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Conny1990
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 675

BeitragVerfasst am: 26 Apr 2009 - 23:37:07    Titel: Korrektur

Ich wäre wirklich super dankbar, wenn mein Bericht auf Fehler überprüft würde! Außerdem freue ich mich auch über bessere Formulierungen.
Das ist wichtig, weil dieser Text in die Schulchronik soll.

Am 19.04.09 machte sich der Musik Leistungskurs von Herrn Kordes auf die Abschlussreise nach Barcelona. Ausgeschlafen und sichtlich gut gelaunt fuhren wir am Sonntag um 12:30 Uhr vom Goethe-Gymnasium los. Als wir alle unsere Koffer verstaut und einen Sitzplatz in den drei Autos der Eltern gefunden haben, begaben wir uns zum Flughafen Frankfurt am Main. Nach einer kleinen Stärkung im Mcdonald's, der übrigens während der gesamten Reise sehr beliebt war, stiegen wir in den Flieger. Nach der Ankunft am Flughafen in Barcelona sind wir mit dem Bus zum Sea Point Youth Hostel gefahren. Vom Standort waren wir sofort begeistert. Denn das Hostel liegt am sehr alten und berühmten Saint Sebastian Strand von Barcelona.
Der Zustand des Hostels war zu Beginn gewöhnungsbedürftig für uns, da wir eine richtige Wand und einen Vorhang vermissten. Das nahm uns jedoch nicht die Reisefreude und Motivation, da wir uns an Barcelona und den guten Wetter erfreuten. Unserer Ziel war es so viel wie möglich von der Stadt Barcelona und deren Kultur kennen zu lernen. Abends sind wir oft zu einem ausgezeichneten Italiener Pizza und Nudeln essen gegangen. Jeder Tag endete mit einem gemütlichen Aufenthalt am Strand mit Bruno, unserem Freund vom Hostel-Personal, guter Musik, Getränken, Kartenspielen und Gesprächen.
Nach dem morgendlichen Frühstück um 9:00 Uhr begaben wir uns auf Tour in Barcelona. Im gut besuchten Picasso-Museum betrachten wir die Vielfalt der Gemälde aus unterschiedlichen Epochen.
Unsere Reise führte auch zur La Rambla, einer 1.258,59 Meter langen Promenade im Zentrum von Barcelona, die die Plaça de Catalunya mit dem Hafen verbindet. Dort ließen wir Herrn Kordes schnell und treffsicher von einem Karikaturist zeichnen.
Die Straße besteht aus fünf verschiedenen Abschnitten, welche als eigenständige Straßen gezählt werden. Es ist jedoch unüblich, diese einzeln zu nennen. Jeder Abschnitt ist anders geprägt. So gibt es Blumenhändler zum Beispiel nur in der Rambla de Sant Josep. Straßenkünstler und Musiker findet man auf einer der anderen Straßen, ebenso wie Tierverkäufer. Wir besuchten den Markt, Mercat de la Boqueria, einen großen und farbenprächtiger Markt auf der Rambla. Geblendet waren wir von den farbenfrohen Früchten und dem Gemüse, das in den Buden zum Verkauf anboten wurde.
Besonders interessant war auch die große Stadtrundfahrt im Bus, wodurch wir viele Sehenswürdigkeiten und Plätze Barcelonas kennen lernen konnten. Aufenthalten im Park Güell, Wax Museum (Museu de Cera), Schifffahrtsmuseum und auf einem Berg ließen uns die Stadt und deren Kultur auf eigenen Fuß erkunden.
Nach dem Aufbruch zum Hafen entschieden wir uns für eine eineinhalb lange Hafenrundfahrt auf dem Mittelmeer und konnten die Sonne und Aussicht genießen. Nach der Schifffahrt ging es weiter zum großen Aquarium in Barcelona. Das fanden wir hinter dem großen Shoppingzentrum „Maremagnum“ am Hafen, am Ende von La Rambla. Der üppige Eintrittspreis hat sich gelohnt. In dem größten Aquarium Europas sind wir durch den gläsernen Tunnel gelaufen und konnten Haie, Pinguine, Mantas und diverse andere Fische aus nächster Nähe und allen Perspektiven beobachten.
Runden, spitz zulaufenden Türme erreichen eine Höhe von 100 Metern und wirken, als wären sie organisch gewachsen. Diese gehören der gewaltigen Sagrada Familia an. Der für den Architekten Gaudí typische Baustil verleiht der riesigen Kathedrale ihre Einzigartigkeit, die uns alle ins Staunen versetzt hat. Natürlich haben wir auch das spanische Essen genossen, was allerdings seinen Preis hatte. Die Kriminalität und Betrug im Restaurant machten uns manchmal zu Schaffen, verdarben uns jedoch nicht die Stimmung.
Der Abschied von Barcelonas Schönheit, des guten Wetters und unserer harmonischen Atmosphäre viel uns nicht leicht. Unser Flieger setzte um 18:55 Uhr am Aeropuerto Barcelona zur Heimreise an und landete um ca. 21 Uhr in Frankfurt. Wie zu Beginn der Reise wurden wir von drei Autos direkt nach Hause transportiert. Ehe wir uns versahen war die wunderschöne Reise auch wieder vorbei. Auch heute noch blicken wir alle mit Freude auf die durchweg guten Erfahrungen im wunderschönen Barcelona zurück.
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2009 - 07:52:37    Titel:

Wo habt ihr denn die "richtige Wand und den Vorhang" vermisst, fragt sich der Leser.

Conny, deine langatmigen Details zu Beginn lassen deinen Bericht langweilig werden! Wen interessiert es schon, wann und mit wie vielen Personen ihr in welches Auto gestiegen seid? - Wen interessiert, dass Mc.Do auf der gesamten Reise für euch aktuell war?

Ab "Unser Ziel war es...." wird dein Aufsatz interessant!

"für eine eineinhalb lange Hafenrundfahrt"? - Du meintest "ein einhalb stündige Hafenrundfahrt", nicht wahr?

"gingen wir weiter zum hinter dem großen Shoppingzentrum...gelegenen Aquarium......" als Verbesserungsvorschlag!

Runde, spitz zulaufende Türme.... So lautet der Nominativ Plural!

Nach "versetzt hat" musst du einen Absatz machen! Denn was hat die Kathedrale mit dem spanischen Essen zu tun, fragt sich der Leser??

Die Kriminalität und Betrug" - Hier schreibst du inkonsequent, denn es heißt doch "der" Betrug! Du kannst nicht beim ersten Mal den bestimmten Artikel einsetzen, beim zweiten Mal nicht!

Welche Kriminalität und welcher Betrug machte euch zu schaffen, fragt sich der Leser??

Uiiiiiiiiiiiiiiiiiii! "viel" uns nicht leicht! - Du meintest "fiel" uns nicht leicht!!

Die 3 Autos am Schluss deines Berichtes sind für den Leser wieder "kalter Kaffee"! - Transportiert wurdet ihr mit Sicherheit nicht, Conny! - Ihr wurdet allenfalls nach Hause gefahren. - "Transportiert" werden nur Menschen, die aus einem bestimmten Grunde nicht mehr mobil sind! - Gegenstände werden auch "transportiert"!

Fasse dich kurz am Anfang und am Schluss deines Berichtes, damit der Leser nicht die Lust verliert, ihn voll und ganz zu lesen! - Schließlich möchtest du doch, dass er gelesen wird, nicht wahr?

Soweit meine Korrekturen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben!

Klimperkasten
Wink
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2009 - 10:11:06    Titel:

Es muss heißen "Der Abschied von Barcelonas Schönheit, dem guten Wetter [...]" - es ist zwar schön, dass du dem Genitiv wieder zu mehr Popularität verhelfen willst, aber hier gehört ausnahmsweise mal wirklich der Dativ und nicht der Genitiv hin. Wink

Bei "Musik-Leistungskurs" gehört ein Bindestrich in die Mitte.

Die Hafenrundfahrt entweder "eine eineinhalbstündige Hafenrundfahrt" (@ Klimperkasten: Das alles auseinander zu schreiben sieht sehr seltsam aus, finde ich, meiner Meinung nach ist "eineinhalbstündig" ein Wort) oder auch gleich "eine anderthalbstündige Hafenrundfahrt"... oder natürlich "eine eineinhalb Stunden dauernde Hafenrundfahrt".

Die "Aufenthalte im Park Güell [...]" bitte ohne -n beim ersten Wort.

Das Zeichnen des Lehrers würde ich von einem "Karikaturisten" machen lassen.

Vor den "runden, spitz zulaufenden Türme" fehlt ein "Die".

Da es ein Bericht über eine Schulfahrt ist, finde ich es durchaus okay zu erwähnen, dass man unterwegs gerne bei McDonald's gegessen und mit den Autos einiger Eltern zum Flughafen gefahren ist. Aus meiner persönlichen Sicht kannst du das ruhig drinlassen.
Conny1990
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 675

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2009 - 17:30:18    Titel:

Danke für die Korrektur. Das ist wirklich super von euch! Was soll ich denn statt den Details am Anfang und Ende schreiben?
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2009 - 21:17:43    Titel:

Fasse dich kürzer! - Versetze dich in den Leser und schreibe so, dass er sich nicht schon nach dem zweiten Satz langweilt!

An wen ist denn dein Bericht adressiert? - Vielleicht an die Mitschüler? - Dann könnte meine Vorgängerin Recht haben, wenn sie schreibt, dass Mc. Do auf der Reise durchaus erwähnenswert ist!

Der Lesegeschmack ändert sich ja im Laufe eines Lebens.

Jedenfalls ist Mc.Do in meinen Augen nicht erwähnenswert, und die Reise nach Barcelona hat keineswegs an Spannung verloren, wenn du ihn nicht erwähnst!

Klimperkasten Wink
Conny1990
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Anmeldungsdatum: 04.06.2006
Beiträge: 675

BeitragVerfasst am: 27 Apr 2009 - 23:25:33    Titel:

Ja, das ist klar. Aber ich muss doch einleitend schreiben: Am 19.04.09 machte sich der Musik-Leistungskurs von Herrn Kordes auf die Abschlussreise nach Barcelona. Ausgeschlafen und sichtlich gut gelaunt fuhren wir am Sonntag um 12:30 Uhr vom Goethe-Gymnasium los. Als wir alle unsere Koffer verstaut und einen Sitzplatz in den drei Autos der Eltern gefunden haben, begaben wir uns zum Flughafen Frankfurt am Main.

Wie soll ich das anders machen? Konkretes Beispiel vielleicht?
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 07:20:55    Titel:

Conny, ob alle ausgeschlafen waren, weißt du nicht wirklich. - Was aber sichtlich ist, würde ich erwähnen.

Sichtlich gut gelaunt fuhren wir (wer ist "wir"?) um 12Uhr30 in Begleitung der Eltern zum Flughafen Frankfurt am Main.

Nun frage ich dich als Leser: Wie viele Schüler/innen wart ihr, wenn ihr auf nur 3 Autos verteilt zum Fughafen gefahren seid? - Nach Adam Riese dürftet ihr nur 6 Personen gewesen sein? - Eine Schulklasse hat doch mindestens 15 Schüler, oder?
Wink
Bellis
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Anmeldungsdatum: 02.04.2008
Beiträge: 1545
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 08:39:40    Titel:

Liebe Klimperkasten, ein Musik-Leistungskurs muss keine 15 Schüler haben, aber in einem Auto finden doch mehr als zwei Personen Platz.

Noch einige Anmerkungen:
Im gut besuchten Picasso-Museum betrachteten wir die Vielfalt der Gemälde...
... ließen uns die Stadt und deren Kultur auf eigene Faust erkunden.

Ich würde den Schlussteil bis auf den Satz : "Wie zu Beginn der Reise wurden wir..." stehen lassen.

Für die Schulchronik wäre es sicherlich auch interessant zu erwähnen, wie viele Tage die Abschlussreise dauerte.
Beau
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Anmeldungsdatum: 05.11.2005
Beiträge: 6875
Wohnort: Frankreich

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 08:45:14    Titel:

Klimperkasten hat folgendes geschrieben:
Jedenfalls ist Mc.Do in meinen Augen nicht erwähnenswert, und die Reise nach Barcelona hat keineswegs an Spannung verloren, wenn du ihn nicht erwähnst!

Aber meine liebe Klimperkasten! In den Augen meiner Enkelkinder muß McDonald's erwähnt werden! MacDo von Frankfurt! Ach, wie romantisch! Schade, dass Conny kein McDo von Barcelona erwähnt hat! (Gaudí... Sagrada Família... die ewige Baustelle!)

Klimperkastens Beau
Klimperkasten
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Anmeldungsdatum: 14.02.2007
Beiträge: 3408

BeitragVerfasst am: 28 Apr 2009 - 09:46:42    Titel:

OK, mein liebes Gänseblümchen! - Musik LK hatte ich vergessen! - Ist ein eher "exotischer" Leistungskurs!
Als Musikliebhaberin, insbesondere der Kirchenmusik, fällt mir da etwas ganz Tolles ein, nämlich:

http://www.youtube.com/watch?v=iDHdFLS4zU4&feature=channel_page

Wer kennt es nicht, das "Kyrie" aus der "H-moll-Messe"? - Fantastisch gesungen von diesem wunderbaren Chor, sehr homogen und ausdrucksreich!
Nur die Gewänder ähneln ein wenig dem Gefieder der Pinguine! - Ob sich diese einmal ändern werden, bleibt zu hoffen! -

Ja, liebster "Mc.beau"! Very Happy - Das glaube ich dir sofort! - Für Kinder ist McDo seeeeeeeeeeeeeeeeehhhhhhhhhhhhhhhhr wichtig! -
Selbst auf Guadeloupe war er zugegen, dieser McDo! - Sein Salat ist empfehlenswert, sinon cela gonfle! - C'est affreux!

Mit musikalisch-linguistischen Grüßen,

Klimperkasten Wink
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