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mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?
 
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Gast







BeitragVerfasst am: 03 Mai 2005 - 22:57:38    Titel: mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?

hi,
ich bin gerade dabei hier in bayern/ münchen abi zu machen , anschließend denke ich eventuell an ein BWL studium.

dazu 2 kleine fragen :
1. wie hart ist das studium ? wie lang seid ihr täglich beschäftigt mit lernen+vorlesungen etc ?
2.nutzen vorkenntnisse aus dem leistungskurs wirtschaft etwas ?

mfg danke für eure hilfe !
mens_exculta
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beiträge: 330
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 03 Mai 2005 - 23:05:08    Titel:

Da ich Mathe als Hauptfach studiere kann ich dazu natürlich keine sher genauen Aussagen machen. Nur soviel, der Nebenfachaufwand ist ziemlich niedrig und verglichen mit Mathe ist der Stoff fast schon zu einfach, aber dass kommt einem wohl immer so vor wenn man sich die meiste Zeit mit sauschwerem Zeug beschäftigt das man dann manchmal erst beim hundersten durcharbeiten versteht.

Ob Vorkenntnisse helfen, weiß ich nicht, da ich Wirtschaft nicht als LK hatte, aber ich denke dass das wie in jedem anderen Fach auch ist, wird es dir in den ersten 2-4 Wochen etwas helfen weil du die Begrifffe schon kennst, und dann wird auch schon der ganze Stoff aus der Schule hinter einem liegen.

Lernen für eine VWL / BWL -Vorlesung pro Woche: jeweils ca.3-4 Stunden.
Gast







BeitragVerfasst am: 03 Mai 2005 - 23:16:15    Titel:

bwl ist mathe viel freizeit und viel golf , oder flo g. Very Happy
Gast







BeitragVerfasst am: 03 Mai 2005 - 23:29:09    Titel:

wie ich so mitbekomme, ist bwl nicht super leicht, aber auch nicht der ober hammer...
Gast







BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 00:24:45    Titel:

BWL ist irgendwo zwischen Trivialität, auswendig Lernen und Rumlabern, aber keinesfalls besonders anspruchsvoll
BWLer
Gast






BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 07:25:44    Titel:

I galu ich hör nicht richtig.Es kommt immer darauf an wo du studierst. Ich studier in Mannheim und selbst wenn ich jeden Tag 10 Stunden lernen würde(zusätzlich zu den Vorlesungen), würde ich mit dem Lernen nicht fertig werden. Ich bin eigentlich nie auf dem Stand auf dem ich gern wär, weil es einfach nicht möglich ist!
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 07:55:38    Titel:

Beschäftige dich mal ernsthaft mit BWL. Schau Dir mal Modelle zur Spieltheorie oder zur Agency-Theorie an, hör mal in eine Vorlesung Entscheidungstheorie oder empirische BWL rein, beschäftige dich mal mit Ökonometrie oder mit den juristischen Bereichen wie Steuern oder §Wirtschaftsprüfung. Das ist alles andere als trivial. Es kommt doch immer darauf an, was du aus deinem Studium machst. Es gibt immer Fächer für Dünnbrettbohrer und für echte Könner, das ist doch bei euch nicht-BWLern auch nicht anders.

Geh doch einfach mal hin und versuch Technik der Buchführung zu verstehen. Ich gebe dir gerne ein paar Geschäftsvorfälle und die buchst du dann durch. Mal sehen ob so etwas triviales wie die Doppik für dich wirklich so trivial ist.
Mango
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Anmeldungsdatum: 04.12.2004
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 10:20:35    Titel:

Es kommt immer darauf an, womit man ein BWL-Studium vergleicht, ob mit Schule oder einem naturwissenschaftlichen Studium (oder sagen wir Mathe bzw Info).
Glaub mir ich hab genug Scheine zur Spieltheorie und Ökonometrie, auch wenn ich kein BWL studiere... mag sein dass das aus Sicht eines BWLers anspruchsvoll ist, aber wer sich bischen reinhängt sollte das packen (warum da 70% durchfallen ist mir persönlich auch ein Rätsel). Das gleiche in Finance... da wenn ich da nen Schnitt mit ner 4 vorm Komma seh, überleg ich mir immer, was ist daran jetzt schwer?
Jeder der wegen Öko, Spieltheorie oder Buchführung (wobei mir da eine Vertiefung zum Glück erspart blieb, insofern kann ich Buchführung nur eingeschränkt beurteilen), rumheult möge sich mal in eine Erstsemester-Vorlesung Mathe o.ä. reinsetzen. Gerade die Ach-So-Tolle Mannheimer Elite (ich frag mich warum alle Mannheim so toll finden... außer den Mannheimer Studenten selbst die sich mit erschreckender Überschätzung permanent selbst beweihräuchern landet Mannheim meist im Mittelfeld, aber keinesfalls so "unangefochten" an der Spitze) klagt gerne wie schwer ihr Elite-Studiengang sei, ohne Vergleiche anzustellen.

Ohne Zweifel variieren die einzelnen Scheine in der Schwierigkeit wie in jedem Fach. Du kannst ja auch Wirtschaftstheoretische oder (weiß ja nicht wie das bei euch ist) statistische Schwerpunkte, möglicherweise in Richtung Öko wählen, die zumindest nicht völlig trivial sind.

Wenn man das BWL-Studium als Ganzes beurteilt (und darum ging es hier, zumindest afaik) ist es doch... nennen wir es um des Friedens Willen... machbar Smile
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 10:48:41    Titel:

Damit man sich mal ein Bild über BWL machen kann, stelle ich mal einen Link auf zwei Working Paper rein. Wen es interessiert, kann mir ja mal die Mathematische Seite erläutern. Der Punkt ist übrigens die Anwendung der Mathematik in konkreten Modellen, das übersehen viele Mathematiker oftmals, ist eine Leistung eigener Art, denn sie setzt nicht nur Kenntnisse der Mathematik voraus, sondern aucxh komplexer wirt. Zusammenhänge.

http://www.rwp.bwl.uni-muenchen.de/download/Paper_Steuern160204.pdf

http://www.rwp.bwl.uni-muenchen.de/publikationen/JW_Wachstum.pdf
Mango
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Anmeldungsdatum: 04.12.2004
Beiträge: 1168

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 11:14:25    Titel:

Bei allem Respekt, wo ist da jetzt höhere Mathematik gefordert?
Klar kann ich das nicht nem Kiddie aus der 8ten Klasse zeigen! Aber Zauberei ist das nun wahrlich keine! Jeder Naturwissenschaftler wird müde lächeln.
Da sind viele Formeln, buhu *zitter* aber nicht die Anzahl/Länge der Formeln macht ein Paper kompliziert, für CAPM brauchst Du halt Varianzen/Covarianzen usw, was optisch natürlich ganz toll aussieht mit den Summen, Sigmas usw. Aber SCHWER is daran doch nix.

Andererseits sind die beiden Paper für BWL-Verhältnisse immerhin erfreulich Analytisch, weil sich das Gelaber einigermaßen reduziert.
Also, nicht von der Optik täuschen lassen, auf den Inhalt kommt es an.

Klar, wenn man grad von der Schule kommt verwirren einen die Formeln vielleicht ein bischen, aber wie gesagt, da is ja netmal ein System von Differentialgleichungen oder komplexe Zahlen drin, geschweige denn was mathematisch abgehobenes. Solang man ruhig an die Sache rangeht sieht man schnell dass es machbar ist.
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