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mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> mal ehrlich - wie hart ist BWL studium ?
 
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Gast







BeitragVerfasst am: 05 Mai 2005 - 08:07:03    Titel:

hallo,
danke zunächst für eure vielen antworten, weitere meinungen gern erwünscht !

50% durchfallerquote im grundstudium ???
das sind doch keine idioten die ein BWL studium anfangen ! allein diese quote erklärt mir dir frage nach der schwierigkeit des studiums..

kommentare von irgendwelchen strebern
(die mädels mit denen ich abitur mache sind ja schon ~19 und kennen deswegen auch jede menge studenten, über die informatik studenten wird immer laut gelacht, "und, welches buch liest du zurzeit?" lol. das nur am rande)

die in wirklichkeit was ganz anderes studieren und deswegen in teilbereichen von BWL ahnung haben sind in diesem threat fehl am platz.

kann noch mal jemand etwas zum täglichen arbeitsaufwand sagen ?
mfg
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 05 Mai 2005 - 09:26:37    Titel:

Im Grundstudium fand ich es schon ganz schön heftig, da du in 3 Semestern Statistik (Induktiv, deskriptiv), Buchführung, Recht (P+ö), Mathe, Produktion, Info, Grundlagen BWL, Organisation, Finanzierung, Internes Externes ReWe, 3 x VWL (Mikro, Makro, Grundlagen), Unternehmensführung, Marketing hattest, mit insgesamt 54 SWS, also im Schnit 18SWS/Semester. Das Problem ist dabei, dass die VL zum Teil so blöd liegen, dass du ein oder zwei Freistunden dazwischen hast, die du im GS noch recht sinnentleert herumgammelst.

Die ersten Wochen tust du meist gar nix lernen und dafür klotzt du dann in den letzten 4 Wochen vor der Prüfung ziemlich ran. Das gute an der Uni ist, dass der Stoff nicht nur in der VL vermittelt wird, sondern auch noch in Übungenj vertieft wird. Soweit ich weiß, gibst das an der FH nicht (dafür sind die VL in kleineren Gruppen). Wir saßen im GS schon mit 300 Leuten im Audimax.

Meistens gibt es ein paar Fächer, die zum Rausprüfen genutzt werden. Einmal weil die Profs natürlich aus der Vielzahl der Studenten aussieben wollen (viele studioeren BWL ja nur, weil ihnen nichts besseres eingefallen ist, muß man ehrlich zugeben, so wars bei mir am Anfang auch, erst im HS wurde das das Interesse geweckt). Zum anderen ist zB in Recht so, dass das die Juristen von der Jura-Fak. le4sen und die legen ihren Notenmaßstab zugrunde. Und bei Jura ist eine drei ja soviel, wie in BWL eine zwei und eine vier fast schon normal. Das muß man auch ehrlicherweise zugeben.

Im Hauptstudiem wird es dann einerseits besser, weil du Pflichtfächer nur noch wenige hast und dir deine Wahlfächer nach Neigung zusammenstellen kannst (naja, oder nach Berufsaussichten oder nach Schwierigkeit). Allerdings ist im HS dann jede Note Examensrelevant, während für mich im GS oftmals vier gewinnt galt.

Zusammenfassend: Ich halte BWL für machbar, nicht für jeden und nicht für jeden mit guten Noten. Du solltest in Mathe keinm Vollversager sein, aber du brauchst keine LK-Kenntnisse, das wird dir dann in den Übungen schon beigebracht. Und eine gewisse Flexibilität wäre nicht scjhlecht, da du im GS mit so vielen völlig unterschiedlichenm Fächern konfrontiert wirst. Und du solltest gut lernen können, dabei aber auch Fähigkeit zum Wissenstransfer haben, denn das wird immer gerne in Prüfungen verlangt.

Bei mir war zB in der speziellen BWL Revisionswesen mal folgende Prüfungsaufgabe:
"Welche Bedeutung haben GoB? Zeigen Sie ihre Bedeutung möglichst konkret!
Aufgabe 2; erste Alternative:
Was enthält der Jahresabschluß? Gehen Sie auf die einzelnen Bestandteile sowie deren Struk-tur und Inhalt ein und zeigen Sie unter Berücksichtigung der Generalnorm für Kapitalgesell-schaften, was der Jahresabschluß nicht leistet!
Aufgabe 2; zweite Alternative:
Wie entstehen latente Steuern, wie werden sie verbucht und welche Zielsetzung ist mit ihrem Ansatz in der Bilanz verbunden?"

Und darüber soll man dann 120 Minuten lang einen Aufsatz schreiben. Da kommst du mit Ausawendiglernen nicht weit.
Veri tas
Gast






BeitragVerfasst am: 06 Mai 2005 - 16:34:38    Titel:

Das Studium kann nicht so hart sein, einige allen voran @memnoch treiben sich hier im Forum Tag und Nacht herum und entschuldigt sich sogar, wenn er mal zwei stunden nicht eingeloggt ist. Nebenbei strebt dieser @Memnoch der eigentlich hätte Schriftsteller werden sollen, noch irgendeinen BWL Abschluß an!
Gast







BeitragVerfasst am: 06 Mai 2005 - 16:40:47    Titel:

Ach @Veritas, @memnoch ist der legitime Nachfolger für @labus der Buchhalter hatte diese Rolle vorher inne!
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2005 - 16:59:33    Titel:

Schon toll, wenn man sich von Veritas auch noch anstinken lassen muss, wenn man versucht hier etwas sinnvolles zu posten, was mit der Ausgangsfrage zu tun hatte.

Anstatt andere Teilnehmer anzustänkern könntet ihr ja mal was sinnvolles schreiben und nicht nur immer euren destruktiven Sermon abgeben.

Im übrigen muss ich mich nicht für eine DSL-Leitung entschuldigen, die es erlaubt online zu bleiben und Forenbeiträge nebenbei zu lesen. Und heute ist im übrigen Freizeit und Wetter mies, was

a) schlechte Laune und
b) Zeitüberschuss bring (Prüfungen sind ja noch weit weg).

Im übrigen antworte ich dir nur, weil du wenigstens aus der Masse der Anonymen Feiglinge heraustritts. Den diversen Gästen antworte ich eh nicht mehr, was dann zu einer erheblichen verringerung meiner Präsenz hier führen dürfte.

Und selbst wenn man mal etwas freundlich ist und mal schreibt, was man so nebenbei noch tut und das man jetzt weg muss, dann kommt ein Veritas und muß einem auch das noch verleiden.

Mann, warum seid ihr bloss immer so beissfreudig?
Memnoch
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Anmeldungsdatum: 11.02.2005
Beiträge: 102

BeitragVerfasst am: 06 Mai 2005 - 17:01:14    Titel:

Und lasst doch endlich mal das at-Zeichen weg, wenn ihr von jemanden sprecht. Das ist einfach Blödsinn

@ heißt, dass du an jemanden sprichst, nicht über jemanden, also:

@Veritas, memnoch ist der legitime Nachfolger für labus der Buchhalter hatte diese Rolle vorher inne

Und nicht Ach @Veritas, @memnoch ist der legitime Nachfolger für @labus der Buchhalter hatte diese Rolle vorher inne!
Gast







BeitragVerfasst am: 06 Mai 2005 - 17:29:39    Titel:

@Veritas ist ein staatlich geprüfter Betriebswirt, dazu hier:

http://www.bfw-goslar.de/BILDUNGSANGEBOTE/SONSTIGES_BW.HTM

Ist halt bloß ein Gernegroß.
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Mai 2005 - 16:14:50    Titel:

@ Memnoch

Wo studierst Du? Bayreuth?
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Mai 2005 - 16:43:06    Titel:

Memnoch ist das Gegengewicht vom eisernen Vorhang bei den Wagnerfestspielen!
Gast







BeitragVerfasst am: 15 Mai 2005 - 16:49:54    Titel:

Die Ausbildung in Kooperation mit der staatlichen Fachschule Clausthal-Zellerfeld befähigt den/die künftige/-n Betriebswirt/-in, die in der Praxis anfallenden Arbeiten in einem dem Berufsbild entsprechenden Rahmen nach allgemeiner Weisung selbständig zu verrichten. Gleichzeitig wird die Fachhochschulreife und die Universitätszugangsberechtigung gemäß den Bestimmungen des Niedersächsischen Hochschulgesetzes erreicht.

Im übrigen ein Auszug aus Goslar, eine Institution die sich nicht über Behinderte lustig, nein sie hält ein anspruchsvolles Angebot vor.


Die Ausbildung lässt ein Medizin oder auch Jura etc. Studium an der Uni zu, Du bekommst zusätzlich zur Fachhochschulreife auch noch das Niedersachsen Abitur. Als IHK Betriebswirt gibt es so etwas natürlich nicht!
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