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1. wie wichtig ist der Ruf 2. Gewichtung BWL/Ingenieur?
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Foren-Übersicht -> Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik -> 1. wie wichtig ist der Ruf 2. Gewichtung BWL/Ingenieur?
 
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obsessed
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2009 - 18:40:44    Titel: 1. wie wichtig ist der Ruf 2. Gewichtung BWL/Ingenieur?

hey allerseits, zwei neue fragen:

1. wie wichtig ist der "ruf" der uni und auf welche rankings ist verlass?
ich würde gerne in berlin studieren, aber da karlsruhe ja führend in den rankings ist, frage ich mich, ob es nicht besser wäre, meinen ortswunsch aufgrund der karriere hintanzustellen?

2. z.B. über karlsruhe habe ich gehört, dass dort vermehrt Wert auf Wirtschaft gelegt wird. Kann man da wirklich zwischen den unis unterscheiden, und wenn ja welche uni haben (prozentual) welche schwerpunkte und wie würde sich das auf das Berufsbild auswirken?
(oder entwickelt sich das idR später sowieso mehr auf die leitende und weniger technische ebene? da wäre ja ein bwl-lastigeres studium sinnvoller)


Thx für eure antworten
DanielSan
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Anmeldungsdatum: 28.03.2007
Beiträge: 130

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2009 - 18:49:15    Titel:

hakuna matata

zu 1. keiner kann dir sagen, ob du es mit einem abschluss an KA weiter bringst als in Berlin (im endeffekt kannste auch als hauptschüler richtig karriere machen).
z.b. schlechter abschluss KA < guter Abschluss Berlin (um es mal mathematisch zu halten)
such dir die Unis nur sekundär nach dem ruf aus (wer weiß schon wie der ruf in 5,6,7 jahren aussehen wird).
klar ist karlsruhe ne elite uni und nen guter! abschluss dort tendentiell "mehr" wert als an anderen Unis.
fakt ist aber auch, dass es in deutschland nicht die "wirklichen" elite unis gibt, wie z.b. in den USA
also brauchst du deine eigenen kriterien! was ist dir wichtig? höherer technik anteil? kontakt der uni zu unternehmen/ ausländischen etc. etc.

der ruf der uni ist wirklich nur sekundär- es gibt von fast jeder uni herausragende persönlichkeiten

2. wie du schon richtig vermutet hast ist der bwl anteil in karlsruhe recht hoch. in aachen z.b. ist der technik anteil wesentlich höher als der wirtschaftliche(verlange bitte keine genauen prozentzahlen).

die anteile sind tatsächlich von uni zu uni unterschiedlich.

im endeffekt wrst du dir die Unis im einzelnen angucken und vllt auch mal hinfahren (wer will schon an einer uni studieren und gleichzeitig im kuhdorf wohnen?)
Burnout
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Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 24 Apr 2009 - 19:32:04    Titel:

http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/218393,0.html

1. Beitrag hab ich einige infos zusammengefasst
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2009 - 14:27:15    Titel:

1) Der RUf der Uni ist in Deutschland so ziemlich unwichtig. Wir sind hier nicht in den USA, China oder Japan, wo der Arbeitgeber vor allem auf den Namen der Uni achtet.

Alle deutschen Universitäten haben ein vergleichbares Niveau, im Schnitt. Tatsächlich hängt es vom Professor ab. So könnte es sein, dass ein Absolvent an einer angeblich "schweren" Uni günstigerweise nur "leichte" Professoren hat und umgekehrt.

Daher wird da nicht groß unterschieden.

2) Dies fällt schon eher ins Gewicht. Ich wurde schon gefragt, ob mein Studium denn eher wirtschaftlich oder technisch besetzt ist.

Während Karlsruhe eher wirtschaftlich ausgelegt ist, ist die RWTH Aachen sehr technisch ausgelegt.

Und DAS spielt schon eine Rolle. Wenn man die Wahl hat, sollte man eher zum techniklastigen Wing greifen. Denn es ist die Ansicht verbreitet, dass man sich Wirtschaftswissen eher und schneller aneignen kann, als Technikwissen.
Burnout
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Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2009 - 14:34:18    Titel:

so ein quatsch, wenn du dann später im mittleren oder höheren management sitzt denkste über den satz "sollte man eher zum techniklastigen Wing greifen." wohl anders. hört mal bitte auf mit diesen realitätsfremden pauschalisierungen. Das was du an der Uni lernt ist eh nur die halbe miete. wing heißt wing weils eine mischung aus mehreren fachgebieten ist. das ziel ist nicht nachher bwler oder maschbauer zu ersetzen, sondern ergänzend mit dem interdisziplinären wissen zu wirken.

mfg
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2009 - 15:39:23    Titel:

Burnout hat folgendes geschrieben:
so ein quatsch, wenn du dann später im mittleren oder höheren management sitzt denkste über den satz "sollte man eher zum techniklastigen Wing greifen." wohl anders. hört mal bitte auf mit diesen realitätsfremden pauschalisierungen.


Ist sicherlich nicht realitätsfremd. Ich kann dir garantieren, dass auch techniklastige Wing-Studienabsolventen im höheren Management ankommen, aber andersrum kommen entsprechende Absolventen kaum in den sehr techniknahen Bereich.

Als ich mich bei einer Embedded Software Firma nach Praktika erkunden wollte, kam gezielt die Frage nach dem Technikanteil. Dort hätte ich (als Wing!!) zu den Elektrotechnikern kommen können, wenn ich entsprechende Techniklastigkeit im Studium vorweisen kann (und Interesse habe, natürlich).

Burnout hat folgendes geschrieben:
Das was du an der Uni lernt ist eh nur die halbe miete.


Dem stimme ich aber zu, halbe Miete ist schon hochgegriffen. Wenn man erstmal Berufserfahrung hat, ist nur noch ein Abschluss wichtig, Inhalte fast gar nicht mehr.

Burnout hat folgendes geschrieben:

wing heißt wing weils eine mischung aus mehreren fachgebieten ist. das ziel ist nicht nachher bwler oder maschbauer zu ersetzen, sondern ergänzend mit dem interdisziplinären wissen zu wirken.


Man brauch ein tiefgehendes Knowhow über die Technik, um wirklich interdisziplinär arbeiten zu können.

Natürlich kann auch ein "reiner" Bwler interdisziplinär arbeiten, ja. Aber im techniknahen Feld wirds schwierig, da greift man gar eher zum Ingenieur.

(Man muss mal die Augen aufhalten, wie viele Ingenieure in BWL-Bereichen teilweise oder sogar vollständig integriert arbeiten)
obsessed
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Anmeldungsdatum: 19.01.2007
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2009 - 16:56:18    Titel:

also ich hab grad mit einem bekannten von siemens telefoniert, der auch wirtschaftsingenieur studiert hat (allerdings schon länger her) und auch er ist der ansicht, dass man mehr richtung technik gehen sollte, vor allem weil man sonst vermehrt in konkurrenz mit den vielen (techn.) BWlern stünde.
außerdem würde ich auch sagen, dass man wahrscheinlich den bwl-teil eher noch nachlernen kann bzw. automatisch tut, wenn man mal ne führungsposition hat.

was gibts denn noch für angesehene technik-unis neben darmstadt und aachen?

und meint ihr, man wird hat gleiche (oder sogar größere) aufstiefs/führungsposition-chancen, auch wenn man vermehrt technikanteil hat?

(übrigens hab ich das gefühl, dass einige nur richtung bwl tendieren, weil sie meinen, so dem mathezeug zu entgehen...)
Burnout
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Anmeldungsdatum: 09.05.2008
Beiträge: 261

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2009 - 21:42:16    Titel:

obsessed ich studiere in karlsruhe und wer kein freund von mathe ist, kommt hier nichtmal rein (zu deinem letzten satz).
zu deiner frage: du kommst dann in ne führungsposition wenn du im job zeigst das du fähig bist.

mfg
Chandler
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Anmeldungsdatum: 12.12.2007
Beiträge: 175

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2009 - 13:20:21    Titel:

Hi,
ich habe auch eine Frage zum WiIng, die zum Thema passt.
Undzwar gibt es ja auch noch unzählige Schwerpunkte, über die hier noch gar nicht gesprochen wurde. Ich habe mich nun u.a. an der FH Münster umgesehen und dort gibt es 5 Fachrichtungen.
Ich würde zum Schwerpunkt "Physikalische Technologie" oder "Maschinenbau" neigen, kann mich zwischen diesen allerdings nicht wirklich entscheiden. Ist einer dieser Schwerpunkte vielleicht empfehlenswerter (in welcher hinsicht auch immer, Interesse ist bei beiden gegeben) ?

Habe mal den Studienverlauf verlinkt, dann könnt ihr euch einen kurzen Überblick verschaffen:

WiIng Maschinenbau:
https://www.fh-muenster.de/itb/downloads/formulare/SVP_BA_WIW_MB.pdf

WiIng Physikalische Techn.:
https://www.fh-muenster.de/itb/downloads/formulare/SVP_BA_WIW_PT.pdf

Der Technik-Anteil ist in beiden Fachrichtungen recht groß, was mir sehr zusagt. Im Moment tendiere ich allein aus dem Grund zum Scherpunkt Physikalische Techn. weil es dort keinen NC gibt (wobei ich den NC für MaschBau wohl erfüllen werde, wenn er dieses Jahr nicht allzu sehr steigt).

Gruß
Chandler
Scelporus
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 526

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2009 - 19:51:00    Titel:

Die beiden Studienschwerpunkte nehmen sich inhaltlich nicht viel. Mit Maschinenbau wirst du auch ein bisschen auf Produktion und Logistik vorbereitet, ansonsten ist da kaum ein Unterschied.

Ich würde die physikalische Technologie als Schwerpunkt nehmen, ist mal was anderes und klingt sehr offen für alles. Damit könnte man sich ja quasi überall bewerben.

Wenn du aber lieber in die Fertigung, Produktion und Logistik willst, dann lieber Maschinenbau.
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