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Hartz IV- ALG II- gut oder schlecht?
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Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Hartz IV- ALG II- gut oder schlecht?
 
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Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2016 - 16:53:57    Titel:

Ich sag nicht, dass es machbar waere, alle zu versorgen. Aber zu starke Ungleichheiten sollten versucht werden zu verringern.

Und klar: Wenn es schon so schwer ist, arme Deutsche zu versorgen, dann ist es erst recht eien Unmoeglichkeit weitere 1.5 Mio. Fluechtlingen eien adaequate Versorgung zu geben.

DAS fuehrt auch dann dazu, dass hier in D. die Kluft zw. denen, die haben und denen, die nicht haben, weiter massiv anwachsen wird. Folge: INSTABILITAET bishin zur Spaltung der Gesellschaft!
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 22 Feb 2016 - 17:20:05    Titel:

Multivista hat folgendes geschrieben:
Ich sag nicht, dass es machbar waere, alle zu versorgen. Aber zu starke Ungleichheiten sollten versucht werden zu verringern.

Und klar: Wenn es schon so schwer ist, arme Deutsche zu versorgen, dann ist es erst recht eien Unmoeglichkeit weitere 1.5 Mio. Fluechtlingen eien adaequate Versorgung zu geben.

DAS fuehrt auch dann dazu, dass hier in D. die Kluft zw. denen, die haben und denen, die nicht haben, weiter massiv anwachsen wird. Folge: INSTABILITAET bishin zur Spaltung der Gesellschaft!


Ah, das Flüchtlinge da sind hast Du schon irgendwie mitbekommen, sie sind somit Teil unserer Gesellschaft!! Wenn nun einer hingeht und einem Prozent unserer Gesellschaft sagt, "Ihr seid zu teuer" "Euch wollen wir nicht" "geht doch woanders hin" "Oder wir zünden Euch die Häuser an" soll ich ihm abnehmen seine größte Angst sei die Spaltung der Gesellschaft, während er nichts anderes macht als diese Spaltung durchzuführen?? nach dem MOtto "Wir sind Wir und Die sind Die" Nee mein Lieber, Du spaltest was das Zeug hält, die instrumentalisierst die Schwachen gegen die Schwächsten und tust dabei noch furchtbar sozial! Du bist Nationalsozialist. nichts anderes!

Bei den Flüchtlingen einen auf "Wir können doch nicht alles bezahlen" hat übrigens auch keiner verlangt. Und bei den Hartzlern einen auf, guck mal wie arm Ihr seid und wie man auf Eurem Rücken...blablaBlubber
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2016 - 00:18:22    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:


Du spaltest was das Zeug hält, die instrumentalisierst die Schwachen gegen die Schwächsten und tust dabei noch furchtbar sozial!
Du bist Nationalsozialist. nichts anderes!



Ohne Worte !!

Oder doch:

Wer KLs Meinung nicht teilt, der hetzt.

Wer etwas provokant schreibt, der spaltet die Gesellschaft.

KL.

Die Merkel hat die Gesellschaft in Deutschland gespalten!!!
Hat sie nicht absichtlich gemacht, aber aus Dummheit.
derTom
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Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2016 - 01:15:13    Titel:

Zitat:
Die Merkel hat die Gesellschaft in Deutschland gespalten!!!


Wie man ja weiß machen viele Satzzeichen eine Aussage gleich viel besser, genau wie laut schreien den Wahrheitsgehalt einer Aussage verbessert...


Arme Deutsche Hartz 4 Empfänger, wenn ich sowas höre... das gilt bestenfalls für die die sich an die Regeln halten. Gibt mehr als genug die mit eigenem Haus und 2x im Jahr Italien/Spanien Urlaub "über die Runden kommen". Dübel, Frank und co.
Starke Ungleichheiten auszugleichen, das ist ne gute Sache, befürworte ich auch, aber erst wenn es keine/kaum noch Menschen gibt die das ausnutzen und sich auf Kosten der Gemeinschaft durchfüttern lassen, nicht weil sie es nötig hätten, sondern einfach weil sie keinen Bock haben.

Nur hat das nichts mit Flüchtlingen zu tun und das wüsstest du auch würdest du die Artikel die du sooft hier verlinkst auch mal selber lesen.
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2016 - 04:46:44    Titel:

Na gut. Dann lese ich es nicht nur, sondern stelle auch noch hier rein, was ich interessant finde:

Längst finden sich viele Befürworter einer "Hauptsache, die tun irgendetwas"-Rhetorik oder das alte "Tellerwäscher"-Thema wird wieder aufgewärmt und wird davon erzählt, wie doch jeder auch als Pizzabäcker, Fahrradkurier etc. etc. pp sich selbständig machen könnte, Bekannter oder Verwandter X habe es auch so geschafft. Die Minipreneurvision des Peter Hartz lässt grüßen. Die Gesetze waren aber auch der Beginn einer stärkeren Verrohung der politischen Auseinandersetzung – von den "Schmarotzern" eines Wolfgang Clement bis hin zu dem "Pack" des Sigmar Gabriel war es nur ein kurzer Weg. Dass beide Musterbeispiele von den "Sozialdemokraten" kommen, spricht Bände.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 23 Feb 2016 - 05:50:31    Titel:

Multivista hat folgendes geschrieben:
von den "Schmarotzern" eines Wolfgang Clement bis hin zu dem "Pack" des Sigmar Gabriel war es nur ein kurzer Weg. Dass beide Musterbeispiele von den "Sozialdemokraten" kommen, spricht Bände.


Heißt das Xgida = Hartz IV?

Du bedauerst die Hartz Iv Empfänger und unterstellst gleichzeitig an anderer Stelle den Flüchtlingen genau nur den Hartz IV Empfang im Sinn zu haben wenn sie hier Schutz suchen...sprich, für den Deutschen ist Hartz IV unwürdig und für jeden Flüchtling weltweit natürlich das gelobte Paradies für das er Grenzen überwindet und Meere durchschwimmt....

Da muß man ja gar nicht lang überlegen, wie eine mögliche Lösung aussähe, wenn also für das rechte Pack Hartz Iv unwürdig ist, einfach drauf verzichten, Andere bedürftigere nehmen es gern... Rolling Eyes
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 05 Sep 2016 - 15:46:25    Titel:

Lassen wir mal das Thema Fluechtlinge hier beiseite.

Ist Hartz IV gerecht oder nicht?

Zusatzfrage: Wie stehen die GRUENEN zu dem Theam Hartz IV ?
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 09 Sep 2016 - 22:43:59    Titel:

Nur damit kein falscher Eindruck entsteht: MIR geht es finanziell gut.

Und dennoch - da spricht das Soziale in mir - wird bei Hartz IV zu stark uebertrieben:


Verschärfungen beim Arbeitslosengeld II

http://www.heise.de/tp/artikel/49/49358/

Die derzeit medial behandelten Verschärfungen beim Arbeitslosengeld II-Bezug sind eigentlich gar keine Verschärfungen, sagt die Bundesagentur für Arbeit,

aber das ist nicht korrekt
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5983

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2016 - 09:15:04    Titel:

Hartz4 schießt in dem Moment am Ziel vorbei, wenn eine Familie mit 2 Kindern durch Hartz4 mehr Geld zur Verfügung als der Vater mit dem Mindestlohn bekommen würde.
Natürlich geht niemand für das gleiche Geld arbeiten, wenn er auch Zuhause sitzen oder vielleicht sogar durch Schwarzarbeit viel mehr raus haben kann. Das würde ich niemanden vorwerfen bzw. es selbst so handhaben, wenn ich in einer solchen Situation wäre.

Aber die Bundesregierung betrachtet es scheinbar als höchstes Ziel den Konzernen zu huldigen, jedenfalls nicht den Lebensstandard der Bevölkerung zu heben. Ansonsten wäre folgendes nicht möglich:

Zitat:
Im Jahr 2014 waren es noch rund 50.000 Leih- oder Zeitarbeiter weniger als 2015. In den Jahren davor schwankten die Zahlen zwischen 610.000 und 910.000. Ihr mittleres Bruttogehalt lag nach den jüngsten Zahlen bei 1700 Euro - und somit deutlich unter dem Gehalt anderer Beschäftigter.

Fast zwei von drei Leiharbeitern arbeiteten zuletzt zu besonders niedrigen Löhnen. Sie lagen unter der Niedriglohnschwelle von rund 1970 Euro, also unter dem Lohn, der zwei Drittel des mittleren Gehalts der Beschäftigten insgesamt beträgt. 5,7 Prozent der Leiharbeitnehmer haben Anspruch auf ergänzende Leistungen und stocken ihr Gehalt mit Hartz IV auf.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 10 Sep 2016 - 10:28:49    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
Hartz4 schießt in dem Moment am Ziel vorbei, wenn eine Familie mit 2 Kindern durch Hartz4 mehr Geld zur Verfügung als der Vater mit dem Mindestlohn bekommen würde.
Natürlich geht niemand für das gleiche Geld arbeiten, wenn er auch Zuhause sitzen oder vielleicht sogar durch Schwarzarbeit viel mehr raus haben kann. Das würde ich niemanden vorwerfen bzw. es selbst so handhaben, wenn ich in einer solchen Situation wäre.

Aber die Bundesregierung betrachtet es scheinbar als höchstes Ziel den Konzernen zu huldigen, jedenfalls nicht den Lebensstandard der Bevölkerung zu heben. Ansonsten wäre folgendes nicht möglich:

Zitat:
Im Jahr 2014 waren es noch rund 50.000 Leih- oder Zeitarbeiter weniger als 2015. In den Jahren davor schwankten die Zahlen zwischen 610.000 und 910.000. Ihr mittleres Bruttogehalt lag nach den jüngsten Zahlen bei 1700 Euro - und somit deutlich unter dem Gehalt anderer Beschäftigter.

Fast zwei von drei Leiharbeitern arbeiteten zuletzt zu besonders niedrigen Löhnen. Sie lagen unter der Niedriglohnschwelle von rund 1970 Euro, also unter dem Lohn, der zwei Drittel des mittleren Gehalts der Beschäftigten insgesamt beträgt. 5,7 Prozent der Leiharbeitnehmer haben Anspruch auf ergänzende Leistungen und stocken ihr Gehalt mit Hartz IV auf.


Heißt aber auch 5,7 Prozent der Leiharbeiter gehen arbeiten obwohl Hartz IV auch arbeitslos zu erreichen wäre. Erwähnenswert auch, dass die Leiharbeitsbranche schon lang einen Mindestlohn hatte bevor er bundesweit eingeführt wurde. Und erwähnenswert auch, die Leiharbeitsbranche gibt, wie andere Branchen mit niedrigerem Lohnniveau auch, vielen Unqualifizierten, niedrig Qualifizierten und Menschen mit anderen Einschränkungen einen Zugang zum Arbeitsmarkt. Ohne Leiharbeit wäre die gesamte Arbeitslosenquote sicher höher, da sie hilft in Spitzenzeiten schnell Personal zur Verfügung zu stellen und im Abschwung den Kundenunternehmen Entlassungen der Stammbelegschaft erspart. Da Leiharbeit in vielen Branchen aktiv ist erfolgt ein schneller Ausgleich zwischen unterschiedlichen Märkten. Damit sorgt die Leiharbeitsbranche für Stabilität auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt ein sehr hoher sozialer Beitrag der ja wohl auch zu einem höheren Lebensstandard beiträgt.

Der 2014 zu verzeichnende Anstieg hatte auch nichts mit einem Stellenabbau im ersten Arbeitsmarkt zu tun, sondern im Gegenteil, mit höheren Bedarf an flexiblen Arbeitskräften, weil eine hohe Auftragslast im ersten Arbeitsmarkt abzuarbeiten war.

Zur eigentlichen Frage, ob Hartz IV gerecht oder ungerecht ist, es ist das vereinbarte Existenzminimum und nur mit harten Sanktionen ist Missbrauch vermeidbar. Die Nähe zu erreichbaren Löhnen zeigt das Hartz IV ein relativ hohes Niveau sicherstellt also ja, es ist gerecht weil es gleichzeitig auch Druck auf die niedrigen Löhne ausübt und die hohen Sanktionen sind dadurch auch gerechtfertigt.
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