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mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?
 
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Gast







BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 12:37:49    Titel:

Mango poste du doch mal eine ganz schwierige Aufgabe.
Dann poste ich auch mal ein "super das habe ich schon in der 3. Klasse gemacht". Im Forum kann man halt viel quatschen...
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Anmeldungsdatum: 01.03.2005
Beiträge: 22
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 12:52:03    Titel:

@letzter Gast

Mango ist kein Wichtigtuer, seine Postings lese ich im Gegensatz zu anderen sehr gerne. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann studiert er VWL.
Für mich nur logisch, dass er unser BWL Mathe dann leichter findet.
VWL ist halt mathematisch anspruchsvoller.

Im Gegenzug könntest Du ihn wahrscheinlich mit Vertiefungskenntnissen aus Buchführung, Bilanzanalyse, Bilanzpolitik, Controlling und vor allem so "netten" Themen wie betriebswirtschaftliche Steuerlehre wohl ins Schwitzen bringen, weil sein Studiengang eben dort nicht gerade tief einsteigt.

Er hat sich aber nur zu den mathematischen Anforderungen geäußert und da liegt er IMO richtig!
BWLer
Gast






BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 14:33:07    Titel:

Ich studier zwar in Mannheim, aber bilde mir darauf bestimmt nichts ein!!Ganz im Gegenteil!!Meiner Meinung nach gibt es im Studiengang Bwl in ma hauptsächlich arrogante Arschlöcher. Hab jedoch vorher woanders Bwl studiert und da sah es stoffmäßig ganz anders aus. Auch im Hauptstudium.
Gast







BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 15:33:14    Titel:

Also ich hab zwar nicht BWL sondern Sozialwissenschaften mit Schwepunkt Wirtschaft studiert, aber ich möchte dazu trotzdem was sagen. Such Dir eine Uni wo der Fachbereich BWL groß ist, d.h. viele Dozenten, viele Professoren. Daraus ergibt sich eine höhere Anzahl an verschiedenen Seminaren und Belegmöglichkeiten. Du hast größere Chancen dass etwas angeboten wird, was Dich interessiert bzw was Dir leicht fällt. Bestimmte Sachen mußt Du natürlich überall machen. Grundlagen müssen sein. Aber alles was man sich aussuchen kann, muss einen ja nicht völlig an...
Natürlich sind da auch meist mehr Studenten, d.h. wieder Massenbetrieb. Aber mich hat das nicht gestört.
Viel Erfolg! Wink
Gast







BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 17:09:55    Titel:

hallo,

ich studiere wirtschaftsingenieurwesen an der FAU. ich muss sagen, das die bwl fächer im vergleich zu den technischen fächern einen bruchteil am aufwand zuhause ausmachen.
es ist wie schon von anderen schreibern erwähnt eher ein gelabere mit möglichst vielen schönen englischen wörtern.

fazit:
bwl ist machbar, für jeden!!!
mens_exculta
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beiträge: 330
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 20:08:35    Titel:

Hi Memnoch!


Zitat:
Geh doch einfach mal hin und versuch Technik der Buchführung zu verstehen. Ich gebe dir gerne ein paar Geschäftsvorfälle und die buchst du dann durch. Mal sehen ob so etwas triviales wie die Doppik für dich wirklich so trivial ist.


Ich geh mal davon aus, dass du mich damit gemeinst hast. Zu Buchführung kann ich nur sagen, dass ich mir auch mal die Grundlagen davon reingezogen habe, und dann hab ich ein Praktikum in ner kleinen mittelständischen Firma gemacht, und soll ich dir was sagen, so Begriffe wie Soll und Haben und wann das ganze auf welchem Konto rechts und links steht brauchst du nie wieder zu wissen, denn für sowas gibt es Computerprogramme, ich kenne z.B. Diamant. Und meiner Meinung nach war das (das mit Soll und Haben, rechts und links) noch das "schwerste" daran, weil man sich da zimelich leicht vertut. Aber sonst ist es lächerlich zu meinen das Buchführung schwer wäre.


Und @Gast der Mango beleidigt hat: Wenn du echt denkst, das Mango oder irgendwer hier der sich mal etwas mehr mit Mathe beschäftigt hat nicht in der Lage ist ne Frage zu posten, die für einen BWL-Studenten nicht lösbar ist, dann bist du ziemlich naiv.
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 20:42:10    Titel:

1. Wenn BWL machbar für jeden währe, würde mich mal interessieren, warum es im Grundstudium zu Durchfallquoten von 50% und mehr kommt - da wird so kräftig ausgesiebt, dass die Schwarte kracht und dann werden im Hauptstudium natürlich eher weniger durchfallen.

2. VWL ist viel mathelastiger als BWL, wenn du halt nicht den mathematischen BWL-Zweig einschlägst, wie zB quatitative BWL oder Finanzierungstheorie.

3. Für jmd. der Mathe studiert, wird Mathe in BWL ein Kinderspiel sein, dass ist doch logisch. Aber wird er auch die anderen BWL-Dinge für einfach halten - zB eben Steuern oder Controlling?

4. Die BWL-Ansprüche der Wirtschaftsingenieure - sorry - sind eher gering. Ich kenne das ganz gut aus dem Ing.-Büro meines Vaters. Da wird im Bereich BWL nicht besonders viel verlangt, kein Wunder also, dass es im Vergleich zur Technik leichter fällt.

@ mens_exculta 5. Die Frage nach der Technik der Buchführung hat mich dann doch überrascht. Wenn Du glaubt du kannst dich auf die Software (nebenbei: SAP R/3) verlassen, ohne die Zusammenhänge zu verstehen, dann antworte ich Dir: Ich brauch kein Mathe, dafür gibts einen Taschenrechner. Das ist doch kein Argument! Ich halte die Doppik für trivial, weil sie streng logisch ist. Undd trotzdem ist Technik der Buchführung ein Horrorfach für viele im Grundstudium.
mens_exculta
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beiträge: 330
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 22:13:04    Titel:

Hi Memnoch!

Welche "Frage" hab ich denn gestellt? Ich hab nie nach der Technik der Buchführung gefragt... Naja du kannst ja lesen was du willst, oder vielleicht werden auf deinem Bildschirm auch die Wörter anders dargestellt.

Na klar ist doppelte Buchführung streng logisch, und trotzdem braucht man wenn man diese Wissen kaum, weil das Denken der Computer bzw. das Programm für einen macht.

Und zum Schluss werf ich auch mal ein lässiges BWL'er "nebenbei" ein:

Also mal so ganz nebenbei, die Software die dort in dem Unternehmen benutzt wird/wurde? heißt Diamant von der Firma Diamant-Software. Klar SAP R/3 ist viel verbreiteter, aber du kannst ja nicht alles kennen, aber lehn dich ruhig weit aus dem Fenster, ich werd dann unten stehen und dich auch sicher nicht aufhalten. (Übrigens SAP wurde von Naturwissenschaftlern gegründet, und die haben von Doppik am Anfang bestimmt auch keine Ahnung gehabt, wenn man halt was im Kopf hat dann kann man sich das schnell anlesen.)


Zu deinem 3.Punkt: Mit diesen 2 Fachgebieten hab ich mich natürlich nicht befasst und das werd ich wohl auch nicht machen, aber nur soviel jeder Mathematiker könnte auch locker BWL studieren und das schaffen, das gilt aber nicht andersherum.

Zu 4. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das es auch nur eine Uni in D gitb, die mehrere BWL-Vorlesungen nur für Nebenfächler macht, das wäre ja noch viel mehr Aufwand. In Bonn ist es so, das man z.B. für das Nebenfach BWL auch alle BWL-Vorlesungen aus dem Grundstudium hören muss.

Zu 2. Ist nur ne Rechtfertigung dafür, dass du halt sehr wahrscheinlich kein Mathe kannst.

Zu 1: Das ist wohl jedem ein Rätsel
Gast







BeitragVerfasst am: 04 Mai 2005 - 22:19:40    Titel:

Hallo Memnoch,

ich war der Gast, der meinte bwl ist für jeden machbar.
Fragen:
Was hat das Ingenieurbüro deines Vaters mit den Anforderungen an einen Wi-ing an der Uni zu tun????
Ich besuche die selben Vorlesungen wie die bwler und schreibe folglich auch die selben Prüfungen!!!
Ich ich kann nur sagen, bin mittlerweile im 6ten Semester und bei mir und meinen Kollegen waren die bwl fächer eher nicht das große Problem.
Buchführung/Bilanzierung, L&K, VWL, Mkt,.... das kann doch jeder lernen?!?! Probleme treten evtl. bei Statistik oder so auf, aber das ist für einen Ing.Studenten normalerweise kein Problem.
Sind "Durchfallquoten" ein Maßstab für die Anforderungen eines Studienganges oder eher für die Motivation der Studenten???
Du greifst hier irgendeine Zahl auf (wahrscheinlich nur in einem Fach) und erklärst dies dann für allgemeingültig!
Ganz nach dem Motto: "Die Beamten arbeiten alle nicht, deswegen haben sie auch nichts zu tun..." Bin wahrlich kein Beamter, aber ich denke die Ironie kannst auch du erkennen.
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2005 - 06:35:30    Titel:

@mens_exculta

Ich behaupte nicht, gut in Mathe zu sein. Und ich behaupte schon gar nicht Mathe studieren zu können. Aber Deine Aussage halt ich schon für KMega-überheblich: "jeder Mathematiker könnte auch locker BWL studieren und das schaffen"

Wer sich selbst so überschätzt, wird irgendwann hart landen. Wenn Du Dir mal die Breite des BWL-Grundstudium anschaust, von Steuern über Finanzen, Recht, Statistik/Mathe hin zu Produktionswirtschaft, Orga und Info dann wird das sicherlich nicht jeder Mathematiker schaffen. Es gibt immer Fächer, die dir Schwierigkeiten bereiten werden. Bei mir an der Uni wird über Recht und Rechnungswesen massiv rausgeprüft. Du kannst immer Durchfallquoten von 50% erreichen, wenn du als Korrektor das willst. Und so ist das nunmal an manchen BWL-Fakultäten.

SAP ist der Quasistandard im Bereich der integrierten BWL-Software, aber natürlich gibt es andere speziell nur für Bilanzierung. Mein Beispiel mit der Doppik sollt nur zeigen, dass es Dinge gibt, die einem als Laien erst mal schwerfallen, aber du bist ja so ein Überflieger...

Jedenfalls reicht es mE nicht aus, die Software bedienen zu können ohne die Zusammenhänge zu begreifen. Ebensowenig wie ich sagen könnte ich bin gut in Mathe, weil ich Formeln in Excel programmieren kann.

Nun zu Gast 23:19:40:

Ich bezog mich auf die Studiengänge WI, die nicht als Nebenfach BWL haben, sondern einen eigenen Studiengang. Da einer unserer Ingenieure LB in einem solchen Studiengang ist, glaube ich doch das ein wenig einschätzen zu können. Das soll aber nicht heißen, das WI im Vergleich zu BWL leichter wäre. Es ist sicherlich schwerer, weil du Technik und BWL machst. Aber wie bei den meisten Zusammengesetzen Studienfächern (Wirtschaftsinfo, etc.) muss man entweder beide Fächer etwas zurücknehmen oder eines schwerer gewichten. Und da fällt beim WI das Pendel eher in Richtung Technik, oder? Denn beide Studiengänge im gleichen Umfang wie ein Einzelstudium auszugestalten würde dann ja 60 SWS bedeuten oder 18 Semester mit 30 SWS. Das können nur die wenigsten schaffen, aber einige Überflieger (positiv gesehen) gibt es dann schon, die zB Dipl.-Ing und Dipl.-Kfm. gleichzeitig machen - als echtes Doppelstudium. Aber das ist eher selten.

Also: Ich will WI hier auf keinen Fall abwerten, ich kenne einige WIler und das sind Top-ausgebildete Leute. Nur ist es halt so, dass du in einem reinen BWL-Studium schon noch in andere Bereiche vorstoßen kannst, die dir dann evtl. nicht mehr so leicht vorkommen. Bei mir ist das zB Steuern - ein Horrorfach, aber irgendwie auch spannend. Und Controlling/Produktionswirtschaft, was ich super interessant finde. Wenn man das wirklich als Spezielle vertieft, dann mußt du schon ganz schön ranklotzen. Also, nichts für ungut!!!
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