob zusammengefasst) "Es kann immer wieder zu Kriegen kommen und davor hat der Mensch Angst"
Aber kann das wirklich eine Antwort auf die Frage sein : "Wie verarbeitet der Autor/das lyrische Ich den Krieg?"

Ich erklär euch einfach mal meine Interpretation Very Happy
(wobei ich jetzt schon Angst vor der Resonanz hab' Very Happy )

Das Gedicht klingt zunächst einmal sehr gefühlslos und kühl. Auf den ersten Blick scheint es so als würde er konsequent mit der Vergangenheit abschließen (so als ob ich was probiere und sage "Ne das ess ich nie wieder"). Als wenn er einfach aus den "Trümmern" gestiegen wäre und das Leben wäre wieder in Ordnung gewesen. Das klingt ja schon fast ironisch.
Das ist in der Tat aber nicht so,weil er dann relativierend sagt : "Jedenfalls nicht gleich". Bedeutet also,dass er natürlich nicht so schnell mit den schrecklichen Bildern des Krieges abschließen kann und ihn auf irgendeine Weise innerlich fertig machen,auch noch 4 jahre nach dem Krieg.
also Kunerts Sicht eher pessimistisch und Gryphius' Gedicht ist eher optimistisch !

LG Rolling Eyes


Nunja...vollkommen abwegig find ichs nicht, aber das "Jedenfalls nicht gleich." war ja eindeutig durch eine leere Zeile vom Rest getrennt. Dadurch erhielt es allein schon aus formalen Gründen eine Sonderstellung, die ich so gedeutet hab, als wäre das der Kommentar vom lyrischen Ich bzw. die Meinung des Autors. Demnach hab ichs als starke Kritik am Menschen verstanden, der immer wieder Kriege verursacht und nicht aus der Geschichte lernt.
Krissi18
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Anmeldungsdatum: 26.11.2007
Beiträge: 17

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 21:57:01    Titel:

Naja,ich glaub',dass meine Interpreation nicht abwegig ist,jedoch die Interpretation ,die fast alle hier gegeben haben auch mit dem Erwartungshorizont übereinstimmen wird <.<
acetonfrei89
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 15
Wohnort: 47669

BeitragVerfasst am: 22 Apr 2009 - 23:40:23    Titel:

GK, EFFI

also ich muss sagen, ich fand die klausur echt fair gestellt. fürs erste.

zeitlich bin ich leider gar nicht hingekommen, ich musste die analyse zum ende hin kürzen um mit der zweiten aufgabe wenigstens noch anfangen zu können, wie ich gelesen habe, erging es mehreren hier so.
eine freundin von mir hatte keine uhr und wurde vom ende quasi völlig überrascht, sie hat die 2. aufgabe nichteinmal anfangen können und somit ihr wochenlang gelerntes wissen absolut nich anwenden können. ich finde das unfair. (mein wissen war beschrenkt, daher fand ichs okay aber mehr zeit war nötig!!!)

wer prüft eigentlich ob wir die aufgaben in der vorgegebenen zeit überhaupt schaffen können?
deutschabi2009
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 00:34:44    Titel: Re: kassandra!

dayna000 hat folgendes geschrieben:
tray-c hat folgendes geschrieben:
ich hab auch kassandra gezwungenermaßen nehmen müssen.. wollte zuerst sprache nehmen ... doch wir haben das ganz anders besprochen als es dann schließlich vorkam-.-

naja war eig ok also die erste aufgabe hab ich verstanden

doch bei der 2ten wusste ich nich genau ob ich das jez auf das erste beziehen musste.. deswegen hab ich mehr eboli und elisabeth in schillers system vergliechen wie es halt da stand .. aba wenn ich eure sachen mir so durchlese ... oh mein gott ... dann hab ich das ya nicht ganz .. mein lehrer meinte nämlich auch nur das ich die beiden frauenbilder in schillers don carlos darstellen soll und beschreiben muss wie sie denn als frauen am Hofe leben ...-.- bin grad sehr durcheinander!!!



ich finds nen bisschen merkwürdig, dass dein dein Lehrer das gesagt hat. Denn in der 2. aufgabe stand doch ganz deutlich man soll die beiden Texte VERGLEICHEN.. hmm.. außerdem finde ich wär das auch nicht gerade LK niveau, wenn man einfach das leben am hof darstellen soll oder?? Wink






In der zweiten aufgabe stand: "Stellen die Die figuren Elisabeth und eboli dar und vergleichen sie die beiden texte...friedrich schiller... die Rolle der Frau im höfischen System der Macht." (weiß die genaue Formulierung nicht)
Nun, man sollte also 2 personen darstellen und 2 texte vergleichen. Es ist jetzt die frage, was mit den BEIDEN texten gemeint ist. Die Aufgabe war eindeutig zu schwammig formuliert. Zumal Friedrich Schiller in der Aufgabe namentlich erwähnt wird und wäre ein Vergleich zu Kassandra gefordert, hätte zum Verständins auch Christa wolf da noch mit drin stehen müssen.
Ich habe auch nur Eboli und Elisabeth verglichen, und ich bin der Meinung, dass das schon LK-Niveau war. Denn Elisabth und Eboli passen beide nicht in das "klassische" Frauenbild der höfischen Macht im 16 Jhd. Elisabeth interessiert sich für Politik (Flandern) und Eboli handelt rach- und selbstsüchtig und scheitert schließlich an dem Spannungsverhältnis zwischen Pflicht und Neigung (wird ja ins Kloster verbannt). Während Elisabeth den "äußeren Schein" bewahrt, moralisch nie fragwürdig handelt, am Ende aber auch nicht ans Ziel kommt (wird ja ohnmächtig).

Eigentlich haben alle mit denen ich gesprochen habe, Eboli und Elisabth verglichen UND noch kassandra mit reingebracht. Viele waren sich also nicht sicher. Ich weiß auch nicht was richtig ist und hoffe dass evtl. beide Lösungen möglich sind.
Man kann jetzt nur das Ergebnis abwarten. LG
BaddyGE
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Anmeldungsdatum: 23.04.2009
Beiträge: 15
Wohnort: gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 01:31:37    Titel: NRW Gk HT4

Gk HT4 Don karlos

Hallo erst mal an alle.

Habe mich für Aufgabe HT4 entschieden, da wir im Unterricht Don Karlos 1000 mal durchgekaut haben und ich mich neben Effi Briest absolut am intensivsten darauf vorbereitet habe.

Aufgabe 1:

Nun gut...

Ein Text, eine Erzählung von Thomas Mann...Tonio Kröger.

Der Text an sich war, meiner Meinung nach, sehr einfach. Hatte wohl kaum einer Schwierigkeiten dabei.
-fehlende einleitung(beginnt mit direkter rede)
- kurz erklärender erzähler
-viel dialog
- gefühlswelt des tonios wird durch erzähler dargestellt ohne wertend stellung dazu zu nehmen (auktorialer ezähler ?! )
- fasziniert vom Drama Don Karlos (wundervolles,prachtvolles)
- will es hans hansen förmlich aufzwingen( das MUSS du lesen... )
- schmettert hansens aussage (interessiere mich mehr für pferdebücher) mit einem fast schon herabwürdigendem : "ja, das ist fein. " ab.
-wirbt weiter für don karlos
- erzählt vom könig und seiner trauer nach dem verrat des posas
- schon hier erkennt man die tendenz, dass tonio sich mit dem könig identifiziert(o-ton: wie gut man ihn verstehen kann (dass er weint) )
- gewinnt aufmerksamkeit und interesse von hansen (er fragt nach)
verhältnis der beiden: normal, angenehm, respektvoll -> freundshcfatlich schon

erwin jimmerthal kommt dazu

- tonio wird wütend; hat angst, dass er nicht mehr von karlos schwärmen kann
- verteufelt erwin (o-ton: möge die erde ihn verschlingen)
- hansen distanciert sich von tonio( nennt ihn nun kröger)
- tonio erschüttert (o.ton: schnürrt die kehle zu9
- hans erklät sich (doofer name)
- tonio erklärt, es sei ein name "von drüben"
- tonio realisiert, dass hansen sich abwendet; fühlt sich allein und verraten
- nimmt den gedanken über den könig wieder auf..
- die andeutung aus den zeilen 11-24 wird nun verdeutlicht und es wird klar, dass er sich mit dem könig identifiziert,.
- er fühlt sich verraten und allein wie der könig...(vergleich)
- würde am liebsten auch heulen

verhältnis:
das verhältnis hat sich nun verändert..
- hans hansen distanciert sich von tonio kröger
- er nennt ihn nur noch kröger..
- name tonio ist doof
- tonio erkennt dies und fühlt sich verraten und alleine
- sieht sich als könig philippe und hans als posa

habe hier bei auch noch erklärt wieso hans hansen sich wohl abwendet von tonio kröger:

Die Erzählung ist 1903 erschienen. Also nahm ich an, dass die Erzählung auch zu der Zeit spielt. Pfennig gibt uns den Hinweis, dass es in Deutschland spielt.
Es ist also die Zeit im deutschen Kaiserreich um 1903.

Zum analysieren weswegen sich das Verhalten ändert, gibt uns der Name Tonio und der Satz(ein name von düben) Ideen.
Tonio ist ein "undeutscher" Name. Undeutsch war zu dieser Zeit sehr verschmäht. Deutschland wie auch der Rest Europas war zu jener Zeit sehr Imperialistisch und Nationalistisch(nicht nationalsozialistisch!).

Der nationale Gedanke war sehr ausgeprägt und alles undeutsche wurde untergraben und verschmäht. Das Ausland und alles was damit zu tun hat (z.B auch namen) wurde als Feindbild benutzt und verurteilt.
Aufgrunddessen distanciert sich, meiner meinung nach, hans hansen von toni kröger und das verhältnis wird frostig und abweisend.

nun noch kurz dazu, welche Rolle das Drama Don Karlos in dieser Erzählung ein nimmt:

Don Karlos nimmt , wie unschwer zu erkennen ist und auch an Hand dessen, dass es als Aufgabe gestellt wird, eine besondere Gewichtung in der Erzählung ein.

Don Karlos wird praktisch durchgehend thematisiert. Besonders die Hauptfigur Tonio greift darauf immer wieder zurück und ist total fasziniert davon, insbesondere von der Figur König Philippe mit dem er sich gar identifiert.
Thomas Mann lässt seine Figur tonio Kröger sogar ein Vergleich zum inhalt Verrat in don karlos ziehen.
All dieses deutet daraufhin, dass das Drama Don Karlos eine besondere Gewichtung in der Erzählung hat.



Nun jut...das ist nun in groben Zügen, was ich bei aufgabe 1 geschrieben habe. eine quellenkritik ist natürlich auch dargelegt wurden.
Sprache habe ich kaum analysiert, was mich ärgert. Nur einmal die Wortwahl "muss" aufgezeigt und gedeutet.

Hoffe es finden sich paar Interessierte die sich Zeit nehmen und dies durchlesen und vllt. konstruktive kritik (gern auch positive) üben.

Aufgabe 2 kann man ja zu einem späteren Zeitpunkt auch noch darlegen.

Aber es ist spät und morgen ist Ge-klausur Smile

Keine Lust nochmal drüber zu lesen, hoffe es ist trotzdem lesbar.
good-wiskey
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Anmeldungsdatum: 23.04.2009
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 01:32:54    Titel:

Hey leutz,
habe die Gedichte genommen wie viele hier .
Wollte mal fragen wie das aussieht wenn man das
Gedicht von Gryphius als Carpe Diem Gedicht gedeutet hat.
Habe ich dann 0 points,weil wenn es nach dem Erwartungshorizont
Memento Mori ist,ist dann mein völlig falsch???????
Sad Sad Sad
rundmc
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Anmeldungsdatum: 21.07.2007
Beiträge: 2074

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 10:03:51    Titel:

deutschabi2009
Zitat:
Es ist jetzt die frage, was mit den BEIDEN texten gemeint ist.


genau ueber diese Fragestellung habe ich erstmal 10 minuten nachgedacht ..
Denn bei Kassandra lag ein Text vor aber nicht bei Schiller..
Die Frage müsste lauten vergleichen sie Kassandras Auszug mit dem Drama Don Carlos bezogen auf die Figuren Eboli und Elisabeth.

Zitat:
Ich habe auch nur Eboli und Elisabeth verglichen, und ich bin der Meinung, dass das schon LK-Niveau war


Wie du hsat Eboli und Elisabeth miteinander verglichen?
Die solltest du nach der Fragestellung nur darstellen..So habe ich das verstanden..

Außerdem sollten wir ja die beiden Texte vergleichen..
sozusagen das handeln polyxenas hat optimal zu der handlung ebolis gepasst..da konntest du einige gemeinsamkeiten finden..
desweiteren konnte man schon meiner meinung nach einige gemeinsamkeiten mit verschiedenen figuren finden..

also möglich wäre meiner meinung:
eboli <> polyxena
elsabeth <> hekabe
kassandra <> elisabeth
janini0890
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Anmeldungsdatum: 05.11.2008
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 14:57:14    Titel:

Hey Leute, hatte im Gk effi als Thema und bin eigentlich ganz gut mit der zeit hingekommen .... also wir haben nochnie eine erzählung analysiert, deswegenweiss cih nciht, ob das gut war,d ie 2. AUfgabe habe ich ganz gut hingekommen glaube ich .
Wollte mal fragen,w as ihr so in der 1. rausbekommen habt? also habe das lyrische Ich und seine gefühlslage untersucht und das verhältnis zu seiner frau/freundin,die ihn betrogen hat, und das kommunkationsproblem, welches die beiden hatten. außerem bincih auf altersunterschied und unterschiedliche Interessen eingegangen.
was habt ihr so ?
grüße=)
Kaustn
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Anmeldungsdatum: 22.04.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 18:17:00    Titel: Gedichtvergleich

Wenn du carpe diem gedeutet hast, ist das schon mal ein aspekt. aber, da das gedicht ja bei mir im vorabi vorkam und ich den erwartungshorizont von meinem lehrer kenn, weiß ich, dass carpe diem nur als begleit motiv zu deuten ist. vordergründ ist der gottesbezug in den terzetten, weil das, was in den terzetten steht, aufgrund der finalstruktur des sonetts, ja meist das wichtigste ist. da hättest du dann schon noch den ordo-gedanken oder den leibniz'schen theodizee gedanken einbringen müssen... so stehts zumindest in dem erwartungshorizont zum gedicht...
Brautprinzessin
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Anmeldungsdatum: 23.04.2009
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 23 Apr 2009 - 18:28:57    Titel:

Hallo allerseits,

ich habe auch im LK das Barockgedicht bearbeitet.

Lustigerweise hab ich hier Dinge, die keiner so hat.
Die einen schreiben über Carpe diem und Diesseitsbezug, die anderen über Memento-Mori und Jenseitsbezug.

Ich habe das Gedicht so interpretiert, dass der Frieden durch Gott dem lyrischen Ich auf Erden das Paradies ermöglicht, also quasi eine Verschiebung des Jensseits ins Diesseits.
Doch ich habe trotzdem kein carpe diem in dem Gedicht gefunden.

Carpe diem verkörpert meiner Meinung nach nicht einfach oberflächlich gesagt die Freude am Leben.
Es geht dabei, wie ich finde, um viel mehr. Nutze den Tag, denke nicht an morgen, mach dir keine Sorgen, lebe unbeschwert und sorglos.

Das kommt nicht bei dem Gedicht durch .. so sehe ich das zumindest. Denn obwohl Gryphius um ein friedliches und frohes Leben bittet, hat sein Gedicht eindeutig noch keinen befreiten und sorglosen Charakter.
Das habe ich so interpretiert, dass das lyrische Ich noch mit der Verarbeitung des Geschehenen beschäftigt ist, es hat es traumatisiert und es bittet Gott aus diesem Grunde darum, ihm INNEREN Frieden zu schenken.
Das Motto Memento mori trifft also auch nicht eindeutig zu, aber da die Rolle Gottes so zentral hervorgehoben wird und sich das lyrische Ich mit Tod und Leben beschäftigt, hat dieses Motto mehr Gewicht.

Carpe diem hab ich nicht gefunden, muss ich ganz ehrlich sagen.
Nutze den Tag?
Das lyrische Ich BITTET doch erst noch darum, dass es Frieden findet.
Irgendwo hieß es "LASS uns"....ein Leben leben oder so.

So hab ich das zumindest aufgefasst Laughing

Meine Stufenkameraden haben alle was gemischtes. Teilweise eure Interpretationsmöglichkeit, teilweise meine.

Bin gespannt, wie die das mit der Wertung machen. Bei Gedichten gibt es schließlich NIE den einen, richtigen Weg.

Ach und nochwas: ihr habt die Textstelle erwähnt, wo das lyrische Ich sagt dass Gott etwas verheißen hat.
Meiner Meinung nach hat Gott aber nicht das Leid und Elend verheißen, bzw hervorgerufen, sondern dass das letzte ENDE davon angebrochen ist. Hier geht es also wie ich finde darum, dass Gott während des Krieges Hoffnung für viele Menschen verkörpert hat und sie durch ihn ein Ausblick auf Erlösung hatten, der nun kommen wird.

Nummer 2:
Da war auch ich etwas stutzig wegen der Wertung, denn soviel konnte man da garnicht schreiben, wie ich finde O.ô
Ich habe mich hauptsächlich auf den Gottespunkt bezogen und damit, dass Gryphius' lyrisches Ich noch Zeit zum Verarbeiten braucht, wohingegen das bei dem Nachkriegsgedicht nicht so stark zum Vorschein kommt, weil die Zeit dieses lyrischen Ichs von vielen Kriegen geprägt ist, während das im barocken Zeitalter ja eindeutig nicht der Fall war.

So oder so ähnlich war meine Auslegung..
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